Alle deutschen Sprichwörter mit W

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9945 Waar Knäukskes sind de düüget, Daar gift't auch Rüüens de se müüget.
9945 Waar Knäukskes sind de düüget, Daar gift't auch Rüüens de se müüget.
9946 Wachen und Beten Läßt die Frucht nicht zertreten.
9946 Wachen und Beten Läßt die Frucht nicht zertreten.
9947 Wächst das Ansehn spannenlang, Wächst die Torheit ellenlang.
9947 Wächst das Ansehn spannenlang, Wächst die Torheit ellenlang.
9948 Wächst die Ehre spannenlang, Wächst die Torheit ellenlang.
9948 Wächst die Ehre spannenlang, Wächst die Torheit ellenlang.
9949 Wagemann, Winnemann.
9949 Wagemann, Winnemann.
9950 Wagen gewinnt, Wagen verliert.
9950 Wagen gewinnt, Wagen verliert.
9951 Wagen hat Glück.
9951 Wagen hat Glück.
9952 Wagen ist besser als wägen.
9952 Wagen ist besser als wägen.
9953 Waghals bricht den Hals.
9953 Waghals bricht den Hals.
9954 Wag's und laß Gott walten.
9954 Wag's und laß Gott walten.
9955 Wahl Macht Qual.
9955 Wahl Macht Qual.
9956 Wahn erheischt viel, Notdurft wenig.
9956 Wahn erheischt viel, Notdurft wenig.
9957 Wahnolf ist Trügolfs Bruder.
9957 Wahnolf ist Trügolfs Bruder.
9958 Wahr, Fahr.
9958 Wahr, Fahr.
9959 Wahre deines Gewerbes, so wahrt es dich.
9959 Wahre deines Gewerbes, so wahrt es dich.
9960 Während der Hund sch–, läuft der Has in den Busch.
9960 Während der Hund sch–, läuft der Has in den Busch.
9961 Während ihrer zwei Zanken um ein Ei, Steckt's der dritte bei.
9961 Während ihrer zwei Zanken um ein Ei, Steckt's der dritte bei.
9962 Wahrer Spott, schlimmer Spott.
9962 Wahrer Spott, schlimmer Spott.
9963 Wahrheit findet keine Herberge.
9963 Wahrheit findet keine Herberge.
9964 Wahrheit gebraucht man kaum an Feiertagen, geschweige daß man sollte Alltagshosen daraus machen.
9964 Wahrheit gebraucht man kaum an Feiertagen, geschweige daß man sollte Alltagshosen daraus machen.
9965 Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lüge macht viel Redens.
9965 Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lüge macht viel Redens.
9966 Wahrheit ist der Zeit Tochter.
9966 Wahrheit ist der Zeit Tochter.
9967 Wahrheit ist ein selten Kraut, Noch seltner, wer sie wohl verdaut.
9967 Wahrheit ist ein selten Kraut, Noch seltner, wer sie wohl verdaut.
9968 Wahrheit ist ein selten Wildbret.
9968 Wahrheit ist ein selten Wildbret.
9969 Wahrheit kriecht in keine Mauselöcher.
9969 Wahrheit kriecht in keine Mauselöcher.
9970 Wahrheit leidet keinen Schimpf, sprach der Beck, als man ihn Mehldieb nannte.
9970 Wahrheit leidet keinen Schimpf, sprach der Beck, als man ihn Mehldieb nannte.
9971 Wahrheit leid't wohl Not, Doch nicht den Tod.
9971 Wahrheit leid't wohl Not, Doch nicht den Tod.
9972 Wahrheit muß ins Hundeloch.
9972 Wahrheit muß ins Hundeloch.
9973 Wahrheit sagt den Text ohne Glossen.
9973 Wahrheit sagt den Text ohne Glossen.
9974 Wahrheit tut der Zunge weh.
9974 Wahrheit tut der Zunge weh.
9975 Wahrheit wird wohl gedrückt, aber nicht erstickt.
9975 Wahrheit wird wohl gedrückt, aber nicht erstickt.
9976 Wahrmanns Haus steht am längsten.
9976 Wahrmanns Haus steht am längsten.
9977 Wald hat Ohren, Feld hat Augen.
9977 Wald hat Ohren, Feld hat Augen.
9978 Wallfahrer kommen selten heiliger nach Hause.
9978 Wallfahrer kommen selten heiliger nach Hause.
9979 Walzender Stein wird nicht moosig.
9979 Walzender Stein wird nicht moosig.
9980 Wanne ist kein Korb.
9980 Wanne ist kein Korb.
9981 Wär' Armut nicht, so wär' keine Kunst.
9981 Wär' Armut nicht, so wär' keine Kunst.
9982 Wär' sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.
9982 Wär' sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.
9983 Wäre die Zunge ein Spieß, so täte mancher mehr als zehn andere.
9983 Wäre die Zunge ein Spieß, so täte mancher mehr als zehn andere.
9984 Wäre Frankfurt mein, so wollt ich's in Mainz verzehren.
9984 Wäre Frankfurt mein, so wollt ich's in Mainz verzehren.
9985 Wäre Hoffart eine Kunst, so hieß' er längst Doktor.
9985 Wäre Hoffart eine Kunst, so hieß' er längst Doktor.
9986 Wäre Holzhauen ein Orden, Wär' nicht so mancher Mönch geworden.
9986 Wäre Holzhauen ein Orden, Wär' nicht so mancher Mönch geworden.
9987 Wäre Judas zwier getauft, Er hätte doch den Herrn verkauft.
9987 Wäre Judas zwier getauft, Er hätte doch den Herrn verkauft.
9988 Wäre kein Dieb, so wäre kein Galgen.
9988 Wäre kein Dieb, so wäre kein Galgen.
9989 Wäre kein Links, so wäre kein Rechts.
9989 Wäre kein Links, so wäre kein Rechts.
9990 Wäre Leipzig mein, so wollt ich's in Freiberg verzehren.
9990 Wäre Leipzig mein, so wollt ich's in Freiberg verzehren.
9991 Wäre Lügen so schwer wie Steine tragen, Würde mancher lieber die Wahrheit sagen.
9991 Wäre Lügen so schwer wie Steine tragen, Würde mancher lieber die Wahrheit sagen.
9992 Wäre Narrheit das Zipperlein, man würde wenig Leute beim Tanze sehen.
9992 Wäre Narrheit das Zipperlein, man würde wenig Leute beim Tanze sehen.
9993 Wäre Naumburg mein, wollt ich's in Jena verzehren.
9993 Wäre Naumburg mein, wollt ich's in Jena verzehren.
9994 Wäre Nürnberg mein, wollt ich's zu Bamberg verzehren.
9994 Wäre Nürnberg mein, wollt ich's zu Bamberg verzehren.
9995 Wäre Straßburg vom Himmel gefallen, es wäre nicht schöner zu liegen gekommen.
9995 Wäre Straßburg vom Himmel gefallen, es wäre nicht schöner zu liegen gekommen.
9996 Wären keine Sünder, so wären keine Heiligen.
9996 Wären keine Sünder, so wären keine Heiligen.
9997 Wären Kinder nicht lieb, wer möchte sie ziehen?
9997 Wären Kinder nicht lieb, wer möchte sie ziehen?
9998 Wären wir alle gescheit, so gälte ein Narr hundert Taler.
9998 Wären wir alle gescheit, so gälte ein Narr hundert Taler.
9999 Warm ist das Leben, kalt der Tod.
9999 Warm ist das Leben, kalt der Tod.
10000 Wärme dich, weil das Feuer brennt.
10000 Wärme dich, weil das Feuer brennt.
10001 Wart a Weil, harr a Weil, sitz a Weil nieder, Und wenn du Weil gesessen bist, so komm und sag mir's wieder.
10001 Wart a Weil, harr a Weil, sitz a Weil nieder, Und wenn du Weil gesessen bist, so komm und sag mir's wieder.
10002 Wart, es ist noch ein Kind zu taufen.
10002 Wart, es ist noch ein Kind zu taufen.
10003 Wart, Über eine Weile kommt dein Part.
10003 Wart, Über eine Weile kommt dein Part.
10004 Warte deines Amtes.
10004 Warte deines Amtes.
10005 Warte des Deinen.
10005 Warte des Deinen.
10006 Warten erfreut wie Essig die Zähne und Rauch die Augen.
10006 Warten erfreut wie Essig die Zähne und Rauch die Augen.
10007 Warten vexiert.
10007 Warten vexiert.
10008 Wart's ab, sagt Tuckermann.
10008 Wart's ab, sagt Tuckermann.
10009 Warum kämmen sich, die kein Haar haben?
10009 Warum kämmen sich, die kein Haar haben?
10010 Warum säst du grobe Schwaben und nicht subtile? Das Erdreich trägt's nicht.
10010 Warum säst du grobe Schwaben und nicht subtile? Das Erdreich trägt's nicht.
10011 Warum tust du das? Um des Glaubens halber, daß der Papst nicht toll werde.
10011 Warum tust du das? Um des Glaubens halber, daß der Papst nicht toll werde.
10012 Warum? Darum.
10012 Warum? Darum.
10013 Was alle Welt verdrießt, verdrießt auch Gott.
10013 Was alle Welt verdrießt, verdrießt auch Gott.
10014 Was allen gefällt, ist schwer zu behalten.
10014 Was allen gefällt, ist schwer zu behalten.
10015 Was Allmann sagt, ist gerne wahr.
10015 Was Allmann sagt, ist gerne wahr.
10016 Was alt wird, brummt gern.
10016 Was alt wird, brummt gern.
10017 Was artig ist, ist klein.
10017 Was artig ist, ist klein.
10018 Was auf die Neige geht, wird gern sauer.
10018 Was auf die Neige geht, wird gern sauer.
10019 Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.
10019 Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.
10020 Was aus ist, schwärt nicht.
10020 Was aus ist, schwärt nicht.
10021 Was bald auffliegt, fliegt bald ab.
10021 Was bald auffliegt, fliegt bald ab.
10022 Was bald mürbt, Bald verdirbt.
10022 Was bald mürbt, Bald verdirbt.
10023 Was bald reif wird, wird bald faul.
10023 Was bald reif wird, wird bald faul.
10024 Was bald reif, Hält nicht steif.
10024 Was bald reif, Hält nicht steif.
10025 Was bald wird, vergeht auch bald wieder.
10025 Was bald wird, vergeht auch bald wieder.
10026 Was beim Trunke geschwatzt wird, soll man nüchtern vergessen.
10026 Was beim Trunke geschwatzt wird, soll man nüchtern vergessen.
10027 Was beschert ist, entläuft nicht.
10027 Was beschert ist, entläuft nicht.
10028 Was billig und recht ist, ist Gott lieb.
10028 Was billig und recht ist, ist Gott lieb.
10029 Was brauch ich zu beten? sagte Kunz, hab ich doch das Essen vom Schloß.
10029 Was brauch ich zu beten? sagte Kunz, hab ich doch das Essen vom Schloß.
10030 Was das Aug nicht sehen will, Da helfen weder Licht noch Brill.
10030 Was das Aug nicht sehen will, Da helfen weder Licht noch Brill.
10031 Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.
10031 Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.
10032 Was das Bad bringt, muß es wieder nehmen.
10032 Was das Bad bringt, muß es wieder nehmen.
10033 Was das Gesinde einbrockt, muß der Hausvater ausessen.
10033 Was das Gesinde einbrockt, muß der Hausvater ausessen.
10034 Was das Kind nicht mag, Geht der Amme durch den Krag.
10034 Was das Kind nicht mag, Geht der Amme durch den Krag.
10035 Was deines Amtes nicht ist, da laß deinen Fürwitz.
10035 Was deines Amtes nicht ist, da laß deinen Fürwitz.
10036 Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.
10036 Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.
10037 Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.
10037 Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.
10038 Was dem Hirten zuleide geschieht, geschieht den Schafen zum Schaden.
10038 Was dem Hirten zuleide geschieht, geschieht den Schafen zum Schaden.
10039 Was dem Wolf in die Kehle kommt, ist alles verloren.
10039 Was dem Wolf in die Kehle kommt, ist alles verloren.
10040 Was den Käfern entrinnt, fressen die Raupen.
10040 Was den Käfern entrinnt, fressen die Raupen.
10041 Was den Raben gehört, ertrinkt nicht.
10041 Was den Raben gehört, ertrinkt nicht.
10042 Was den Vögeln gehört, wird den Fischen nicht.
10042 Was den Vögeln gehört, wird den Fischen nicht.
10043 Was der Acker nicht trägt, muß der Buckel tragen.
10043 Was der Acker nicht trägt, muß der Buckel tragen.
10044 Was der August nicht kocht, läßt der September ungebraten.
10044 Was der August nicht kocht, läßt der September ungebraten.
10045 Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht.
10045 Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht.
10046 Was der Bettler fischt, kann man nicht alles auf der Waage wiegen.
10046 Was der Bettler fischt, kann man nicht alles auf der Waage wiegen.
10047 Was der Freund bekommt, ist unverloren.
10047 Was der Freund bekommt, ist unverloren.
10048 Was der Fuchs nicht kann erschleichen, Da muß des Löwen Klau hinreichen.
10048 Was der Fuchs nicht kann erschleichen, Da muß des Löwen Klau hinreichen.
10049 Was der Henker mit seinem Schwert erreichen kann, ist sein.
10049 Was der Henker mit seinem Schwert erreichen kann, ist sein.
10050 Was der Hirt in seiner Hut verliert, das soll er entgelten.
10050 Was der Hirt in seiner Hut verliert, das soll er entgelten.
10051 Was der Knopf siegelt, soll die Spitze verteidigen.
10051 Was der Knopf siegelt, soll die Spitze verteidigen.
10052 Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.
10052 Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.
10053 Was der Mann kann, Zeigt der Wein an.
10053 Was der Mann kann, Zeigt der Wein an.
10054 Was der Mann kann, Zeigt seine Red an.
10054 Was der Mann kann, Zeigt seine Red an.
10055 Was der März nicht will, Das frißt der April.
10055 Was der März nicht will, Das frißt der April.
10056 Was der Mensch nicht ist, das kann man nicht aus ihm herauskriegen.
10056 Was der Mensch nicht ist, das kann man nicht aus ihm herauskriegen.
10057 Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.
10057 Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.
10058 Was der Pastor nicht will, nimmt der Küster gerne.
10058 Was der Pastor nicht will, nimmt der Küster gerne.
10059 Was der Pfaff mit der Zunge und der Soldat mit dem Schwerte gewinnt, das faselt nicht.
10059 Was der Pfaff mit der Zunge und der Soldat mit dem Schwerte gewinnt, das faselt nicht.
10060 Was der Pfaff nicht will, nimmt der Küster gern.
10060 Was der Pfaff nicht will, nimmt der Küster gern.
10061 Was der Pfau am Kopf zuwenig hat, hat er am Schwanz zuviel.
10061 Was der Pfau am Kopf zuwenig hat, hat er am Schwanz zuviel.
10062 Was der Teufel gefügt hat, scheidet Gott nicht.
10062 Was der Teufel gefügt hat, scheidet Gott nicht.
10063 Was der Teufel tut, da drückt er allweg sein Insiegel mit dem A– darauf.
10063 Was der Teufel tut, da drückt er allweg sein Insiegel mit dem A– darauf.
10064 Was der Vater erspart, vertut der Sohn.
10064 Was der Vater erspart, vertut der Sohn.
10065 Was der Wirt schenkt, hängt er am Schild aus.
10065 Was der Wirt schenkt, hängt er am Schild aus.
10066 Was dich nicht brennt, blase nicht.
10066 Was dich nicht brennt, blase nicht.
10067 Was dich nicht brennt, sollst du nicht löschen.
10067 Was dich nicht brennt, sollst du nicht löschen.
10068 Was dich nicht juckt, das kratze nicht.
10068 Was dich nicht juckt, das kratze nicht.
10069 Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten.
10069 Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten.
10070 Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.
10070 Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.
10071 Was die Armut schwer macht, macht auch den Reichtum schwer.
10071 Was die Armut schwer macht, macht auch den Reichtum schwer.
10072 Was die Augen sehen, betrügt das Herz nicht.
10072 Was die Augen sehen, betrügt das Herz nicht.
10073 Was die Augen sehen, glaubt das Herz.
10073 Was die Augen sehen, glaubt das Herz.
10074 Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, das folgt dem Erbe.
10074 Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, das folgt dem Erbe.
10075 Was die Erde gibt, das nimmt sie wieder.
10075 Was die Erde gibt, das nimmt sie wieder.
10076 Was die Fackel verzehrt, ist Fahrnis.
10076 Was die Fackel verzehrt, ist Fahrnis.
10077 Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt.
10077 Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt.
10078 Was die Fürsten geigen, müssen die Untertanen tanzen.
10078 Was die Fürsten geigen, müssen die Untertanen tanzen.
10079 Was die Linke tut, laß die Rechte nicht wissen.
10079 Was die Linke tut, laß die Rechte nicht wissen.
10080 Was die Mütter gebären, Sollen sie ernähren.
10080 Was die Mütter gebären, Sollen sie ernähren.
10081 Was die Natur dem Hahn am Kamme nimmt, das gibt sie ihm am Schwanze.
10081 Was die Natur dem Hahn am Kamme nimmt, das gibt sie ihm am Schwanze.
10082 Was die Natur versagt, kann niemand geben.
10082 Was die Natur versagt, kann niemand geben.
10083 Was die Sau verbrochen, Am Ferkel wird's gerochen.
10083 Was die Sau verbrochen, Am Ferkel wird's gerochen.
10084 Was die Untertanen beschwert, tut den Herrn nicht weh.
10084 Was die Untertanen beschwert, tut den Herrn nicht weh.
10085 Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanze weg.
10085 Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanze weg.
10086 Was dir zu eng ist, das leg nicht an.
10086 Was dir zu eng ist, das leg nicht an.
10087 Was dir zu hoch ist, das laß fliegen.
10087 Was dir zu hoch ist, das laß fliegen.
10088 Was doch die Gewohnheit tut, sprach der Schneider, da warf er einen Lappen von seinem eigenen Tuch in die Hölle.
10088 Was doch die Gewohnheit tut, sprach der Schneider, da warf er einen Lappen von seinem eigenen Tuch in die Hölle.
10089 Was dreie wissen, erfahren bald dreißig.
10089 Was dreie wissen, erfahren bald dreißig.
10090 Was dreie wissen, wissen hundert.
10090 Was dreie wissen, wissen hundert.
10091 Was du allein willst wissen, das sage niemand.
10091 Was du allein willst wissen, das sage niemand.
10092 Was du am Rocken hast, mußt du abspinnen.
10092 Was du am Rocken hast, mußt du abspinnen.
10093 Was du dem Freunde leihst, des mahnt der Feind.
10093 Was du dem Freunde leihst, des mahnt der Feind.
10094 Was du einbrockst, mußt du ausessen.
10094 Was du einbrockst, mußt du ausessen.
10095 Was du hast in deinem Haus, Das plaudre nicht vor Herren aus.
10095 Was du hast in deinem Haus, Das plaudre nicht vor Herren aus.
10096 Was du heute tun kannst, verschiebe nicht bis morgen.
10096 Was du heute tun kannst, verschiebe nicht bis morgen.
10097 Was du mir fluchst, das bestehe dein Hals.
10097 Was du mir fluchst, das bestehe dein Hals.
10098 Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.
10098 Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.
10099 Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hi* * Es muß ein Ding einen Anfang haben.
10099 Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hi* * Es muß ein Ding einen Anfang haben.
10100 Was du nicht haben willst, das suche nicht.
10100 Was du nicht haben willst, das suche nicht.
10101 Was du nicht heben kannst, laß liegen.
10101 Was du nicht heben kannst, laß liegen.
10102 Was du nicht willst, daß dir geschicht, Das tu auch einem andern nicht.
10102 Was du nicht willst, daß dir geschicht, Das tu auch einem andern nicht.
10103 Was du niemand geben willst, sollst du auch von niemand verlangen.
10103 Was du niemand geben willst, sollst du auch von niemand verlangen.
10104 Was du selbst nicht tun würdest, begehre nicht von andern.
10104 Was du selbst nicht tun würdest, begehre nicht von andern.
10105 Was du tun mußt, das tue gern.
10105 Was du tun mußt, das tue gern.
10106 Was du tun willst, das tue bald.
10106 Was du tun willst, das tue bald.
10107 Was du tust, bedenk das Ende.
10107 Was du tust, bedenk das Ende.
10108 Was ein Dorn werden will, spitzt sich früh.
10108 Was ein Dorn werden will, spitzt sich früh.
10109 Was ein Frosch werden will, muß erst ein Kühleskopp gewesen sein.
10109 Was ein Frosch werden will, muß erst ein Kühleskopp gewesen sein.
10110 Was ein Haken werden will, krümmt sich beizeiten.
10110 Was ein Haken werden will, krümmt sich beizeiten.
10111 Was ein Kölner fordert, biete die Hälfte, so wirst du nicht betrogen.
10111 Was ein Kölner fordert, biete die Hälfte, so wirst du nicht betrogen.
10112 Was ein Mönch gedenkt, das darf er tun.
10112 Was ein Mönch gedenkt, das darf er tun.
10113 Was ein Pfaff gebissen, wird nimmer gesund.
10113 Was ein Pfaff gebissen, wird nimmer gesund.
10114 Was ein Streich nicht kann, das tun zehne.
10114 Was ein Streich nicht kann, das tun zehne.
10115 Was ein Weib bei sich selbst gedenkt, ist henkenswert.
10115 Was ein Weib bei sich selbst gedenkt, ist henkenswert.
10116 Was ein Wolf gebissen oder ein Pfaffe, das heilt hart.
10116 Was ein Wolf gebissen oder ein Pfaffe, das heilt hart.
10117 Was eine Stunde nicht tut, tun zwei.
10117 Was eine Stunde nicht tut, tun zwei.
10118 Was einem nicht beschert ist, das führt eine Mücke auf dem Schwanz dahin.
10118 Was einem nicht beschert ist, das führt eine Mücke auf dem Schwanz dahin.
10119 Was einem nicht soll werden, Ist das Liebste auf Erden.
10119 Was einem nicht soll werden, Ist das Liebste auf Erden.
10120 Was einem recht, ist allen recht.
10120 Was einem recht, ist allen recht.
10121 Was einem zu eng ist, ist zweien zu weit; das dritte Haupt trägt schwer daran.
10121 Was einem zu eng ist, ist zweien zu weit; das dritte Haupt trägt schwer daran.
10122 Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht.
10122 Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht.
10123 Was einer angefangen oder zugeschnitten, soll ein anderer nicht ausmachen.
10123 Was einer angefangen oder zugeschnitten, soll ein anderer nicht ausmachen.
10124 Was einer braut, das muß er auch trinken können.
10124 Was einer braut, das muß er auch trinken können.
10125 Was einer daheim hat, das braucht er nicht außen zu suchen.
10125 Was einer daheim hat, das braucht er nicht außen zu suchen.
10126 Was einer gern ißt, das ist seine Speise.
10126 Was einer gern ißt, das ist seine Speise.
10127 Was einer nicht backt, das braut der andre.
10127 Was einer nicht backt, das braut der andre.
10128 Was einer nicht gegessen hat, das kann er nicht speien.
10128 Was einer nicht gegessen hat, das kann er nicht speien.
10129 Was einer nicht ist, kann er noch werden.
10129 Was einer nicht ist, kann er noch werden.
10130 Was einer scheut, das muß er haben.
10130 Was einer scheut, das muß er haben.
10131 Was einer tun darf, dürfen andere sagen.
10131 Was einer tun darf, dürfen andere sagen.
10132 Was einer wert ist, das widerfährt ihm.
10132 Was einer wert ist, das widerfährt ihm.
10133 Was einmal Unrecht gewesen ist, Bleibt Unrecht zu aller Frist.
10133 Was einmal Unrecht gewesen ist, Bleibt Unrecht zu aller Frist.
10134 Was er verschenkt, ist gut für die Augen.
10134 Was er verschenkt, ist gut für die Augen.
10135 Was Farb halten soll, muß man etliche Mal einstoßen.
10135 Was Farb halten soll, muß man etliche Mal einstoßen.
10136 Was Fliegen lockt, das lockt auch Freunde.
10136 Was Fliegen lockt, das lockt auch Freunde.
10137 Was fragen die von Köln darnach, wenn die von Deuz kein Brot haben?
10137 Was fragen die von Köln darnach, wenn die von Deuz kein Brot haben?
10138 Was früh zeitig wird, fault bald.
10138 Was früh zeitig wird, fault bald.
10139 Was für die Pfanne gut ist, ist auch für den Stiel.
10139 Was für die Pfanne gut ist, ist auch für den Stiel.
10140 Was geboren ist, ist vom Tod geworben.
10140 Was geboren ist, ist vom Tod geworben.
10141 Was gehörnt ist, will immer gestoßen haben.
10141 Was gehörnt ist, will immer gestoßen haben.
10142 Was geht das Graf Ego an?
10142 Was geht das Graf Ego an?
10143 Was geht mich Nürnberg an? ich habe kein Haus darin.
10143 Was geht mich Nürnberg an? ich habe kein Haus darin.
10144 Was geliebt will werden, muß sich darnach stellen.
10144 Was geliebt will werden, muß sich darnach stellen.
10145 Was geschehen soll, Das fügt sich wohl.
10145 Was geschehen soll, Das fügt sich wohl.
10146 Was Gott beschert, Ist unverwehrt.
10146 Was Gott beschert, Ist unverwehrt.
10147 Was Gott geopfert wird, ist meist schon halb verloren.
10147 Was Gott geopfert wird, ist meist schon halb verloren.
10148 Was Gott spart in die Länge, Das straft er mit Strenge.
10148 Was Gott spart in die Länge, Das straft er mit Strenge.
10149 Was Gott tut, Ist alles gut.
10149 Was Gott tut, Ist alles gut.
10150 Was Gott tut, ist wohlgetan.
10150 Was Gott tut, ist wohlgetan.
10151 Was Gott will erhalten, Das kann nicht erhitzen noch erkalten.
10151 Was Gott will erhalten, Das kann nicht erhitzen noch erkalten.
10152 Was Gott will erquicken, Das läßt er nicht ersticken.
10152 Was Gott will erquicken, Das läßt er nicht ersticken.
10153 Was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden.
10153 Was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden.
10154 Was Gottes nur halb ist, ist ganz des Teufels.
10154 Was Gottes nur halb ist, ist ganz des Teufels.
10155 Was grob ist, hält gut.
10155 Was grob ist, hält gut.
10156 Was Großhans sündigt, muß Kleinhans büßen.
10156 Was Großhans sündigt, muß Kleinhans büßen.
10157 Was gut ist für den Kalt, ist auch gut für den Warm.
10157 Was gut ist für den Kalt, ist auch gut für den Warm.
10158 Was gute Bohnen sind, die schneiden sich von selbst.
10158 Was gute Bohnen sind, die schneiden sich von selbst.
10159 Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.
10159 Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.
10160 Was helfen die Vorteile, wenn man sie nicht braucht?
10160 Was helfen die Vorteile, wenn man sie nicht braucht?
10161 Was heraus ist, schwiert nicht mehr.
10161 Was heraus ist, schwiert nicht mehr.
10162 Was hilft das Anschauen, wenn ich's nicht brauchen darf?
10162 Was hilft das Anschauen, wenn ich's nicht brauchen darf?
10163 Was hilft das Geld in der Kiste, wenn der Teufel den Schlüssel dazu hat?
10163 Was hilft das Geld in der Kiste, wenn der Teufel den Schlüssel dazu hat?
10164 Was hilft das Streicheln? Wenn man einem den Kopf abgebissen hat, kann man ihn ihm nicht wieder aufsetzen.
10164 Was hilft das Streicheln? Wenn man einem den Kopf abgebissen hat, kann man ihn ihm nicht wieder aufsetzen.
10165 Was hilft der Titel Ohne den Kittel?
10165 Was hilft der Titel Ohne den Kittel?
10166 Was hilft der Titel Ohne Mittel?
10166 Was hilft der Titel Ohne Mittel?
10167 Was hilft Dingen, wenn man nicht kaufen kann?
10167 Was hilft Dingen, wenn man nicht kaufen kann?
10168 Was hilft ein goldener Galgen, so man dran hängen muß?
10168 Was hilft ein goldener Galgen, so man dran hängen muß?
10169 Was hilft ein goldener Galgen, wenn man dran hängen muß?
10169 Was hilft ein goldener Galgen, wenn man dran hängen muß?
10170 Was hilft ein goldner Ring – in der Nase?
10170 Was hilft ein goldner Ring – in der Nase?
10171 Was hilft genau gedingt, Wenn man das Geld nicht bringt?
10171 Was hilft genau gedingt, Wenn man das Geld nicht bringt?
10172 Was hilft gut bedacht, Wird's nicht gut gemacht?
10172 Was hilft gut bedacht, Wird's nicht gut gemacht?
10173 Was hilft laufen, wenn man nicht auf dem rechten Weg ist?
10173 Was hilft laufen, wenn man nicht auf dem rechten Weg ist?
10174 Was hilft mir das Kleid, so ich's nicht anziehen darf?
10174 Was hilft mir das Kleid, so ich's nicht anziehen darf?
10175 Was hilft richtige Rechnung, wenn man schlecht bezahlt?
10175 Was hilft richtige Rechnung, wenn man schlecht bezahlt?
10176 Was hilft's, daß die Kuh viel Milch gibt, wenn sie den Kübel umstößt?
10176 Was hilft's, daß die Kuh viel Milch gibt, wenn sie den Kübel umstößt?
10177 Was hilft's, daß man die Kunkel anlegt, wenn man sie nicht abspinnt?
10177 Was hilft's, daß man die Kunkel anlegt, wenn man sie nicht abspinnt?
10178 Was hilft's, sein Leid der Stiefmutter klagen?
10178 Was hilft's, sein Leid der Stiefmutter klagen?
10179 Was hilft's, wenn ihn der Teufel holt und ich muß das Fuhrlohn bezahlen?
10179 Was hilft's, wenn ihn der Teufel holt und ich muß das Fuhrlohn bezahlen?
10180 Was hintennach kommt, das fressen die Hunde.
10180 Was hintennach kommt, das fressen die Hunde.
10181 Was hintennach kommt, schlägt die Fersen nicht entzwei.
10181 Was hintennach kommt, schlägt die Fersen nicht entzwei.
10182 Was hinterm Weine geredet wird, gilt nicht.
10182 Was hinterm Weine geredet wird, gilt nicht.
10183 Was ich denk und tu, Trau ich andern zu.
10183 Was ich denk und tu, Trau ich andern zu.
10184 Was ich nicht bekomme, ist mir nicht beschert gewesen.
10184 Was ich nicht bekomme, ist mir nicht beschert gewesen.
10185 Was ich nicht mag, Wird mir all Tag.
10185 Was ich nicht mag, Wird mir all Tag.
10186 Was ich nicht weiß, darf ich nicht verantworten.
10186 Was ich nicht weiß, darf ich nicht verantworten.
10187 Was ich nicht weiß, Macht mich nicht heiß.
10187 Was ich nicht weiß, Macht mich nicht heiß.
10188 Was ich selber tu, Trau ich andern zu.
10188 Was ich selber tu, Trau ich andern zu.
10189 Was ich vom Feinde bekomme, das ist mein.
10189 Was ich vom Feinde bekomme, das ist mein.
10190 Was in des Nachbarn Garten fällt, ist sein.
10190 Was in des Nachbarn Garten fällt, ist sein.
10191 Was in des Weisen Gedanken ist, das ist in des Narren Munde.
10191 Was in des Weisen Gedanken ist, das ist in des Narren Munde.
10192 Was jeder sucht, das findet er.
10192 Was jeder sucht, das findet er.
10193 Was jeder tun soll, tut keiner.
10193 Was jeder tun soll, tut keiner.
10194 Was kein Bildstock werden will, das wird ein Sautrog.
10194 Was kein Bildstock werden will, das wird ein Sautrog.
10195 Was keine Sünd ist, ist keine Schande.
10195 Was keine Sünd ist, ist keine Schande.
10196 Was klein ist, das ist niedlich.
10196 Was klein ist, das ist niedlich.
10197 Was kommt in den dritten Mund, Wird aller Welt kund.
10197 Was kommt in den dritten Mund, Wird aller Welt kund.
10198 Was kümmern uns Wolken und Schnee vom vorigen Jahr?
10198 Was kümmern uns Wolken und Schnee vom vorigen Jahr?
10199 Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?
10199 Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?
10200 Was lange währt, wird gut.
10200 Was lange währt, wird gut.
10201 Was lieb ist, das ist schön.
10201 Was lieb ist, das ist schön.
10202 Was liebt, das betrübt, Was herzt, das schmerzt.
10202 Was liebt, das betrübt, Was herzt, das schmerzt.
10203 Was macht der Deutsche nicht fürs Geld?
10203 Was macht der Deutsche nicht fürs Geld?
10204 Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.
10204 Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.
10205 Was macht man nicht zu Nürnberg ums Geld!
10205 Was macht man nicht zu Nürnberg ums Geld!
10206 Was mag das Schaf denken, wenn die Heide beschneit ist?
10206 Was mag das Schaf denken, wenn die Heide beschneit ist?
10207 Was man an der Saat spart, verliert man an der Ernte.
10207 Was man an der Saat spart, verliert man an der Ernte.
10208 Was man aus dem Schiffbruch rettet, ist Gewinn.
10208 Was man aus dem Schiffbruch rettet, ist Gewinn.
10209 Was man ausleiht, bessert sich nicht.
10209 Was man ausleiht, bessert sich nicht.
10210 Was man des Sonntags spinnt, gerät nicht.
10210 Was man des Sonntags spinnt, gerät nicht.
10211 Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig, was man einem untreuen gibt, alles zuviel.
10211 Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig, was man einem untreuen gibt, alles zuviel.
10212 Was man einem verbeut, das geliebt ihm erst.
10212 Was man einem verbeut, das geliebt ihm erst.
10213 Was man einem wehrt, Das ist ihm wert.
10213 Was man einem wehrt, Das ist ihm wert.
10214 Was man ferne holt, ist süß.
10214 Was man ferne holt, ist süß.
10215 Was man genug hat, dessen wird man satt.
10215 Was man genug hat, dessen wird man satt.
10216 Was man gern hätte, mag man nicht erwarten.
10216 Was man gern hätte, mag man nicht erwarten.
10217 Was man gerne tut, ist keine Arbeit.
10217 Was man gerne tut, ist keine Arbeit.
10218 Was man gerne tut, kommt einem nicht schwer an.
10218 Was man gerne tut, kommt einem nicht schwer an.
10219 Was man Gott gibt, armet nicht.
10219 Was man Gott gibt, armet nicht.
10220 Was man Gott nimmt, das holt der Teufel wieder.
10220 Was man Gott nimmt, das holt der Teufel wieder.
10221 Was man heraus lügt, kann man nicht wieder hinein lügen.
10221 Was man heraus lügt, kann man nicht wieder hinein lügen.
10222 Was man in alte Säcke schüttet, ist verloren.
10222 Was man in alte Säcke schüttet, ist verloren.
10223 Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter.
10223 Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter.
10224 Was man in ein unsauber Faß gießt, das säuert bald.
10224 Was man in ein unsauber Faß gießt, das säuert bald.
10225 Was man in ein unsauber Gefäß schüttet, das versauert.
10225 Was man in ein unsauber Gefäß schüttet, das versauert.
10226 Was man lang erspart hat, führt der Teufel auf einmal hin.
10226 Was man lang erspart hat, führt der Teufel auf einmal hin.
10227 Was man mit Gott anfängt, das führt man mit Gott hinaus.
10227 Was man mit Gott anfängt, das führt man mit Gott hinaus.
10228 Was man mit Pauken (paucis) ausrichten kann, dazu braucht man keine Trommeln.
10228 Was man mit Pauken (paucis) ausrichten kann, dazu braucht man keine Trommeln.
10229 Was man mit wenigem kann schlichten, Soll man mit vielem nicht verrichten.
10229 Was man mit wenigem kann schlichten, Soll man mit vielem nicht verrichten.
10230 Was man nicht am Einschuß hat, das hat man am Zettel.
10230 Was man nicht am Einschuß hat, das hat man am Zettel.
10231 Was man nicht am Heu hat, das hat man am Stroh.
10231 Was man nicht am Heu hat, das hat man am Stroh.
10232 Was man nicht aufhalten kann, soll man laufen lassen.
10232 Was man nicht aufhalten kann, soll man laufen lassen.
10233 Was man nicht braucht, ist zu teuer, wenn es nur einen Heller kostet.
10233 Was man nicht braucht, ist zu teuer, wenn es nur einen Heller kostet.
10234 Was man nicht erlernt, kann man erwandern.
10234 Was man nicht erlernt, kann man erwandern.
10235 Was man nicht gern tut, soll man zuerst tun.
10235 Was man nicht gern tut, soll man zuerst tun.
10236 Was man nicht halten kann, muß man laufen lassen.
10236 Was man nicht halten kann, muß man laufen lassen.
10237 Was man nicht halten kann, soll man nicht geloben.
10237 Was man nicht halten kann, soll man nicht geloben.
10238 Was man nicht im Kopfe hat, muß man in den Beinen haben.
10238 Was man nicht im Kopfe hat, muß man in den Beinen haben.
10239 Was man nicht kann ändern, Das muß man lassen schlendern.
10239 Was man nicht kann ändern, Das muß man lassen schlendern.
10240 Was man nicht kann meiden, Soll man geduldig leiden.
10240 Was man nicht kann meiden, Soll man geduldig leiden.
10241 Was man nicht sieht, muß man greifen.
10241 Was man nicht sieht, muß man greifen.
10242 Was man schreibt, Das verbleibt (bekleibt).
10242 Was man schreibt, Das verbleibt (bekleibt).
10243 Was man spart für den Mund, Frißt Katz und Hund.
10243 Was man spart für den Mund, Frißt Katz und Hund.
10244 Was man teuer verkaufen will, muß man teuer schätzen.
10244 Was man teuer verkaufen will, muß man teuer schätzen.
10245 Was man treibt, Das bleibt.
10245 Was man treibt, Das bleibt.
10246 Was man über Bord wirft, macht keine Jungen mehr.
10246 Was man über Bord wirft, macht keine Jungen mehr.
10247 Was man verbeut, Das tun die Leut.
10247 Was man verbeut, Das tun die Leut.
10248 Was man verlacht, bessert sich nicht.
10248 Was man verlacht, bessert sich nicht.
10249 Was man vor den Frommen spart, wird den Bösen zuteil.
10249 Was man vor den Frommen spart, wird den Bösen zuteil.
10250 Was man wünscht, das glaubt man gern.
10250 Was man wünscht, das glaubt man gern.
10251 Was man zu Abend um vieri tut, Kommt ei'm zu Nacht um nüni gut.
10251 Was man zu Abend um vieri tut, Kommt ei'm zu Nacht um nüni gut.
10252 Was man zu Ehren erspart, das führt der Teufel sonst hin.
10252 Was man zu Ehren erspart, das führt der Teufel sonst hin.
10253 Was man zu Ehren erspart, führt der Teufel oft dahin.
10253 Was man zu Ehren erspart, führt der Teufel oft dahin.
10254 Was man zu weit wegwirft, hätte man gerne.
10254 Was man zu weit wegwirft, hätte man gerne.
10255 Was Mäulchen nascht, muß Leibchen büßen.
10255 Was Mäulchen nascht, muß Leibchen büßen.
10256 Was Menschen nicht lohnen, lohnt Gott.
10256 Was Menschen nicht lohnen, lohnt Gott.
10257 Was Menschen nicht strafen, straft Gott.
10257 Was Menschen nicht strafen, straft Gott.
10258 Was Menschenhände machen, können Menschenhände verderben.
10258 Was Menschenhände machen, können Menschenhände verderben.
10259 Was mir einer gewähren muß, das kann er mir nicht entwehren.
10259 Was mir einer gewähren muß, das kann er mir nicht entwehren.
10260 Was mit Gewalt erhalten wird, hat keine Wehre.
10260 Was mit Gewalt erhalten wird, hat keine Wehre.
10261 Was Narren loben, das ist getadelt.
10261 Was Narren loben, das ist getadelt.
10262 Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.
10262 Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.
10263 Was nicht dein ist, lasse liegen.
10263 Was nicht dein ist, lasse liegen.
10264 Was nicht eine bestimmte, gemessene und gewidmete Zeit hat, das wird alleweg auf ewig verstanden.
10264 Was nicht eine bestimmte, gemessene und gewidmete Zeit hat, das wird alleweg auf ewig verstanden.
10265 Was nicht ist, kann noch werden.
10265 Was nicht ist, kann noch werden.
10266 Was nicht Kind, wird nimmer Kind.
10266 Was nicht Kind, wird nimmer Kind.
10267 Was nicht nimmt Christus, Das nimmt Fiskus.
10267 Was nicht nimmt Christus, Das nimmt Fiskus.
10268 Was nicht rastet und nicht ruht, Tut in die Länge nicht gut.
10268 Was nicht rastet und nicht ruht, Tut in die Länge nicht gut.
10269 Was nicht säuert, süßt auch nicht.
10269 Was nicht säuert, süßt auch nicht.
10270 Was nicht scheint, das gilt nicht.
10270 Was nicht scheint, das gilt nicht.
10271 Was nicht Scheite gibt, gibt Knüppel.
10271 Was nicht Scheite gibt, gibt Knüppel.
10272 Was nicht von Herzen kommt, das geht nicht zu Herzen.
10272 Was nicht von Herzen kommt, das geht nicht zu Herzen.
10273 Was nicht will gehen, Das laß stehen.
10273 Was nicht will gehen, Das laß stehen.
10274 Was nicht zu meiden, Soll man leiden.
10274 Was nicht zu meiden, Soll man leiden.
10275 Was nicht zum Schneiden taugt, kann man nicht scharf schleifen.
10275 Was nicht zum Schneiden taugt, kann man nicht scharf schleifen.
10276 Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer.
10276 Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer.
10277 Was nutzt's, wenn sich der Kahlkopf kämmt?
10277 Was nutzt's, wenn sich der Kahlkopf kämmt?
10278 Was Pfaffen und Wölfe beißen, ist schwer zu heilen.
10278 Was Pfaffen und Wölfe beißen, ist schwer zu heilen.
10279 Was recht ist, das hat Gott lieb.
10279 Was recht ist, das hat Gott lieb.
10280 Was recht ist, gefällt jedermann.
10280 Was recht ist, gefällt jedermann.
10281 Was recht ist, hat Gott lieb, Wer Geißen stiehlt, ist kein Bockdieb.
10281 Was recht ist, hat Gott lieb, Wer Geißen stiehlt, ist kein Bockdieb.
10282 Was recht ist, hat Gott lieb.
10282 Was recht ist, hat Gott lieb.
10283 Was recht ist, hat Gott lieb: Wer eine Geiß stiehlt, ist kein Bocksdieb.
10283 Was recht ist, hat Gott lieb: Wer eine Geiß stiehlt, ist kein Bocksdieb.
10284 Was sauer ankommt, ist lieb.
10284 Was sauer ankommt, ist lieb.
10285 Was schadet ein gut Wort? Darf man's doch nicht kaufen.
10285 Was schadet ein gut Wort? Darf man's doch nicht kaufen.
10286 Was schändlich ist zu tun, ist auch nicht schön zu sagen.
10286 Was schändlich ist zu tun, ist auch nicht schön zu sagen.
10287 Was schmeckt unversucht? sprach der Abt zur Jungfrau.
10287 Was schmeckt unversucht? sprach der Abt zur Jungfrau.
10288 Was schnell eingeht, geht auch schnell wieder aus.
10288 Was schnell eingeht, geht auch schnell wieder aus.
10289 Was sein muß, das leide.
10289 Was sein muß, das leide.
10290 Was sein soll, Schickt sich wohl.
10290 Was sein soll, Schickt sich wohl.
10291 Was selten, Muß gelten.
10291 Was selten, Muß gelten.
10292 Was sich liebt, das neckt sich.
10292 Was sich liebt, das neckt sich.
10293 Was sich liebt, gefällt sich auch.
10293 Was sich liebt, gefällt sich auch.
10294 Was sich soll klären, Das muß erst gären.
10294 Was sich soll klären, Das muß erst gären.
10295 Was sich viel rührt, wächst nicht an.
10295 Was sich viel rührt, wächst nicht an.
10296 Was sich zweit, das dreit sich gern.
10296 Was sich zweit, das dreit sich gern.
10297 Was soll der Blinde mit dem Spiegel?
10297 Was soll der Blinde mit dem Spiegel?
10298 Was soll der Dreck als stinken!
10298 Was soll der Dreck als stinken!
10299 Was soll der Kuh Muskaten? Sie frißt wohl Haberstroh.
10299 Was soll der Kuh Muskaten? Sie frißt wohl Haberstroh.
10300 Was soll der Wetzstein ohne Wasser?
10300 Was soll der Wetzstein ohne Wasser?
10301 Was soll Geld, Das nicht wandert durch die Welt?
10301 Was soll Geld, Das nicht wandert durch die Welt?
10302 Was sollte mir Rom, wenn ich davor hinge?
10302 Was sollte mir Rom, wenn ich davor hinge?
10303 Was Strafen sind, die muß man leiden.
10303 Was Strafen sind, die muß man leiden.
10304 Was Sünd ist zu tun, ist auch Schande zu reden.
10304 Was Sünd ist zu tun, ist auch Schande zu reden.
10305 Was süß ist, kommt sauer an.
10305 Was süß ist, kommt sauer an.
10306 Was taugt der Schlägel ohne Stiel, Wenn man Blöcher spalten will?
10306 Was taugt der Schlägel ohne Stiel, Wenn man Blöcher spalten will?
10307 Was teuer, das lieb.
10307 Was teuer, das lieb.
10308 Was tot ist, beißt nicht mehr.
10308 Was tot ist, beißt nicht mehr.
10309 Was tut der Esel mit der Sackpfeife?
10309 Was tut der Esel mit der Sackpfeife?
10310 Was tut die Liebe nicht, sagte jener Schneider, da küßte er einen Bock zwischen die Hörner.
10310 Was tut die Liebe nicht, sagte jener Schneider, da küßte er einen Bock zwischen die Hörner.
10311 Was tut man nicht des lieben Hausfriedens willen?
10311 Was tut man nicht des lieben Hausfriedens willen?
10312 Was über Rhein zieht, ist alles hin.
10312 Was über Rhein zieht, ist alles hin.
10313 Was über zwei Herzen kommt, kommt aus.
10313 Was über zwei Herzen kommt, kommt aus.
10314 Was übern Zaun fällt, ist des Nachbarn.
10314 Was übern Zaun fällt, ist des Nachbarn.
10315 Was unehrlich ist, das können die Ämter nicht leiden.
10315 Was unehrlich ist, das können die Ämter nicht leiden.
10316 Was unrecht ist, nimmt Überhang.
10316 Was unrecht ist, nimmt Überhang.
10317 Was Vater und Mutter nicht ziehen kann, das ziehe der Henker.
10317 Was Vater und Mutter nicht ziehen kann, das ziehe der Henker.
10318 Was versehrts, Das lehrt.
10318 Was versehrts, Das lehrt.
10319 Was versteht ein Bauer von Safran?
10319 Was versteht ein Bauer von Safran?
10320 Was vom Himmel fällt, schadet keinem.
10320 Was vom Himmel fällt, schadet keinem.
10321 Was vom Hunde kommt, bellt gern.
10321 Was vom Hunde kommt, bellt gern.
10322 Was von der Henne kommt, das gackert.
10322 Was von der Henne kommt, das gackert.
10323 Was von Herzen kommt, glaubt das Herz.
10323 Was von Herzen kommt, glaubt das Herz.
10324 Was von Huren geboren, Ist zu huren erkoren.
10324 Was von Huren geboren, Ist zu huren erkoren.
10325 Was von Huren säuget, Das ist zum Huren geneiget.
10325 Was von Huren säuget, Das ist zum Huren geneiget.
10326 Was wehe tut, das lehrt.
10326 Was wehe tut, das lehrt.
10327 Was Weisheit nicht bindet, löst Torheit leicht auf.
10327 Was Weisheit nicht bindet, löst Torheit leicht auf.
10328 Was weiß der Bauer von Gurkensalat? Er ißt ihn mit der Mistgabel.
10328 Was weiß der Bauer von Gurkensalat? Er ißt ihn mit der Mistgabel.
10329 Was wenig kostet, taugt nicht viel.
10329 Was wenig kostet, taugt nicht viel.
10330 Was will man kämmen, wo kein Haar ist?
10330 Was will man kämmen, wo kein Haar ist?
10331 Was wir am Tage vorgenommen, Pflegt uns im Schlafe vorzukommen.
10331 Was wir am Tage vorgenommen, Pflegt uns im Schlafe vorzukommen.
10332 Was wir hier kosen, Bleib' unter den Rosen.
10332 Was wir hier kosen, Bleib' unter den Rosen.
10333 Was wir nicht wissen sollen, Das sollen wir nicht wissen wollen.
10333 Was wir nicht wissen sollen, Das sollen wir nicht wissen wollen.
10334 Was wohl ansetzt, Läßt gute Letzt.
10334 Was wohl ansetzt, Läßt gute Letzt.
10335 Was wohl leibt, seelt oft übel.
10335 Was wohl leibt, seelt oft übel.
10336 Was zahlt, das gilt.
10336 Was zahlt, das gilt.
10337 Was zähmt, Das lähmt.
10337 Was zähmt, Das lähmt.
10338 Was zeitig wund wird, das ficht sein Lebtage gern.
10338 Was zeitig wund wird, das ficht sein Lebtage gern.
10339 Was zu Baden geschieht, muß man zu Baden liegen lassen.
10339 Was zu Baden geschieht, muß man zu Baden liegen lassen.
10340 Was zuerst in einen neuen Hafen kommt, darnach schmeckt er allweg.
10340 Was zuerst in einen neuen Hafen kommt, darnach schmeckt er allweg.
10341 Was zuerst ins Faß kommt, darnach schmeckt es immer.
10341 Was zuerst ins Faß kommt, darnach schmeckt es immer.
10342 Was zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.
10342 Was zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.
10343 Was zum Hahn werden soll, rötet bald den Kamm.
10343 Was zum Hahn werden soll, rötet bald den Kamm.
10344 Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich.
10344 Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich.
10345 Was zum Teufel will, das läßt sich nicht aufhalten.
10345 Was zum Teufel will, das läßt sich nicht aufhalten.
10346 Was zur Nessel werden will, fängt zeitig an zu brennen.
10346 Was zur Nessel werden will, fängt zeitig an zu brennen.
10347 Was zuviel, ist zuviel.
10347 Was zuviel, ist zuviel.
10348 Was zweie wissen, erfahren hundert.
10348 Was zweie wissen, erfahren hundert.
10349 Was zweien recht ist, ist dreien zu enge.
10349 Was zweien recht ist, ist dreien zu enge.
10350 Was zweien zu weit, ist dreien zu enge.
10350 Was zweien zu weit, ist dreien zu enge.
10351 Wasch du mich, so wasch ich dich, so werden wir beide hübsch.
10351 Wasch du mich, so wasch ich dich, so werden wir beide hübsch.
10352 Wasch mir den Bart, so wasch ich dir die Hand.
10352 Wasch mir den Bart, so wasch ich dir die Hand.
10353 Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.
10353 Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.
10354 Wasser geht durch Stiefel, Liebe durch Handschuhe.
10354 Wasser geht durch Stiefel, Liebe durch Handschuhe.
10355 Wasser ist das stärkste Getränk, es treibt Mühlen.
10355 Wasser ist das stärkste Getränk, es treibt Mühlen.
10356 Wasser reich, Land arm.
10356 Wasser reich, Land arm.
10357 Wasserkrug Ist nimmer klug (spricht der Wein).
10357 Wasserkrug Ist nimmer klug (spricht der Wein).
10358 Weder nie noch immerfort, Ist der Liebe Losungswort.
10358 Weder nie noch immerfort, Ist der Liebe Losungswort.
10359 Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen.
10359 Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen.
10360 Wegen einem Stück Fleisch geben die Hunde die Freundschaft auf.
10360 Wegen einem Stück Fleisch geben die Hunde die Freundschaft auf.
10361 Weh den Eseln oder Pferden, So die Bettler reiten werden.
10361 Weh den Eseln oder Pferden, So die Bettler reiten werden.
10362 Wehe dem Land, wo der Herr ein Kind ist.
10362 Wehe dem Land, wo der Herr ein Kind ist.
10363 Wehe dem, der sich vor dreien nicht hütet: Wollust, Wein und Würfel.
10363 Wehe dem, der sich vor dreien nicht hütet: Wollust, Wein und Würfel.
10364 Wehrende Hand schuf Gott.
10364 Wehrende Hand schuf Gott.
10365 Wehrender Hand wird immer Rat.
10365 Wehrender Hand wird immer Rat.
10366 Wehrt man nicht, so wachsen die Tannen in die Tischlade.
10366 Wehrt man nicht, so wachsen die Tannen in die Tischlade.
10367 Weib und Leinwand kauft man nicht bei Lichte.
10367 Weib und Leinwand kauft man nicht bei Lichte.
10368 Weiber findet man nimmer ohne Rede.
10368 Weiber findet man nimmer ohne Rede.
10369 Weiber haben langes Haar und kurzen Sinn.
10369 Weiber haben langes Haar und kurzen Sinn.
10370 Weiber hüten ist vergebliche Arbeit.
10370 Weiber hüten ist vergebliche Arbeit.
10371 Weiber nehmen gern Drescher für Tröster.
10371 Weiber nehmen gern Drescher für Tröster.
10372 Weiber nehmen ist kein Pferdehandel.
10372 Weiber nehmen ist kein Pferdehandel.
10373 Weiber schlagen gibt schlechte Ehre.
10373 Weiber schlagen gibt schlechte Ehre.
10374 Weiber sind anfangs leicht, werden aber immer schwerer.
10374 Weiber sind anfangs leicht, werden aber immer schwerer.
10375 Weiber sind des Teufels Kloben, darin er fängt, was aufsitzt.
10375 Weiber sind des Teufels Kloben, darin er fängt, was aufsitzt.
10376 Weiber sind Katzen Mit glatten Bälgen und scharfen Tatzen.
10376 Weiber sind Katzen Mit glatten Bälgen und scharfen Tatzen.
10377 Weiber sind unrichtige Uhren.
10377 Weiber sind unrichtige Uhren.
10378 Weiber sind veränderlich wie Aprilwetter.
10378 Weiber sind veränderlich wie Aprilwetter.
10379 Weiber und Rosse wollen gewartet sein.
10379 Weiber und Rosse wollen gewartet sein.
10380 Weiber, Glück und Gold Sind allen Narren hold.
10380 Weiber, Glück und Gold Sind allen Narren hold.
10381 Weiber, Wein und Würfelspiel Verderben manchen, wer's merken will.
10381 Weiber, Wein und Würfelspiel Verderben manchen, wer's merken will.
10382 Weiberaugen, Feuerspiegel.
10382 Weiberaugen, Feuerspiegel.
10383 Weiberkleider decken des Nachts wohl.
10383 Weiberkleider decken des Nachts wohl.
10384 Weiberkrieg gilt nicht* * Wem man weich bettet, der wird faul.
10384 Weiberkrieg gilt nicht* * Wem man weich bettet, der wird faul.
10385 Weiberlieb und Herrengunst Sind nicht mehr als blauer Dunst.
10385 Weiberlieb und Herrengunst Sind nicht mehr als blauer Dunst.
10386 Weiberlist Geht über alle List.
10386 Weiberlist Geht über alle List.
10387 Weiberlist, Nichts drüber ist!
10387 Weiberlist, Nichts drüber ist!
10388 Weibern und Geschossen soll niemand trauen.
10388 Weibern und Geschossen soll niemand trauen.
10389 Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheimbleiben war besser.
10389 Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheimbleiben war besser.
10390 Weiberrache hat keine Grenzen.
10390 Weiberrache hat keine Grenzen.
10391 Weiberreden, armes Reden.
10391 Weiberreden, armes Reden.
10392 Weiberregiment Nimmt selten gut End.
10392 Weiberregiment Nimmt selten gut End.
10393 Weiberschönheit, das Echo im Wald Und Regenbogen vergehen bald.
10393 Weiberschönheit, das Echo im Wald Und Regenbogen vergehen bald.
10394 Weibsbild Soll nicht sein wild.
10394 Weibsbild Soll nicht sein wild.
10395 Weichen ist keine Schand, Bist du übermannt.
10395 Weichen ist keine Schand, Bist du übermannt.
10396 Weichlicher Arzt macht faule Wunden.
10396 Weichlicher Arzt macht faule Wunden.
10397 Weichst du mir, so weich ich dir.
10397 Weichst du mir, so weich ich dir.
10398 Weiden und Bauern muß man alle drei Jahr beschneiden, sonst werden sie zu geil.
10398 Weiden und Bauern muß man alle drei Jahr beschneiden, sonst werden sie zu geil.
10399 Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
10399 Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
10400 Weil die Obrigkeiten in der Schrift Götter heißen, so meint jeder Amtmann, er wär' ein Ölgötz.
10400 Weil die Obrigkeiten in der Schrift Götter heißen, so meint jeder Amtmann, er wär' ein Ölgötz.
10401 Weil dir die Füße noch los sind, so geh.
10401 Weil dir die Füße noch los sind, so geh.
10402 Wein Hält nicht rein.
10402 Wein Hält nicht rein.
10403 Wein hat keinen Riegel vor.
10403 Wein hat keinen Riegel vor.
10404 Wein Hat keinen Schrein.
10404 Wein Hat keinen Schrein.
10405 Wein Hat offnen Schrein.
10405 Wein Hat offnen Schrein.
10406 Wein Hilft dem Alten aufs Bein.
10406 Wein Hilft dem Alten aufs Bein.
10407 Wein ist der Poeten Heiliger Geist.
10407 Wein ist der Poeten Heiliger Geist.
10408 Wein red't viel; aber bös Latein.
10408 Wein red't viel; aber bös Latein.
10409 Wein sagt die Wahrheit.
10409 Wein sagt die Wahrheit.
10410 Wein trinken, Wein bezahlen.
10410 Wein trinken, Wein bezahlen.
10411 Wein und Bier folgen dem Zapfen.
10411 Wein und Bier folgen dem Zapfen.
10412 Wein und Bier schmeckt süß, Versauf ich gleich die Schuh, behalt ich doch die Füß.
10412 Wein und Bier schmeckt süß, Versauf ich gleich die Schuh, behalt ich doch die Füß.
10413 Wein und Brot gibt auch eine Suppe.
10413 Wein und Brot gibt auch eine Suppe.
10414 Wein und Weiber machen alle Welt zu Narren.
10414 Wein und Weiber machen alle Welt zu Narren.
10415 Wein, Geld und Gut Verkehrt der Weisen Mut.
10415 Wein, Geld und Gut Verkehrt der Weisen Mut.
10416 Wein, Weiber und Würden ändern den ganzen Menschen.
10416 Wein, Weiber und Würden ändern den ganzen Menschen.
10417 Weinende Braut, lachende Frau.
10417 Weinende Braut, lachende Frau.
10418 Weis ist der und wohlgelehrt, Der alles gern zum Besten kehrt.
10418 Weis ist der und wohlgelehrt, Der alles gern zum Besten kehrt.
10419 Weise Hut Behält ihr Gut.
10419 Weise Hut Behält ihr Gut.
10420 Weise Leute haben ihren Mund im Herzen.
10420 Weise Leute haben ihren Mund im Herzen.
10421 Weise sein ist nicht allzeit gut.
10421 Weise sein ist nicht allzeit gut.
10422 Weise Sprüche, gute Lehren Soll man tun und nicht bloß hören.
10422 Weise Sprüche, gute Lehren Soll man tun und nicht bloß hören.
10423 Weisem Kind ist man feind.
10423 Weisem Kind ist man feind.
10424 Weiser Mann hat Ohren lang und Zunge kurz.
10424 Weiser Mann hat Ohren lang und Zunge kurz.
10425 Weiser Mann, starker Mann.
10425 Weiser Mann, starker Mann.
10426 Weisheit hat bei Armut Leid.
10426 Weisheit hat bei Armut Leid.
10427 Weisheit ist des Lebens Auge.
10427 Weisheit ist des Lebens Auge.
10428 Weisheit kommt nicht vor den Jahren.
10428 Weisheit kommt nicht vor den Jahren.
10429 Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz dagegen hält.
10429 Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz dagegen hält.
10430 Weit beherret und nah befreundet.
10430 Weit beherret und nah befreundet.
10431 Weit davon ist gut vorm Schuß.
10431 Weit davon ist gut vorm Schuß.
10432 Weit vom Geschütz macht alte Kriegsleute.
10432 Weit vom Geschütz macht alte Kriegsleute.
10433 Weit vom Streite Macht alte Kriegsleute.
10433 Weit vom Streite Macht alte Kriegsleute.
10434 Weit von Hof hat wenig Verdruß.
10434 Weit von Hof hat wenig Verdruß.
10435 Welche langsam zürnen, die zürnen lang.
10435 Welche langsam zürnen, die zürnen lang.
10436 Welchem Herrn du dienst, dessen Kleider du trägst.
10436 Welchem Herrn du dienst, dessen Kleider du trägst.
10437 Welches der vordere Zipfel an der Bratwurst sei, erfährt man, wenn man sie auf die Achsel legt.
10437 Welches der vordere Zipfel an der Bratwurst sei, erfährt man, wenn man sie auf die Achsel legt.
10438 Welches Land liefen die Schwaben nicht aus?
10438 Welches Land liefen die Schwaben nicht aus?
10439 Welsch Blut Tut keinem Deutschen gut.
10439 Welsch Blut Tut keinem Deutschen gut.
10440 Welt ist Welt, Wer sich drauf läßt, der fällt.
10440 Welt ist Welt, Wer sich drauf läßt, der fällt.
10441 Welt, wie du willt, Gott ist mein Schild.
10441 Welt, wie du willt, Gott ist mein Schild.
10442 Weltlich Gut läßt sich geistlich machen, aber geistlich Gut nicht weltlich.
10442 Weltlich Gut läßt sich geistlich machen, aber geistlich Gut nicht weltlich.
10443 Wem alle Sterne gram sind, den wird der Mond nicht liebhaben.
10443 Wem alle Sterne gram sind, den wird der Mond nicht liebhaben.
10444 Wem das Ferkel geboten wird, soll den Sack bereit haben.
10444 Wem das Ferkel geboten wird, soll den Sack bereit haben.
10445 Wem das Glück den Finger reicht, der soll ihm die Hand bieten.
10445 Wem das Glück den Finger reicht, der soll ihm die Hand bieten.
10446 Wem das Glück die Hand bietet, dem schlägt's gern ein Bein unter.
10446 Wem das Glück die Hand bietet, dem schlägt's gern ein Bein unter.
10447 Wem das Glück pfeift, der tanzet wohl.
10447 Wem das Glück pfeift, der tanzet wohl.
10448 Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.
10448 Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.
10449 Wem das Glück zu wohl ist, den macht's zum Narren.
10449 Wem das Glück zu wohl ist, den macht's zum Narren.
10450 Wem der Bettelstab einmal in der Hand erwärmt, der tut nimmer gut zur Arbeit.
10450 Wem der Bettelstab einmal in der Hand erwärmt, der tut nimmer gut zur Arbeit.
10451 Wem der Teufel einheizt, den friert nicht.
10451 Wem der Teufel einheizt, den friert nicht.
10452 Wem die Augen in der Jugend ausgestochen sind, der sieht sein Lebtag nichts.
10452 Wem die Augen in der Jugend ausgestochen sind, der sieht sein Lebtag nichts.
10453 Wem die Heiligen hold sind, der mag leise beten.
10453 Wem die Heiligen hold sind, der mag leise beten.
10454 Wem die Sonne scheint, der fragt nichts nach den Sternen.
10454 Wem die Sonne scheint, der fragt nichts nach den Sternen.
10455 Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
10455 Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
10456 Wem Gott wohl will, dem will St. Peter nicht übel.
10456 Wem Gott wohl will, dem will St. Peter nicht übel.
10457 Wem ich meinen Leib gönne, dem gönn ich auch mein Gut.
10457 Wem ich meinen Leib gönne, dem gönn ich auch mein Gut.
10458 Wem man eine Handbreit gibt, der nimmt eine Ellenlang.
10458 Wem man eine Handbreit gibt, der nimmt eine Ellenlang.
10459 Wem man gibt, der schreibt's in Sand, Wem man nimmt, in Stahl und Eisen.
10459 Wem man gibt, der schreibt's in Sand, Wem man nimmt, in Stahl und Eisen.
10460 Wem man nicht hold ist, dem steckt man keine Maien.
10460 Wem man nicht hold ist, dem steckt man keine Maien.
10461 Wem man seine Not klagt, der ist sattsam gebeten.
10461 Wem man seine Not klagt, der ist sattsam gebeten.
10462 Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen.
10462 Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen.
10463 Wem Schafe schwärmen, Der darf sich nicht härmen.
10463 Wem Schafe schwärmen, Der darf sich nicht härmen.
10464 Wem soll der nützen, der sich selber nicht nützt?
10464 Wem soll der nützen, der sich selber nicht nützt?
10465 Wem viel befohlen ist, von dem wird viel gefordert.
10465 Wem viel befohlen ist, von dem wird viel gefordert.
10466 Wem wohl ist, der bleibe.
10466 Wem wohl ist, der bleibe.
10467 Wem wohl ist, der schweige.
10467 Wem wohl ist, der schweige.
10468 Wem zu wohl ist, der nehm' ein Weib.
10468 Wem zu wohl ist, der nehm' ein Weib.
10469 Wem's Gott vergönnt, der wird schlafend reich.
10469 Wem's Gott vergönnt, der wird schlafend reich.
10470 Wen das Glück in die Höhe hebt, den will's werfen.
10470 Wen das Glück in die Höhe hebt, den will's werfen.
10471 Wen das Glück verderben will, den zärtelt es wie eine Mutter.
10471 Wen das Glück verderben will, den zärtelt es wie eine Mutter.
10472 Wen das Glück zärtelt, dem will es den Strick um den Hals werfen.
10472 Wen das Glück zärtelt, dem will es den Strick um den Hals werfen.
10473 Wen das Land ernährt, der soll das Land schützen.
10473 Wen das Land ernährt, der soll das Land schützen.
10474 Wen der Haber sticht, der ist schwer zu halten.
10474 Wen der Haber sticht, der ist schwer zu halten.
10475 Wen der Kaiser adelt, der genießt des Kaisers Adel.
10475 Wen der Kaiser adelt, der genießt des Kaisers Adel.
10476 Wen der Kellner liebt, der trinkt oft.
10476 Wen der Kellner liebt, der trinkt oft.
10477 Wen der Teufel ärgern will, schickt er böse Weiber ins Haus.
10477 Wen der Teufel ärgern will, schickt er böse Weiber ins Haus.
10478 Wen der Teufel treibt, der hat Eile.
10478 Wen der Teufel treibt, der hat Eile.
10479 Wen der Teufel treibt, der muß wohl laufen.
10479 Wen der Teufel treibt, der muß wohl laufen.
10480 Wen der Wolf rächt, ist wohl gerochen.
10480 Wen der Wolf rächt, ist wohl gerochen.
10481 Wen die Liebe kitzelt, dem ist der Tod nicht verhaßter als Aufschub.
10481 Wen die Liebe kitzelt, dem ist der Tod nicht verhaßter als Aufschub.
10482 Wen ein Mädchen lachet an, Den will sie drum nicht alsbald han.
10482 Wen ein Mädchen lachet an, Den will sie drum nicht alsbald han.
10483 Wen Gott am liebsten hat, den führt er jung heim.
10483 Wen Gott am liebsten hat, den führt er jung heim.
10484 Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.
10484 Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.
10485 Wen Gott erhöhen will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter.
10485 Wen Gott erhöhen will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter.
10486 Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.
10486 Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.
10487 Wen Gott liebhat, dem gibt er ein Haus in Zürich.
10487 Wen Gott liebhat, dem gibt er ein Haus in Zürich.
10488 Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.
10488 Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.
10489 Wen Gott nicht hält, Der fällt.
10489 Wen Gott nicht hält, Der fällt.
10490 Wen Gott schickt, den macht er geschickt.
10490 Wen Gott schickt, den macht er geschickt.
10491 Wen Gott und die Natur zeichnet, vor dem soll sich Roß und Mann hüten.
10491 Wen Gott und die Natur zeichnet, vor dem soll sich Roß und Mann hüten.
10492 Wen man im Sacke findet, den schüttelt man heraus.
10492 Wen man im Sacke findet, den schüttelt man heraus.
10493 Wen man nicht jagt, der soll nicht laufen.
10493 Wen man nicht jagt, der soll nicht laufen.
10494 Wen nicht hungert, der fastet leicht.
10494 Wen nicht hungert, der fastet leicht.
10495 Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he auck Bucksen.
10495 Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he auck Bucksen.
10496 Wenig gedeiht, Zuviel zerstreut.
10496 Wenig gedeiht, Zuviel zerstreut.
10497 Wenig Gut, Leichtes Blut.
10497 Wenig Gut, Leichtes Blut.
10498 Wenig Kopf, viel Schwindel.
10498 Wenig Kopf, viel Schwindel.
10499 Wenig Kühe, Wenig Mühe.
10499 Wenig Kühe, Wenig Mühe.
10500 Wenig mit Liebe, viel mit Kolben.
10500 Wenig mit Liebe, viel mit Kolben.
10501 Wenig mit Recht ist besser als viel mit Unrecht.
10501 Wenig mit Recht ist besser als viel mit Unrecht.
10502 Wenig reden altert die Frauen.
10502 Wenig reden altert die Frauen.
10503 Wenig regieren macht guten Frieden.
10503 Wenig regieren macht guten Frieden.
10504 Wenig schadet wenig.
10504 Wenig schadet wenig.
10505 Wenig und gut.
10505 Wenig und gut.
10506 Wenig und oft macht zuletzt viel.
10506 Wenig und oft macht zuletzt viel.
10507 Wenig unternehmen gibt viel Frieden.
10507 Wenig unternehmen gibt viel Frieden.
10508 Wenig zuwenig macht zuletzt viel.
10508 Wenig zuwenig macht zuletzt viel.
10509 Weniger Rat und vieler Hände.
10509 Weniger Rat und vieler Hände.
10510 Wenn alle hinken, meint jeder, er gehe recht.
10510 Wenn alle hinken, meint jeder, er gehe recht.
10511 Wenn alle in den Brunnen springen, würdest du nachspringen?
10511 Wenn alle in den Brunnen springen, würdest du nachspringen?
10512 Wenn alle Kugeln träfen, möchte der Teufel Soldat sein.
10512 Wenn alle Kugeln träfen, möchte der Teufel Soldat sein.
10513 Wenn alle Sünden alt werden, wird der Geiz jung.
10513 Wenn alle Sünden alt werden, wird der Geiz jung.
10514 Wenn alle Träume wahr wären, bliebe keine Nonne fromm.
10514 Wenn alle Träume wahr wären, bliebe keine Nonne fromm.
10515 Wenn Allzu dazu kommt, taugt Nichts was.
10515 Wenn Allzu dazu kommt, taugt Nichts was.
10516 Wenn alte Scheuern brennen, hilft kein Löschen.
10516 Wenn alte Scheuern brennen, hilft kein Löschen.
10517 Wenn alte Weiber tanzen, machen sie viel Gestäub.
10517 Wenn alte Weiber tanzen, machen sie viel Gestäub.
10518 Wenn Äpfel und Nüsse kommen, soll man schäkern.
10518 Wenn Äpfel und Nüsse kommen, soll man schäkern.
10519 Wenn April bläst in sein Horn, So steht es gut um Heu und Korn.
10519 Wenn April bläst in sein Horn, So steht es gut um Heu und Korn.
10520 Wenn auf Lust nicht Unlust folgt, so ist es eine gute Lust.
10520 Wenn auf Lust nicht Unlust folgt, so ist es eine gute Lust.
10521 Wenn Bacchus das Feuer schürt, so sitzt Venus beim Ofen.
10521 Wenn Bacchus das Feuer schürt, so sitzt Venus beim Ofen.
10522 Wenn Bescherung ist, soll man den Sack auftun und das Zuknüpfen nicht vergessen.
10522 Wenn Bescherung ist, soll man den Sack auftun und das Zuknüpfen nicht vergessen.
10523 Wenn Blinde und Scheele zusammenkommen, stoßen sie einander über den Haufen.
10523 Wenn Blinde und Scheele zusammenkommen, stoßen sie einander über den Haufen.
10524 Wenn Danken einen Batzen kostete, behielt' es mancher zurück.
10524 Wenn Danken einen Batzen kostete, behielt' es mancher zurück.
10525 Wenn das Aug nicht sehen will, So helfen weder Licht noch Brill.
10525 Wenn das Aug nicht sehen will, So helfen weder Licht noch Brill.
10526 Wenn das Dorf brennt, so steht des Pfaffen Haus in Rauch.
10526 Wenn das Dorf brennt, so steht des Pfaffen Haus in Rauch.
10527 Wenn das Eisen glüht, soll man's schmieden.
10527 Wenn das Eisen glüht, soll man's schmieden.
10528 Wenn das erste Wetter hagelt, so hageln die folgenden auch gern.
10528 Wenn das erste Wetter hagelt, so hageln die folgenden auch gern.
10529 Wenn das Faß leer ist, so wischen die Freunde das Maul und gehen.
10529 Wenn das Faß leer ist, so wischen die Freunde das Maul und gehen.
10530 Wenn das Faß rinnt, muß man die Reifen treiben.
10530 Wenn das Faß rinnt, muß man die Reifen treiben.
10531 Wenn das Ferkel satt ist, stößt es den Trog um.
10531 Wenn das Ferkel satt ist, stößt es den Trog um.
10532 Wenn das Ferkel träumt, so ist's von Trebern.
10532 Wenn das Ferkel träumt, so ist's von Trebern.
10533 Wenn das Feuer in der Küche ausgeht, so löscht es auch in den Herzen aus.
10533 Wenn das Feuer in der Küche ausgeht, so löscht es auch in den Herzen aus.
10534 Wenn das Glück anpocht, soll man ihm auftun.
10534 Wenn das Glück anpocht, soll man ihm auftun.
10535 Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.
10535 Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.
10536 Wenn das Glück dir Küchlein backt, so will es dich fassen und erdrücken.
10536 Wenn das Glück dir Küchlein backt, so will es dich fassen und erdrücken.
10537 Wenn das Glück groß ist, muß man das Unglück fürchten.
10537 Wenn das Glück groß ist, muß man das Unglück fürchten.
10538 Wenn das Glück nicht will an den Mann, So gilt's gleich, was er kann.
10538 Wenn das Glück nicht will an den Mann, So gilt's gleich, was er kann.
10539 Wenn das Gras wächst, ist der Hengst tot.
10539 Wenn das Gras wächst, ist der Hengst tot.
10540 Wenn das Haupt krank ist, so siechen die Glieder.
10540 Wenn das Haupt krank ist, so siechen die Glieder.
10541 Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen zu.
10541 Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen zu.
10542 Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen.
10542 Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen.
10543 Wenn das Kind getauft ist, will es jedermann heben.
10543 Wenn das Kind getauft ist, will es jedermann heben.
10544 Wenn das Korn bei vollen Scheuern aufschlägt, dann fällt es bei ledigen wieder.
10544 Wenn das Korn bei vollen Scheuern aufschlägt, dann fällt es bei ledigen wieder.
10545 Wenn das Land arm ist, ist das Wasser reich.
10545 Wenn das Land arm ist, ist das Wasser reich.
10546 Wenn das Loch unter der Nase zu wäre wie dem Frosch nach St. Jacobs Tag, so bliebe viel unterwegen.
10546 Wenn das Loch unter der Nase zu wäre wie dem Frosch nach St. Jacobs Tag, so bliebe viel unterwegen.
10547 Wenn das Maß voll ist, so läuft's über.
10547 Wenn das Maß voll ist, so läuft's über.
10548 Wenn das nicht gut für die Wanzen ist!
10548 Wenn das nicht gut für die Wanzen ist!
10549 Wenn das Pferd satt ist, so trauert es.
10549 Wenn das Pferd satt ist, so trauert es.
10550 Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul.
10550 Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul.
10551 Wenn das Pferd zu alt ist, spannt man's in den Karren.
10551 Wenn das Pferd zu alt ist, spannt man's in den Karren.
10552 Wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen?
10552 Wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen?
10553 Wenn das Schaf gestohlen ist, so sagt der Schäfer: der Wolf hat's getan.
10553 Wenn das Schaf gestohlen ist, so sagt der Schäfer: der Wolf hat's getan.
10554 Wenn das Schiff bricht, so weiß ein Tor, daß nicht recht gefahren ist.
10554 Wenn das Schiff bricht, so weiß ein Tor, daß nicht recht gefahren ist.
10555 Wenn das Spiel am besten ist, soll man ablassen.
10555 Wenn das Spiel am besten ist, soll man ablassen.
10556 Wenn das Spiel aus ist, sieht man, wer gewonnen hat.
10556 Wenn das Spiel aus ist, sieht man, wer gewonnen hat.
10557 Wenn das Wasser über die Körbe geht, soll man das Schiff ösen.
10557 Wenn das Wasser über die Körbe geht, soll man das Schiff ösen.
10558 Wenn das Wasser über die Steine läuft, wird es rein.
10558 Wenn das Wasser über die Steine läuft, wird es rein.
10559 Wenn das Weib die Töpfe zerbricht und der Mann die Krüge, so gibt es viel Scherben im Haus.
10559 Wenn das Weib die Töpfe zerbricht und der Mann die Krüge, so gibt es viel Scherben im Haus.
10560 Wenn das Werk getan ist, ist der Tadel unwert.
10560 Wenn das Werk getan ist, ist der Tadel unwert.
10561 Wenn das Wort heraus ist, ist es eines andern.
10561 Wenn das Wort heraus ist, ist es eines andern.
10562 Wenn de Bur wat hat, Hat he keen Fatt.
10562 Wenn de Bur wat hat, Hat he keen Fatt.
10563 Wenn de Hahn kreihet op dem Nest, So bliv dat Wiär äs et eß.
10563 Wenn de Hahn kreihet op dem Nest, So bliv dat Wiär äs et eß.
10564 Wenn dein Verdienst bei Weisen gilt, Sei ruhig, wenn der Tor dich schilt.
10564 Wenn dein Verdienst bei Weisen gilt, Sei ruhig, wenn der Tor dich schilt.
10565 Wenn dem Esel zu wohl ist, so geht er aufs Eis und bricht ein Bein.
10565 Wenn dem Esel zu wohl ist, so geht er aufs Eis und bricht ein Bein.
10566 Wenn dem Esel zu wohl ist, so gumpet er.
10566 Wenn dem Esel zu wohl ist, so gumpet er.
10567 Wenn der Abt die Würfel auflegt, hat das Konvent Machtzu spielen.
10567 Wenn der Abt die Würfel auflegt, hat das Konvent Machtzu spielen.
10568 Wenn der Bauch schwillt, Sieht man, wo es gilt.
10568 Wenn der Bauch schwillt, Sieht man, wo es gilt.
10569 Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde.
10569 Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde.
10570 Wenn der Bauer aufs Pferd kommt, reitet er schärfer als der Edelmann.
10570 Wenn der Bauer aufs Pferd kommt, reitet er schärfer als der Edelmann.
10571 Wenn der Bauer nicht muß, Rührt er weder Hand noch Fuß.
10571 Wenn der Bauer nicht muß, Rührt er weder Hand noch Fuß.
10572 Wenn der Besen verbraucht ist, so muß er in den Ofen.
10572 Wenn der Besen verbraucht ist, so muß er in den Ofen.
10573 Wenn der Besen verbraucht ist, so sieht man erst, wozu er gedient hat.
10573 Wenn der Besen verbraucht ist, so sieht man erst, wozu er gedient hat.
10574 Wenn der Bettler nichts haben soll, so verliert er das Brot aus der Tasche.
10574 Wenn der Bettler nichts haben soll, so verliert er das Brot aus der Tasche.
10575 Wenn der Blinde den Lahmen trägt, kommen sie beide fort.
10575 Wenn der Blinde den Lahmen trägt, kommen sie beide fort.
10576 Wenn der Boden zu fett ist, so erstickt die Frucht.
10576 Wenn der Boden zu fett ist, so erstickt die Frucht.
10577 Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
10577 Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
10578 Wenn der Dieb sich nähren (retten) möchte, käm' er nicht an den Galgen.
10578 Wenn der Dieb sich nähren (retten) möchte, käm' er nicht an den Galgen.
10579 Wenn der Dieb zum Galgen zeitig ist, so bringt er den Strang selbst mit.
10579 Wenn der Dieb zum Galgen zeitig ist, so bringt er den Strang selbst mit.
10580 Wenn der Diener reich wird und der Herr arm, so taugen beide nichts.
10580 Wenn der Diener reich wird und der Herr arm, so taugen beide nichts.
10581 Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein.
10581 Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein.
10582 Wenn der Dreck zum Pfeffer wird, beißt er am stärksten.
10582 Wenn der Dreck zum Pfeffer wird, beißt er am stärksten.
10583 Wenn der Engel zum Teufel wird, so gibt es einen bösen Teufel.
10583 Wenn der Engel zum Teufel wird, so gibt es einen bösen Teufel.
10584 Wenn der Esel in die Mühle kommt, so sagt er i-ah.
10584 Wenn der Esel in die Mühle kommt, so sagt er i-ah.
10585 Wenn der Esel nicht will, so muß er.
10585 Wenn der Esel nicht will, so muß er.
10586 Wenn der Esel seine Tracht hat, so weiß er, wie er gehen soll.
10586 Wenn der Esel seine Tracht hat, so weiß er, wie er gehen soll.
10587 Wenn der Esel weit läuft, ist er darum nicht gelehrt.
10587 Wenn der Esel weit läuft, ist er darum nicht gelehrt.
10588 Wenn der Fleischer füttert, will er mästen.
10588 Wenn der Fleischer füttert, will er mästen.
10589 Wenn der Fuchs die Gänse lehrt, so ist ihr Kragen sein Schulgeld.
10589 Wenn der Fuchs die Gänse lehrt, so ist ihr Kragen sein Schulgeld.
10590 Wenn der Fuchs Gänse fangen will, so wedelt er mit dem Schwanze.
10590 Wenn der Fuchs Gänse fangen will, so wedelt er mit dem Schwanze.
10591 Wenn der Fuchs predigt, so hüte der Gänse.
10591 Wenn der Fuchs predigt, so hüte der Gänse.
10592 Wenn der Fuchs zeitig ist, trägt er selber den Balg zum Kürschner.
10592 Wenn der Fuchs zeitig ist, trägt er selber den Balg zum Kürschner.
10593 Wenn der Fuchspelz abgezogen, Steht der Höfling nackend da.
10593 Wenn der Fuchspelz abgezogen, Steht der Höfling nackend da.
10594 Wenn der Fuhrmann nicht mehr fahren kann, so knallt er mit der Peitsche.
10594 Wenn der Fuhrmann nicht mehr fahren kann, so knallt er mit der Peitsche.
10595 Wenn der Fürst seinen Untertanen einen Apfel nimmt, so nehmen seine Diener den ganzen Baum.
10595 Wenn der Fürst seinen Untertanen einen Apfel nimmt, so nehmen seine Diener den ganzen Baum.
10596 Wenn der Gast am liebsten ist, soll er wandern.
10596 Wenn der Gast am liebsten ist, soll er wandern.
10597 Wenn der Geiß wohl ist, so scharrt sie.
10597 Wenn der Geiß wohl ist, so scharrt sie.
10598 Wenn der große Beutel kommt, so verwirft man den kleinen.
10598 Wenn der große Beutel kommt, so verwirft man den kleinen.
10599 Wenn der Guckuck Eier legt, so muß ein fremdes Nest herhalten.
10599 Wenn der Guckuck Eier legt, so muß ein fremdes Nest herhalten.
10600 Wenn der Hafen bricht, Spart man den Scherben nicht.
10600 Wenn der Hafen bricht, Spart man den Scherben nicht.
10601 Wenn der Hagel in die Küche schlägt, dann hat es allenthalben getroffen.
10601 Wenn der Hagel in die Küche schlägt, dann hat es allenthalben getroffen.
10602 Wenn der Has in den Pfeffer kommt, wird er schwarz.
10602 Wenn der Has in den Pfeffer kommt, wird er schwarz.
10603 Wenn der Hase läuft über den Weg, So ist das Unglück schon auf dem Steg.
10603 Wenn der Hase läuft über den Weg, So ist das Unglück schon auf dem Steg.
10604 Wenn der Herr kurzsichtig ist, so ist der Knecht gar blind.
10604 Wenn der Herr kurzsichtig ist, so ist der Knecht gar blind.
10605 Wenn der Himmel einfällt, so können die Vögel keine Nester mehr bauen.
10605 Wenn der Himmel einfällt, so können die Vögel keine Nester mehr bauen.
10606 Wenn der Himmel einfällt, so sind alle Töpfe und Bäume zerschlagen.
10606 Wenn der Himmel einfällt, so sind alle Töpfe und Bäume zerschlagen.
10607 Wenn der Himmel einfiele, bliebe kein Zaunstecken ganz.
10607 Wenn der Himmel einfiele, bliebe kein Zaunstecken ganz.
10608 Wenn der Himmel einfiele, zerschlüg' er mehr Kacheln als Öfen.
10608 Wenn der Himmel einfiele, zerschlüg' er mehr Kacheln als Öfen.
10609 Wenn der Hirt nicht mehr Freiheit hätte als das Schaf, so müßte er auch Gras essen.
10609 Wenn der Hirt nicht mehr Freiheit hätte als das Schaf, so müßte er auch Gras essen.
10610 Wenn der Hund hofiert, so kann er nicht bellen.
10610 Wenn der Hund hofiert, so kann er nicht bellen.
10611 Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.
10611 Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.
10612 Wenn der Hund wacht, mag der Hirte schlafen.
10612 Wenn der Hund wacht, mag der Hirte schlafen.
10613 Wenn der Hund will sch– gehn, So sieht man ihn gekrumpen stehn.
10613 Wenn der Hund will sch– gehn, So sieht man ihn gekrumpen stehn.
10614 Wenn der Junge wüßte, was der Alte bedarf, würde er oft den Säckel zulassen.
10614 Wenn der Junge wüßte, was der Alte bedarf, würde er oft den Säckel zulassen.
10615 Wenn der Kaiser stirbt, setzt sich der König in den Sattel.
10615 Wenn der Kaiser stirbt, setzt sich der König in den Sattel.
10616 Wenn der Koch verhungert, soll man ihn unter den Herd begraben.
10616 Wenn der Koch verhungert, soll man ihn unter den Herd begraben.
10617 Wenn der Kohl am besten schmeckt, soll man aufhören.
10617 Wenn der Kohl am besten schmeckt, soll man aufhören.
10618 Wenn der Kopf ein Narr ist, muß es der ganze Leib entgelten.
10618 Wenn der Kopf ein Narr ist, muß es der ganze Leib entgelten.
10619 Wenn der Kopf schmerzt, leiden alle Glieder.
10619 Wenn der Kopf schmerzt, leiden alle Glieder.
10620 Wenn der Kopf wund ist, verbindet man umsonst die Füße.
10620 Wenn der Kopf wund ist, verbindet man umsonst die Füße.
10621 Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße.
10621 Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße.
10622 Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
10622 Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
10623 Wenn der Mai ein Gärtner ist, ist er auch ein Bauer.
10623 Wenn der Mai ein Gärtner ist, ist er auch ein Bauer.
10624 Wenn der Mann die Frau einmal schlägt, schlägt er sie mehr.
10624 Wenn der Mann die Frau einmal schlägt, schlägt er sie mehr.
10625 Wenn der Mann einlöffelt und die Frau ausscheffelt, muß die Wirtschaft zugrunde gehen.
10625 Wenn der Mann einlöffelt und die Frau ausscheffelt, muß die Wirtschaft zugrunde gehen.
10626 Wenn der Meister kommt heran, Hat das Meisterchen getan.
10626 Wenn der Meister kommt heran, Hat das Meisterchen getan.
10627 Wenn der Mühlgraben trocken steht, ist auch der Mehlkasten leer.
10627 Wenn der Mühlgraben trocken steht, ist auch der Mehlkasten leer.
10628 Wenn der Pfennig läutet, läuft jedermann zur Kirche.
10628 Wenn der Pfennig läutet, läuft jedermann zur Kirche.
10629 Wenn der Pracher was hat, so hat er keinen Napf.
10629 Wenn der Pracher was hat, so hat er keinen Napf.
10630 Wenn der rechte Joseph kommt, sagt Maria ja.
10630 Wenn der rechte Joseph kommt, sagt Maria ja.
10631 Wenn der Rhein ob sich läuft.
10631 Wenn der Rhein ob sich läuft.
10632 Wenn der Ruß an der Pfanne brennt, so gibt's Regen.
10632 Wenn der Ruß an der Pfanne brennt, so gibt's Regen.
10633 Wenn der Sack kommt, wirft man den Beutel hinter die Kiste.
10633 Wenn der Sack kommt, wirft man den Beutel hinter die Kiste.
10634 Wenn der Sack voll ist, bindet man ihn zu.
10634 Wenn der Sack voll ist, bindet man ihn zu.
10635 Wenn der Sack voll ist, erstreckt er den Zipfel.
10635 Wenn der Sack voll ist, erstreckt er den Zipfel.
10636 Wenn der Sack voll ist, reckt er die Ohren.
10636 Wenn der Sack voll ist, reckt er die Ohren.
10637 Wenn der Sack voll ist, strotzt er sich auf.
10637 Wenn der Sack voll ist, strotzt er sich auf.
10638 Wenn der Sattel leer ist, kann man aufsitzen.
10638 Wenn der Sattel leer ist, kann man aufsitzen.
10639 Wenn der Scherz am besten ist, soll man aufhören.
10639 Wenn der Scherz am besten ist, soll man aufhören.
10640 Wenn der Schimpf am besten ist, soll man aufhören.
10640 Wenn der Schimpf am besten ist, soll man aufhören.
10641 Wenn der Schlag nicht offen steht, kann der Vogel nicht einfliegen.
10641 Wenn der Schlag nicht offen steht, kann der Vogel nicht einfliegen.
10642 Wenn der Schnee vergeht, wird sich's finden.
10642 Wenn der Schnee vergeht, wird sich's finden.
10643 Wenn der Schneekönig wiederkommt!
10643 Wenn der Schneekönig wiederkommt!
10644 Wenn der Schreiber nichts taugt, gibt er's der Feder schuld.
10644 Wenn der Schreiber nichts taugt, gibt er's der Feder schuld.
10645 Wenn der Schub da ist, helfen die Zeugen nicht.
10645 Wenn der Schub da ist, helfen die Zeugen nicht.
10646 Wenn der Sperling nisten will, sucht er viel Löcher.
10646 Wenn der Sperling nisten will, sucht er viel Löcher.
10647 Wenn der Stein aus der Hand ist, ist er des Teufels.
10647 Wenn der Stein aus der Hand ist, ist er des Teufels.
10648 Wenn der Stein umläuft, soll man schleifen.
10648 Wenn der Stein umläuft, soll man schleifen.
10649 Wenn der Storch die Erbsenstoppel sieht, jagt er die Jungen vom Neste.
10649 Wenn der Storch die Erbsenstoppel sieht, jagt er die Jungen vom Neste.
10650 Wenn der Strick am strengsten ist, reißt er.
10650 Wenn der Strick am strengsten ist, reißt er.
10651 Wenn der Teufel das Pferd holt, holt er auch den Zaum dazu.
10651 Wenn der Teufel das Pferd holt, holt er auch den Zaum dazu.
10652 Wenn der Teufel die Leute betrügen will, so ist er schön wie ein Engel.
10652 Wenn der Teufel die Leute betrügen will, so ist er schön wie ein Engel.
10653 Wenn der Teufel einen Vormund hätte, kam' er um die Hölle.
10653 Wenn der Teufel einen Vormund hätte, kam' er um die Hölle.
10654 Wenn der Teufel krank wird, will er ein Mönch werden.
10654 Wenn der Teufel krank wird, will er ein Mönch werden.
10655 Wenn der Teufel ledig wird, so hüte dich.
10655 Wenn der Teufel ledig wird, so hüte dich.
10656 Wenn der Teufel zwischen zwei alten Weibern sitzt, ist's purer Hochmut.
10656 Wenn der Teufel zwischen zwei alten Weibern sitzt, ist's purer Hochmut.
10657 Wenn der Trank kommt, ist die Red aus.
10657 Wenn der Trank kommt, ist die Red aus.
10658 Wenn der Verschwender nicht eigene Güter hat, so nimmt er, was er findet.
10658 Wenn der Verschwender nicht eigene Güter hat, so nimmt er, was er findet.
10659 Wenn der Wächter nicht wacht, wacht der Dieb.
10659 Wenn der Wächter nicht wacht, wacht der Dieb.
10660 Wenn der Wagen fällt, hat er fünf Räder.
10660 Wenn der Wagen fällt, hat er fünf Räder.
10661 Wenn der Wagen im Kote steckt, werden viel Worte gemacht.
10661 Wenn der Wagen im Kote steckt, werden viel Worte gemacht.
10662 Wenn der Wanderer getrunken hat, wendet er dem Brunnen den Rücken zu.
10662 Wenn der Wanderer getrunken hat, wendet er dem Brunnen den Rücken zu.
10663 Wenn der warme Wind kommt, so schmilzt das Eis.
10663 Wenn der warme Wind kommt, so schmilzt das Eis.
10664 Wenn der Wein eingeht, geht der Mund auf.
10664 Wenn der Wein eingeht, geht der Mund auf.
10665 Wenn der Wein niedersitzt, schwimmen die Worte empor.
10665 Wenn der Wein niedersitzt, schwimmen die Worte empor.
10666 Wenn der Wein zu wild wird, so schlag ihn mit der Wasserstange, damit er dich nicht schlage.
10666 Wenn der Wein zu wild wird, so schlag ihn mit der Wasserstange, damit er dich nicht schlage.
10667 Wenn der Weißdorn blüht, hören die Hechte auf zu laichen.
10667 Wenn der Weißdorn blüht, hören die Hechte auf zu laichen.
10668 Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut.
10668 Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut.
10669 Wenn der Wolf altet, reiten ihn die Krähen.
10669 Wenn der Wolf altet, reiten ihn die Krähen.
10670 Wenn der Wolf das Schaf heiratet!
10670 Wenn der Wolf das Schaf heiratet!
10671 Wenn der Wolf die Geißen beten lehrt, frißt er sie fürs Lehrgeld.
10671 Wenn der Wolf die Geißen beten lehrt, frißt er sie fürs Lehrgeld.
10672 Wenn der Wolf gefangen ist, stellt er sich wie ein Schaf.
10672 Wenn der Wolf gefangen ist, stellt er sich wie ein Schaf.
10673 Wenn der Wolf psalmodiert, gelüstet ihn der Schafe.
10673 Wenn der Wolf psalmodiert, gelüstet ihn der Schafe.
10674 Wenn der Wucherer stirbt, freuen sich viere: der Erbe wegen des Geldes, der Glöckner wegen der Leiche, der Arme wegen des wohlfeilen Brots und der Teufel um die Seele.
10674 Wenn der Wucherer stirbt, freuen sich viere: der Erbe wegen des Geldes, der Glöckner wegen der Leiche, der Arme wegen des wohlfeilen Brots und der Teufel um die Seele.
10675 Wenn der Wurf aus der Hand ist, ist er des Teufels.
10675 Wenn der Wurf aus der Hand ist, ist er des Teufels.
10676 Wenn der Zaun fällt, springen die Hunde darüber.
10676 Wenn der Zaun fällt, springen die Hunde darüber.
10677 Wenn der Zimmermann lang ums Holz spaziert, fällt kein Span davon.
10677 Wenn der Zimmermann lang ums Holz spaziert, fällt kein Span davon.
10678 Wenn der Zimmermann spielen geht, fallen keine Späne.
10678 Wenn der Zimmermann spielen geht, fallen keine Späne.
10679 Wenn dich die bösen Buben locken, so folge ihnen nicht.
10679 Wenn dich die bösen Buben locken, so folge ihnen nicht.
10680 Wenn die alten Gäule gehend werden, so ist kein Halten.
10680 Wenn die alten Gäule gehend werden, so ist kein Halten.
10681 Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.
10681 Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.
10682 Wenn die Armut zur Tür eingeht, fliegt die Liebe zum Tempel hinaus.
10682 Wenn die Armut zur Tür eingeht, fliegt die Liebe zum Tempel hinaus.
10683 Wenn die Bauern besoffen sind, laufen die Pferde am besten.
10683 Wenn die Bauern besoffen sind, laufen die Pferde am besten.
10684 Wenn die Bauern Eis sch–, dann muß es kalt sein.
10684 Wenn die Bauern Eis sch–, dann muß es kalt sein.
10685 Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
10685 Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
10686 Wenn die Blase zu voll ist, zerplatzt sie.
10686 Wenn die Blase zu voll ist, zerplatzt sie.
10687 Wenn die Blatter voll ist, so zerspringt sie.
10687 Wenn die Blatter voll ist, so zerspringt sie.
10688 Wenn die Buben Soldaten spielen, so gibt's Krieg.
10688 Wenn die Buben Soldaten spielen, so gibt's Krieg.
10689 Wenn die Bürger zu Rathaus gehen, so geht der Bauer vor.
10689 Wenn die Bürger zu Rathaus gehen, so geht der Bauer vor.
10690 Wenn die Drescher Feierabend haben, liegen die Flegel auf dem Tisch.
10690 Wenn die Drescher Feierabend haben, liegen die Flegel auf dem Tisch.
10691 Wenn die Ehre einen Riß bekommt, so klafft sie.
10691 Wenn die Ehre einen Riß bekommt, so klafft sie.
10692 Wenn die Fliege nisten will, sucht sie Löcher.
10692 Wenn die Fliege nisten will, sucht sie Löcher.
10693 Wenn die Forellen früh laichen, so gibt es viel Schnee.
10693 Wenn die Forellen früh laichen, so gibt es viel Schnee.
10694 Wenn die Frau eine Wasche hat, so hat der Mann eine seltsame Frau und ein böses Hemd.
10694 Wenn die Frau eine Wasche hat, so hat der Mann eine seltsame Frau und ein böses Hemd.
10695 Wenn die Frau ihre Scham verliert, so geht sie daran ohne Zaum: das heißt den Schemel unters Bette stoßen.
10695 Wenn die Frau ihre Scham verliert, so geht sie daran ohne Zaum: das heißt den Schemel unters Bette stoßen.
10696 Wenn die Frau tot ist, hat die Schwägerschaft ein Ende.
10696 Wenn die Frau tot ist, hat die Schwägerschaft ein Ende.
10697 Wenn die Frauen gut gehen und die Kühe (Bienen) gut stehen, kann der Mann reich werden.
10697 Wenn die Frauen gut gehen und die Kühe (Bienen) gut stehen, kann der Mann reich werden.
10698 Wenn die Füße den Kopf regierten, so ging's drüber und drunter.
10698 Wenn die Füße den Kopf regierten, so ging's drüber und drunter.
10699 Wenn die Füße gebunden sind, so läuft die Zunge am meisten.
10699 Wenn die Füße gebunden sind, so läuft die Zunge am meisten.
10700 Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
10700 Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
10701 Wenn die Henne ihr Gackern ließe, so wüßte man nicht, wo sie gelegt hat.
10701 Wenn die Henne ihr Gackern ließe, so wüßte man nicht, wo sie gelegt hat.
10702 Wenn die Henne kräht vor dem Hahn Und das Weib redet vor dem Mann, So soll man die Henne braten Und das Weib mit Prügeln beraten.
10702 Wenn die Henne kräht vor dem Hahn Und das Weib redet vor dem Mann, So soll man die Henne braten Und das Weib mit Prügeln beraten.
10703 Wenn die Henne nicht scharrt wie der Hahn, Kann der Haushalt nicht bestahn.
10703 Wenn die Henne nicht scharrt wie der Hahn, Kann der Haushalt nicht bestahn.
10704 Wenn die Henne zum Hahn kommt, vergißt sie der Küchlein.
10704 Wenn die Henne zum Hahn kommt, vergißt sie der Küchlein.
10705 Wenn die Herren bauern und die Bauern herren, so gibt's Lumpen.
10705 Wenn die Herren bauern und die Bauern herren, so gibt's Lumpen.
10706 Wenn die Herren sich raufen, müssen die Bauern Haar lassen.
10706 Wenn die Herren sich raufen, müssen die Bauern Haar lassen.
10707 Wenn die Herrn vom Rathause kommen, sind sie am klügsten.
10707 Wenn die Herrn vom Rathause kommen, sind sie am klügsten.
10708 Wenn die Hirten sich zanken, hat der Wolf gewonnen Spiel.
10708 Wenn die Hirten sich zanken, hat der Wolf gewonnen Spiel.
10709 Wenn die Hunde gähnen, ist die beste Jagd vorbei.
10709 Wenn die Hunde gähnen, ist die beste Jagd vorbei.
10710 Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.
10710 Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.
10711 Wenn die Huren schimpfen, so bricht die Schand aus.
10711 Wenn die Huren schimpfen, so bricht die Schand aus.
10712 Wenn die Katz einmal einen Vogel frißt, so muß sie immer hören Katz vom Vogel.
10712 Wenn die Katz einmal einen Vogel frißt, so muß sie immer hören Katz vom Vogel.
10713 Wenn die Katze aus dem Hause ist, springen die Mäuse über Stühl und Bänke.
10713 Wenn die Katze aus dem Hause ist, springen die Mäuse über Stühl und Bänke.
10714 Wenn die Katze nicht zu Hause ist, hat die Maus freien Lauf.
10714 Wenn die Katze nicht zu Hause ist, hat die Maus freien Lauf.
10715 Wenn die Katzen mausen, hängen sie keine Schellen an.
10715 Wenn die Katzen mausen, hängen sie keine Schellen an.
10716 Wenn die Keuschheit zum Tanz kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen.
10716 Wenn die Keuschheit zum Tanz kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen.
10717 Wenn die Keuschheit zum Tanze kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen.
10717 Wenn die Keuschheit zum Tanze kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen.
10718 Wenn die Kinderschuhe zerbrochen sind, legt man Stiefel an.
10718 Wenn die Kinderschuhe zerbrochen sind, legt man Stiefel an.
10719 Wenn die Kirche voll ist, singt der Pfaff, was er kann.
10719 Wenn die Kirche voll ist, singt der Pfaff, was er kann.
10720 Wenn die Krippe leer ist, schlagen sich die Pferd im Stalle.
10720 Wenn die Krippe leer ist, schlagen sich die Pferd im Stalle.
10721 Wenn die Kuh den Schwanz verloren hat, merkt sie erst, wozu er gut gewesen ist.
10721 Wenn die Kuh den Schwanz verloren hat, merkt sie erst, wozu er gut gewesen ist.
10722 Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall.
10722 Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall.
10723 Wenn die Kuh nimmer Milch gibt, gehört sie unter den Schlegel.
10723 Wenn die Kuh nimmer Milch gibt, gehört sie unter den Schlegel.
10724 Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.
10724 Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.
10725 Wenn die Laus in den Grind kommt, so hebt sie den Hintern in die Höhe und wird stolz.
10725 Wenn die Laus in den Grind kommt, so hebt sie den Hintern in die Höhe und wird stolz.
10726 Wenn die Liebe so zunähme, wie sie abnimmt, so fräßen sich die Eheleute vor Liebe.
10726 Wenn die Liebe so zunähme, wie sie abnimmt, so fräßen sich die Eheleute vor Liebe.
10727 Wenn die Lüge kalt wird, so stinkt sie.
10727 Wenn die Lüge kalt wird, so stinkt sie.
10728 Wenn die Lügner schwören, Wollen sie dich tören.
10728 Wenn die Lügner schwören, Wollen sie dich tören.
10729 Wenn die Magd Frau wird, jagt sie den Herrn aus dem Hause.
10729 Wenn die Magd Frau wird, jagt sie den Herrn aus dem Hause.
10730 Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter.
10730 Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter.
10731 Wenn die Metzen wähnen, es wären Lumpen, so sind es Zumpen.
10731 Wenn die Metzen wähnen, es wären Lumpen, so sind es Zumpen.
10732 Wenn die Mönche bald reisen, so kommt Regen.
10732 Wenn die Mönche bald reisen, so kommt Regen.
10733 Wenn die Mücke ein Hühnerei legen will, ist's ihr Tod.
10733 Wenn die Mücke ein Hühnerei legen will, ist's ihr Tod.
10734 Wenn die Nachtigall Heuschober sieht, hört sie auf zu schlagen.
10734 Wenn die Nachtigall Heuschober sieht, hört sie auf zu schlagen.
10735 Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil.
10735 Wenn die Narren kein Brot äßen, wäre das Korn wohlfeil.
10736 Wenn die Not am höchsten ist, ist die Hülfe Gottes am nächsten.
10736 Wenn die Not am höchsten ist, ist die Hülfe Gottes am nächsten.
10737 Wenn die Pfaffen reisen, so regnet es.
10737 Wenn die Pfaffen reisen, so regnet es.
10738 Wenn die Pfaffen sich in den Haaren liegen, so lacht der Teufel.
10738 Wenn die Pfaffen sich in den Haaren liegen, so lacht der Teufel.
10739 Wenn die Reichen bauen, haben die Armen zu tun.
10739 Wenn die Reichen bauen, haben die Armen zu tun.
10740 Wenn die Rute ausgedient hat, muß sie in den Ofen.
10740 Wenn die Rute ausgedient hat, muß sie in den Ofen.
10741 Wenn die Sackpfeife nicht voll ist, so girrt sie nicht.
10741 Wenn die Sackpfeife nicht voll ist, so girrt sie nicht.
10742 Wenn die Schafe blöken, fällt ihnen das Futter aus dem Maule.
10742 Wenn die Schafe blöken, fällt ihnen das Futter aus dem Maule.
10743 Wenn die Scheide nicht will, kann der Degen nicht hinein.
10743 Wenn die Scheide nicht will, kann der Degen nicht hinein.
10744 Wenn die Schwalben fliegen, So bleiben hier die Fliegen.
10744 Wenn die Schwalben fliegen, So bleiben hier die Fliegen.
10745 Wenn die Schwalben fortfliegen, bleiben die Spatzen hier.
10745 Wenn die Schwalben fortfliegen, bleiben die Spatzen hier.
10746 Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.
10746 Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.
10747 Wenn die Sonne aufgeht, so helf Gott dem Reif am Zaun.
10747 Wenn die Sonne aufgeht, so helf Gott dem Reif am Zaun.
10748 Wenn die Sonne aufgeht, wird es Tag.
10748 Wenn die Sonne aufgeht, wird es Tag.
10749 Wenn die Sonne scheint, nimm den Mantel mit auf die Reise.
10749 Wenn die Sonne scheint, nimm den Mantel mit auf die Reise.
10750 Wenn die Sonne vom Himmel fiele, säßen wir alle im Dunkeln.
10750 Wenn die Sonne vom Himmel fiele, säßen wir alle im Dunkeln.
10751 Wenn die Speise mindert, so mehrt der Hunger.
10751 Wenn die Speise mindert, so mehrt der Hunger.
10752 Wenn die Tage längen, Fangen sie an zu strengen.
10752 Wenn die Tage längen, Fangen sie an zu strengen.
10753 Wenn die Tage langen, Kommt der Winter gegangen.
10753 Wenn die Tage langen, Kommt der Winter gegangen.
10754 Wenn die Untertanen bellen, soll der Fürst die Ohren spitzen.
10754 Wenn die Untertanen bellen, soll der Fürst die Ohren spitzen.
10755 Wenn die Untertanen verderben, Kann die Herrschaft nichts von ihnen erben.
10755 Wenn die Untertanen verderben, Kann die Herrschaft nichts von ihnen erben.
10756 Wenn die Weiber waschen und backen, Haben sie den Teufel im Nacken.
10756 Wenn die Weiber waschen und backen, Haben sie den Teufel im Nacken.
10757 Wenn die Zeit kommt, dann, alsdann!
10757 Wenn die Zeit kommt, dann, alsdann!
10758 Wenn dir die Liebe ihre Brille aufsetzt, so siehst du in dem Mohren einen Engel.
10758 Wenn dir die Liebe ihre Brille aufsetzt, so siehst du in dem Mohren einen Engel.
10759 Wenn du allein bist, so denke, daß Gott und dein Gewissen bei dir sind.
10759 Wenn du allein bist, so denke, daß Gott und dein Gewissen bei dir sind.
10760 Wenn du deinem Nachbarn die Hand reichst, so hat dir Gott schon die seine gereicht.
10760 Wenn du deinem Nachbarn die Hand reichst, so hat dir Gott schon die seine gereicht.
10761 Wenn du deinen Sohn mit Füßen treten willst, so zieh vorher die Schuh aus.
10761 Wenn du deinen Sohn mit Füßen treten willst, so zieh vorher die Schuh aus.
10762 Wenn du des Nachts reitest, so nimm einen Schimmel, er dient dir zur Laterne.
10762 Wenn du des Nachts reitest, so nimm einen Schimmel, er dient dir zur Laterne.
10763 Wenn du die Angel ziehst zu früh, So fängst du nie.
10763 Wenn du die Angel ziehst zu früh, So fängst du nie.
10764 Wenn du die Lämmer nicht achtest, wird die Herde bald zugrunde gehen.
10764 Wenn du die Lämmer nicht achtest, wird die Herde bald zugrunde gehen.
10765 Wenn du einen Nackten siehst, so denk, es sei ein Loch in deinem Strumpfe.
10765 Wenn du einen Nackten siehst, so denk, es sei ein Loch in deinem Strumpfe.
10766 Wenn du einen vom Galgen lösest, der brächte dich selber gerne dran.
10766 Wenn du einen vom Galgen lösest, der brächte dich selber gerne dran.
10767 Wenn du tanzen willst, so sieh zu, welche du bei der Hand nimmst.
10767 Wenn du tanzen willst, so sieh zu, welche du bei der Hand nimmst.
10768 Wenn du's sägen willst, so will ich's bohren.
10768 Wenn du's sägen willst, so will ich's bohren.
10769 Wenn ein alt Weib tanzt, macht sie dem Tod ein Hofrecht.
10769 Wenn ein alt Weib tanzt, macht sie dem Tod ein Hofrecht.
10770 Wenn ein alter Gaul in Gang kommt, so ist er nicht mehr zu halten.
10770 Wenn ein alter Gaul in Gang kommt, so ist er nicht mehr zu halten.
10771 Wenn ein alter Hund bellt, soll man hinausschauen.
10771 Wenn ein alter Hund bellt, soll man hinausschauen.
10772 Wenn ein Bettler aufs Pferd kommt, so kann ihm kein Teufel mehr voreilen.
10772 Wenn ein Bettler aufs Pferd kommt, so kann ihm kein Teufel mehr voreilen.
10773 Wenn ein Blinder den andern führt, fallen sie beide in den Graben.
10773 Wenn ein Blinder den andern führt, fallen sie beide in den Graben.
10774 Wenn ein Ding aufs Höchste kommt, so nimmt's wieder ab.
10774 Wenn ein Ding aufs Höchste kommt, so nimmt's wieder ab.
10775 Wenn ein Ding sein soll, so hilft nichts dafür.
10775 Wenn ein Ding sein soll, so hilft nichts dafür.
10776 Wenn ein Freund bittet, da ist kein Morgen.
10776 Wenn ein Freund bittet, da ist kein Morgen.
10777 Wenn ein Gestüte vergehen soll, beißt ein Pferd dem andern den Schwanz ab.
10777 Wenn ein Gestüte vergehen soll, beißt ein Pferd dem andern den Schwanz ab.
10778 Wenn ein Giehnlöffel gähnt, so gähnt auch der andere.
10778 Wenn ein Giehnlöffel gähnt, so gähnt auch der andere.
10779 Wenn ein Hafen auf den andern stößt, so zerbrechen beide.
10779 Wenn ein Hafen auf den andern stößt, so zerbrechen beide.
10780 Wenn ein Haus hebräisch lernt, so frißt es der Wucher.
10780 Wenn ein Haus hebräisch lernt, so frißt es der Wucher.
10781 Wenn ein neuer Heiliger kommt, so vergißt man der alten.
10781 Wenn ein neuer Heiliger kommt, so vergißt man der alten.
10782 Wenn ein Sänger niederkniet, so steht ein Bettler auf.
10782 Wenn ein Sänger niederkniet, so steht ein Bettler auf.
10783 Wenn ein Topf auf den andern stößt, so brechen beide.
10783 Wenn ein Topf auf den andern stößt, so brechen beide.
10784 Wenn ein Unglück sein soll, so kannst du auf den Rücken fallen und die Nas abbrechen.
10784 Wenn ein Unglück sein soll, so kannst du auf den Rücken fallen und die Nas abbrechen.
10785 Wenn ein Weib Geschenke nimmt, so hat sie sich selbst verkauft.
10785 Wenn ein Weib Geschenke nimmt, so hat sie sich selbst verkauft.
10786 Wenn ein Wolf den andern frißt, ist Hungersnot im Walde.
10786 Wenn ein Wolf den andern frißt, ist Hungersnot im Walde.
10787 Wenn eine Gans gaggt, so gaggt die andre auch.
10787 Wenn eine Gans gaggt, so gaggt die andre auch.
10788 Wenn eine Gans trinkt, so trinken sie alle.
10788 Wenn eine Gans trinkt, so trinken sie alle.
10789 Wenn eine Glocke an einer Stelle geborsten ist, ist sie ganz untauglich.
10789 Wenn eine Glocke an einer Stelle geborsten ist, ist sie ganz untauglich.
10790 Wenn eine Hand die andre wäscht, werden sie beide rein.
10790 Wenn eine Hand die andre wäscht, werden sie beide rein.
10791 Wenn eine Hölle ist, so steht Rom darauf.
10791 Wenn eine Hölle ist, so steht Rom darauf.
10792 Wenn eine Jungfer fällt, so fällt sie auf den Rücken.
10792 Wenn eine Jungfer fällt, so fällt sie auf den Rücken.
10793 Wenn eine Jungfrau reif ist, so hätte sie gern einen Mann.
10793 Wenn eine Jungfrau reif ist, so hätte sie gern einen Mann.
10794 Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, so ist eine Sau dabei.
10794 Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, so ist eine Sau dabei.
10795 Wenn eine Sache geschehen ist, verstehen sie auch die Narren.
10795 Wenn eine Sache geschehen ist, verstehen sie auch die Narren.
10796 Wenn eine Schlange die andre nicht fräße, würde kein Drache draus.
10796 Wenn eine Schlange die andre nicht fräße, würde kein Drache draus.
10797 Wenn einem Ochsen die Haut wird abgezogen, so ist die größte Arbeit am Schwanz.
10797 Wenn einem Ochsen die Haut wird abgezogen, so ist die größte Arbeit am Schwanz.
10798 Wenn einer gähnt, so gähnen sie alle.
10798 Wenn einer gähnt, so gähnen sie alle.
10799 Wenn einer keinen Feind hat, so geht's ihm übel.
10799 Wenn einer keinen Feind hat, so geht's ihm übel.
10800 Wenn einer reich wird, so spart er.
10800 Wenn einer reich wird, so spart er.
10801 Wenn einer verderben soll, so muß alles dazu helfen.
10801 Wenn einer verderben soll, so muß alles dazu helfen.
10802 Wenn einmal Lämmer neben Wölfen grasen, scheint eine andre Sonne.
10802 Wenn einmal Lämmer neben Wölfen grasen, scheint eine andre Sonne.
10803 Wenn er noch so böse ist, er muß sich doch selber ausziehen.
10803 Wenn er noch so böse ist, er muß sich doch selber ausziehen.
10804 Wenn er redet, kräht der Hahn auf dem Kirchturm.
10804 Wenn er redet, kräht der Hahn auf dem Kirchturm.
10805 Wenn er tot ist, sch– ihm der Hund aufs Grab.
10805 Wenn er tot ist, sch– ihm der Hund aufs Grab.
10806 Wenn es auch nur tröpfelt, so macht es doch naß, wo es hinfällt.
10806 Wenn es auch nur tröpfelt, so macht es doch naß, wo es hinfällt.
10807 Wenn es auf den Herrn regnet, so tröpfelt es auf den Knecht.
10807 Wenn es auf den Herrn regnet, so tröpfelt es auf den Knecht.
10808 Wenn es aufs Äußerste kommt, so bricht's.
10808 Wenn es aufs Äußerste kommt, so bricht's.
10809 Wenn es bei Sonnenschein regnet, so ist Kirmes in der Hölle.
10809 Wenn es bei Sonnenschein regnet, so ist Kirmes in der Hölle.
10810 Wenn es Brei regnet, hab ich keinen Löffel.
10810 Wenn es Brei regnet, hab ich keinen Löffel.
10811 Wenn es brennt, vermißt man die Spritzen.
10811 Wenn es brennt, vermißt man die Spritzen.
10812 Wenn es friert in den Dreck, Ist der Winter ein Geck.
10812 Wenn es friert in den Dreck, Ist der Winter ein Geck.
10813 Wenn es gut geht, sind alle gute Ratgeber.
10813 Wenn es gut geht, sind alle gute Ratgeber.
10814 Wenn es heißt ein Kind geboren, Haben die Rüben den Geschmack verloren.
10814 Wenn es heißt ein Kind geboren, Haben die Rüben den Geschmack verloren.
10815 Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter.
10815 Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter.
10816 Wenn es leidlich ist, so soll man's loben.
10816 Wenn es leidlich ist, so soll man's loben.
10817 Wenn es nicht vorwintert, so nachwintert es gern.
10817 Wenn es nicht vorwintert, so nachwintert es gern.
10818 Wenn es not tut, so kann der Teufel die Schrift für sich zitieren.
10818 Wenn es not tut, so kann der Teufel die Schrift für sich zitieren.
10819 Wenn es regnet, muß man's machen wie die Nürnberger und drunter herlaufen.
10819 Wenn es regnet, muß man's machen wie die Nürnberger und drunter herlaufen.
10820 Wenn es schneit in den Dreck, So friert es, daß es bäckt.
10820 Wenn es schneit in den Dreck, So friert es, daß es bäckt.
10821 Wenn es taut, so kommt an Tag, Was unterm Schnee verborgen lag.
10821 Wenn es taut, so kommt an Tag, Was unterm Schnee verborgen lag.
10822 Wenn es wahr wäre, was der Pfaff redet, lebte er nicht so üppig.
10822 Wenn es wahr wäre, was der Pfaff redet, lebte er nicht so üppig.
10823 Wenn es wohl gelingt, sind alle Hebammen gut.
10823 Wenn es wohl gelingt, sind alle Hebammen gut.
10824 Wenn Feinde gute Worte geben, haben sie Böses im Sinne.
10824 Wenn Feinde gute Worte geben, haben sie Böses im Sinne.
10825 Wenn gekochter Fisch ins dritte Wasser kommt, wird er ungesund.
10825 Wenn gekochter Fisch ins dritte Wasser kommt, wird er ungesund.
10826 Wenn Gewalt kommt, ist Recht tot.
10826 Wenn Gewalt kommt, ist Recht tot.
10827 Wenn Gold redet, schweigt alle Welt.
10827 Wenn Gold redet, schweigt alle Welt.
10828 Wenn Gott das Gedeihen nicht gibt, so hilft unser Pflanzen und Wässern nicht.
10828 Wenn Gott das Gedeihen nicht gibt, so hilft unser Pflanzen und Wässern nicht.
10829 Wenn Gott den Angel rührt, so wird die Übertür erschüttert.
10829 Wenn Gott den Angel rührt, so wird die Übertür erschüttert.
10830 Wenn Gott die Eier zerbrechen will, so setzt er Narren darüber.
10830 Wenn Gott die Eier zerbrechen will, so setzt er Narren darüber.
10831 Wenn Gott ein Ding verdrießt, so verdrießt es auch bald die Menschen.
10831 Wenn Gott ein Ding verdrießt, so verdrießt es auch bald die Menschen.
10832 Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden.
10832 Wenn Gott ein Land segnet, so gibt er ihm einen weisen Fürsten und einen langen Frieden.
10833 Wenn Gott ein Land strafen will, so nimmt er den Herren die Weisheit.
10833 Wenn Gott ein Land strafen will, so nimmt er den Herren die Weisheit.
10834 Wenn Gott eine Türe zumacht, macht er die andere auf.
10834 Wenn Gott eine Türe zumacht, macht er die andere auf.
10835 Wenn Gott einen strafen will, tut er ihm die Augen zu.
10835 Wenn Gott einen strafen will, tut er ihm die Augen zu.
10836 Wenn Gott nicht hilft, so ziehn auch die Heiligen keinen Strang an.
10836 Wenn Gott nicht hilft, so ziehn auch die Heiligen keinen Strang an.
10837 Wenn Gott sagt heute, sagt der Teufel morgen.
10837 Wenn Gott sagt heute, sagt der Teufel morgen.
10838 Wenn Gott will, So grünt ein Besenstiel.
10838 Wenn Gott will, So grünt ein Besenstiel.
10839 Wenn Gott will, So kräht ein Axtstiel.
10839 Wenn Gott will, So kräht ein Axtstiel.
10840 Wenn Gott will, so tagt es.
10840 Wenn Gott will, so tagt es.
10841 Wenn Gras wächst im Januar, Wächst es schlecht das ganze Jahr.
10841 Wenn Gras wächst im Januar, Wächst es schlecht das ganze Jahr.
10842 Wenn Heu und Stroh beisammen sind, so brennt es gern.
10842 Wenn Heu und Stroh beisammen sind, so brennt es gern.
10843 Wenn Hochmut aufgeht, geht Glück unter.
10843 Wenn Hochmut aufgeht, geht Glück unter.
10844 Wenn Hochzeiter und Braut beisammen sind, hat der Teufel Fastnach* * An Höfen gibt es mehr Achitophel als Josephe.
10844 Wenn Hochzeiter und Braut beisammen sind, hat der Teufel Fastnach* * An Höfen gibt es mehr Achitophel als Josephe.
10845 Wenn Hoffart aufgeht, so geht Glück unter.
10845 Wenn Hoffart aufgeht, so geht Glück unter.
10846 Wenn Hoffnung nicht wär', So lebt' ich nicht mehr.
10846 Wenn Hoffnung nicht wär', So lebt' ich nicht mehr.
10847 Wenn Huren spinnen, so ist die Nahrung schwach.
10847 Wenn Huren spinnen, so ist die Nahrung schwach.
10848 Wenn ich den Rock schüttle, so fällt es ab.
10848 Wenn ich den Rock schüttle, so fällt es ab.
10849 Wenn ich dich nicht hätte und meine Augen nicht, so wär' ich blind.
10849 Wenn ich dich nicht hätte und meine Augen nicht, so wär' ich blind.
10850 Wenn ich dir zu Willen wär', wie wollten wir die Sau anbinden? sprach die Magd, als der Knecht im Wald seinen Antrag nicht mehr wiederholte.
10850 Wenn ich dir zu Willen wär', wie wollten wir die Sau anbinden? sprach die Magd, als der Knecht im Wald seinen Antrag nicht mehr wiederholte.
10851 Wenn ich gutes Wasser habe, laß ich das Bier stehen und trinke Wein.
10851 Wenn ich gutes Wasser habe, laß ich das Bier stehen und trinke Wein.
10852 Wenn ich nicht das liebe bißchen Deutsch könnte, so könnt' ich nichts.
10852 Wenn ich nicht das liebe bißchen Deutsch könnte, so könnt' ich nichts.
10853 Wenn ich tot bin, gilt mir ein Rübenschnitz so viel als ein Dukat.
10853 Wenn ich tot bin, gilt mir ein Rübenschnitz so viel als ein Dukat.
10854 Wenn ich wollte, was ich sollte, Könnt' ich alles, was ich wollte.
10854 Wenn ich wollte, was ich sollte, Könnt' ich alles, was ich wollte.
10855 Wenn im Hornung die Mücken schwärmen, Muß man im März die Ohren wärmen.
10855 Wenn im Hornung die Mücken schwärmen, Muß man im März die Ohren wärmen.
10856 Wenn jedes vor seiner Türe fegt, so wird es überall sauber.
10856 Wenn jedes vor seiner Türe fegt, so wird es überall sauber.
10857 Wenn jemand mich einmal betrügt, so verzeih' es ihm Gott, betrügt er mich zum zweitenmal, so verzeih' es mir Gott.
10857 Wenn jemand mich einmal betrügt, so verzeih' es ihm Gott, betrügt er mich zum zweitenmal, so verzeih' es mir Gott.
10858 Wenn kein Wasser auf der Mühle ist, so tanzt der Esel.
10858 Wenn kein Wasser auf der Mühle ist, so tanzt der Esel.
10859 Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.
10859 Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.
10860 Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.
10860 Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.
10861 Wenn Kinder wohl schreien, so leben sie lange.
10861 Wenn Kinder wohl schreien, so leben sie lange.
10862 Wenn Lieber kommt, muß Leider weichen.
10862 Wenn Lieber kommt, muß Leider weichen.
10863 Wenn Lügen lündsch Tuch wäre, wär' es nicht ein Wunder, daß er schöne Kleider hätte.
10863 Wenn Lügen lündsch Tuch wäre, wär' es nicht ein Wunder, daß er schöne Kleider hätte.
10864 Wenn Lügen welsch wär', er gäb' einen guten Dolmetsch.
10864 Wenn Lügen welsch wär', er gäb' einen guten Dolmetsch.
10865 Wenn Mädchen bitten, so gewähren die Männer.
10865 Wenn Mädchen bitten, so gewähren die Männer.
10866 Wenn man anfängt zu kriegen, So fängt man auch an zu lügen.
10866 Wenn man anfängt zu kriegen, So fängt man auch an zu lügen.
10867 Wenn man das Kalb sticht, wird kein Ochs daraus.
10867 Wenn man das Kalb sticht, wird kein Ochs daraus.
10868 Wenn man das Liedchen zu hoch anfängt, so erliegt man im Singen.
10868 Wenn man das Liedchen zu hoch anfängt, so erliegt man im Singen.
10869 Wenn man das Roß nicht schlagen darf, schlägt man auf den Sattel.
10869 Wenn man das Roß nicht schlagen darf, schlägt man auf den Sattel.
10870 Wenn man dem Hunde an die Haut will, so sagt man, er sei wütig.
10870 Wenn man dem Hunde an die Haut will, so sagt man, er sei wütig.
10871 Wenn man dem Volk die Ziegel doppelt, so kommt Moses.
10871 Wenn man dem Volk die Ziegel doppelt, so kommt Moses.
10872 Wenn man den Bauern bittet, wird er um eine Spanne länger.
10872 Wenn man den Bauern bittet, wird er um eine Spanne länger.
10873 Wenn man den Brunnen verstopfen will, muß man die Quelle suchen.
10873 Wenn man den Brunnen verstopfen will, muß man die Quelle suchen.
10874 Wenn man den Fuchs nicht beißen will, so kann man keinen Hund finden.
10874 Wenn man den Fuchs nicht beißen will, so kann man keinen Hund finden.
10875 Wenn man den Hund schlagen will, so hat er Leder gefressen.
10875 Wenn man den Hund schlagen will, so hat er Leder gefressen.
10876 Wenn man den Igel anrührt, so börstelt er sich.
10876 Wenn man den Igel anrührt, so börstelt er sich.
10877 Wenn man den Kater streichelt, so reckt er den Schwanz aus.
10877 Wenn man den Kater streichelt, so reckt er den Schwanz aus.
10878 Wenn man den Kirschbaum nicht zerreißt und den Nußbaum nicht zerschmeißt, so steht es nicht wohl im Lande.
10878 Wenn man den Kirschbaum nicht zerreißt und den Nußbaum nicht zerschmeißt, so steht es nicht wohl im Lande.
10879 Wenn man den Pfau lobt, breitet er den Schwanz aus.
10879 Wenn man den Pfau lobt, breitet er den Schwanz aus.
10880 Wenn man den Sack aufbindet, so sieht man, was drin ist.
10880 Wenn man den Sack aufbindet, so sieht man, was drin ist.
10881 Wenn man den Teufel in die Kirche läßt kommen, will er gar auf den Altar (die Kanzel).
10881 Wenn man den Teufel in die Kirche läßt kommen, will er gar auf den Altar (die Kanzel).
10882 Wenn man den Wolf nennt, So kommt er gerennt.
10882 Wenn man den Wolf nennt, So kommt er gerennt.
10883 Wenn man den Wurm tritt, so krümmt er sich.
10883 Wenn man den Wurm tritt, so krümmt er sich.
10884 Wenn man der Henne nicht bald ein Nest macht, legt sie unter die Nesseln.
10884 Wenn man der Henne nicht bald ein Nest macht, legt sie unter die Nesseln.
10885 Wenn man dich und den Löffel nicht hätte, so müßte man die Suppe trinken.
10885 Wenn man dich und den Löffel nicht hätte, so müßte man die Suppe trinken.
10886 Wenn man die Armbrust überspannt, so zerspringt sie.
10886 Wenn man die Armbrust überspannt, so zerspringt sie.
10887 Wenn man die Gans zum Ganter setzt, so bleibt der Ganter der Mann, der es sein soll.
10887 Wenn man die Gans zum Ganter setzt, so bleibt der Ganter der Mann, der es sein soll.
10888 Wenn man die Gerechtigkeit biegt, so bricht sie.
10888 Wenn man die Gerechtigkeit biegt, so bricht sie.
10889 Wenn man die Katze auf den Käse bindet, so frißt sie nicht.
10889 Wenn man die Katze auf den Käse bindet, so frißt sie nicht.
10890 Wenn man die Nisse nicht vertreibt, bleiben die Läuse im Haar.
10890 Wenn man die Nisse nicht vertreibt, bleiben die Läuse im Haar.
10891 Wenn man die Saite zu hoch spannt, so reißt sie.
10891 Wenn man die Saite zu hoch spannt, so reißt sie.
10892 Wenn man die Sau kitzelt, so legt sie sich in den Dreck.
10892 Wenn man die Sau kitzelt, so legt sie sich in den Dreck.
10893 Wenn man die Stiege wischt, so fängt man oben an.
10893 Wenn man die Stiege wischt, so fängt man oben an.
10894 Wenn man die Treppe scheuert, fängt man von oben an.
10894 Wenn man die Treppe scheuert, fängt man von oben an.
10895 Wenn man die Wiede zu viel umdreht, so bricht der Knebel.
10895 Wenn man die Wiede zu viel umdreht, so bricht der Knebel.
10896 Wenn man eine Sau auch in Gold kleidete, so legte sie sich doch in den Kot.
10896 Wenn man eine Sau auch in Gold kleidete, so legte sie sich doch in den Kot.
10897 Wenn man einem den Finger bietet, will er gleich die ganze Hand haben.
10897 Wenn man einem den Finger bietet, will er gleich die ganze Hand haben.
10898 Wenn man einem übelwill, Find't man der Axt leicht einen Stiel.
10898 Wenn man einem übelwill, Find't man der Axt leicht einen Stiel.
10899 Wenn man einen [Dieb] brauchen kann, so nimmt man ihn vom Galgen.
10899 Wenn man einen [Dieb] brauchen kann, so nimmt man ihn vom Galgen.
10900 Wenn man einen Acker nicht eggt, ist schon das erste Wetter darübergegangen.
10900 Wenn man einen Acker nicht eggt, ist schon das erste Wetter darübergegangen.
10901 Wenn man einen Bauern bittet, so schwellen ihm die Stiefel.
10901 Wenn man einen Bauern bittet, so schwellen ihm die Stiefel.
10902 Wenn man einen Lachs fängt, kann man wohl die Angel verlieren.
10902 Wenn man einen Lachs fängt, kann man wohl die Angel verlieren.
10903 Wenn man einen Narren im Mörser zerstieße, so ließe doch seine Narrheit nicht von ihm.
10903 Wenn man einen Narren im Mörser zerstieße, so ließe doch seine Narrheit nicht von ihm.
10904 Wenn man einen Streit mit Wein begießt, richtet man mehr aus als mit einem Prozeß.
10904 Wenn man einen Streit mit Wein begießt, richtet man mehr aus als mit einem Prozeß.
10905 Wenn man einen Undankbaren trunken macht, speit er's einem in den Busen.
10905 Wenn man einen Undankbaren trunken macht, speit er's einem in den Busen.
10906 Wenn man einen Wagen mit Eiern umwirft, so kann man die ganze Zahl nicht mehr zusammenbringen.
10906 Wenn man einen Wagen mit Eiern umwirft, so kann man die ganze Zahl nicht mehr zusammenbringen.
10907 Wenn man einen zu Gast ladet, stößt man ihm das Maul auf den Tisch.
10907 Wenn man einen zu Gast ladet, stößt man ihm das Maul auf den Tisch.
10908 Wenn man gefallen ist, besieht man das Plätzchen zu spät.
10908 Wenn man gefallen ist, besieht man das Plätzchen zu spät.
10909 Wenn man hinter sich geht, trägt man dem Teufel Wasser in die Küche.
10909 Wenn man hinter sich geht, trägt man dem Teufel Wasser in die Küche.
10910 Wenn man ihm rufet: drisch!, Versteht er gern: zu Tisch.
10910 Wenn man ihm rufet: drisch!, Versteht er gern: zu Tisch.
10911 Wenn man keine Gelegenheit hat, muß man eine machen.
10911 Wenn man keine Gelegenheit hat, muß man eine machen.
10912 Wenn man Kindern ihren Willen tut, schreien sie nicht.
10912 Wenn man Kindern ihren Willen tut, schreien sie nicht.
10913 Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen.
10913 Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen.
10914 Wenn man manchem Edelmann die Bauernader aufschnitte, müßte er sich zu Tode bluten.
10914 Wenn man manchem Edelmann die Bauernader aufschnitte, müßte er sich zu Tode bluten.
10915 Wenn man nach einem Geist schlägt, so verwundet man sich selber.
10915 Wenn man nach einem Geist schlägt, so verwundet man sich selber.
10916 Wenn man nachts in den Spiegel sieht, guckt der Teufel herau* * Spiel, warte des Mundes.
10916 Wenn man nachts in den Spiegel sieht, guckt der Teufel herau* * Spiel, warte des Mundes.
10917 Wenn man nicht sieht, stößt man leicht aneinander.
10917 Wenn man nicht sieht, stößt man leicht aneinander.
10918 Wenn man Nußbäume und Weiber nicht schwingt, so tragen sie keine Frucht.
10918 Wenn man Nußbäume und Weiber nicht schwingt, so tragen sie keine Frucht.
10919 Wenn man rückwärts geht, trägt man dem Teufel Wasser in die Küche.
10919 Wenn man rückwärts geht, trägt man dem Teufel Wasser in die Küche.
10920 Wenn man sagt husch, so meint man die Hühner.
10920 Wenn man sagt husch, so meint man die Hühner.
10921 Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus.
10921 Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus.
10922 Wenn man selber nicht hangen will, muß der Hund die Wurst gestohlen haben.
10922 Wenn man selber nicht hangen will, muß der Hund die Wurst gestohlen haben.
10923 Wenn man selbst geht, betrügt einen der Bote nicht.
10923 Wenn man selbst geht, betrügt einen der Bote nicht.
10924 Wenn man selbst geht, so betrügt einen der Bote nicht.
10924 Wenn man selbst geht, so betrügt einen der Bote nicht.
10925 Wenn man stöbert, fängt man oben an.
10925 Wenn man stöbert, fängt man oben an.
10926 Wenn man tausend Hennen über setzte, so möchten sie in acht Tagen kein Ei ausbrüten.
10926 Wenn man tausend Hennen über setzte, so möchten sie in acht Tagen kein Ei ausbrüten.
10927 Wenn man unter den Wölfen ist, muß man mit ihnen heulen.
10927 Wenn man unter den Wölfen ist, muß man mit ihnen heulen.
10928 Wenn man unter die Hunde wirft, welchen es trifft, der schreit.
10928 Wenn man unter die Hunde wirft, welchen es trifft, der schreit.
10929 Wenn man vom Wolf redet, so sieht man [von] ihm den Schwanz.
10929 Wenn man vom Wolf redet, so sieht man [von] ihm den Schwanz.
10930 Wenn man vom Wolfe redet, guckt er über die Hecke.
10930 Wenn man vom Wolfe redet, guckt er über die Hecke.
10931 Wenn man vom Wolfe spricht, ist er nicht weit.
10931 Wenn man vom Wolfe spricht, ist er nicht weit.
10932 Wenn man Wein abläßt, laufen die Hefen mit.
10932 Wenn man Wein abläßt, laufen die Hefen mit.
10933 Wenn man zu Nacht in den Spiegel schaut, so sieht der Teufel mit hinein.
10933 Wenn man zu Nacht in den Spiegel schaut, so sieht der Teufel mit hinein.
10934 Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wäre, Tät' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehre.
10934 Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wäre, Tät' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehre.
10935 Wenn man's am wenigsten denkt, liegt ein Fisch in den Reusen.
10935 Wenn man's am wenigsten denkt, liegt ein Fisch in den Reusen.
10936 Wenn man's hingießt, wo's schon naß ist, wird leicht eine Pfütze daraus.
10936 Wenn man's hingießt, wo's schon naß ist, wird leicht eine Pfütze daraus.
10937 Wenn mir einer einmal gitzelt, so ist er mir eine Geiß.
10937 Wenn mir einer einmal gitzelt, so ist er mir eine Geiß.
10938 Wenn mit dem Taler geläutet wird, gehen alle Türen auf.
10938 Wenn mit dem Taler geläutet wird, gehen alle Türen auf.
10939 Wenn Natur und Kunst die Füße ansetzen, so geht es vorwärts.
10939 Wenn Natur und Kunst die Füße ansetzen, so geht es vorwärts.
10940 Wenn Neid brennte wie Feuer, Wäre das Holz nicht so teuer.
10940 Wenn Neid brennte wie Feuer, Wäre das Holz nicht so teuer.
10941 Wenn nicht viel im Faß ist, kann man nicht viel daraus zapfen.
10941 Wenn nicht viel im Faß ist, kann man nicht viel daraus zapfen.
10942 Wenn nicht, wie wir wollen, so doch, wie wir können.
10942 Wenn nicht, wie wir wollen, so doch, wie wir können.
10943 Wenn nichts im Mörser ist, gibt's großen Lärm.
10943 Wenn nichts im Mörser ist, gibt's großen Lärm.
10944 Wenn Nichts kommt zu Etwas, traut Etwas sich selber.
10944 Wenn Nichts kommt zu Etwas, traut Etwas sich selber.
10945 Wenn Rauch nicht aus dem Hause will, So ist vorhanden Regens viel.
10945 Wenn Rauch nicht aus dem Hause will, So ist vorhanden Regens viel.
10946 Wenn Saufen eine Ehr ist, ist Speien keine Schande.
10946 Wenn Saufen eine Ehr ist, ist Speien keine Schande.
10947 Wenn sich das Geflügel früh maust, so gibt's einen frühen Winter.
10947 Wenn sich das Geflügel früh maust, so gibt's einen frühen Winter.
10948 Wenn sich das Wasser bläsert, regnet es bald.
10948 Wenn sich das Wasser bläsert, regnet es bald.
10949 Wenn sich der Bauer nicht bückt, so ackert er nicht gut.
10949 Wenn sich der Bauer nicht bückt, so ackert er nicht gut.
10950 Wenn sich der Wetterhahn nicht dreht, zerbricht ihn der Sturm.
10950 Wenn sich der Wetterhahn nicht dreht, zerbricht ihn der Sturm.
10951 Wenn sich die Fürsten an einen Fuß stoßen, so müssen die Untertanen hinken.
10951 Wenn sich die Fürsten an einen Fuß stoßen, so müssen die Untertanen hinken.
10952 Wenn sich die Jungfer aufs Küssen legt, so legt sie sich auch aufs Kissen.
10952 Wenn sich die Jungfer aufs Küssen legt, so legt sie sich auch aufs Kissen.
10953 Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl.
10953 Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl.
10954 Wenn sich die Schnecken früh deckeln, so gibt's einen frühen Winter.
10954 Wenn sich die Schnecken früh deckeln, so gibt's einen frühen Winter.
10955 Wenn sich Herz und Mund erlaben, Will die Nase auch was haben.
10955 Wenn sich Herz und Mund erlaben, Will die Nase auch was haben.
10956 Wenn sich zwei Diebe schelten, so kriegt ein ehrlicher Mann seine Kuh wieder.
10956 Wenn sich zwei Diebe schelten, so kriegt ein ehrlicher Mann seine Kuh wieder.
10957 Wenn Simon und Judä vorbei, So rückt der Winter herbei.
10957 Wenn Simon und Judä vorbei, So rückt der Winter herbei.
10958 Wenn Unfried ist in aller Welt, Gilt der Soldat das meiste Geld.
10958 Wenn Unfried ist in aller Welt, Gilt der Soldat das meiste Geld.
10959 Wenn Unglück dem Reichen bis an die Knie geht, so geht es dem Armen bis an den Hals.
10959 Wenn Unglück dem Reichen bis an die Knie geht, so geht es dem Armen bis an den Hals.
10960 Wenn Wasser Wein wäre, wer wüßte, wer Wirt wäre?
10960 Wenn Wasser Wein wäre, wer wüßte, wer Wirt wäre?
10961 Wenn wir alle wären reich Und einer wär' dem andern gleich Und wären all zu Tisch gesessen, Wer trüge dann uns auf das Essen?
10961 Wenn wir alle wären reich Und einer wär' dem andern gleich Und wären all zu Tisch gesessen, Wer trüge dann uns auf das Essen?
10962 Wenn Wünschen hülfe, wären alle reich.
10962 Wenn Wünschen hülfe, wären alle reich.
10963 Wenn zu Hofe gegessen ist, sind die Schüsseln leer.
10963 Wenn zu Hofe gegessen ist, sind die Schüsseln leer.
10964 Wenn zu Lichtmessen der Bär seinen Schatten sieht, so kriecht er wieder auf sechs Wochen ins Loch.
10964 Wenn zu Lichtmessen der Bär seinen Schatten sieht, so kriecht er wieder auf sechs Wochen ins Loch.
10965 Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor.
10965 Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor.
10966 Wenn zwei Frauen zusammenkommen, Wird die dritte in die Hechel genommen.
10966 Wenn zwei Frauen zusammenkommen, Wird die dritte in die Hechel genommen.
10967 Wenn zwei Sonntage in einer Woche kommen.
10967 Wenn zwei Sonntage in einer Woche kommen.
10968 Wenn's am besten schmeckt, soll man aufhören.
10968 Wenn's am besten schmeckt, soll man aufhören.
10969 Wenn's am Palmsonntag regnet, so hält die Erde keine Feuchtigkeit.
10969 Wenn's am Palmsonntag regnet, so hält die Erde keine Feuchtigkeit.
10970 Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.
10970 Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.
10971 Wenn's auf den Nagel brennt, muß man wehren.
10971 Wenn's auf den Nagel brennt, muß man wehren.
10972 Wenn's auf den Pastor regnet, tröpfelt es gemeinlich auf den Küster.
10972 Wenn's auf den Pastor regnet, tröpfelt es gemeinlich auf den Küster.
10973 Wenn's Brei regnet, fehlt mir der Löffel.
10973 Wenn's Brei regnet, fehlt mir der Löffel.
10974 Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.
10974 Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.
10975 Wenn's der Hornung gnädig macht, Bringt der Mai den Frost bei Nacht.
10975 Wenn's der Hornung gnädig macht, Bringt der Mai den Frost bei Nacht.
10976 Wenn's der Vater sieht, tut's der Sohn nicht.
10976 Wenn's der Vater sieht, tut's der Sohn nicht.
10977 Wenn's ein Maul hätte, so biss' es dich.
10977 Wenn's ein Maul hätte, so biss' es dich.
10978 Wenn's gehen soll, muß man den Daumen rühren.
10978 Wenn's gehen soll, muß man den Daumen rühren.
10979 Wenn's Glück regnet, hab ich meine Schüssel zu Haus.
10979 Wenn's Glück regnet, hab ich meine Schüssel zu Haus.
10980 Wenn's Gütchen vertan und der Säckel leer ist, rechnet man zu spät.
10980 Wenn's Gütchen vertan und der Säckel leer ist, rechnet man zu spät.
10981 Wenn's Haus brennt, ist Eile gut, sonst nicht.
10981 Wenn's Haus brennt, ist Eile gut, sonst nicht.
10982 Wenn's im Märzen donnert, so wird's im Winter schneien.
10982 Wenn's im Märzen donnert, so wird's im Winter schneien.
10983 Wenn's im Sommer warm ist, so ist's im Winter kalt.
10983 Wenn's im Sommer warm ist, so ist's im Winter kalt.
10984 Wenn's Kalb gestohlen ist, bessert der Bauer den Stall.
10984 Wenn's Kalb gestohlen ist, bessert der Bauer den Stall.
10985 Wenn's Kind geboren ist, ist das Testament schon gemacht.
10985 Wenn's Kind geboren ist, ist das Testament schon gemacht.
10986 Wenn's Kind tot ist, hat die Gevatterschaft ein Ende.
10986 Wenn's Kind tot ist, hat die Gevatterschaft ein Ende.
10987 Wenn's Kind zahnt, soll die Mutter den Unterrock verkaufen, um ihm Wein zu geben.
10987 Wenn's Kind zahnt, soll die Mutter den Unterrock verkaufen, um ihm Wein zu geben.
10988 Wenn's Maß voll ist, schüttelt's Gott um.
10988 Wenn's Maß voll ist, schüttelt's Gott um.
10989 Wenn's nach Fastnacht lange Eiszapfen gibt, wird der Flachs schön lang.
10989 Wenn's nach Fastnacht lange Eiszapfen gibt, wird der Flachs schön lang.
10990 Wenn's nicht wahr wär', Käm's nicht gedruckt her.
10990 Wenn's nicht wahr wär', Käm's nicht gedruckt her.
10991 Wenn's Pfannkuchen regnet, ist mein Faß umgestülpt
10991 Wenn's Pfannkuchen regnet, ist mein Faß umgestülpt
10992 Wenn's regnet bei Sonnenschein, so hat der Teufel seine Großmutter auf der Bleiche.
10992 Wenn's regnet bei Sonnenschein, so hat der Teufel seine Großmutter auf der Bleiche.
10993 Wenn's regnet und die Sonne scheint, so schlägt der Teufel seine Großmutter: er lacht und sie weint.
10993 Wenn's regnet und die Sonne scheint, so schlägt der Teufel seine Großmutter: er lacht und sie weint.
10994 Wenn's regnet, ist Hagel und Schnee verdorben.
10994 Wenn's regnet, ist Hagel und Schnee verdorben.
10995 Wenn's Schiff gut geht, will jeder Schiffsherr sein.
10995 Wenn's Schiff gut geht, will jeder Schiffsherr sein.
10996 Wenn's über einen her gehen soll, ist jedes Geschrei gut genug.
10996 Wenn's über einen her gehen soll, ist jedes Geschrei gut genug.
10997 Wenn's Unglück vorüber ist, denkt man mit Lust daran.
10997 Wenn's Unglück vorüber ist, denkt man mit Lust daran.
10998 Wenn's Wenn nicht wär', So wär' mein Vater ein Ratsherr.
10998 Wenn's Wenn nicht wär', So wär' mein Vater ein Ratsherr.
10999 Wenn's Wenn nicht wär', wär' mancher Bauer ein Edelmann.
10999 Wenn's Wenn nicht wär', wär' mancher Bauer ein Edelmann.
11000 Wen's immer allzu früh dünkt, der kommt gemeinlich zu spät.
11000 Wen's immer allzu früh dünkt, der kommt gemeinlich zu spät.
11001 Wen's juckt, der kratze sich.
11001 Wen's juckt, der kratze sich.
11002 Wen's juckt, der muß sich kratzen, käm' auch das Blut heraus.
11002 Wen's juckt, der muß sich kratzen, käm' auch das Blut heraus.
11003 Wer A sagt, kommt zuletzt bis zum Z.
11003 Wer A sagt, kommt zuletzt bis zum Z.
11004 Wer A sagt, muß auch B sagen.
11004 Wer A sagt, muß auch B sagen.
11005 Wer akzeptiert, muß bezahlen.
11005 Wer akzeptiert, muß bezahlen.
11006 Wer alle Büsche scheut, kommt selten zu Holze.
11006 Wer alle Büsche scheut, kommt selten zu Holze.
11007 Wer alle Dinge wüßte, der täte darnach.
11007 Wer alle Dinge wüßte, der täte darnach.
11008 Wer alle Dinge wüßte, würde bald reich.
11008 Wer alle Dinge wüßte, würde bald reich.
11009 Wer alle Löcher will verstopfen, Den soll man mit der Peitsche klopfen.
11009 Wer alle Löcher will verstopfen, Den soll man mit der Peitsche klopfen.
11010 Wer alle Prügel aufliest, bekommt bald den Arm voll.
11010 Wer alle Prügel aufliest, bekommt bald den Arm voll.
11011 Wer alle Stauden flieht, kommt nie in einen Wald.
11011 Wer alle Stauden flieht, kommt nie in einen Wald.
11012 Wer alle Tage feiert, der fragt nichts nach dem Sonntag.
11012 Wer alle Tage feiert, der fragt nichts nach dem Sonntag.
11013 Wer alle Welt fressen will, muß ein großes Maul haben.
11013 Wer alle Welt fressen will, muß ein großes Maul haben.
11014 Wer allein schläft, bleibt lange kalt, Zwei wärmen sich einander bald.
11014 Wer allein schläft, bleibt lange kalt, Zwei wärmen sich einander bald.
11015 Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.
11015 Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.
11016 Wer allen dient, macht sich keinem verbindlich.
11016 Wer allen dient, macht sich keinem verbindlich.
11017 Wer allen genügen kann, Der lösche mich aus und schreibe sich an.
11017 Wer allen genügen kann, Der lösche mich aus und schreibe sich an.
11018 Wer aller Leute Stichblatt ist, kann gut parieren.
11018 Wer aller Leute Stichblatt ist, kann gut parieren.
11019 Wer allerlei Holz aufliest, hat bald einen Arm voll.
11019 Wer allerlei Holz aufliest, hat bald einen Arm voll.
11020 Wer allermeist gibt, hat allermeist recht.
11020 Wer allermeist gibt, hat allermeist recht.
11021 Wer alles haben will, was die Augen sehen, der heißt Seltenreich.
11021 Wer alles haben will, was die Augen sehen, der heißt Seltenreich.
11022 Wer alles sagt, was er will, muß oft hören, was er nicht will.
11022 Wer alles sagt, was er will, muß oft hören, was er nicht will.
11023 Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.
11023 Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.
11024 Wer alles vorher wüßte, würde bald reich.
11024 Wer alles vorher wüßte, würde bald reich.
11025 Wer alles will rächen Manu bellatoria, Die Kraft wird ihm gebrechen, Nec erit victoria.
11025 Wer alles will rächen Manu bellatoria, Die Kraft wird ihm gebrechen, Nec erit victoria.
11026 Wer alles will verfechten, Der hat gar viel zu rechten.
11026 Wer alles will verfechten, Der hat gar viel zu rechten.
11027 Wer alles will verfechten, Hat allezeit zu rechten.
11027 Wer alles will verfechten, Hat allezeit zu rechten.
11028 Wer alles will, bekommt nichts.
11028 Wer alles will, bekommt nichts.
11029 Wer alles wissen will, weiß gewöhnlich nichts.
11029 Wer alles wissen will, weiß gewöhnlich nichts.
11030 Wer allzeit angelt, Dem nimmer mangelt.
11030 Wer allzeit angelt, Dem nimmer mangelt.
11031 Wer allzeit auf den Wind will sehen, Der wird nicht säen und nicht mähen.
11031 Wer allzeit auf den Wind will sehen, Der wird nicht säen und nicht mähen.
11032 Wer allzeit säuft und allzeit schlemmt, Behält zuletzt kein ganzes Hemd.
11032 Wer allzeit säuft und allzeit schlemmt, Behält zuletzt kein ganzes Hemd.
11033 Wer allzu streng ist, um den gibt man nichts.
11033 Wer allzu streng ist, um den gibt man nichts.
11034 Wer als Freund nicht nützt, kann als Feind viel schaden.
11034 Wer als Freund nicht nützt, kann als Feind viel schaden.
11035 Wer alt will werden, tue beizeiten dazu.
11035 Wer alt will werden, tue beizeiten dazu.
11036 Wer altes Unrecht duldet, lädt neues ins Haus.
11036 Wer altes Unrecht duldet, lädt neues ins Haus.
11037 Wer altet, Der kaltet.
11037 Wer altet, Der kaltet.
11038 Wer am Galgen vertrocknen soll, ersäuft nicht im Wasser.
11038 Wer am Galgen vertrocknen soll, ersäuft nicht im Wasser.
11039 Wer anbeißt, läßt selten davon.
11039 Wer anbeißt, läßt selten davon.
11040 Wer andere necken will, muß selbst Scherz verstehen.
11040 Wer andere necken will, muß selbst Scherz verstehen.
11041 Wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene.
11041 Wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene.
11042 Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
11042 Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
11043 Wer andre anschwärzt, ist drum nicht weiß.
11043 Wer andre anschwärzt, ist drum nicht weiß.
11044 Wer andre jagt, muß selber laufen.
11044 Wer andre jagt, muß selber laufen.
11045 Wer andre strafen will, muß selbst rein sein.
11045 Wer andre strafen will, muß selbst rein sein.
11046 Wer antwortet auf unnützes Gespei, Der macht aus einem Unglück zwei.
11046 Wer antwortet auf unnützes Gespei, Der macht aus einem Unglück zwei.
11047 Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, Der sich in aller Welt ernährt.
11047 Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, Der sich in aller Welt ernährt.
11048 Wer Arges tut, der scheut das Licht.
11048 Wer Arges tut, der scheut das Licht.
11049 Wer Armen gibt, wird nimmer arm.
11049 Wer Armen gibt, wird nimmer arm.
11050 Wer Armut ertragen kann, ist reich genug.
11050 Wer Armut ertragen kann, ist reich genug.
11051 Wer auf beiden Achseln trägt, setzt sich zwischen zwei Stühlen in die Asche.
11051 Wer auf beiden Achseln trägt, setzt sich zwischen zwei Stühlen in die Asche.
11052 Wer auf dem Markte singt, dem bellt jeder Hund ins Lied.
11052 Wer auf dem Markte singt, dem bellt jeder Hund ins Lied.
11053 Wer auf dem Wasser fährt, hat den Wind nicht in der Hand.
11053 Wer auf dem Wasser fährt, hat den Wind nicht in der Hand.
11054 Wer auf der Bank schläft, den sticht weder Feder noch Stroh.
11054 Wer auf der Bank schläft, den sticht weder Feder noch Stroh.
11055 Wer auf der See ist, hat den Wind nicht in der Hand.
11055 Wer auf der See ist, hat den Wind nicht in der Hand.
11056 Wer auf des andern Schuhe wartet, bis er tot ist, der geht barfuß.
11056 Wer auf des andern Schuhe wartet, bis er tot ist, der geht barfuß.
11057 Wer auf die Zeit wartet, dem mangelt die Zeit.
11057 Wer auf die Zeit wartet, dem mangelt die Zeit.
11058 Wer auf Gnade dient, den lohnt man mit Barmherzigkeit.
11058 Wer auf Gnade dient, den lohnt man mit Barmherzigkeit.
11059 Wer auf Hoffnung jagt, der fängt Nebel.
11059 Wer auf Hoffnung jagt, der fängt Nebel.
11060 Wer auf Hoffnung traut, Hat auf Eis gebaut.
11060 Wer auf Hoffnung traut, Hat auf Eis gebaut.
11061 Wer auf zwei Stühlen sitzen will, fällt oft mitten durch.
11061 Wer auf zwei Stühlen sitzen will, fällt oft mitten durch.
11062 Wer aus dem Weg ist, wär' gern wieder drein.
11062 Wer aus dem Weg ist, wär' gern wieder drein.
11063 Wer aus einem Stein einen Hosenbändel machen will, der hat unnütze Arbeit.
11063 Wer aus einem Stein einen Hosenbändel machen will, der hat unnütze Arbeit.
11064 Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage.
11064 Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage.
11065 Wer aus vielen Büchsen schießt, trifft selten die Scheibe.
11065 Wer aus vielen Büchsen schießt, trifft selten die Scheibe.
11066 Wer ausgelernt sein will, muß im Grabe liegen.
11066 Wer ausgelernt sein will, muß im Grabe liegen.
11067 Wer ausgibt, muß auch einnehmen.
11067 Wer ausgibt, muß auch einnehmen.
11068 Wer ausreist, weiß wohl seine Ausfahrt, aber nicht seine Wiederkunft.
11068 Wer ausreist, weiß wohl seine Ausfahrt, aber nicht seine Wiederkunft.
11069 Wer ausschlägt, bricht den Frieden.
11069 Wer ausschlägt, bricht den Frieden.
11070 Wer austeilen will, muß auch einnehmen.
11070 Wer austeilen will, muß auch einnehmen.
11071 Wer bald anfängt, muß bald aufhören.
11071 Wer bald anfängt, muß bald aufhören.
11072 Wer bald läuft, ist bald gejagt.
11072 Wer bald läuft, ist bald gejagt.
11073 Wer baß kann, der tue baß.
11073 Wer baß kann, der tue baß.
11074 Wer baß mag, der feiert nicht.
11074 Wer baß mag, der feiert nicht.
11075 Wer bauen will, muß zwei Pfennige für einen rechnen.
11075 Wer bauen will, muß zwei Pfennige für einen rechnen.
11076 Wer baut, findet Geld.
11076 Wer baut, findet Geld.
11077 Wer befehlen will, muß gehorchen lernen.
11077 Wer befehlen will, muß gehorchen lernen.
11078 Wer beginnt mit Lügen, Endet mit Betrügen.
11078 Wer beginnt mit Lügen, Endet mit Betrügen.
11079 Wer bei dem Stelzler dient, lernt bald hinken.
11079 Wer bei dem Stelzler dient, lernt bald hinken.
11080 Wer bei Tisch singt, bekommt ein närrisch Weib.
11080 Wer bei Tisch singt, bekommt ein närrisch Weib.
11081 Wer bei Tisch was vermag, Kann auch werken den ganzen Tag.
11081 Wer bei Tisch was vermag, Kann auch werken den ganzen Tag.
11082 Wer beim Holzhauer steht, der hat einen Span am Kopf zu Lohn.
11082 Wer beim Holzhauer steht, der hat einen Span am Kopf zu Lohn.
11083 Wer beim Spiel borgt, gewinnt.
11083 Wer beim Spiel borgt, gewinnt.
11084 Wer beim Spiel wegleiht, verliert.
11084 Wer beim Spiel wegleiht, verliert.
11085 Wer beim Wolf zu Gevatter stehen will, muß einen Hund unterm Mantel haben.
11085 Wer beim Wolf zu Gevatter stehen will, muß einen Hund unterm Mantel haben.
11086 Wer Besserung ins Alter spart, Hat seine Sache schlecht verwahrt.
11086 Wer Besserung ins Alter spart, Hat seine Sache schlecht verwahrt.
11087 Wer bis an den Jüngsten Tag warten kann, ist leicht Herr der ganzen Welt.
11087 Wer bis an den Jüngsten Tag warten kann, ist leicht Herr der ganzen Welt.
11088 Wer bittet den Armen zur Hochzeit?
11088 Wer bittet den Armen zur Hochzeit?
11089 Wer borgen will, soll nicht viel dingen.
11089 Wer borgen will, soll nicht viel dingen.
11090 Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, Dem sitzt ein Wurm im Verstand.
11090 Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, Dem sitzt ein Wurm im Verstand.
11091 Wer Böses tut, daß Gutes draus komm', Ist er kein Schalk, ist er doch nicht fromm.
11091 Wer Böses tut, daß Gutes draus komm', Ist er kein Schalk, ist er doch nicht fromm.
11092 Wer bringt, ist willkommen.
11092 Wer bringt, ist willkommen.
11093 Wer Brot hat, dem gibt (leiht) man Brot.
11093 Wer Brot hat, dem gibt (leiht) man Brot.
11094 Wer Christo nachfolgt, der kommt an den Galgen.
11094 Wer Christo nachfolgt, der kommt an den Galgen.
11095 Wer da bauet an der Straßen, Muß die Leute reden lassen.
11095 Wer da bauet an der Straßen, Muß die Leute reden lassen.
11096 Wer da fällt, Über den läuft alle Welt.
11096 Wer da fällt, Über den läuft alle Welt.
11097 Wer da hadert um ein Schwein, Nehm' eine Wurst und lass' es sein.
11097 Wer da hadert um ein Schwein, Nehm' eine Wurst und lass' es sein.
11098 Wer da hält, dem hält man wieder.
11098 Wer da hält, dem hält man wieder.
11099 Wer da liegt, dem hilft niemand auf.
11099 Wer da liegt, dem hilft niemand auf.
11100 Wer da liegt, über den läuft alle Welt hin.
11100 Wer da liegt, über den läuft alle Welt hin.
11101 Wer da sät, der hofft zu schneiden; wer nicht sät, der wird nicht schneiden.
11101 Wer da sät, der hofft zu schneiden; wer nicht sät, der wird nicht schneiden.
11102 Wer da schlägt sein Weib, Trifft seinen eignen Leib.
11102 Wer da schlägt sein Weib, Trifft seinen eignen Leib.
11103 Wer da steht, sehe zu, daß er nicht falle.
11103 Wer da steht, sehe zu, daß er nicht falle.
11104 Wer darnach ringt, Dem gelingt.
11104 Wer darnach ringt, Dem gelingt.
11105 Wer das Böse nicht straft, lädt es zu Hause.
11105 Wer das Böse nicht straft, lädt es zu Hause.
11106 Wer das Einbrocken bezahlt, dem schenkt man die Milch.
11106 Wer das Einbrocken bezahlt, dem schenkt man die Milch.
11107 Wer das Feuer haben will, muß den Rauch leiden.
11107 Wer das Feuer haben will, muß den Rauch leiden.
11108 Wer das Gesetz gibt, ist nicht daran gebunden.
11108 Wer das Gesetz gibt, ist nicht daran gebunden.
11109 Wer das Handwerk versteht, verrät (beschämt) den Meister nicht.
11109 Wer das Handwerk versteht, verrät (beschämt) den Meister nicht.
11110 Wer das Kleine nicht acht't, Dem wird's Große nicht gebracht.
11110 Wer das Kleine nicht acht't, Dem wird's Große nicht gebracht.
11111 Wer das Kleine nicht acht't, Hat zum Großen nicht Macht.
11111 Wer das Kleine nicht acht't, Hat zum Großen nicht Macht.
11112 Wer das Leben verachtet, fürchtet den Tod nicht.
11112 Wer das Leben verachtet, fürchtet den Tod nicht.
11113 Wer das Licht zu knapp schneuzt, der löscht es.
11113 Wer das Licht zu knapp schneuzt, der löscht es.
11114 Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe.
11114 Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe.
11115 Wer das Placebo domino nicht wohl singen kann, der bleibe von Hofe.
11115 Wer das Placebo domino nicht wohl singen kann, der bleibe von Hofe.
11116 Wer das Recht nicht will leiden, darf über Unrecht nicht klagen.
11116 Wer das Recht nicht will leiden, darf über Unrecht nicht klagen.
11117 Wer das Sündigen nicht hindert, wo er kann, der gebietet es.
11117 Wer das Sündigen nicht hindert, wo er kann, der gebietet es.
11118 Wer das Tuch zum Mantel stiehlt, dem schafft der Teufel das Unterfutter.
11118 Wer das Tuch zum Mantel stiehlt, dem schafft der Teufel das Unterfutter.
11119 Wer das Übel flieht, den verfolgt es.
11119 Wer das Übel flieht, den verfolgt es.
11120 Wer das Ungemach fürchtet, muß daheim bleiben.
11120 Wer das Ungemach fürchtet, muß daheim bleiben.
11121 Wer das Wenn erstiegen, Sieht das Aber liegen.
11121 Wer das Wenn erstiegen, Sieht das Aber liegen.
11122 Wer davor ist, muß hindurch.
11122 Wer davor ist, muß hindurch.
11123 Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben.
11123 Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben.
11124 Wer dem andern den Finger ins Maul steckt, der will gebissen sein.
11124 Wer dem andern den Finger ins Maul steckt, der will gebissen sein.
11125 Wer dem andern seinen guten Namen raubt, macht ihn arm und bereichert sich nicht.
11125 Wer dem andern seinen guten Namen raubt, macht ihn arm und bereichert sich nicht.
11126 Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
11126 Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
11127 Wer dem Gaul seinen Willen läßt, den wirft er aus dem Sattel.
11127 Wer dem Gaul seinen Willen läßt, den wirft er aus dem Sattel.
11128 Wer dem Haufen folgt, hat viel Gesellen.
11128 Wer dem Haufen folgt, hat viel Gesellen.
11129 Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht.
11129 Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht.
11130 Wer dem Hunde nicht wehrt, der hetzt ihn.
11130 Wer dem Hunde nicht wehrt, der hetzt ihn.
11131 Wer dem Kinde die Nase wischt, küßt der Mutter den Backen.
11131 Wer dem Kinde die Nase wischt, küßt der Mutter den Backen.
11132 Wer dem Pferde seinen Willen läßt, den wirft es aus dem Sattel.
11132 Wer dem Pferde seinen Willen läßt, den wirft es aus dem Sattel.
11133 Wer dem Pöbel dient, hat einen übeln Herrn.
11133 Wer dem Pöbel dient, hat einen übeln Herrn.
11134 Wer dem Regen entlaufen will, fällt oft ins Wasser.
11134 Wer dem Regen entlaufen will, fällt oft ins Wasser.
11135 Wer dem Spiele zusieht, kann's am besten.
11135 Wer dem Spiele zusieht, kann's am besten.
11136 Wer dem Vater nicht folgen will, der folge dem Kalbsfell.
11136 Wer dem Vater nicht folgen will, der folge dem Kalbsfell.
11137 Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn.
11137 Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn.
11138 Wer dem Wasser wehren will, muß die Quellen stopfen.
11138 Wer dem Wasser wehren will, muß die Quellen stopfen.
11139 Wer den Aal hält bei dem Schwanz, Dem bleibt er weder halb noch ganz.
11139 Wer den Aal hält bei dem Schwanz, Dem bleibt er weder halb noch ganz.
11140 Wer den Acker nicht baut, Dem wächst Unkraut.
11140 Wer den Acker nicht baut, Dem wächst Unkraut.
11141 Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.
11141 Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.
11142 Wer den andern betrügt, der macht einen Sack, darin er sich selbst fangen wird.
11142 Wer den andern betrügt, der macht einen Sack, darin er sich selbst fangen wird.
11143 Wer den andern jagt, wird auch müde.
11143 Wer den andern jagt, wird auch müde.
11144 Wer den andern Saures essen sieht, dem stumpfen die Zähne.
11144 Wer den andern Saures essen sieht, dem stumpfen die Zähne.
11145 Wer den andern übersieht, der hat das beste Ziel.
11145 Wer den andern übersieht, der hat das beste Ziel.
11146 Wer den andern vermag, Der steckt ihn in Sack.
11146 Wer den andern vermag, Der steckt ihn in Sack.
11147 Wer den andern warnt, der ist sein Freund.
11147 Wer den andern warnt, der ist sein Freund.
11148 Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.
11148 Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.
11149 Wer den Armen sein Ohr verstopft, Den hört St. Peter nicht, wenn er klopft.
11149 Wer den Armen sein Ohr verstopft, Den hört St. Peter nicht, wenn er klopft.
11150 Wer den Balg verliert, muß den Schwanz dreingeben.
11150 Wer den Balg verliert, muß den Schwanz dreingeben.
11151 Wer den Bart läßt wachsen, der hat eine Schalkheit getan oder hat eine im Sinn.
11151 Wer den Bart läßt wachsen, der hat eine Schalkheit getan oder hat eine im Sinn.
11152 Wer den Baum gepflanzt hat, genießt selten seine Frucht.
11152 Wer den Baum gepflanzt hat, genießt selten seine Frucht.
11153 Wer den Bogen überspannt, der sprengt ihn.
11153 Wer den Bogen überspannt, der sprengt ihn.
11154 Wer den Dreck rührt, muß ihn auch riechen.
11154 Wer den Dreck rührt, muß ihn auch riechen.
11155 Wer den Eltern nicht folgen will, muß endlich dem Büttel folgen.
11155 Wer den Eltern nicht folgen will, muß endlich dem Büttel folgen.
11156 Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut.
11156 Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut.
11157 Wer den Groschen nicht ehrt wie den Gulden, Kommt bald zu Schulden.
11157 Wer den Groschen nicht ehrt wie den Gulden, Kommt bald zu Schulden.
11158 Wer den Hecht gut essen will, muß die Galle wegwerfen.
11158 Wer den Hecht gut essen will, muß die Galle wegwerfen.
11159 Wer den Heller nicht ehrt, Ist des Guldens nicht wert.
11159 Wer den Heller nicht ehrt, Ist des Guldens nicht wert.
11160 Wer den Heller nicht spart, wird keines Pfennings Herr.
11160 Wer den Heller nicht spart, wird keines Pfennings Herr.
11161 Wer den Herren zu nahe ist, der will ersticken, und wer zu weit von ihnen ist, der will erfrieren.
11161 Wer den Herren zu nahe ist, der will ersticken, und wer zu weit von ihnen ist, der will erfrieren.
11162 Wer den Karren in den Dreck geschoben hat, soll ihn auch wieder herausziehen.
11162 Wer den Karren in den Dreck geschoben hat, soll ihn auch wieder herausziehen.
11163 Wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken.
11163 Wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken.
11164 Wer den Kern essen will, muß erst die Nuß knacken.
11164 Wer den Kern essen will, muß erst die Nuß knacken.
11165 Wer den Kopf hat, schiert den Bart.
11165 Wer den Kopf hat, schiert den Bart.
11166 Wer den Kredit verloren hat, der ist tot für die Welt.
11166 Wer den Kredit verloren hat, der ist tot für die Welt.
11167 Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.
11167 Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.
11168 Wer den letzten Tropfen schnappen will, dem fällt der Deckel auf den Schnabel.
11168 Wer den letzten Tropfen schnappen will, dem fällt der Deckel auf den Schnabel.
11169 Wer den Leuten aufhilft, dem greift man gerne an seine Bürde.
11169 Wer den Leuten aufhilft, dem greift man gerne an seine Bürde.
11170 Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um.
11170 Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um.
11171 Wer den Markt versäumt, dem schlägt man keinen neuen Kram auf.
11171 Wer den Markt versäumt, dem schlägt man keinen neuen Kram auf.
11172 Wer den Nagel am Hufeisen nicht achtet, der verliert auch das Pferd.
11172 Wer den Nagel am Hufeisen nicht achtet, der verliert auch das Pferd.
11173 Wer den Papst zum Vetter hat, ist bald Kardinal.
11173 Wer den Papst zum Vetter hat, ist bald Kardinal.
11174 Wer den Pfennig nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.
11174 Wer den Pfennig nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.
11175 Wer den Pfennig nicht achtet, wird keines Gulden Herr.
11175 Wer den Pfennig nicht achtet, wird keines Gulden Herr.
11176 Wer den Pfennig nicht ehrt, Ist des Talers nicht wert.
11176 Wer den Pfennig nicht ehrt, Ist des Talers nicht wert.
11177 Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
11177 Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
11178 Wer den Schalk hinter sich läßt, hat eine gute Tagreise gemacht.
11178 Wer den Schalk hinter sich läßt, hat eine gute Tagreise gemacht.
11179 Wer den Schalk verbergen kann, Ist zu Hof ein weiser Mann.
11179 Wer den Schalk verbergen kann, Ist zu Hof ein weiser Mann.
11180 Wer den Schnepperer einen großen Schwätzer heißt, tut keine Sünde daran.
11180 Wer den Schnepperer einen großen Schwätzer heißt, tut keine Sünde daran.
11181 Wer den Sieg behält, der hat recht.
11181 Wer den Sieg behält, der hat recht.
11182 Wer den Staub scheut, bleibe von der Tenne.
11182 Wer den Staub scheut, bleibe von der Tenne.
11183 Wer den Stein nicht heben kann, der muß ihn wälzen.
11183 Wer den Stein nicht heben kann, der muß ihn wälzen.
11184 Wer den Teufel bannen will, muß rein sein von Sünden.
11184 Wer den Teufel bannen will, muß rein sein von Sünden.
11185 Wer den Teufel geladen hat, der muß ihm auch Arbeit geben.
11185 Wer den Teufel geladen hat, der muß ihm auch Arbeit geben.
11186 Wer den Teufel im Schiff hat, der muß ihn fahren.
11186 Wer den Teufel im Schiff hat, der muß ihn fahren.
11187 Wer den Teufel schrecken will, muß überlaut schreien.
11187 Wer den Teufel schrecken will, muß überlaut schreien.
11188 Wer den Teufel zum Freund hat, hat's gut in der Hölle.
11188 Wer den Teufel zum Freund hat, hat's gut in der Hölle.
11189 Wer den Teufel zum Freunde haben will, der zündet ihm eine Fackel an.
11189 Wer den Teufel zum Freunde haben will, der zündet ihm eine Fackel an.
11190 Wer den Weg ans Meer nicht weiß, gehe nur dem Flusse nach.
11190 Wer den Weg ans Meer nicht weiß, gehe nur dem Flusse nach.
11191 Wer den Wein getrunken, der trinke auch die Hefen.
11191 Wer den Wein getrunken, der trinke auch die Hefen.
11192 Wer denkt, seine Katze werf ein Kalb, Der verliert seine Mühe mehr denn halb.
11192 Wer denkt, seine Katze werf ein Kalb, Der verliert seine Mühe mehr denn halb.
11193 Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde.
11193 Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde.
11194 Wer der Gemeinde dient, hat einen übeln Herrn.
11194 Wer der Gemeinde dient, hat einen übeln Herrn.
11195 Wer der Padde den Kopf abbeißt, getröstet sich des Giftes.
11195 Wer der Padde den Kopf abbeißt, getröstet sich des Giftes.
11196 Wer der Welt am besten dient, dem lohnt sie am übelsten.
11196 Wer der Welt am besten dient, dem lohnt sie am übelsten.
11197 Wer der Zeit dient, dient wohl.
11197 Wer der Zeit dient, dient wohl.
11198 Wer der Zeit nicht tut ihr Recht, Der fährt in Geschäften schlecht.
11198 Wer der Zeit nicht tut ihr Recht, Der fährt in Geschäften schlecht.
11199 Wer des Bösen schont, schadet den Frommen.
11199 Wer des Bösen schont, schadet den Frommen.
11200 Wer des Feuers bedarf, sucht es in der Asche.
11200 Wer des Feuers bedarf, sucht es in der Asche.
11201 Wer des Geleites will genießen, Muß nicht neue Böcke schießen.
11201 Wer des Geleites will genießen, Muß nicht neue Böcke schießen.
11202 Wer des Geleits will genießen, muß sich geleitlich halten.
11202 Wer des Geleits will genießen, muß sich geleitlich halten.
11203 Wer des Spiels nicht kann, soll zusehn.
11203 Wer des Spiels nicht kann, soll zusehn.
11204 Wer des Tags witzig ist, den hält man nachts nicht für einen Narren.
11204 Wer des Tags witzig ist, den hält man nachts nicht für einen Narren.
11205 Wer des Wassers bedarf, sucht es im Brunnen.
11205 Wer des Wassers bedarf, sucht es im Brunnen.
11206 Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe.
11206 Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe.
11207 Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.
11207 Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.
11208 Wer dich einmal betrügt, tut dir unrecht; wer zweimal, tut dir eben recht.
11208 Wer dich einmal betrügt, tut dir unrecht; wer zweimal, tut dir eben recht.
11209 Wer dich gen Rom trüge und setzte dich einmal unsanft nieder, so wär' alles verschüttet.
11209 Wer dich gen Rom trüge und setzte dich einmal unsanft nieder, so wär' alles verschüttet.
11210 Wer dich kennt, der kauft dich nicht.
11210 Wer dich kennt, der kauft dich nicht.
11211 Wer dich kratzt, den kraue wieder.
11211 Wer dich kratzt, den kraue wieder.
11212 Wer dich richtet, ist dein Herr.
11212 Wer dich richtet, ist dein Herr.
11213 Wer dich ungewöhnlich liebkost, hat dich betrogen oder will dich betrügen.
11213 Wer dich ungewöhnlich liebkost, hat dich betrogen oder will dich betrügen.
11214 Wer die Augen bei sich hat, stolpert nicht.
11214 Wer die Augen bei sich hat, stolpert nicht.
11215 Wer die Augen nicht auftut, muß den Beutel auftun.
11215 Wer die Augen nicht auftut, muß den Beutel auftun.
11216 Wer die Dame berührt, muß des Spieles pflegen.
11216 Wer die Dame berührt, muß des Spieles pflegen.
11217 Wer die Eltern ehrt, den ehrt Gott wieder.
11217 Wer die Eltern ehrt, den ehrt Gott wieder.
11218 Wer die Feigen frißt, muß sie wieder speien.
11218 Wer die Feigen frißt, muß sie wieder speien.
11219 Wer die Finger zwischen Tür und Angel steckt, der klemmt sich gern.
11219 Wer die Finger zwischen Tür und Angel steckt, der klemmt sich gern.
11220 Wer die Geiß anbindet, muß sie hüten.
11220 Wer die Geiß anbindet, muß sie hüten.
11221 Wer die Geiß angenommen hat, muß sie hüten.
11221 Wer die Geiß angenommen hat, muß sie hüten.
11222 Wer die Geiß im Hause hat, dem kommt der Bock vor die Tür.
11222 Wer die Geiß im Hause hat, dem kommt der Bock vor die Tür.
11223 Wer die Gelegenheit versäumt, dem weist sie den Hintern.
11223 Wer die Gelegenheit versäumt, dem weist sie den Hintern.
11224 Wer die Häfen macht, darf sie auch zerbrechen.
11224 Wer die Häfen macht, darf sie auch zerbrechen.
11225 Wer die Hand im Blute badet, muß sie mit Tränen waschen.
11225 Wer die Hand im Blute badet, muß sie mit Tränen waschen.
11226 Wer die Harfe nicht spielen kann, der werd' ein Pfeifer.
11226 Wer die Harfe nicht spielen kann, der werd' ein Pfeifer.
11227 Wer die Hure nimmt zur Eh, Bedarf keines Unglücks meh.
11227 Wer die Hure nimmt zur Eh, Bedarf keines Unglücks meh.
11228 Wer die Hure zur Ehe nimmt, ist ein Schelm oder will einer werden.
11228 Wer die Hure zur Ehe nimmt, ist ein Schelm oder will einer werden.
11229 Wer die Kinder verzärtelt, setzt sie ins leichte Schiff.
11229 Wer die Kinder verzärtelt, setzt sie ins leichte Schiff.
11230 Wer die Kirche hat, der hat auch den Kirchhof.
11230 Wer die Kirche hat, der hat auch den Kirchhof.
11231 Wer die Krätze hat, reibt sich gern.
11231 Wer die Krätze hat, reibt sich gern.
11232 Wer die Kunst nicht übt, verliert sie bald.
11232 Wer die Kunst nicht übt, verliert sie bald.
11233 Wer die Leiter hält, ist so schuldig als der Dieb.
11233 Wer die Leiter hält, ist so schuldig als der Dieb.
11234 Wer die Leiter hinauf will, muß mit der untersten Sprosse anfangen.
11234 Wer die Leiter hinauf will, muß mit der untersten Sprosse anfangen.
11235 Wer die Leute schreckt, der muß sich fürchten.
11235 Wer die Leute schreckt, der muß sich fürchten.
11236 Wer die Liebe verbietet, gürtet ihr Sporen an.
11236 Wer die Liebe verbietet, gürtet ihr Sporen an.
11237 Wer die meisten Stimmen hat, hat das meiste Recht.
11237 Wer die meisten Stimmen hat, hat das meiste Recht.
11238 Wer die Mühle fleucht, der flieht auch das Mehl.
11238 Wer die Mühle fleucht, der flieht auch das Mehl.
11239 Wer die Nahrung nicht in sein Haus treibt, der jagt sie aus dem Hause.
11239 Wer die Nahrung nicht in sein Haus treibt, der jagt sie aus dem Hause.
11240 Wer die Nase zu sehr schneuzt, dem blutet sie.
11240 Wer die Nase zu sehr schneuzt, dem blutet sie.
11241 Wer die Räude fürchtet, kriegt den Grind.
11241 Wer die Räude fürchtet, kriegt den Grind.
11242 Wer die Rose bricht, Muß leiden, daß sie ihn sticht.
11242 Wer die Rose bricht, Muß leiden, daß sie ihn sticht.
11243 Wer die Schafe schiert, dem wird die Wolle.
11243 Wer die Schafe schiert, dem wird die Wolle.
11244 Wer die Tochter haben will, halt' es mit der Mutter.
11244 Wer die Tochter haben will, halt' es mit der Mutter.
11245 Wer die Wahl hat, hat die Qual.
11245 Wer die Wahl hat, hat die Qual.
11246 Wer die Wahrheit auf großer Herren Tisch bringen will, muß viel süße Brühen daran machen.
11246 Wer die Wahrheit auf großer Herren Tisch bringen will, muß viel süße Brühen daran machen.
11247 Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man den Fidelbogen um den Kopf.
11247 Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man den Fidelbogen um den Kopf.
11248 Wer die Ware schilt, hat Lust dazu.
11248 Wer die Ware schilt, hat Lust dazu.
11249 Wer die Zeit ehrt, den ehrt sie wieder.
11249 Wer die Zeit ehrt, den ehrt sie wieder.
11250 Wer dient der Gemein et similibus horum, Der hat Undank in fine laborum.
11250 Wer dient der Gemein et similibus horum, Der hat Undank in fine laborum.
11251 Wer dient, ist so gut, als wer lohnt.
11251 Wer dient, ist so gut, als wer lohnt.
11252 Wer dir von andern schlecht spricht, spricht auch anderen schlecht von dir.
11252 Wer dir von andern schlecht spricht, spricht auch anderen schlecht von dir.
11253 Wer Dirnen vertraut seinen Rat, Den Gänsen seine Saat, Den Böcken seinen Garten, Der darf des Glücks nicht warten.
11253 Wer Dirnen vertraut seinen Rat, Den Gänsen seine Saat, Den Böcken seinen Garten, Der darf des Glücks nicht warten.
11254 Wer drei Feinde hat, muß sich mit zweien vertragen.
11254 Wer drei Feinde hat, muß sich mit zweien vertragen.
11255 Wer droht, Macht dich nicht tot.
11255 Wer droht, Macht dich nicht tot.
11256 Wer droht, warnt.
11256 Wer droht, warnt.
11257 Wer durchs Gitter sieht, sieht oft, was er nicht gerne sieht.
11257 Wer durchs Gitter sieht, sieht oft, was er nicht gerne sieht.
11258 Wer edle Taten tut, Der ist edel Blut.
11258 Wer edle Taten tut, Der ist edel Blut.
11259 Wer Ehre verdient, hat sie nicht, und wer sie hat, verdient sie nicht.
11259 Wer Ehre verdient, hat sie nicht, und wer sie hat, verdient sie nicht.
11260 Wer ehrlich ist, braucht nicht viel Heimlichkeit.
11260 Wer ehrlich ist, braucht nicht viel Heimlichkeit.
11261 Wer Eier haben will, muß der Henne Gackern leiden.
11261 Wer Eier haben will, muß der Henne Gackern leiden.
11262 Wer Eier unter den Füßen hat, muß leise auftreten.
11262 Wer Eier unter den Füßen hat, muß leise auftreten.
11263 Wer eilt nach fremdem Gut, Auf den wartet Armut.
11263 Wer eilt nach fremdem Gut, Auf den wartet Armut.
11264 Wer ein alt Haus hat und ein jung Weib, hat genug zu tun.
11264 Wer ein alt Haus hat und ein jung Weib, hat genug zu tun.
11265 Wer ein alt Weib nimmt des Geldes willen, bekommt den Sack gewiß; wie es um das Geld steht, wird sich finden.
11265 Wer ein alt Weib nimmt des Geldes willen, bekommt den Sack gewiß; wie es um das Geld steht, wird sich finden.
11266 Wer ein Amt bekommt, bleibt nicht, wie er ist, Lung und Leber kehren sich um.
11266 Wer ein Amt bekommt, bleibt nicht, wie er ist, Lung und Leber kehren sich um.
11267 Wer ein Amt genommen, Ist der Freiheit verkommen.
11267 Wer ein Amt genommen, Ist der Freiheit verkommen.
11268 Wer ein Biedermann will sein und heißen, Der hüte sich vor Tauben und Geißen.
11268 Wer ein Biedermann will sein und heißen, Der hüte sich vor Tauben und Geißen.
11269 Wer ein böses Weib hat, braucht keinen Teufel.
11269 Wer ein böses Weib hat, braucht keinen Teufel.
11270 Wer ein Ding anfängt mit Dünken, dem geht es aus mit Reuen.
11270 Wer ein Ding anfängt mit Dünken, dem geht es aus mit Reuen.
11271 Wer ein Ding zuviel lobt, dem traue nicht.
11271 Wer ein Ding zuviel lobt, dem traue nicht.
11272 Wer ein Feuer will löschen, muß anfangs die Funken ersticken.
11272 Wer ein Feuer will löschen, muß anfangs die Funken ersticken.
11273 Wer ein Gesetz gibt, muß darüber wachen.
11273 Wer ein Gesetz gibt, muß darüber wachen.
11274 Wer ein gläsernes Dach hat, muß nicht mit Steinen werfen.
11274 Wer ein gläsernes Dach hat, muß nicht mit Steinen werfen.
11275 Wer ein großes Haus hat, der beherbergt den Kaiser.
11275 Wer ein großes Haus hat, der beherbergt den Kaiser.
11276 Wer ein Haus kauft, findet's; wer eins baut, bezahlt es.
11276 Wer ein Haus kauft, findet's; wer eins baut, bezahlt es.
11277 Wer ein Haus kauft, hat manchen Balken und Nagel umsonst.
11277 Wer ein Haus kauft, hat manchen Balken und Nagel umsonst.
11278 Wer ein Kalb stiehlt, stiehlt eine Kuh.
11278 Wer ein Kalb stiehlt, stiehlt eine Kuh.
11279 Wer ein Kraut hätte Jahrab, mit dem würde es besser.
11279 Wer ein Kraut hätte Jahrab, mit dem würde es besser.
11280 Wer ein Roß reitet, erkennt seine Art.
11280 Wer ein Roß reitet, erkennt seine Art.
11281 Wer ein säugendes Kind hat, der hat eine singende Frau.
11281 Wer ein säugendes Kind hat, der hat eine singende Frau.
11282 Wer ein schelmisch Pferd hat, vertauscht es seinen Freunden.
11282 Wer ein schelmisch Pferd hat, vertauscht es seinen Freunden.
11283 Wer ein Schreiner werden will, muß auch harte Bretter bohren lernen.
11283 Wer ein Schreiner werden will, muß auch harte Bretter bohren lernen.
11284 Wer ein Schriftsaß ist, der hat auch einen Landesherrn.
11284 Wer ein Schriftsaß ist, der hat auch einen Landesherrn.
11285 Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
11285 Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
11286 Wer eine Gelegenheit hat, soll auf die andre nicht warten.
11286 Wer eine Gelegenheit hat, soll auf die andre nicht warten.
11287 Wer eine Jungfrau schändet, stirbt übeln Todes.
11287 Wer eine Jungfrau schändet, stirbt übeln Todes.
11288 Wer eine Kröte fressen will, muß sie nicht lange besehen.
11288 Wer eine Kröte fressen will, muß sie nicht lange besehen.
11289 Wer eine Lampe braucht, darf's Öl nicht sparen.
11289 Wer eine Lampe braucht, darf's Öl nicht sparen.
11290 Wer eine Stiefmutter hat, hat auch einen Stiefvater.
11290 Wer eine Stiefmutter hat, hat auch einen Stiefvater.
11291 Wer eine Weiberhaube aufsetzt, den schlagen die Pferde.
11291 Wer eine Weiberhaube aufsetzt, den schlagen die Pferde.
11292 Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber.
11292 Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber.
11293 Wer einem in den Steigbügel hilft, dem muß man zum Dank aus dem Sattel helfen.
11293 Wer einem in den Steigbügel hilft, dem muß man zum Dank aus dem Sattel helfen.
11294 Wer einem in Stegreif hilft, den hebt man zu Dank aus dem Sattel.
11294 Wer einem in Stegreif hilft, den hebt man zu Dank aus dem Sattel.
11295 Wer einem ins Wort fällt, der will sich selbst hören.
11295 Wer einem ins Wort fällt, der will sich selbst hören.
11296 Wer einem Reichern schenkt, gibt dem Teufel zu lachen.
11296 Wer einem Reichern schenkt, gibt dem Teufel zu lachen.
11297 Wer einem was geben will, soll nicht erst fragen, ob er's haben wolle.
11297 Wer einem was geben will, soll nicht erst fragen, ob er's haben wolle.
11298 Wer einem zu Ader lassen will, der muß ihn auch verbinden können.
11298 Wer einem zu Ader lassen will, der muß ihn auch verbinden können.
11299 Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.
11299 Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.
11300 Wer einen Bauern betrügen will, muß einen Bauern mitbringen.
11300 Wer einen Bauern betrügen will, muß einen Bauern mitbringen.
11301 Wer einen Bauern plagen will, nehme einen Bauern dazu.
11301 Wer einen Bauern plagen will, nehme einen Bauern dazu.
11302 Wer einen Betrüger betrügt und einen Dieb bestiehlt, erhält hundert Jahr Ablaß.
11302 Wer einen Betrüger betrügt und einen Dieb bestiehlt, erhält hundert Jahr Ablaß.
11303 Wer einen Dieb laufen läßt, den fängt man an seiner Statt.
11303 Wer einen Dieb laufen läßt, den fängt man an seiner Statt.
11304 Wer einen Eid bricht, lästert Gott.
11304 Wer einen Eid bricht, lästert Gott.
11305 Wer einen erwürgt, darf zehn ermorden.
11305 Wer einen erwürgt, darf zehn ermorden.
11306 Wer einen Fuß im Frauenhaus hat, der hat den andern im Spital.
11306 Wer einen Fuß im Frauenhaus hat, der hat den andern im Spital.
11307 Wer einen Fuß im Hurenhaus hat, hat den andern im Spital.
11307 Wer einen Fuß im Hurenhaus hat, hat den andern im Spital.
11308 Wer einen Gecken aussendet, dem kommt ein Narr wieder.
11308 Wer einen Gecken aussendet, dem kommt ein Narr wieder.
11309 Wer einen Geier schindet, hat einen magern Vogel.
11309 Wer einen Geier schindet, hat einen magern Vogel.
11310 Wer einen Gesellen bei sich hat, der hat auch einen Meister bei sich.
11310 Wer einen Gesellen bei sich hat, der hat auch einen Meister bei sich.
11311 Wer einen großen Sprung tun will, geht erst rückwärts.
11311 Wer einen großen Sprung tun will, geht erst rückwärts.
11312 Wer einen Hasen im Busen trägt, der fliehe.
11312 Wer einen Hasen im Busen trägt, der fliehe.
11313 Wer einen Heller erbt, muß einen Taler bezahlen.
11313 Wer einen Heller erbt, muß einen Taler bezahlen.
11314 Wer einen Juden besch–, sündigt wie einer, der auf die Würfel hofiert.
11314 Wer einen Juden besch–, sündigt wie einer, der auf die Würfel hofiert.
11315 Wer einen Kopf hat, bekommt leicht einen Hut.
11315 Wer einen Kopf hat, bekommt leicht einen Hut.
11316 Wer einen lobt in praesentia Und schimpft in absentia, Den hol' die pestilentia.
11316 Wer einen lobt in praesentia Und schimpft in absentia, Den hol' die pestilentia.
11317 Wer einen Narren kauft, muß einen Narren behalten.
11317 Wer einen Narren kauft, muß einen Narren behalten.
11318 Wer einen Narren schickt, dem kommt ein Tor wieder.
11318 Wer einen Narren schickt, dem kommt ein Tor wieder.
11319 Wer einen Schalk fangen will, muß einen Schalk hinter die Türe stellen.
11319 Wer einen Schalk fangen will, muß einen Schalk hinter die Türe stellen.
11320 Wer einen Schalk ins Kloster trägt, bringt einen Buben wieder heraus.
11320 Wer einen Schalk ins Kloster trägt, bringt einen Buben wieder heraus.
11321 Wer einen Stein über sich wirft, dem fällt er leicht auf den Kopf.
11321 Wer einen Stein über sich wirft, dem fällt er leicht auf den Kopf.
11322 Wer einen straft, straft hundert.
11322 Wer einen straft, straft hundert.
11323 Wer einen Strick fordert, erhängt sich nicht.
11323 Wer einen Strick fordert, erhängt sich nicht.
11324 Wer einen Toren sendet, dem kommt ein Narr wieder.
11324 Wer einen Toren sendet, dem kommt ein Narr wieder.
11325 Wer einen Tropf ausschickt, dem kommt ein Narr wieder.
11325 Wer einen Tropf ausschickt, dem kommt ein Narr wieder.
11326 Wer einen voll macht, billig leid't, Daß er ihm in den Busen speit.
11326 Wer einen voll macht, billig leid't, Daß er ihm in den Busen speit.
11327 Wer einen Wolf zum Gevatter hat, der schenk' ihm unterm Mantel einen Hund ins Kindbett.
11327 Wer einen Wolf zum Gevatter hat, der schenk' ihm unterm Mantel einen Hund ins Kindbett.
11328 Wer eines Hinkenden spotten will, muß selbst gerade sein.
11328 Wer eines Hinkenden spotten will, muß selbst gerade sein.
11329 Wer einkauft, hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins.
11329 Wer einkauft, hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins.
11330 Wer einmal in die Mäuler kommt, kommt selten unverletzt heraus.
11330 Wer einmal in die Mäuler kommt, kommt selten unverletzt heraus.
11331 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, Und wenn er auch die Wahrheit spricht.
11331 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, Und wenn er auch die Wahrheit spricht.
11332 Wer einmal stiehlt, heißt allzeit Dieb.
11332 Wer einmal stiehlt, heißt allzeit Dieb.
11333 Wer einmal stiehlt, ist immer ein Dieb.
11333 Wer einmal stiehlt, ist immer ein Dieb.
11334 Wer einmal will gut leben, der nehme ein gebraten Huhn oder ein hübsches Maidlein; wer zweimal, der nehme eine Gans, am Abend hat er noch Kräglemägle; wer eine Woche, der stech' eine Sau, so hat er Schinken und Würste zu essen; wer einen Monat, der schlacht' einen Ochsen; wer ein Jahr, der nehm' ein Weib – wenn es so lange noch vorhält –; wer aber allzeit gut leben will, der werd' ein Pfaff.
11334 Wer einmal will gut leben, der nehme ein gebraten Huhn oder ein hübsches Maidlein; wer zweimal, der nehme eine Gans, am Abend hat er noch Kräglemägle; wer eine Woche, der stech' eine Sau, so hat er Schinken und Würste zu essen; wer einen Monat, der schlacht' einen Ochsen; wer ein Jahr, der nehm' ein Weib – wenn es so lange noch vorhält –; wer aber allzeit gut leben will, der werd' ein Pfaff.
11335 Wer ekel ist, entbehrt manch guten Bissen.
11335 Wer ekel ist, entbehrt manch guten Bissen.
11336 Wer empfing, der rede; wer gab, der schweige.
11336 Wer empfing, der rede; wer gab, der schweige.
11337 Wer entbehrt der Ehe, Lebt weder wohl noch wehe.
11337 Wer entbehrt der Ehe, Lebt weder wohl noch wehe.
11338 Wer ertappt wird, muß das Bad austragen.
11338 Wer ertappt wird, muß das Bad austragen.
11339 Wer erzieht, der regiert.
11339 Wer erzieht, der regiert.
11340 Wer es allen recht machen will, muß früh aufstehen (soll noch geboren werden).
11340 Wer es allen recht machen will, muß früh aufstehen (soll noch geboren werden).
11341 Wer es hat, muß es gebrauchen.
11341 Wer es hat, muß es gebrauchen.
11342 Wer es kocht, der richte es auch an.
11342 Wer es kocht, der richte es auch an.
11343 Wer etwas kann, den hält man wert, Des Ungeschickten niemand begehrt.
11343 Wer etwas kann, den hält man wert, Des Ungeschickten niemand begehrt.
11344 Wer etwas will gelten, Der komme selten.
11344 Wer etwas will gelten, Der komme selten.
11345 Wer fechten will, muß der Streiche warten.
11345 Wer fechten will, muß der Streiche warten.
11346 Wer Feinde schont und Freunde erzürnt, ist sich selbst feind.
11346 Wer Feinde schont und Freunde erzürnt, ist sich selbst feind.
11347 Wer ferne lauft Und nicht kauft, Dem wird der Weg lang, Ihn reut der Wiedergang.
11347 Wer ferne lauft Und nicht kauft, Dem wird der Weg lang, Ihn reut der Wiedergang.
11348 Wer findet, eh verloren ist, der stirbt, eh er krank wird.
11348 Wer findet, eh verloren ist, der stirbt, eh er krank wird.
11349 Wer Fische fangen will, muß vorher die Netze flicken.
11349 Wer Fische fangen will, muß vorher die Netze flicken.
11350 Wer flieht, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt.
11350 Wer flieht, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt.
11351 Wer flieht, gibt sich schuldig.
11351 Wer flieht, gibt sich schuldig.
11352 Wer flieht, wird gejagt.
11352 Wer flieht, wird gejagt.
11353 Wer Frauen hütet, wütet.
11353 Wer Frauen hütet, wütet.
11354 Wer frei darf denken, denket wohl.
11354 Wer frei darf denken, denket wohl.
11355 Wer freien will, hat vier Scheffel über dem Gesicht.
11355 Wer freien will, hat vier Scheffel über dem Gesicht.
11356 Wer freien will, muß erst ausdienen.
11356 Wer freien will, muß erst ausdienen.
11357 Wer fremden Hund anbindet, gewinnt nichts als den Strick.
11357 Wer fremden Hund anbindet, gewinnt nichts als den Strick.
11358 Wer Freund sei, Sagt die Armut frei.
11358 Wer Freund sei, Sagt die Armut frei.
11359 Wer Friede haben will, muß zum Kriege rüsten.
11359 Wer Friede haben will, muß zum Kriege rüsten.
11360 Wer Frieden haben will, tut übel, daß er Streit anfängt.
11360 Wer Frieden haben will, tut übel, daß er Streit anfängt.
11361 Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag.
11361 Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag.
11362 Wer fromm gelebt, hat lange gelebt.
11362 Wer fromm gelebt, hat lange gelebt.
11363 Wer früh aufsteht, viel verzehrt, Wer spät aufsteht, den Gott ernährt.
11363 Wer früh aufsteht, viel verzehrt, Wer spät aufsteht, den Gott ernährt.
11364 Wer früh nicht rast, der rast spät.
11364 Wer früh nicht rast, der rast spät.
11365 Wer Fuchs mit Füchsen fangen will, Bedarf wohl guter Witze viel.
11365 Wer Fuchs mit Füchsen fangen will, Bedarf wohl guter Witze viel.
11366 Wer für andre lebt, hat am besten für sich gelebt.
11366 Wer für andre lebt, hat am besten für sich gelebt.
11367 Wer für den andern bittet (betet), erlöst sich selbst.
11367 Wer für den andern bittet (betet), erlöst sich selbst.
11368 Wer für die Freiheit streitet, hat zwanzig Hände und noch so viel Herz.
11368 Wer für die Freiheit streitet, hat zwanzig Hände und noch so viel Herz.
11369 Wer gäbe, solange man nähme, der vergäbe sich vor Nacht, wenn er auch dreier Fugger Gut hätte.
11369 Wer gäbe, solange man nähme, der vergäbe sich vor Nacht, wenn er auch dreier Fugger Gut hätte.
11370 Wer Gäste lädt, gehe vorher hübsch auf den Fleischmarkt.
11370 Wer Gäste lädt, gehe vorher hübsch auf den Fleischmarkt.
11371 Wer Gefahr nicht fliehen kann, Stehe tapfer als ein Mann.
11371 Wer Gefahr nicht fliehen kann, Stehe tapfer als ein Mann.
11372 Wer geht nach Giebichenstein, Kommt selten wieder heim.
11372 Wer geht nach Giebichenstein, Kommt selten wieder heim.
11373 Wer Geld genug hat, der kauft, was er will.
11373 Wer Geld genug hat, der kauft, was er will.
11374 Wer Geld in der Tasche hat, braucht keinen Staat zu machen.
11374 Wer Geld in der Tasche hat, braucht keinen Staat zu machen.
11375 Wer Geld in Händen hat, dem bleibt allzeit etwas kleben.
11375 Wer Geld in Händen hat, dem bleibt allzeit etwas kleben.
11376 Wer gen Rom zieht, sucht einen Schalk, zum andernmal findet er ihn, zum drittenmal bringt er ihn mit.
11376 Wer gen Rom zieht, sucht einen Schalk, zum andernmal findet er ihn, zum drittenmal bringt er ihn mit.
11377 Wer geringe Dinge wenig acht't, Sich um geringre Mühe macht.
11377 Wer geringe Dinge wenig acht't, Sich um geringre Mühe macht.
11378 Wer gern borgt, bezahlt nicht gern.
11378 Wer gern borgt, bezahlt nicht gern.
11379 Wer gern fährt, schreckt sich nicht am Fuhrmann.
11379 Wer gern fährt, schreckt sich nicht am Fuhrmann.
11380 Wer gern frägelt, schwatzt auch gern.
11380 Wer gern frägelt, schwatzt auch gern.
11381 Wer gern gibt, fragt nicht lange.
11381 Wer gern gibt, fragt nicht lange.
11382 Wer gern lügt, kann viel Neues sagen.
11382 Wer gern lügt, kann viel Neues sagen.
11383 Wer gern lügt, stiehlt auch gern.
11383 Wer gern lügt, stiehlt auch gern.
11384 Wer gern neue Zeitungen hört, dem werden auch viele zugetragen.
11384 Wer gern neue Zeitungen hört, dem werden auch viele zugetragen.
11385 Wer gern tanzt, dem ist leicht gepfiffen.
11385 Wer gern tanzt, dem ist leicht gepfiffen.
11386 Wer gern trinkt, dem beschert Gott genug; ist's nicht Wein, so ist es Wasser.
11386 Wer gern trinkt, dem beschert Gott genug; ist's nicht Wein, so ist es Wasser.
11387 Wer gern zankt, findet leicht eine Ursache.
11387 Wer gern zankt, findet leicht eine Ursache.
11388 Wer gern zu tun hat, dem gibt Gott zu schaffen.
11388 Wer gern zu tun hat, dem gibt Gott zu schaffen.
11389 Wer gerne gibt, läßt sich nicht lange bitten.
11389 Wer gerne gibt, läßt sich nicht lange bitten.
11390 Wer gerne krank ist, der lacht den Arzt aus.
11390 Wer gerne krank ist, der lacht den Arzt aus.
11391 Wer gerne kürbäumt, faulbäumt gern.
11391 Wer gerne kürbäumt, faulbäumt gern.
11392 Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf.
11392 Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf.
11393 Wer getadelt sein will, muß freien; wer gelobt sein will, sterben.
11393 Wer getadelt sein will, muß freien; wer gelobt sein will, sterben.
11394 Wer getroffen wird, der regt sich.
11394 Wer getroffen wird, der regt sich.
11395 Wer gewinnen will, muß einsetzen.
11395 Wer gewinnen will, muß einsetzen.
11396 Wer gewinnt, der spielt am besten.
11396 Wer gewinnt, der spielt am besten.
11397 Wer gibt, der ist lieb.
11397 Wer gibt, der ist lieb.
11398 Wer gibt, Der liebt.
11398 Wer gibt, Der liebt.
11399 Wer gibt, was er hat, ist wert, daß er lebt.
11399 Wer gibt, was er hat, ist wert, daß er lebt.
11400 Wer Glück hat und eine Nußschale voll Witz, der kann die halbe Welt regieren.
11400 Wer Glück hat und eine Nußschale voll Witz, der kann die halbe Welt regieren.
11401 Wer Gott finden will, muß sich selbst verlieren.
11401 Wer Gott finden will, muß sich selbst verlieren.
11402 Wer Gott fürchtet, hat nichts anders zu fürchten.
11402 Wer Gott fürchtet, hat nichts anders zu fürchten.
11403 Wer Gott läßt Fuhrmann sein, dem geht sein Fuhrwerk wie geschmiert.
11403 Wer Gott läßt Fuhrmann sein, dem geht sein Fuhrwerk wie geschmiert.
11404 Wer Gott liebt, der ehrt auch seine Boten.
11404 Wer Gott liebt, der ehrt auch seine Boten.
11405 Wer Gott vertraut, Hat nicht auf Sand gebaut.
11405 Wer Gott vertraut, Hat nicht auf Sand gebaut.
11406 Wer Gott vertraut, Hat wohl (nicht auf Sand) gebaut.
11406 Wer Gott vertraut, Hat wohl (nicht auf Sand) gebaut.
11407 Wer Gott zum Freunde hat, dem schadet keine Kreatur.
11407 Wer Gott zum Freunde hat, dem schadet keine Kreatur.
11408 Wer groß Leibgeding hat, stirbt nicht gern.
11408 Wer groß Leibgeding hat, stirbt nicht gern.
11409 Wer Grundeln fängt, der fängt auch Fische.
11409 Wer Grundeln fängt, der fängt auch Fische.
11410 Wer gut bezahlt, mag wieder borgen.
11410 Wer gut bezahlt, mag wieder borgen.
11411 Wer gut futtert, Der gut buttert.
11411 Wer gut futtert, Der gut buttert.
11412 Wer gut sattelt, reitet gut.
11412 Wer gut sattelt, reitet gut.
11413 Wer gut schmeert, Der gut fährt.
11413 Wer gut schmeert, Der gut fährt.
11414 Wer gut tut, der soll's gut finden.
11414 Wer gut tut, der soll's gut finden.
11415 Wer gute Beine hat, hat oft schlechte Stiefeln.
11415 Wer gute Beine hat, hat oft schlechte Stiefeln.
11416 Wer gute Nachbarn hat, bekommt einen guten Morgen.
11416 Wer gute Nachbarn hat, bekommt einen guten Morgen.
11417 Wer guten Rat nötig hat, gehe nach Zürich.
11417 Wer guten Rat nötig hat, gehe nach Zürich.
11418 Wer hängen soll, ersäuft nicht.
11418 Wer hängen soll, ersäuft nicht.
11419 Wer hat es den Läusen so bald gesagt?
11419 Wer hat es den Läusen so bald gesagt?
11420 Wer hat, dem wird gegeben.
11420 Wer hat, dem wird gegeben.
11421 Wer hat, der behalt', Die Liebe wird kalt, Unglück kommt bald.
11421 Wer hat, der behalt', Die Liebe wird kalt, Unglück kommt bald.
11422 Wer heiratet, tut wohl, wer ledig bleibt, tut besser.
11422 Wer heiratet, tut wohl, wer ledig bleibt, tut besser.
11423 Wer heute gegessen, den hungert morgen wieder.
11423 Wer heute gegessen, den hungert morgen wieder.
11424 Wer heute mit rudert, soll morgen mit fahren.
11424 Wer heute mit rudert, soll morgen mit fahren.
11425 Wer heute spart, hat morgen etwas.
11425 Wer heute spart, hat morgen etwas.
11426 Wer heute wohl rudert, soll morgen mitfahren.
11426 Wer heute wohl rudert, soll morgen mitfahren.
11427 Wer hinaufsteigen will, muß unten anfangen.
11427 Wer hinaufsteigen will, muß unten anfangen.
11428 Wer hinter mir baut, muß hinter mir wohnen.
11428 Wer hinter mir baut, muß hinter mir wohnen.
11429 Wer hoch klimmt, der fällt hart.
11429 Wer hoch klimmt, der fällt hart.
11430 Wer hoch steht, den sieht man weit.
11430 Wer hoch steht, den sieht man weit.
11431 Wer höher fliegt, als er Federn hat, Der kommt zum Lohn in Spott und Schad.
11431 Wer höher fliegt, als er Federn hat, Der kommt zum Lohn in Spott und Schad.
11432 Wer Honig lecken will, muß der Bienen Stachel nicht scheuen.
11432 Wer Honig lecken will, muß der Bienen Stachel nicht scheuen.
11433 Wer Honig will, muß der Bienen Sumsen leiden.
11433 Wer Honig will, muß der Bienen Sumsen leiden.
11434 Wer im Alter jung sein will, muß in der Jugend alt sein.
11434 Wer im Alter jung sein will, muß in der Jugend alt sein.
11435 Wer im Bett liegt, ist ein braver Mann.
11435 Wer im Bett liegt, ist ein braver Mann.
11436 Wer im dreißigsten Jahre nichts weiß, im vierzigsten nichts ist, im fünfzigsten nichts hat, der lernt nichts, wird nichts und kommt zu nichts.
11436 Wer im dreißigsten Jahre nichts weiß, im vierzigsten nichts ist, im fünfzigsten nichts hat, der lernt nichts, wird nichts und kommt zu nichts.
11437 Wer im Finstern doppelt, verliert die Würfel.
11437 Wer im Finstern doppelt, verliert die Würfel.
11438 Wer im Frühjahr nicht sät, wird im Spätjahr nicht ernten.
11438 Wer im Frühjahr nicht sät, wird im Spätjahr nicht ernten.
11439 Wer im Galopp lebt, fährt im Trab zum Teufel.
11439 Wer im Galopp lebt, fährt im Trab zum Teufel.
11440 Wer im Grabe liegt, dem ist wohl gebettet.
11440 Wer im Grabe liegt, dem ist wohl gebettet.
11441 Wer im Holz arbeitet, wird nicht reich.
11441 Wer im Holz arbeitet, wird nicht reich.
11442 Wer im kleinen anfängt zu stehlen, der treibt ins Große.
11442 Wer im kleinen anfängt zu stehlen, der treibt ins Große.
11443 Wer im Kleinen nicht treu ist, der ist es noch weniger im Großen.
11443 Wer im Kleinen nicht treu ist, der ist es noch weniger im Großen.
11444 Wer im Kleinen spart, kann im Großen freigebig sein.
11444 Wer im Kleinen spart, kann im Großen freigebig sein.
11445 Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.
11445 Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.
11446 Wer im Rohr sitzt, hat gut Pfeifen schneiden.
11446 Wer im Rohr sitzt, hat gut Pfeifen schneiden.
11447 Wer im Rohr sitzt, steckt andre in den Sack.
11447 Wer im Rohr sitzt, steckt andre in den Sack.
11448 Wer im Ruf ist, früh aufzustehen, mag lange schlafen.
11448 Wer im Ruf ist, früh aufzustehen, mag lange schlafen.
11449 Wer im Sacke kauft und sich mit Toren rauft, ist töricht.
11449 Wer im Sacke kauft und sich mit Toren rauft, ist töricht.
11450 Wer im Schach ziehen und ein Bergwerk bauen will, darf seine Augen nicht in die Tasche stecken.
11450 Wer im Schach ziehen und ein Bergwerk bauen will, darf seine Augen nicht in die Tasche stecken.
11451 Wer im Singen zu hoch anfängt, kommt nicht aus.
11451 Wer im Singen zu hoch anfängt, kommt nicht aus.
11452 Wer im Sommer die Kleider verreißt, muß im Winter frieren.
11452 Wer im Sommer die Kleider verreißt, muß im Winter frieren.
11453 Wer im Sommer nicht arbeitet, muß im Winter Hunger leiden.
11453 Wer im Sommer nicht arbeitet, muß im Winter Hunger leiden.
11454 Wer im Stocke sitzt, singt nicht hoch.
11454 Wer im Stocke sitzt, singt nicht hoch.
11455 Wer im Zorn handelt, geht im Sturm unter Segel.
11455 Wer im Zorn handelt, geht im Sturm unter Segel.
11456 Wer immer aus dem Mehlfasse nimmt und nichts wieder hineinschüttet, kommt bald auf den Grund.
11456 Wer immer aus dem Mehlfasse nimmt und nichts wieder hineinschüttet, kommt bald auf den Grund.
11457 Wer immer zu früh zu kommen meint, kommt oft zu spät.
11457 Wer immer zu früh zu kommen meint, kommt oft zu spät.
11458 Wer immerdar sauer sieht, um den gibt man nichts.
11458 Wer immerdar sauer sieht, um den gibt man nichts.
11459 Wer immerfort rechnet, was er kostet, ißt nimmer guten Kohl.
11459 Wer immerfort rechnet, was er kostet, ißt nimmer guten Kohl.
11460 Wer in allen Gassen wohnt, wohnt übel.
11460 Wer in allen Gassen wohnt, wohnt übel.
11461 Wer in den Krieg will, der nehm' ein Weib.
11461 Wer in den Krieg will, der nehm' ein Weib.
11462 Wer in der Ferne pocht, schweigt in der Nähe.
11462 Wer in der Ferne pocht, schweigt in der Nähe.
11463 Wer in Dinkel fällt, kommt staubig heraus.
11463 Wer in Dinkel fällt, kommt staubig heraus.
11464 Wer in einen sauern Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
11464 Wer in einen sauern Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
11465 Wer in sein Nest hofiert, besch– sich selber.
11465 Wer in sein Nest hofiert, besch– sich selber.
11466 Wer in seinem eigenen Hause beschneit oder beregnet, des will sich Gott nicht erbarmen.
11466 Wer in seinem eigenen Hause beschneit oder beregnet, des will sich Gott nicht erbarmen.
11467 Wer in seinen Beutel lügt, Niemand als sich selbst betrügt.
11467 Wer in seinen Beutel lügt, Niemand als sich selbst betrügt.
11468 Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen.
11468 Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen.
11469 Wer ist eselweis, Geht nur einmal aufs Eis.
11469 Wer ist eselweis, Geht nur einmal aufs Eis.
11470 Wer jählings reich wird, nimmt kein gut Alter.
11470 Wer jählings reich wird, nimmt kein gut Alter.
11471 Wer jedem das Maul stopfen wollte, müßte viel Mehl haben.
11471 Wer jedem das Maul stopfen wollte, müßte viel Mehl haben.
11472 Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts.
11472 Wer jung nichts taugt, bleibt auch alt ein Taugenichts.
11473 Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, Der frage nicht nachher, was drin gewesen ist.
11473 Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, Der frage nicht nachher, was drin gewesen ist.
11474 Wer kann allen Gänsen Schuh machen?
11474 Wer kann allen Gänsen Schuh machen?
11475 Wer kann für Unglück, wenn's Haus voll ist!
11475 Wer kann für Unglück, wenn's Haus voll ist!
11476 Wer kaufen will, was er sieht, muß verkaufen, was er hat.
11476 Wer kaufen will, was er sieht, muß verkaufen, was er hat.
11477 Wer kegeln will, muß aufsetzen.
11477 Wer kegeln will, muß aufsetzen.
11478 Wer kein Edelmann ist, gilt als ein Bauer.
11478 Wer kein Edelmann ist, gilt als ein Bauer.
11479 Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen.
11479 Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen.
11480 Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze.
11480 Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze.
11481 Wer kein Geld hat, dem fällt es nicht durch die Finger.
11481 Wer kein Geld hat, dem fällt es nicht durch die Finger.
11482 Wer kein Geld hat, muß mit der Haut bezahlen.
11482 Wer kein Geld hat, muß mit der Haut bezahlen.
11483 Wer kein Glück hat, dem verbrennt das Brot im Ofen.
11483 Wer kein Glück hat, dem verbrennt das Brot im Ofen.
11484 Wer kein Kreuz hat, muß sich eins schnitzen.
11484 Wer kein Kreuz hat, muß sich eins schnitzen.
11485 Wer kein Ohr hat, dem kann man keins abschneiden.
11485 Wer kein Ohr hat, dem kann man keins abschneiden.
11486 Wer kein Roß hat, der muß zu Fuß gehen.
11486 Wer kein Roß hat, der muß zu Fuß gehen.
11487 Wer kein Unglück gehabt hat, der weiß von keinem Glück zu sagen.
11487 Wer kein Unglück gehabt hat, der weiß von keinem Glück zu sagen.
11488 Wer keine Hand hat, kann keine Faust machen.
11488 Wer keine Hand hat, kann keine Faust machen.
11489 Wer keine Hand hat, macht keine Faust.
11489 Wer keine Hand hat, macht keine Faust.
11490 Wer keine Hemden machen kann, muß die alten flicken.
11490 Wer keine Hemden machen kann, muß die alten flicken.
11491 Wer keine Kinder hat, weiß nicht, warum er lebt.
11491 Wer keine Kinder hat, weiß nicht, warum er lebt.
11492 Wer keine Neider hat, hat auch kein Glück.
11492 Wer keine Neider hat, hat auch kein Glück.
11493 Wer keine Prügel hat, muß mit Bratwürsten um sich werfen.
11493 Wer keine Prügel hat, muß mit Bratwürsten um sich werfen.
11494 Wer keine Taube hat, der hat Mücken.
11494 Wer keine Taube hat, der hat Mücken.
11495 Wer keinem Herrn dient, ist halber Herr.
11495 Wer keinem Herrn dient, ist halber Herr.
11496 Wer keinen Fehler hat, muß im Grabe liegen.
11496 Wer keinen Fehler hat, muß im Grabe liegen.
11497 Wer keinen Kalk hat, muß mit Gift (Lehm) mauern.
11497 Wer keinen Kalk hat, muß mit Gift (Lehm) mauern.
11498 Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut.
11498 Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut.
11499 Wer keinen Spaß mag verstehn, Soll nicht unter Leute gehn.
11499 Wer keinen Spaß mag verstehn, Soll nicht unter Leute gehn.
11500 Wer keinen Stuhl hat, muß auf der Bank sitzen.
11500 Wer keinen Stuhl hat, muß auf der Bank sitzen.
11501 Wer klagen will, der klage fest.
11501 Wer klagen will, der klage fest.
11502 Wer kleine Sünden meidet, fällt nicht in große.
11502 Wer kleine Sünden meidet, fällt nicht in große.
11503 Wer klug ist, legt die Hand nicht zwischen Hammer und Amboß.
11503 Wer klug ist, legt die Hand nicht zwischen Hammer und Amboß.
11504 Wer Kopf hat, der hat ein Ehrenamt.
11504 Wer Kopf hat, der hat ein Ehrenamt.
11505 Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.
11505 Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.
11506 Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.
11506 Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.
11507 Wer lacht, tut keine Sünde.
11507 Wer lacht, tut keine Sünde.
11508 Wer Landesherr ist, dem gebührt die Landeshuldigung.
11508 Wer Landesherr ist, dem gebührt die Landeshuldigung.
11509 Wer lange Brot ißt, der wird alt.
11509 Wer lange Brot ißt, der wird alt.
11510 Wer lange fragt, gibt nicht gern.
11510 Wer lange fragt, gibt nicht gern.
11511 Wer lange lebt, der wird alt.
11511 Wer lange lebt, der wird alt.
11512 Wer lange suppt, lebt lange.
11512 Wer lange suppt, lebt lange.
11513 Wer lange tischelt, der wird alt.
11513 Wer lange tischelt, der wird alt.
11514 Wer lange will zu Hofe reiten, Hänge den Mantel nach beiden Seiten.
11514 Wer lange will zu Hofe reiten, Hänge den Mantel nach beiden Seiten.
11515 Wer länger schläft als sieben Stund, Verschläft sein Leben wie ein Hund.
11515 Wer länger schläft als sieben Stund, Verschläft sein Leben wie ein Hund.
11516 Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.
11516 Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.
11517 Wer langsam zürnt, zürnt schwer.
11517 Wer langsam zürnt, zürnt schwer.
11518 Wer Latein kann, kommt durch die ganze Welt.
11518 Wer Latein kann, kommt durch die ganze Welt.
11519 Wer läuft, den jagt man.
11519 Wer läuft, den jagt man.
11520 Wer läuft, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt.
11520 Wer läuft, eh man ihn jagt, Ist allzu verzagt.
11521 Wer lausig ist, der wird bald grindig.
11521 Wer lausig ist, der wird bald grindig.
11522 Wer Leib und Leben wagen will, ist zollfrei.
11522 Wer Leib und Leben wagen will, ist zollfrei.
11523 Wer leicht glaubt, Wird leicht betäubt.
11523 Wer leicht glaubt, Wird leicht betäubt.
11524 Wer leicht lacht, weint auch leicht.
11524 Wer leicht lacht, weint auch leicht.
11525 Wer leicht traut, wird leicht betrogen.
11525 Wer leicht traut, wird leicht betrogen.
11526 Wer leicht zürnt, sündigt leicht.
11526 Wer leicht zürnt, sündigt leicht.
11527 Wer leichtlich glaubt, wird leichtlich betrogen.
11527 Wer leichtlich glaubt, wird leichtlich betrogen.
11528 Wer leidet, daß sein Tisch knappt, sein Ofen raucht, Kieselstein im Schuh bleibt, der mag seine Frau herleihen.
11528 Wer leidet, daß sein Tisch knappt, sein Ofen raucht, Kieselstein im Schuh bleibt, der mag seine Frau herleihen.
11529 Wer leuchtete, eh du warst?
11529 Wer leuchtete, eh du warst?
11530 Wer Lieb erzwingt, wo keine ist, Der bleibt ein Narr zu aller Frist.
11530 Wer Lieb erzwingt, wo keine ist, Der bleibt ein Narr zu aller Frist.
11531 Wer Liebe bergen will, dem kriecht sie an den Augen heraus.
11531 Wer Liebe bergen will, dem kriecht sie an den Augen heraus.
11532 Wer Liebe stiehlt, ist kein Dieb.
11532 Wer Liebe stiehlt, ist kein Dieb.
11533 Wer liebt, weiß wohl, was er begehrt, aber nicht, was es ist.
11533 Wer liebt, weiß wohl, was er begehrt, aber nicht, was es ist.
11534 Wer Linden pfropfet auf den Dorn, Hat an beiden sein Recht verlorn.
11534 Wer Linden pfropfet auf den Dorn, Hat an beiden sein Recht verlorn.
11535 Wer lügen will, der soll's nicht krumm drehen, damit er's auch fiedern könne.
11535 Wer lügen will, der soll's nicht krumm drehen, damit er's auch fiedern könne.
11536 Wer lügen will, mag Wunder sagen.
11536 Wer lügen will, mag Wunder sagen.
11537 Wer lügen will, muß ein gut Gedächtnis haben.
11537 Wer lügen will, muß ein gut Gedächtnis haben.
11538 Wer lügen will, soll von fernen Landen lügen, so kann man ihm nicht nachfragen.
11538 Wer lügen will, soll von fernen Landen lügen, so kann man ihm nicht nachfragen.
11539 Wer lügen will, vergesse vor Ende nicht seines Anfangs.
11539 Wer lügen will, vergesse vor Ende nicht seines Anfangs.
11540 Wer lügt, der stiehlt, wer stiehlt, der lügt.
11540 Wer lügt, der stiehlt, wer stiehlt, der lügt.
11541 Wer Lust hat zu tauschen, hat Lust zu betrügen.
11541 Wer Lust hat zu tauschen, hat Lust zu betrügen.
11542 Wer mächtig ist, wird auch vermessen: Große Fische die kleinen fressen.
11542 Wer mächtig ist, wird auch vermessen: Große Fische die kleinen fressen.
11543 Wer mag den Hunden das Bellen verbieten?
11543 Wer mag den Hunden das Bellen verbieten?
11544 Wer mag jagen, Darf auch hagen.
11544 Wer mag jagen, Darf auch hagen.
11545 Wer Mäuse im Kopf hat, dem muß man eine Katze hineinsetzen.
11545 Wer Mäuse im Kopf hat, dem muß man eine Katze hineinsetzen.
11546 Wer mehr hinter als vor die Rosse legt, wird nicht lange fahren.
11546 Wer mehr hinter als vor die Rosse legt, wird nicht lange fahren.
11547 Wer mehr hinter die Pferde legt als vor sie, der füttert nicht lange.
11547 Wer mehr hinter die Pferde legt als vor sie, der füttert nicht lange.
11548 Wer mehr nimmt, als er soll, der spinnt sich selbst ein Seil.
11548 Wer mehr nimmt, als er soll, der spinnt sich selbst ein Seil.
11549 Wer mehr verzehrt, als er gewinnt, der muß nachher mit den Mäusen essen.
11549 Wer mehr verzehrt, als er gewinnt, der muß nachher mit den Mäusen essen.
11550 Wer mehr will verzehren, Als sein Pflug mag erähren, Der mag sich nicht erwehren, Ihn muß Bettel oder Stegreif nähren.
11550 Wer mehr will verzehren, Als sein Pflug mag erähren, Der mag sich nicht erwehren, Ihn muß Bettel oder Stegreif nähren.
11551 Wer meinet, daß er weise sei, Dem wohnt ein Esel nahe bei.
11551 Wer meinet, daß er weise sei, Dem wohnt ein Esel nahe bei.
11552 Wer meint, er sei nichts, der ist ichts, Wer meint, er sei viel, der ist nichts.
11552 Wer meint, er sei nichts, der ist ichts, Wer meint, er sei viel, der ist nichts.
11553 Wer Meister wird, steckt den andern in den Sack.
11553 Wer Meister wird, steckt den andern in den Sack.
11554 Wer mich auslacht, kann mich auch wieder einlachen.
11554 Wer mich auslacht, kann mich auch wieder einlachen.
11555 Wer mich nicht ehren will, lasse mich ungelästert.
11555 Wer mich nicht ehren will, lasse mich ungelästert.
11556 Wer mich schießt, den schieß ich wieder.
11556 Wer mich schießt, den schieß ich wieder.
11557 Wer mir gab, der lehrte mich geben.
11557 Wer mir gab, der lehrte mich geben.
11558 Wer mir Liebe erzeigt, der bereitet mir Sorge.
11558 Wer mir Liebe erzeigt, der bereitet mir Sorge.
11559 Wer mir Schaden zufügt, der kann mir auch dienen.
11559 Wer mir Schaden zufügt, der kann mir auch dienen.
11560 Wer mir's tut, dem tu ich's wieder, sprach die Frau, als sie ihres Mannes Hemden flickte.
11560 Wer mir's tut, dem tu ich's wieder, sprach die Frau, als sie ihres Mannes Hemden flickte.
11561 Wer mit dem Kopf will oben aus, Der tut viel Schaden und richt't nichts aus.
11561 Wer mit dem Kopf will oben aus, Der tut viel Schaden und richt't nichts aus.
11562 Wer mit dem Munde schmandt (Schmand macht), muß mit der Nase buttern.
11562 Wer mit dem Munde schmandt (Schmand macht), muß mit der Nase buttern.
11563 Wer mit dem Pfunde wägt, bedarf des Zentners nicht.
11563 Wer mit dem Pfunde wägt, bedarf des Zentners nicht.
11564 Wer mit dem Schlechten fürlieb nimmt, ist des Bessern wert.
11564 Wer mit dem Schlechten fürlieb nimmt, ist des Bessern wert.
11565 Wer mit dem Teufel essen will, muß einen langen Löffel haben.
11565 Wer mit dem Teufel essen will, muß einen langen Löffel haben.
11566 Wer mit den Hühnern zu Bette geht, kann mit den Hahnen aufstehen.
11566 Wer mit den Hühnern zu Bette geht, kann mit den Hahnen aufstehen.
11567 Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen.
11567 Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen.
11568 Wer mit der Gabe zaudert, hat den Dank schon eingenommen.
11568 Wer mit der Gabe zaudert, hat den Dank schon eingenommen.
11569 Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.
11569 Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.
11570 Wer mit der Post reisen will, muß eine fürstliche Börse und eines Lastträgers Rücken haben.
11570 Wer mit der Post reisen will, muß eine fürstliche Börse und eines Lastträgers Rücken haben.
11571 Wer mit faulen Leuten haushält, dem gnade Gott.
11571 Wer mit faulen Leuten haushält, dem gnade Gott.
11572 Wer mit fremden Augen sieht, sieht je länger je weniger.
11572 Wer mit fremden Augen sieht, sieht je länger je weniger.
11573 Wer mit Füchsen zu tun hat, muß den Hühnerstall zuhalten.
11573 Wer mit Füchsen zu tun hat, muß den Hühnerstall zuhalten.
11574 Wer mit Herren umgehen will, der fliehe vor ihnen, so laufen sie ihm nach.
11574 Wer mit Herren umgehen will, der fliehe vor ihnen, so laufen sie ihm nach.
11575 Wer mit Hunden zu Bette geht, steht mit Flöhen wieder auf.
11575 Wer mit Hunden zu Bette geht, steht mit Flöhen wieder auf.
11576 Wer mit Huren zu Acker fährt, der eggt mit Buben zu.
11576 Wer mit Huren zu Acker fährt, der eggt mit Buben zu.
11577 Wer mit jungen Ochsen pflügt, macht krumme Furchen.
11577 Wer mit jungen Ochsen pflügt, macht krumme Furchen.
11578 Wer mit jungen Pferden pflügt, macht krumme Furchen.
11578 Wer mit jungen Pferden pflügt, macht krumme Furchen.
11579 Wer mit Katzen jagt, fängt gern Mäuse.
11579 Wer mit Katzen jagt, fängt gern Mäuse.
11580 Wer mit Katzen zu Acker fährt, der eggt mit Mäusen zu.
11580 Wer mit Katzen zu Acker fährt, der eggt mit Mäusen zu.
11581 Wer mit Leuten nichts zu tun haben will, muß aus der Welt ziehen.
11581 Wer mit Leuten nichts zu tun haben will, muß aus der Welt ziehen.
11582 Wer mit Narren zu Acker geht, eggt mit Gäuchen zu.
11582 Wer mit Narren zu Acker geht, eggt mit Gäuchen zu.
11583 Wer mit Narren zu Bette geht, steht mit Narren auf.
11583 Wer mit Narren zu Bette geht, steht mit Narren auf.
11584 Wer mit nix geit, Und nix leiht, Der lass' mich ungeheit.
11584 Wer mit nix geit, Und nix leiht, Der lass' mich ungeheit.
11585 Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte.
11585 Wer mit Ochsen fährt, kommt auch zu Markte.
11586 Wer mit Soldaten will Ehr erjagen, Muß sie wohl zahlen und tüchtig plagen.
11586 Wer mit Soldaten will Ehr erjagen, Muß sie wohl zahlen und tüchtig plagen.
11587 Wer mit Städten zu schaffen hat, bedarf Glück und sonderliche Fürsorge.
11587 Wer mit Städten zu schaffen hat, bedarf Glück und sonderliche Fürsorge.
11588 Wer mit will essen, Muß auch mit dreschen.
11588 Wer mit will essen, Muß auch mit dreschen.
11589 Wer mit will trinken, Muß mit klinken.
11589 Wer mit will trinken, Muß mit klinken.
11590 Wer Mitleid bringt, bietet genug.
11590 Wer Mitleid bringt, bietet genug.
11591 Wer mitspielen will, muß mit aufsetzen.
11591 Wer mitspielen will, muß mit aufsetzen.
11592 Wer mittags aufsteht, verschläft den ganzen Tag nicht.
11592 Wer mittags aufsteht, verschläft den ganzen Tag nicht.
11593 Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode.
11593 Wer Mönch und Pfaffen schlagen will, schlage sie nur gar zu Tode.
11594 Wer muß, hat keine Wahl.
11594 Wer muß, hat keine Wahl.
11595 Wer nach dem Kranze strebt, bekommt doch eine Blume.
11595 Wer nach dem Kranze strebt, bekommt doch eine Blume.
11596 Wer nach einem goldenen Wagen trachtet, bekommt doch wohl eine Speiche davon.
11596 Wer nach einem goldenen Wagen trachtet, bekommt doch wohl eine Speiche davon.
11597 Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine.
11597 Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine.
11598 Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.
11598 Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.
11599 Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.
11599 Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.
11600 Wer nach jedem bellenden Hunde werfen will, muß viel Steine auflesen.
11600 Wer nach jedem bellenden Hunde werfen will, muß viel Steine auflesen.
11601 Wer nach mir kommt, der mag nach mir bauen.
11601 Wer nach mir kommt, der mag nach mir bauen.
11602 Wer nach Rom geht, bringt einen Schalk wieder mit nach Hause.
11602 Wer nach Rom geht, bringt einen Schalk wieder mit nach Hause.
11603 Wer nach Rom will, der lasse die Frömmigkeit zu Hause.
11603 Wer nach Rom will, der lasse die Frömmigkeit zu Hause.
11604 Wer nach Unglück ringt, dem begegnet es.
11604 Wer nach Unglück ringt, dem begegnet es.
11605 Wer Narren und Kindern den Finger in den Mund steckt, der wäre gern gebissen.
11605 Wer Narren und Kindern den Finger in den Mund steckt, der wäre gern gebissen.
11606 Wer neidet, Der leidet.
11606 Wer neidet, Der leidet.
11607 Wer 'nen Narren haben will, der kaufe zwei, so hat er einen zum besten.
11607 Wer 'nen Narren haben will, der kaufe zwei, so hat er einen zum besten.
11608 Wer nicht alt werden will, mag sich jung hängen lassen.
11608 Wer nicht alt werden will, mag sich jung hängen lassen.
11609 Wer nicht angespannt hat, dem kann man nicht vorspannen.
11609 Wer nicht angespannt hat, dem kann man nicht vorspannen.
11610 Wer nicht arbeiten will, Der lass' das Brot auch liegen still.
11610 Wer nicht arbeiten will, Der lass' das Brot auch liegen still.
11611 Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
11611 Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
11612 Wer nicht auf dem Wollsack liegen mag, dem wird der Strohsack.
11612 Wer nicht auf dem Wollsack liegen mag, dem wird der Strohsack.
11613 Wer nicht auszieht, kommt nicht hei* * Vor Geld fallen Baals Brüder Wie vor dem goldnen Kalbe nieder.
11613 Wer nicht auszieht, kommt nicht hei* * Vor Geld fallen Baals Brüder Wie vor dem goldnen Kalbe nieder.
11614 Wer nicht bestauben will, der bleib' aus der Mühle.
11614 Wer nicht bestauben will, der bleib' aus der Mühle.
11615 Wer nicht beten kann, Werd' ein Schiffmann.
11615 Wer nicht beten kann, Werd' ein Schiffmann.
11616 Wer nicht Bitter gekostet hat, weiß nicht, was Süß ist.
11616 Wer nicht Bitter gekostet hat, weiß nicht, was Süß ist.
11617 Wer nicht Buntge heißen will, muß keine Flecken haben.
11617 Wer nicht Buntge heißen will, muß keine Flecken haben.
11618 Wer nicht da ist, dem wird der Kopf nicht gewaschen.
11618 Wer nicht da ist, dem wird der Kopf nicht gewaschen.
11619 Wer nicht denkt zu bezahlen, Pflegt von Schenken viel zu prahlen.
11619 Wer nicht denkt zu bezahlen, Pflegt von Schenken viel zu prahlen.
11620 Wer nicht dürstet, ist dem Durstigen hart.
11620 Wer nicht dürstet, ist dem Durstigen hart.
11621 Wer nicht eifert, liebt nicht.
11621 Wer nicht eifert, liebt nicht.
11622 Wer nicht ernähren will die Katzen, Muß ernähren Maus und Ratzen.
11622 Wer nicht ernähren will die Katzen, Muß ernähren Maus und Ratzen.
11623 Wer nicht erwirbt, Der verdirbt.
11623 Wer nicht erwirbt, Der verdirbt.
11624 Wer nicht fällt, braucht nicht aufzustehen.
11624 Wer nicht fällt, braucht nicht aufzustehen.
11625 Wer nicht gabelt, Wenn die Heuschreck zabelt, Der nimmt im Winter ein Seil Und fragt, wo Heu feil.
11625 Wer nicht gabelt, Wenn die Heuschreck zabelt, Der nimmt im Winter ein Seil Und fragt, wo Heu feil.
11626 Wer nicht Galle versucht hat, weiß nicht, wie Honig schmeckt.
11626 Wer nicht Galle versucht hat, weiß nicht, wie Honig schmeckt.
11627 Wer nicht gern verlieren will, Der habe Achtung auf das Spiel.
11627 Wer nicht gern verlieren will, Der habe Achtung auf das Spiel.
11628 Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.
11628 Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.
11629 Wer nicht hat zu schaffen, Der nehm' ein Weib, kauf eine Uhr, schlag' einen Pfaffen, So kriegt er wohl schaffen.
11629 Wer nicht hat zu schaffen, Der nehm' ein Weib, kauf eine Uhr, schlag' einen Pfaffen, So kriegt er wohl schaffen.
11630 Wer nicht hören will, muß fühlen.
11630 Wer nicht hören will, muß fühlen.
11631 Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.
11631 Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.
11632 Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.
11632 Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.
11633 Wer nicht jagt, der fahet nicht.
11633 Wer nicht jagt, der fahet nicht.
11634 Wer nicht kann blechen, Der lasse das Zechen.
11634 Wer nicht kann blechen, Der lasse das Zechen.
11635 Wer nicht kann fechten, Gewinnt nichts im Rechten.
11635 Wer nicht kann fechten, Gewinnt nichts im Rechten.
11636 Wer nicht kann, wie er will, muß wollen, wie er kann.
11636 Wer nicht kann, wie er will, muß wollen, wie er kann.
11637 Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der ist seine Mahlzeit queit.
11637 Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der ist seine Mahlzeit queit.
11638 Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der versäumt die Mahlzeit.
11638 Wer nicht kommt zu rechter Zeit, Der versäumt die Mahlzeit.
11639 Wer nicht lesen kann, muß Butten tragen.
11639 Wer nicht lesen kann, muß Butten tragen.
11640 Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, Der bleibt ein Narr sein Leben lang.
11640 Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, Der bleibt ein Narr sein Leben lang.
11641 Wer nicht malen kann, muß Farbe reiben.
11641 Wer nicht malen kann, muß Farbe reiben.
11642 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich.
11642 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich.
11643 Wer nicht mitmacht, Wird ausgelacht.
11643 Wer nicht mitmacht, Wird ausgelacht.
11644 Wer nicht mühlet, will kein Mehl.
11644 Wer nicht mühlet, will kein Mehl.
11645 Wer nicht nehmen will, braucht nicht zu geben.
11645 Wer nicht nehmen will, braucht nicht zu geben.
11646 Wer nicht paßt auf den Tisch, muß essen, was übrigbleibt.
11646 Wer nicht paßt auf den Tisch, muß essen, was übrigbleibt.
11647 Wer nicht rechtmäßig gehört ist, wird nicht rechtmäßig verdammt.
11647 Wer nicht rechtmäßig gehört ist, wird nicht rechtmäßig verdammt.
11648 Wer nicht sagen darf, daß ihm wehe ist, dem ist weh.
11648 Wer nicht sagen darf, daß ihm wehe ist, dem ist weh.
11649 Wer nicht schreibt, Der nicht bleibt.
11649 Wer nicht schreibt, Der nicht bleibt.
11650 Wer nicht Schritt halten kann, muß traben.
11650 Wer nicht Schritt halten kann, muß traben.
11651 Wer nicht schwimmen kann, gehe nicht ins Wasser.
11651 Wer nicht schwimmen kann, gehe nicht ins Wasser.
11652 Wer nicht schwitzt, den soll man reiben, Wer nicht arbeitet, den soll man treiben.
11652 Wer nicht schwitzt, den soll man reiben, Wer nicht arbeitet, den soll man treiben.
11653 Wer nicht singen kann, mag pfeifen.
11653 Wer nicht singen kann, mag pfeifen.
11654 Wer nicht spart zur rechten Zeit, darbt zur Unzeit.
11654 Wer nicht spart zur rechten Zeit, darbt zur Unzeit.
11655 Wer nicht spinnt, behält seinen Flachs.
11655 Wer nicht spinnt, behält seinen Flachs.
11656 Wer nicht traut, dem ist nicht zu trauen.
11656 Wer nicht traut, dem ist nicht zu trauen.
11657 Wer nicht trinken kann, der soll ins Bad gehen; wer nicht beten, aufs Meer; wer nicht schlafen, in die Predigt.
11657 Wer nicht trinken kann, der soll ins Bad gehen; wer nicht beten, aufs Meer; wer nicht schlafen, in die Predigt.
11658 Wer nicht tun kann, was die Leute verdrießt, gibt keinen Schulzen ab.
11658 Wer nicht tun kann, was die Leute verdrießt, gibt keinen Schulzen ab.
11659 Wer nicht übersehen und überhören kann, der kann auch nicht regieren.
11659 Wer nicht übersehen und überhören kann, der kann auch nicht regieren.
11660 Wer nicht verlieren will, der spiele nicht.
11660 Wer nicht verlieren will, der spiele nicht.
11661 Wer nicht vorwärts geht, der kommt zurück.
11661 Wer nicht vorwärts geht, der kommt zurück.
11662 Wer nicht wagt, Der nicht nagt.
11662 Wer nicht wagt, Der nicht nagt.
11663 Wer nicht wagt, Der nicht winnt.
11663 Wer nicht wagt, Der nicht winnt.
11664 Wer nicht wagt, kommt nicht nach Wehlau.
11664 Wer nicht wagt, kommt nicht nach Wehlau.
11665 Wer nicht warten kann, muß laufen.
11665 Wer nicht warten kann, muß laufen.
11666 Wer nicht Wasser mag, den dürstet nicht.
11666 Wer nicht Wasser mag, den dürstet nicht.
11667 Wer nicht weiß, was das für ein Geck ist, der kann's an seinem Pferde sehen.
11667 Wer nicht weiß, was das für ein Geck ist, der kann's an seinem Pferde sehen.
11668 Wer nicht will, der hat gegessen.
11668 Wer nicht will, der hat gegessen.
11669 Wer nicht will, hat schon gehabt.
11669 Wer nicht will, hat schon gehabt.
11670 Wer nicht wirbt, Der verdirbt.
11670 Wer nicht wirbt, Der verdirbt.
11671 Wer nicht zu hoch steigt über sich, Braucht nicht zu fallen unter sich.
11671 Wer nicht zu hoch steigt über sich, Braucht nicht zu fallen unter sich.
11672 Wer nichts an die Angel steckt, der fängt nichts.
11672 Wer nichts an die Angel steckt, der fängt nichts.
11673 Wer nichts aus sich macht, ist nichts.
11673 Wer nichts aus sich macht, ist nichts.
11674 Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.
11674 Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.
11675 Wer nichts hat, dem entfällt nichts.
11675 Wer nichts hat, dem entfällt nichts.
11676 Wer nichts hat, gilt nichts.
11676 Wer nichts hat, gilt nichts.
11677 Wer nichts hat, muß mit der Haut bezahlen.
11677 Wer nichts hat, muß mit der Haut bezahlen.
11678 Wer nichts hat, was kann der verlieren?
11678 Wer nichts hat, was kann der verlieren?
11679 Wer nichts hinauf (auf die Universität) bringt, bringt nichts herunter.
11679 Wer nichts hinauf (auf die Universität) bringt, bringt nichts herunter.
11680 Wer nichts im Beutel hat, muß mit der Haut zahlen.
11680 Wer nichts im Beutel hat, muß mit der Haut zahlen.
11681 Wer nichts kann und nichts weiß, was sagt der, wenn er freien geht?
11681 Wer nichts kann und nichts weiß, was sagt der, wenn er freien geht?
11682 Wer nichts kann, ist des Grämens frei.
11682 Wer nichts kann, ist des Grämens frei.
11683 Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend.
11683 Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend.
11684 Wer nichts verspricht, braucht nichts zu halten.
11684 Wer nichts verspricht, braucht nichts zu halten.
11685 Wer nichts weiß, dem entfällt auch nichts.
11685 Wer nichts weiß, dem entfällt auch nichts.
11686 Wer nichts will wagen, Bekommt nicht Pferd noch Wagen.
11686 Wer nichts will wagen, Bekommt nicht Pferd noch Wagen.
11687 Wer nichts zu zanken hat, der nehm' ein Weib.
11687 Wer nichts zu zanken hat, der nehm' ein Weib.
11688 Wer nie bitter geschmeckt hat, weiß nicht, was süß ist.
11688 Wer nie bitter geschmeckt hat, weiß nicht, was süß ist.
11689 Wer nirgend anstoßen will, muß Schickelmann fragen.
11689 Wer nirgend anstoßen will, muß Schickelmann fragen.
11690 Wer nur ein Auge hat, ist allzeit bange dafür (wischt es genau).
11690 Wer nur ein Auge hat, ist allzeit bange dafür (wischt es genau).
11691 Wer nur über eine Staffel will, kommt nie über eine Stiege.
11691 Wer nur über eine Staffel will, kommt nie über eine Stiege.
11692 Wer nur will, der kann wohl.
11692 Wer nur will, der kann wohl.
11693 Wer oft schießt, trifft endlich.
11693 Wer oft schießt, trifft endlich.
11694 Wer ohne Freund ist, lebt nur halb.
11694 Wer ohne Freund ist, lebt nur halb.
11695 Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.
11695 Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.
11696 Wer Ohren hat zu hören, der höre.
11696 Wer Ohren hat zu hören, der höre.
11697 Wer Ordnung zum Gesetz macht, muß sie zuerst halten.
11697 Wer Ordnung zum Gesetz macht, muß sie zuerst halten.
11698 Wer Pech angreift, besudelt sich.
11698 Wer Pech angreift, besudelt sich.
11699 Wer Pfannkuchen essen will, muß Eier schlagen.
11699 Wer Pfannkuchen essen will, muß Eier schlagen.
11700 Wer Pfeffer genug hat, der pfeffert auch seinen Brei.
11700 Wer Pfeffer genug hat, der pfeffert auch seinen Brei.
11701 Wer Pfeifen feil hat und kann pfeifen, dem kauft man sie ab.
11701 Wer Pfeifen feil hat und kann pfeifen, dem kauft man sie ab.
11702 Wer protzt (mault) bei der Schüssel, Dem schadet's am Rüssel.
11702 Wer protzt (mault) bei der Schüssel, Dem schadet's am Rüssel.
11703 Wer Prozeß um eine Henne hat, nehme lieber das Ei dafür.
11703 Wer Prozeß um eine Henne hat, nehme lieber das Ei dafür.
11704 Wer Rat begehrt, dem ist zu helfen.
11704 Wer Rat begehrt, dem ist zu helfen.
11705 Wer rät, der gibt nichts.
11705 Wer rät, der gibt nichts.
11706 Wer recht beichtet, dem gibt man rechte Buße.
11706 Wer recht beichtet, dem gibt man rechte Buße.
11707 Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen.
11707 Wer Recht fordert, muß auch Recht pflegen.
11708 Wer recht hat, behält den Sieg.
11708 Wer recht hat, behält den Sieg.
11709 Wer recht hat, hat niemand zu fürchten.
11709 Wer recht hat, hat niemand zu fürchten.
11710 Wer Recht nicht will leiden, darf über Gewalt nicht klagen.
11710 Wer Recht nicht will leiden, darf über Gewalt nicht klagen.
11711 Wer recht schwört, betet recht.
11711 Wer recht schwört, betet recht.
11712 Wer recht tut, der ist wohlgeboren.
11712 Wer recht tut, der ist wohlgeboren.
11713 Wer Recht tut, wird Recht finden.
11713 Wer Recht tut, wird Recht finden.
11714 Wer recht will, dem ist wohl zu helfen.
11714 Wer recht will, dem ist wohl zu helfen.
11715 Wer redet gut Latein, Der trinke guten Wein.
11715 Wer redet gut Latein, Der trinke guten Wein.
11716 Wer redet, was er will, muß hören, was er nicht will.
11716 Wer redet, was er will, muß hören, was er nicht will.
11717 Wer redet, was ihn gelüstet, Muß hören, was ihn entrüstet.
11717 Wer redet, was ihn gelüstet, Muß hören, was ihn entrüstet.
11718 Wer redlich ficht, wird gekrönt.
11718 Wer redlich ficht, wird gekrönt.
11719 Wer regieren will, muß auch können durch die Finger sehen.
11719 Wer regieren will, muß auch können durch die Finger sehen.
11720 Wer regieren will, muß hören und nicht hören, sehen und nicht sehen.
11720 Wer regieren will, muß hören und nicht hören, sehen und nicht sehen.
11721 Wer reich ist, des Wort ist gehört.
11721 Wer reich ist, des Wort ist gehört.
11722 Wer reich werden will, muß seine Seele hinter die Kiste werfen.
11722 Wer reich werden will, muß seine Seele hinter die Kiste werfen.
11723 Wer reich werden will, muß zuerst dicke Bretter bohren.
11723 Wer reich werden will, muß zuerst dicke Bretter bohren.
11724 Wer reife Feigen essen kann, Seinen Daumen leckt derselbe Mann.
11724 Wer reife Feigen essen kann, Seinen Daumen leckt derselbe Mann.
11725 Wer reist, muß den Beutel offen und das Maul zu haben.
11725 Wer reist, muß den Beutel offen und das Maul zu haben.
11726 Wer reit't, der reit't, Wer leit (liegt), der leit.
11726 Wer reit't, der reit't, Wer leit (liegt), der leit.
11727 Wer Rettich ißt, der hustet unten und oben.
11727 Wer Rettich ißt, der hustet unten und oben.
11728 Wer Rosen nicht im Sommer bricht, Der bricht sie auch im Winter nicht.
11728 Wer Rosen nicht im Sommer bricht, Der bricht sie auch im Winter nicht.
11729 Wer 's Alter nicht ehrt, Ist des Alters nicht wert.
11729 Wer 's Alter nicht ehrt, Ist des Alters nicht wert.
11730 Wer 's Feuer austun will, ziehe den Brand hinweg.
11730 Wer 's Feuer austun will, ziehe den Brand hinweg.
11731 Wer 's Glück hat, führt die Braut heim.
11731 Wer 's Glück hat, führt die Braut heim.
11732 Wer säet, Der mähet.
11732 Wer säet, Der mähet.
11733 Wer sagt, daß Wucher nicht Sünde sei, Der hat keinen Gott, das glaub mir frei.
11733 Wer sagt, daß Wucher nicht Sünde sei, Der hat keinen Gott, das glaub mir frei.
11734 Wer sagt, daß Wucher Sünde sei, Der hat kein Geld, das glaube frei.
11734 Wer sagt, daß Wucher Sünde sei, Der hat kein Geld, das glaube frei.
11735 Wer sagt, er hab' ei'm Guts getan, Der möcht es gerne wieder han.
11735 Wer sagt, er hab' ei'm Guts getan, Der möcht es gerne wieder han.
11736 Wer sammelt, spart's einem andern Mann.
11736 Wer sammelt, spart's einem andern Mann.
11737 Wer sauber ist, braucht sich nicht zu waschen.
11737 Wer sauber ist, braucht sich nicht zu waschen.
11738 Wer Schaden tut, muß Schaden bessern.
11738 Wer Schaden tut, muß Schaden bessern.
11739 Wer schafft, hat keine Langeweile.
11739 Wer schafft, hat keine Langeweile.
11740 Wer schenken will, der schenke was Guts, so weiß man's ihm Dank.
11740 Wer schenken will, der schenke was Guts, so weiß man's ihm Dank.
11741 Wer Scherz ausgibt, muß Scherz einnehmen.
11741 Wer Scherz ausgibt, muß Scherz einnehmen.
11742 Wer scherzen will, soll auch Scherz verstehen und aufnehmen.
11742 Wer scherzen will, soll auch Scherz verstehen und aufnehmen.
11743 Wer schießen soll, muß laden, wer arbeiten soll, muß essen.
11743 Wer schießen soll, muß laden, wer arbeiten soll, muß essen.
11744 Wer schilt, was er begehrt, Ist keiner Bohne wert.
11744 Wer schilt, was er begehrt, Ist keiner Bohne wert.
11745 Wer schimpft, hat verloren.
11745 Wer schimpft, hat verloren.
11746 Wer schläft, der sündigt nicht.
11746 Wer schläft, der sündigt nicht.
11747 Wer schlägt, der bricht.
11747 Wer schlägt, der bricht.
11748 Wer schlecht hört, reimt leicht.
11748 Wer schlecht hört, reimt leicht.
11749 Wer schlecht sieht, soll desto besser tasten.
11749 Wer schlecht sieht, soll desto besser tasten.
11750 Wer schlechte Botschaft bringt, kommt früh genug.
11750 Wer schlechte Botschaft bringt, kommt früh genug.
11751 Wer schuldig ist, muß bezahlen.
11751 Wer schuldig ist, muß bezahlen.
11752 Wer schweigt, bejaht.
11752 Wer schweigt, bejaht.
11753 Wer schweigt, der folgt.
11753 Wer schweigt, der folgt.
11754 Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht am Tag nicht zu sorgen.
11754 Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht am Tag nicht zu sorgen.
11755 Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht den ganzen Tag nicht mehr zu sorgen.
11755 Wer sein Bett macht am Morgen, Braucht den ganzen Tag nicht mehr zu sorgen.
11756 Wer sein Bett verkauft, muß auf Stroh liegen.
11756 Wer sein Bett verkauft, muß auf Stroh liegen.
11757 Wer sein Brot allein ißt, muß auch sein Pferd allein satteln.
11757 Wer sein Brot allein ißt, muß auch sein Pferd allein satteln.
11758 Wer sein eigen Pferd reiten will, muß seinen eigenen Hafer füttern.
11758 Wer sein eigen Pferd reiten will, muß seinen eigenen Hafer füttern.
11759 Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.
11759 Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.
11760 Wer sein eigner Herr kann sein, Geh' keinen Dienst bei Herren ein.
11760 Wer sein eigner Herr kann sein, Geh' keinen Dienst bei Herren ein.
11761 Wer sein Glück nicht sucht, der versäumt es.
11761 Wer sein Glück nicht sucht, der versäumt es.
11762 Wer sein Haus will haben sauber, Hüte sich vor Pfaffen und Tauben.
11762 Wer sein Haus will haben sauber, Hüte sich vor Pfaffen und Tauben.
11763 Wer sein kläffig Maul nicht hält, Muß hören, was ihm nicht gefällt.
11763 Wer sein kläffig Maul nicht hält, Muß hören, was ihm nicht gefällt.
11764 Wer sein Leib und Gut wagen will, ist zollfrei.
11764 Wer sein Leib und Gut wagen will, ist zollfrei.
11765 Wer sein selbst ist, der ist des Teufels Knecht.
11765 Wer sein selbst ist, der ist des Teufels Knecht.
11766 Wer sein selbst sein kann, diene keinem.
11766 Wer sein selbst sein kann, diene keinem.
11767 Wer sein Weib einmal schlägt, schlägt es mehrmal.
11767 Wer sein Weib einmal schlägt, schlägt es mehrmal.
11768 Wer sein Weib schlägt, jagt einen Teufel hinaus und zehn hinein.
11768 Wer sein Weib schlägt, jagt einen Teufel hinaus und zehn hinein.
11769 Wer sein Weib schlägt, macht sich drei Fasttage und ihr drei Feiertage.
11769 Wer sein Weib schlägt, macht sich drei Fasttage und ihr drei Feiertage.
11770 Wer sein Weib schlägt, schlägt mit der rechten Hand seine linke.
11770 Wer sein Weib schlägt, schlägt mit der rechten Hand seine linke.
11771 Wer seine Augen im Brillenfutter hat, der kann viel übersehen.
11771 Wer seine Augen im Brillenfutter hat, der kann viel übersehen.
11772 Wer seine Ehre zum Pfande setzt, dem ist übel borgen.
11772 Wer seine Ehre zum Pfande setzt, dem ist übel borgen.
11773 Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus.
11773 Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus.
11774 Wer seine Frau lobt und sein Kompost, der wär' sie beide gerne los.
11774 Wer seine Frau lobt und sein Kompost, der wär' sie beide gerne los.
11775 Wer seine Last erwägt, Sie desto sichrer trägt.
11775 Wer seine Last erwägt, Sie desto sichrer trägt.
11776 Wer seine Verdienste in Kleidern hat, dem fressen sie die Motten.
11776 Wer seine Verdienste in Kleidern hat, dem fressen sie die Motten.
11777 Wer seine Wiesen verpachtet, darf nicht drauf grasen.
11777 Wer seine Wiesen verpachtet, darf nicht drauf grasen.
11778 Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muß seinem Stiefvater gehorchen.
11778 Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muß seinem Stiefvater gehorchen.
11779 Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.
11779 Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.
11780 Wer seinen Fehler nicht erkennt, kann ihn nicht verbessern.
11780 Wer seinen Fehler nicht erkennt, kann ihn nicht verbessern.
11781 Wer seinen Fuß in des andern Schuh stecken will, muß zuvor das Maß recht nehmen.
11781 Wer seinen Fuß in des andern Schuh stecken will, muß zuvor das Maß recht nehmen.
11782 Wer seinen Garten verpachtet, darf nicht drin pflücken.
11782 Wer seinen Garten verpachtet, darf nicht drin pflücken.
11783 Wer seinen Kindern gibt das Brot, Daß er muß selber leiden Not, Den schlage man mit Keulen tot.
11783 Wer seinen Kindern gibt das Brot, Daß er muß selber leiden Not, Den schlage man mit Keulen tot.
11784 Wer seinen Kopf verwahrt, verwahrt keine taube Nuß.
11784 Wer seinen Kopf verwahrt, verwahrt keine taube Nuß.
11785 Wer seinen Satz gewinnt, hat nicht übel gespielt.
11785 Wer seinen Satz gewinnt, hat nicht übel gespielt.
11786 Wer seinen Vorteil nicht versteht, den will der König nicht im Lande wissen.
11786 Wer seinen Vorteil nicht versteht, den will der König nicht im Lande wissen.
11787 Wer seinen Zorn bezwingt, hat einen großen Feind besiegt.
11787 Wer seinen Zorn bezwingt, hat einen großen Feind besiegt.
11788 Wer seines Schweißes genießen will, muß ihn warm zudecken.
11788 Wer seines Schweißes genießen will, muß ihn warm zudecken.
11789 Wer selber fleucht, Den jagt man leicht.
11789 Wer selber fleucht, Den jagt man leicht.
11790 Wer selbst einen Kopf hat, braucht keinen zu borgen.
11790 Wer selbst einen Kopf hat, braucht keinen zu borgen.
11791 Wer selbst mausen kann, der braucht keine Katzen.
11791 Wer selbst mausen kann, der braucht keine Katzen.
11792 Wer selbst nicht anspannt, dem kann man nicht vorspannen.
11792 Wer selbst nicht anspannt, dem kann man nicht vorspannen.
11793 Wer selten reitet, dem tut der A– weh.
11793 Wer selten reitet, dem tut der A– weh.
11794 Wer selten reitet, hat bald einen Wolf.
11794 Wer selten reitet, hat bald einen Wolf.
11795 Wer sich abends den Magen nicht überlädt, dem tut morgens der Kopf nicht weh.
11795 Wer sich abends den Magen nicht überlädt, dem tut morgens der Kopf nicht weh.
11796 Wer sich Akzisoren setzen läßt, braucht keine Blutegel.
11796 Wer sich Akzisoren setzen läßt, braucht keine Blutegel.
11797 Wer sich allein für klug hält, mag allein zugrunde gehen.
11797 Wer sich allein für klug hält, mag allein zugrunde gehen.
11798 Wer sich an alten Kesseln reibt, der wird gern rahmig.
11798 Wer sich an alten Kesseln reibt, der wird gern rahmig.
11799 Wer sich an andern spiegelt, der spiegelt sich sanft.
11799 Wer sich an andern spiegelt, der spiegelt sich sanft.
11800 Wer sich an Pöbel hängt, ist übel logiert.
11800 Wer sich an Pöbel hängt, ist übel logiert.
11801 Wer sich anspannen läßt, der muß ziehen.
11801 Wer sich anspannen läßt, der muß ziehen.
11802 Wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen.
11802 Wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen.
11803 Wer sich auf andre verläßt, der ist verlassen.
11803 Wer sich auf andre verläßt, der ist verlassen.
11804 Wer sich auf die Schalkseite legen will, dem muß man das Lager darnach machen.
11804 Wer sich auf die Schalkseite legen will, dem muß man das Lager darnach machen.
11805 Wer sich aufrichten will, dem soll man aufhelfen.
11805 Wer sich aufrichten will, dem soll man aufhelfen.
11806 Wer sich der Schalkheit fleißt, mag der Büberei Meister werden.
11806 Wer sich der Schalkheit fleißt, mag der Büberei Meister werden.
11807 Wer sich der Schande rühmt, ist nicht der Ehre wert.
11807 Wer sich der Schande rühmt, ist nicht der Ehre wert.
11808 Wer sich des Bettels nicht schämt, nährt sich reichlich.
11808 Wer sich des Bettels nicht schämt, nährt sich reichlich.
11809 Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens.
11809 Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens.
11810 Wer sich die Nas abschneidet, verschimpft sein Angesicht.
11810 Wer sich die Nas abschneidet, verschimpft sein Angesicht.
11811 Wer sich ehrlich will ernähren, Muß viel flicken und wenig zehren.
11811 Wer sich ehrlich will ernähren, Muß viel flicken und wenig zehren.
11812 Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.
11812 Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.
11813 Wer sich ertränken will, der soll sich in einem lautern Wasser ertränken.
11813 Wer sich ertränken will, der soll sich in einem lautern Wasser ertränken.
11814 Wer sich freit ein Nachbarskind, Der weiß auch, was er find't.
11814 Wer sich freit ein Nachbarskind, Der weiß auch, was er find't.
11815 Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.
11815 Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.
11816 Wer sich fürchtet, zieht den Panzer an.
11816 Wer sich fürchtet, zieht den Panzer an.
11817 Wer sich getroffen fühlt, der meldet sich.
11817 Wer sich getroffen fühlt, der meldet sich.
11818 Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.
11818 Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.
11819 Wer sich heut nicht bessert, wird morgen ärger.
11819 Wer sich heut nicht bessert, wird morgen ärger.
11820 Wer sich im Bart grasen läßt, dem hofiert man zuletzt ins Maul.
11820 Wer sich im Bart grasen läßt, dem hofiert man zuletzt ins Maul.
11821 Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
11821 Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
11822 Wer sich in Herrendiensten zu Tod arbeitet, den holt der Teufel.
11822 Wer sich in Herrendiensten zu Tod arbeitet, den holt der Teufel.
11823 Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.
11823 Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.
11824 Wer sich mischt unter die Kleie, Den fressen die Säue.
11824 Wer sich mischt unter die Kleie, Den fressen die Säue.
11825 Wer sich mit Schalksnägeln kraut, hat keine fromme Hand.
11825 Wer sich mit Schalksnägeln kraut, hat keine fromme Hand.
11826 Wer sich nicht bessern will, den mag der Henker in die Schule nehmen.
11826 Wer sich nicht bessern will, den mag der Henker in die Schule nehmen.
11827 Wer sich nicht fürchtet, dem ist keine Übeltat zu groß.
11827 Wer sich nicht fürchtet, dem ist keine Übeltat zu groß.
11828 Wer sich nicht läßt raten, Sitzt am Tisch und verschläft den Braten.
11828 Wer sich nicht läßt raten, Sitzt am Tisch und verschläft den Braten.
11829 Wer sich nicht satt essen kann, der kann sich auch nicht satt lecken.
11829 Wer sich nicht satt essen kann, der kann sich auch nicht satt lecken.
11830 Wer sich nicht schämt, macht sich die Kilbe zunutz.
11830 Wer sich nicht schämt, macht sich die Kilbe zunutz.
11831 Wer sich nicht schämt, wird nicht zuschanden.
11831 Wer sich nicht schämt, wird nicht zuschanden.
11832 Wer sich nicht verstellen kann, taugt nicht zum Regieren.
11832 Wer sich nicht verstellen kann, taugt nicht zum Regieren.
11833 Wer sich schämt, habe den Schaden.
11833 Wer sich schämt, habe den Schaden.
11834 Wer sich seiner Sünden rühmt, sündigt doppelt.
11834 Wer sich seiner Sünden rühmt, sündigt doppelt.
11835 Wer sich selber kitzelt, lacht, wann er will.
11835 Wer sich selber kitzelt, lacht, wann er will.
11836 Wer sich selber lobt, den hassen viele.
11836 Wer sich selber lobt, den hassen viele.
11837 Wer sich selber lobt, heißt der Lästerlin.
11837 Wer sich selber lobt, heißt der Lästerlin.
11838 Wer sich selber lobt, muß üble Nachbarn haben.
11838 Wer sich selber lobt, muß üble Nachbarn haben.
11839 Wer sich selber schändet, den lobt niemand.
11839 Wer sich selber schändet, den lobt niemand.
11840 Wer sich selbst ein Heiligtum ist, ist andern ein Greuel.
11840 Wer sich selbst ein Heiligtum ist, ist andern ein Greuel.
11841 Wer sich selbst kitzelt, lacht, wann er will.
11841 Wer sich selbst kitzelt, lacht, wann er will.
11842 Wer sich selbst liebt allzusehr, Den hassen andre desto mehr.
11842 Wer sich selbst liebt allzusehr, Den hassen andre desto mehr.
11843 Wer sich selbst nicht weiß zu raten, Schau', was andre vor ihm taten.
11843 Wer sich selbst nicht weiß zu raten, Schau', was andre vor ihm taten.
11844 Wer sich selbst nichts taugt, taugt keinem andern.
11844 Wer sich selbst nichts taugt, taugt keinem andern.
11845 Wer sich selbst rühmt, bekommt neidige Nachbarn.
11845 Wer sich selbst rühmt, bekommt neidige Nachbarn.
11846 Wer sich selbst schadet, mag sich selbst verklagen.
11846 Wer sich selbst schadet, mag sich selbst verklagen.
11847 Wer sich selbst schändet, den lobt niemand.
11847 Wer sich selbst schändet, den lobt niemand.
11848 Wer sich Stehlens getröstet, getröstet sich auch des Galgens.
11848 Wer sich Stehlens getröstet, getröstet sich auch des Galgens.
11849 Wer sich stößt an ein Stroh, Wird sein Leben nicht froh.
11849 Wer sich stößt an ein Stroh, Wird sein Leben nicht froh.
11850 Wer sich über des andern Glück freut, dem blüht sein eigenes.
11850 Wer sich über des andern Glück freut, dem blüht sein eigenes.
11851 Wer sich um den guten Namen nicht wehrt, Ist wenig wert.
11851 Wer sich um den guten Namen nicht wehrt, Ist wenig wert.
11852 Wer sich verläßt aufs Erben, Mag als ein Narr versterben.
11852 Wer sich verläßt aufs Erben, Mag als ein Narr versterben.
11853 Wer sich von einem bösen Weibe scheidet, macht eine gute Tagreise.
11853 Wer sich von einem bösen Weibe scheidet, macht eine gute Tagreise.
11854 Wer sich vor Funken fürchtet, der gibt keinen Schmied ab.
11854 Wer sich vor Funken fürchtet, der gibt keinen Schmied ab.
11855 Wer sich warnt, der wehrt sich.
11855 Wer sich warnt, der wehrt sich.
11856 Wer sich wie Kot ans Rad hängt, den läßt man wie Kot daran hangen, bis ihn das Rad wie Kot wegwirft.
11856 Wer sich wie Kot ans Rad hängt, den läßt man wie Kot daran hangen, bis ihn das Rad wie Kot wegwirft.
11857 Wer sich Zeit nimmt, kommt auch.
11857 Wer sich Zeit nimmt, kommt auch.
11858 Wer sich zu Frommen setzt, der steht bei Frommen auf.
11858 Wer sich zu Frommen setzt, der steht bei Frommen auf.
11859 Wer sich zu Honig macht, den benaschen die Fliegen.
11859 Wer sich zu Honig macht, den benaschen die Fliegen.
11860 Wer sich zu lange schneuzt, der blutet zuletzt.
11860 Wer sich zu lange schneuzt, der blutet zuletzt.
11861 Wer sich zu Räudigen hält, wird selber krätzig.
11861 Wer sich zu Räudigen hält, wird selber krätzig.
11862 Wer sich zum Esel macht, dem will jeder seine Säcke auflegen.
11862 Wer sich zum Esel macht, dem will jeder seine Säcke auflegen.
11863 Wer sich zum Esel macht, der muß Säcke tragen.
11863 Wer sich zum Esel macht, der muß Säcke tragen.
11864 Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.
11864 Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.
11865 Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.
11865 Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.
11866 Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken.
11866 Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken.
11867 Wer sich zwischen Stroh und Feuer legt, verbrennt sich gern.
11867 Wer sich zwischen Stroh und Feuer legt, verbrennt sich gern.
11868 Wer sich's Maul nicht aufzutun getraut, muß den Beutel auftun.
11868 Wer sich's Maul nicht aufzutun getraut, muß den Beutel auftun.
11869 Wer sie bäte, Wer weiß, was sie täte?
11869 Wer sie bäte, Wer weiß, was sie täte?
11870 Wer singt im alten Ton, Bekommt nur alten Lohn.
11870 Wer singt im alten Ton, Bekommt nur alten Lohn.
11871 Wer soll den Vater loben als ein ungeratner Sohn?
11871 Wer soll den Vater loben als ein ungeratner Sohn?
11872 Wer sonst nichts hat, der gibt Äpfel und Birn.
11872 Wer sonst nichts hat, der gibt Äpfel und Birn.
11873 Wer Sparsamkeit, die Mutter, begehrt, Dem wird Reichtum, die Tochter, beschert.
11873 Wer Sparsamkeit, die Mutter, begehrt, Dem wird Reichtum, die Tochter, beschert.
11874 Wer spart, wenn er hat, findet, wenn er bedarf.
11874 Wer spart, wenn er hat, findet, wenn er bedarf.
11875 Wer Spierlinge fängt, fängt auch Fische.
11875 Wer Spierlinge fängt, fängt auch Fische.
11876 Wer stehlen will und nicht hangen, Der lass' sich zu Schaffhausen fangen.
11876 Wer stehlen will und nicht hangen, Der lass' sich zu Schaffhausen fangen.
11877 Wer stehlen will und nicht hangen, Geh' nach Bremen und lasse sich fangen.
11877 Wer stehlen will und nicht hangen, Geh' nach Bremen und lasse sich fangen.
11878 Wer stille liegt, der ist tot.
11878 Wer stille liegt, der ist tot.
11879 Wer stirbt, eh' er stirbt, der stirbt nicht, wenn er stirbt.
11879 Wer stirbt, eh' er stirbt, der stirbt nicht, wenn er stirbt.
11880 Wer stolz ist, der ist grob.
11880 Wer stolz ist, der ist grob.
11881 Wer stößig ist, dem sagt man Bock.
11881 Wer stößig ist, dem sagt man Bock.
11882 Wer subtil ist, dem entfallen die Hosen.
11882 Wer subtil ist, dem entfallen die Hosen.
11883 Wer sucht einen Fußsteig, wo die Straße gerade ist?
11883 Wer sucht einen Fußsteig, wo die Straße gerade ist?
11884 Wer täglich im Wein schwimmt, muß endlich drin ersaufen.
11884 Wer täglich im Wein schwimmt, muß endlich drin ersaufen.
11885 Wer tanzen will, der zieh' auf, wenn man pfeift.
11885 Wer tanzen will, der zieh' auf, wenn man pfeift.
11886 Wer tot ist, kommt nicht wieder.
11886 Wer tot ist, kommt nicht wieder.
11887 Wer treulich arbeitet, betet zwiefältig.
11887 Wer treulich arbeitet, betet zwiefältig.
11888 Wer trinkt ohne Durst, ißt ohne Hunger, Stirbt desto junger.
11888 Wer trinkt ohne Durst, ißt ohne Hunger, Stirbt desto junger.
11889 Wer trunken wird, ist schuldig, nicht der Wein.
11889 Wer trunken wird, ist schuldig, nicht der Wein.
11890 Wer Tugend hat, ist wohlgeboren.
11890 Wer Tugend hat, ist wohlgeboren.
11891 Wer tun will, was allen gefallt, Muß Atem haben warm und kalt.
11891 Wer tun will, was allen gefallt, Muß Atem haben warm und kalt.
11892 Wer tut, was er kann und will, tut oft, was er nicht soll.
11892 Wer tut, was er kann und will, tut oft, was er nicht soll.
11893 Wer tut, was er kann, ist wert, daß er lebt.
11893 Wer tut, was er kann, ist wert, daß er lebt.
11894 Wer tut, was er kann, tut so viel als der Papst zu Rom.
11894 Wer tut, was er kann, tut so viel als der Papst zu Rom.
11895 Wer tut, was er kann, tut soviel als der Papst zu Rom.
11895 Wer tut, was er kann, tut soviel als der Papst zu Rom.
11896 Wer tut, was er will, tut oft, was er nicht soll.
11896 Wer tut, was er will, tut oft, was er nicht soll.
11897 Wer übel geht, fällt über ein Stroh.
11897 Wer übel geht, fällt über ein Stroh.
11898 Wer übel ißt, der fastet genug.
11898 Wer übel ißt, der fastet genug.
11899 Wer übel schwatzt, verliert ein gutes Schweigen.
11899 Wer übel schwatzt, verliert ein gutes Schweigen.
11900 Wer über einen Maulesel gesetzt ist, hält sich auch für einen Herrn.
11900 Wer über einen Maulesel gesetzt ist, hält sich auch für einen Herrn.
11901 Wer über sich haut, dem fallen die Späne in die Augen.
11901 Wer über sich haut, dem fallen die Späne in die Augen.
11902 Wer überwinden will, lerne vertragen.
11902 Wer überwinden will, lerne vertragen.
11903 Wer um gute Worte nichts gibt, bei dem helfen auch Schläge nichts.
11903 Wer um gute Worte nichts gibt, bei dem helfen auch Schläge nichts.
11904 Wer ungebeten zur Arbeit kommt, geht ungelohnt davon.
11904 Wer ungebeten zur Arbeit kommt, geht ungelohnt davon.
11905 Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon.
11905 Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungedankt davon.
11906 Wer Unglück gekostet hat, weiß, wie's einem andern schmeckt.
11906 Wer Unglück gekostet hat, weiß, wie's einem andern schmeckt.
11907 Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei.
11907 Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei.
11908 Wer Unglück haben soll, stolpert im Grase, Fällt auf den Rücken und bricht die Nase.
11908 Wer Unglück haben soll, stolpert im Grase, Fällt auf den Rücken und bricht die Nase.
11909 Wer Unglück hat, kann einen Finger – – zerbrechen.
11909 Wer Unglück hat, kann einen Finger – – zerbrechen.
11910 Wer Unglück im Spiel hat, ist glücklich im Heiraten.
11910 Wer Unglück im Spiel hat, ist glücklich im Heiraten.
11911 Wer Unglück sät, will Unglück ernten.
11911 Wer Unglück sät, will Unglück ernten.
11912 Wer unrecht vorgeht, ist ärger, als wer ihm folgt.
11912 Wer unrecht vorgeht, ist ärger, als wer ihm folgt.
11913 Wer unter der Bank liegt, fällt nicht hoch herab.
11913 Wer unter der Bank liegt, fällt nicht hoch herab.
11914 Wer unter die Bank will, den stößt man bald darunter.
11914 Wer unter die Bank will, den stößt man bald darunter.
11915 Wer unterwegs erliegt, von dem singt man kein Siegerlied.
11915 Wer unterwegs erliegt, von dem singt man kein Siegerlied.
11916 Wer unterwegs ist, muß fort.
11916 Wer unterwegs ist, muß fort.
11917 Wer verderben will und weiß nicht wie, Kauf alte Häuser und baue sie.
11917 Wer verderben will und weiß nicht wie, Kauf alte Häuser und baue sie.
11918 Wer vernünftig gebieten kann, dem ist gut dienen.
11918 Wer vernünftig gebieten kann, dem ist gut dienen.
11919 Wer verzagt ist im Bitten, macht den andern beherzt im Abschlagen.
11919 Wer verzagt ist im Bitten, macht den andern beherzt im Abschlagen.
11920 Wer viel anfängt, endet wenig.
11920 Wer viel anfängt, endet wenig.
11921 Wer viel begehrt, dem mangelt viel.
11921 Wer viel begehrt, dem mangelt viel.
11922 Wer viel besitzt, hat viel zu streiten.
11922 Wer viel besitzt, hat viel zu streiten.
11923 Wer viel Eier hat, backt viel Kuchen.
11923 Wer viel Eier hat, backt viel Kuchen.
11924 Wer viel Eier hat, der macht viel Schalen.
11924 Wer viel Eier hat, der macht viel Schalen.
11925 Wer viel erfährt, muß viel leiden.
11925 Wer viel erfährt, muß viel leiden.
11926 Wer viel fragt, Dem wird viel gesagt.
11926 Wer viel fragt, Dem wird viel gesagt.
11927 Wer viel fragt, der gibt nicht gerne.
11927 Wer viel fragt, der gibt nicht gerne.
11928 Wer viel fragt, der lasse sich auch fragen.
11928 Wer viel fragt, der lasse sich auch fragen.
11929 Wer viel fragt, der wird viel gewiesen.
11929 Wer viel fragt, der wird viel gewiesen.
11930 Wer viel gestohlen Brot oder Käs ißt, bekommt das Schlucken davon.
11930 Wer viel gestohlen Brot oder Käs ißt, bekommt das Schlucken davon.
11931 Wer viel hadert, wird oft geschlagen.
11931 Wer viel hadert, wird oft geschlagen.
11932 Wer viel Handwerke zugleich lernt, der lernt selten eins wohl.
11932 Wer viel Handwerke zugleich lernt, der lernt selten eins wohl.
11933 Wer viel Honig schleckt, muß viel Wermut fressen.
11933 Wer viel Honig schleckt, muß viel Wermut fressen.
11934 Wer viel ins Bad geht, der wird viel gewaschen.
11934 Wer viel ins Bad geht, der wird viel gewaschen.
11935 Wer viel kann, muß viel tun.
11935 Wer viel kann, muß viel tun.
11936 Wer viel liest und nichts behält, ist wie wer jagt und niemals fängt.
11936 Wer viel liest und nichts behält, ist wie wer jagt und niemals fängt.
11937 Wer viel plaudert, lügt viel.
11937 Wer viel plaudert, lügt viel.
11938 Wer viel redet, lügt viel.
11938 Wer viel redet, lügt viel.
11939 Wer viel schimmlig Brot ißt, wird alt.
11939 Wer viel schimmlig Brot ißt, wird alt.
11940 Wer viel schläft, den schläfert viel.
11940 Wer viel schläft, den schläfert viel.
11941 Wer viel Schlüssel trägt, der hat viel Kasten aufzuschließen.
11941 Wer viel Schlüssel trägt, der hat viel Kasten aufzuschließen.
11942 Wer viel schwatzt, lügt viel.
11942 Wer viel schwatzt, lügt viel.
11943 Wer viel spricht, muß viel wissen oder lügen.
11943 Wer viel spricht, muß viel wissen oder lügen.
11944 Wer viel tafelt, macht kurzes Testament.
11944 Wer viel tafelt, macht kurzes Testament.
11945 Wer viel wünscht, dem fehlt viel.
11945 Wer viel wünscht, dem fehlt viel.
11946 Wer vieles zugleich tut, Macht nicht alles gleich gut.
11946 Wer vieles zugleich tut, Macht nicht alles gleich gut.
11947 Wer Vögel fangen will, muß nicht mit Prügeln dreinwerfen.
11947 Wer Vögel fangen will, muß nicht mit Prügeln dreinwerfen.
11948 Wer Vögel fangen will, muß süß pfeifen und nicht mit Knitteln dreinschlagen.
11948 Wer Vögel fangen will, muß süß pfeifen und nicht mit Knitteln dreinschlagen.
11949 Wer vom Altar lebt, soll auch dem Altar dienen.
11949 Wer vom Altar lebt, soll auch dem Altar dienen.
11950 Wer vom Frischen getrunken, muß auch die Neigen trinken.
11950 Wer vom Frischen getrunken, muß auch die Neigen trinken.
11951 Wer vom Ölberg kommt, hat den Tod überwunden.
11951 Wer vom Ölberg kommt, hat den Tod überwunden.
11952 Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an der Fasten.
11952 Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an der Fasten.
11953 Wer von der Tugend weicht, der weicht von seinem Glücke.
11953 Wer von der Tugend weicht, der weicht von seinem Glücke.
11954 Wer von Dräuen stirbt, den soll man mit Eselsfürzen zu Grabe läuten.
11954 Wer von Dräuen stirbt, den soll man mit Eselsfürzen zu Grabe läuten.
11955 Wer von einer Hure scheidet, macht eine gute Tagreise.
11955 Wer von einer Hure scheidet, macht eine gute Tagreise.
11956 Wer von fernen Landen lügt, der lügt mit Gewalt.
11956 Wer von fernen Landen lügt, der lügt mit Gewalt.
11957 Wer von Jena kommt ohne Weib, Von Wittenberg mit heilem Leib, Von Helmstedt ungeschlagen, Der hat von Glück zu sagen.
11957 Wer von Jena kommt ohne Weib, Von Wittenberg mit heilem Leib, Von Helmstedt ungeschlagen, Der hat von Glück zu sagen.
11958 Wer von sieben redet, leugt gern.
11958 Wer von sieben redet, leugt gern.
11959 Wer vor dem Richter weint, verliert seine Zähren.
11959 Wer vor dem Richter weint, verliert seine Zähren.
11960 Wer vor der Hölle wohnt, muß den Teufel zu Gevatter bitten.
11960 Wer vor der Hölle wohnt, muß den Teufel zu Gevatter bitten.
11961 Wer vor der Hölle wohnt, muß den Teufel zum Freunde haben.
11961 Wer vor der Hölle wohnt, muß den Teufel zum Freunde haben.
11962 Wer vor zwanzig Jahren nicht schön wird, vor dreißig Jahren nicht stark, vor vierzig nicht witzig, vor fünfzig nicht reich, an dem ist Hopfen und Malz verloren.
11962 Wer vor zwanzig Jahren nicht schön wird, vor dreißig Jahren nicht stark, vor vierzig nicht witzig, vor fünfzig nicht reich, an dem ist Hopfen und Malz verloren.
11963 Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.
11963 Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.
11964 Wer warten kann, hat viel getan.
11964 Wer warten kann, hat viel getan.
11965 Wer wartet, den belangt.
11965 Wer wartet, den belangt.
11966 Wer was will gelten, Der komme selten.
11966 Wer was will gelten, Der komme selten.
11967 Wer Weib und Kinder hat, darf nicht um Arbeit sorgen.
11967 Wer Weib und Kinder hat, darf nicht um Arbeit sorgen.
11968 Wer weicht, kann ein andermal schlagen.
11968 Wer weicht, kann ein andermal schlagen.
11969 Wer weiß, was der Abend bringt?
11969 Wer weiß, was der Abend bringt?
11970 Wer weiß, wem der Vater den Schimmel schenkt?
11970 Wer weiß, wem der Vater den Schimmel schenkt?
11971 Wer weiß, wer den andern begräbt?
11971 Wer weiß, wer den andern begräbt?
11972 Wer weiß, wer naß wird, wenn das Glück regnet.
11972 Wer weiß, wer naß wird, wenn das Glück regnet.
11973 Wer weiß, wo der Hase läuft, sagte jener und legte das Garn auf dem Dache aus.
11973 Wer weiß, wo der Hase läuft, sagte jener und legte das Garn auf dem Dache aus.
11974 Wer weiß, wo Hans ist, wenn's Gras wächst.
11974 Wer weiß, wo Hans ist, wenn's Gras wächst.
11975 Wer weiß, wo mir das Glück noch blüht? Das Zuchthaus steht noch offen.
11975 Wer weiß, wo mir das Glück noch blüht? Das Zuchthaus steht noch offen.
11976 Wer weit will gehen, Muß früh aufstehen.
11976 Wer weit will gehen, Muß früh aufstehen.
11977 Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und geht zu Fuß.
11977 Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und geht zu Fuß.
11978 Wer wenig kann, hat bald gesungen.
11978 Wer wenig kann, hat bald gesungen.
11979 Wer wenig kann, Ist am besten dran.
11979 Wer wenig kann, Ist am besten dran.
11980 Wer wenig spricht, hat wenig zu verantworten.
11980 Wer wenig spricht, hat wenig zu verantworten.
11981 Wer wider den Wind brunzt, macht sich nasse Hosen.
11981 Wer wider den Wind brunzt, macht sich nasse Hosen.
11982 Wer Wild zu sehr liebt, der wird wild.
11982 Wer Wild zu sehr liebt, der wird wild.
11983 Wer wilde Katzen fangen will, muß eiserne Handschuhe haben.
11983 Wer wilde Katzen fangen will, muß eiserne Handschuhe haben.
11984 Wer will borgen, Der komme morgen.
11984 Wer will borgen, Der komme morgen.
11985 Wer will die Wahrheit sagen, Muß schnell von dannen jagen.
11985 Wer will die Wahrheit sagen, Muß schnell von dannen jagen.
11986 Wer will haben gut Gemach, Bleibe unter Dach und Fach.
11986 Wer will haben gut Gemach, Bleibe unter Dach und Fach.
11987 Wer will haben gute Ruh, Der höre, seh' und schweig' dazu.
11987 Wer will haben gute Ruh, Der höre, seh' und schweig' dazu.
11988 Wer will haben, Der muß graben.
11988 Wer will haben, Der muß graben.
11989 Wer will hadern um ein Schwein, Nehm' die Wurst und lass' es sein.
11989 Wer will hadern um ein Schwein, Nehm' die Wurst und lass' es sein.
11990 Wer will mit genießen, Muß auch mit schießen.
11990 Wer will mit genießen, Muß auch mit schießen.
11991 Wer will verderben, Der borge Geld und kaufe Erben.
11991 Wer will verderben, Der borge Geld und kaufe Erben.
11992 Wer will werden reich, Schneid' das Brot fein gleich.
11992 Wer will werden reich, Schneid' das Brot fein gleich.
11993 Wer will wissen, was er sei, Schelte seiner Nachbarn zwei oder drei: Werden's ihm die drei vertragen, So wird es ihm der vierte sagen.
11993 Wer will wissen, was er sei, Schelte seiner Nachbarn zwei oder drei: Werden's ihm die drei vertragen, So wird es ihm der vierte sagen.
11994 Wer will wohl und selig sterben, Laß sein Gut den rechten Erben.
11994 Wer will wohl und selig sterben, Laß sein Gut den rechten Erben.
11995 Wer will, daß sich zwei raufen, muß oft die Haare dazu leihen.
11995 Wer will, daß sich zwei raufen, muß oft die Haare dazu leihen.
11996 Wer will, findet immer was zu tun.
11996 Wer will, findet immer was zu tun.
11997 Wer will, mag seinen Schaden verschweigen.
11997 Wer will, mag seinen Schaden verschweigen.
11998 Wer willig ist, der kommt bald.
11998 Wer willig ist, der kommt bald.
11999 Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
11999 Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
12000 Wer wird auf den Kalbskopf laden, eh die Kuh gekalbt hat?
12000 Wer wird auf den Kalbskopf laden, eh die Kuh gekalbt hat?
12001 Wer wird den Sack mit Seide nähen?
12001 Wer wird den Sack mit Seide nähen?
12002 Wer wird der Vögel willen die Saat unterlassen?
12002 Wer wird der Vögel willen die Saat unterlassen?
12003 Wer wissen will, was Wucher fresse, Der fahr' nach Frankfurt auf die Messe.
12003 Wer wissen will, was Wucher fresse, Der fahr' nach Frankfurt auf die Messe.
12004 Wer wohl befiehlt, dem wird wohl gehorsamt.
12004 Wer wohl befiehlt, dem wird wohl gehorsamt.
12005 Wer wohl entbehren kann, kann wohl haben.
12005 Wer wohl entbehren kann, kann wohl haben.
12006 Wer wohl kann nachdenken, der darf nicht viel nachdenken.
12006 Wer wohl kann nachdenken, der darf nicht viel nachdenken.
12007 Wer wohl mangeln kann, der kann wohl haben!
12007 Wer wohl mangeln kann, der kann wohl haben!
12008 Wer wohl sitzt, der rücke nicht.
12008 Wer wohl sitzt, der rücke nicht.
12009 Wer wohl wähnt, dem ist wohl.
12009 Wer wohl wähnt, dem ist wohl.
12010 Wer wohl zufrieden ist, ist wohl bezahlt.
12010 Wer wohl zufrieden ist, ist wohl bezahlt.
12011 Wer wohltut, braucht keinen Kranz auszuhängen.
12011 Wer wohltut, braucht keinen Kranz auszuhängen.
12012 Wer wohltut, darf nicht umsehen.
12012 Wer wohltut, darf nicht umsehen.
12013 Wer wohltut, lobt sich wohl.
12013 Wer wohltut, lobt sich wohl.
12014 Wer Zank liebt, liebt Sünde.
12014 Wer Zank liebt, liebt Sünde.
12015 Wer Zank und Streit abtut, verwandelt Fluch in Segen.
12015 Wer Zank und Streit abtut, verwandelt Fluch in Segen.
12016 Wer zeitig feiern will, muß fleißig arbeiten.
12016 Wer zeitig feiern will, muß fleißig arbeiten.
12017 Wer zu Ehren kommen will, muß zuvor leiden.
12017 Wer zu Ehren kommen will, muß zuvor leiden.
12018 Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich.
12018 Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich.
12019 Wer zu früh dem Lehrmeister entgangen, der ist auf den Karren zu kurz und auf den Wagen zu lang.
12019 Wer zu früh dem Lehrmeister entgangen, der ist auf den Karren zu kurz und auf den Wagen zu lang.
12020 Wer zu Hof tüchtig ist, der muß Wasser und Holz tragen oder ein Narr sein.
12020 Wer zu Hof tüchtig ist, der muß Wasser und Holz tragen oder ein Narr sein.
12021 Wer zu Hofe sein will, muß bald oben, bald unten liegen.
12021 Wer zu Hofe sein will, muß bald oben, bald unten liegen.
12022 Wer zu Hofe tauglich ist, den treibt man zu Tode.
12022 Wer zu Hofe tauglich ist, den treibt man zu Tode.
12023 Wer zu Hofe wohl dient, der hat bald Neider und Hasser.
12023 Wer zu Hofe wohl dient, der hat bald Neider und Hasser.
12024 Wer zu lange schläft, wacht zu spät auf.
12024 Wer zu lange schläft, wacht zu spät auf.
12025 Wer zu lange wartet, wird übel gewartet.
12025 Wer zu lange wartet, wird übel gewartet.
12026 Wer zu Lichtmessen nicht einen Wolf fürchtet, zu Fastnacht einen Bauern und in der Fasten einen Pfaffen, bei dem er beichten soll, der ist ein beherzter Mann.
12026 Wer zu Lichtmessen nicht einen Wolf fürchtet, zu Fastnacht einen Bauern und in der Fasten einen Pfaffen, bei dem er beichten soll, der ist ein beherzter Mann.
12027 Wer zu sehr eilt, kommt langsam heim.
12027 Wer zu sehr eilt, kommt langsam heim.
12028 Wer zu sehr eilt, wird langsam fertig.
12028 Wer zu sehr eilt, wird langsam fertig.
12029 Wer zu spät kommt, hat das Nachsehen.
12029 Wer zu spät kommt, hat das Nachsehen.
12030 Wer zu spät kommt, ißt mit den Gemalten an der Wand.
12030 Wer zu spät kommt, ißt mit den Gemalten an der Wand.
12031 Wer zu spät kommt, wird übel logiert.
12031 Wer zu spät kommt, wird übel logiert.
12032 Wer zu viel beweist, beweist nichts.
12032 Wer zu viel beweist, beweist nichts.
12033 Wer zu viel faßt, läßt viel fallen.
12033 Wer zu viel faßt, läßt viel fallen.
12034 Wer zuerst in die Mühle kommt, mahlt zuerst.
12034 Wer zuerst in die Mühle kommt, mahlt zuerst.
12035 Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
12035 Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
12036 Wer zuerst mäht, wohl mäht.
12036 Wer zuerst mäht, wohl mäht.
12037 Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
12037 Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
12038 Wer zum Heller gemünzt ist, wird nie ein Groschen.
12038 Wer zum Heller gemünzt ist, wird nie ein Groschen.
12039 Wer zum Himmel ist geborn, Den sticht alle Tag ein Dorn.
12039 Wer zum Himmel ist geborn, Den sticht alle Tag ein Dorn.
12040 Wer zum Stehlen ist geboren, Ist zum Hängen auserkoren.
12040 Wer zum Stehlen ist geboren, Ist zum Hängen auserkoren.
12041 Wer zum Zorn reizt, zwingt Hader heraus.
12041 Wer zum Zorn reizt, zwingt Hader heraus.
12042 Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht.
12042 Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht.
12043 Wer zur Hoffart borgt, trägt am Ende geflickte Schuh.
12043 Wer zur Hoffart borgt, trägt am Ende geflickte Schuh.
12044 Wer zur Schweigenszeit redet, schlägt den Wind und predigt den Tauben.
12044 Wer zur Schweigenszeit redet, schlägt den Wind und predigt den Tauben.
12045 Wer zürnt, dem reiche kein Messer.
12045 Wer zürnt, dem reiche kein Messer.
12046 Wer zuschlägt, trägt sein Haupt feil.
12046 Wer zuschlägt, trägt sein Haupt feil.
12047 Wer zuviel haben will, dem wird zuwenig.
12047 Wer zuviel haben will, dem wird zuwenig.
12048 Wer zuviel Korn hat, stelle sich Mäuse ein, und wer zuviel Geld hat, fange Prozeß an.
12048 Wer zuviel Korn hat, stelle sich Mäuse ein, und wer zuviel Geld hat, fange Prozeß an.
12049 Wer zuviel predigt, verjagt die Zuhörer.
12049 Wer zuviel predigt, verjagt die Zuhörer.
12050 Wer zuviel studiert, wird ein Phantast.
12050 Wer zuviel studiert, wird ein Phantast.
12051 Wer zuviel zweifelt, verzweifelt.
12051 Wer zuviel zweifelt, verzweifelt.
12052 Wer zwei Hasen zugleich hetzen will, fängt gar keinen.
12052 Wer zwei Hasen zugleich hetzen will, fängt gar keinen.
12053 Wer zwei Kriege hat, soll den einen schlichten und den andern führen.
12053 Wer zwei Kriege hat, soll den einen schlichten und den andern führen.
12054 Wer zweifelt, muß wagen.
12054 Wer zweifelt, muß wagen.
12055 Wer zweifelt, steht am Kreuzweg.
12055 Wer zweifelt, steht am Kreuzweg.
12056 Wer Zwietracht sät, arbeitet für des Teufels Scheuer.
12056 Wer Zwietracht sät, arbeitet für des Teufels Scheuer.
12057 Wer zwingt, der tut Gewalt, wer überredet, verführt den Verstand.
12057 Wer zwingt, der tut Gewalt, wer überredet, verführt den Verstand.
12058 Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen.
12058 Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen.
12059 Werde jung alt, so bleibst du lang alt.
12059 Werde jung alt, so bleibst du lang alt.
12060 Werden die Tage länger, So wird die Kälte strenger.
12060 Werden die Tage länger, So wird die Kälte strenger.
12061 Werden und sterben ist allen Menschen gemein.
12061 Werden und sterben ist allen Menschen gemein.
12062 Werkleute findet man leichter als Meister.
12062 Werkleute findet man leichter als Meister.
12063 Wer's allen recht machen kann, ist noch nicht geboren.
12063 Wer's allen recht machen kann, ist noch nicht geboren.
12064 Wer's bei den alten Löchern bewenden läßt, braucht nicht neue zu bohren.
12064 Wer's bei den alten Löchern bewenden läßt, braucht nicht neue zu bohren.
12065 Wer's feine Brot vorißt, muß das grobe nachessen.
12065 Wer's feine Brot vorißt, muß das grobe nachessen.
12066 Wer's Glück hat, dem fliegen die Enten gebraten ins Maul.
12066 Wer's Glück hat, dem fliegen die Enten gebraten ins Maul.
12067 Wer's Glück hat, dem kalbt ein Ochs.
12067 Wer's Glück hat, dem kalbt ein Ochs.
12068 Wer's kann, dem kommt's, sprach der Schneider, da brachte man ihm auf Osterabend ein Paar Hosen zu flicken.
12068 Wer's kann, dem kommt's, sprach der Schneider, da brachte man ihm auf Osterabend ein Paar Hosen zu flicken.
12069 Wer's kann, dem kommt's, wie dem alten Weibe das Tanzen.
12069 Wer's kann, dem kommt's, wie dem alten Weibe das Tanzen.
12070 Wer's Kreuz hat, der segnet sich.
12070 Wer's Kreuz hat, der segnet sich.
12071 Wer's lang hat, läßt's lang hangen.
12071 Wer's lang hat, läßt's lang hangen.
12072 Wer's Latein nicht gelernt hat, der soll es ungebrüht lassen.
12072 Wer's Latein nicht gelernt hat, der soll es ungebrüht lassen.
12073 Wer's Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn.
12073 Wer's Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn.
12074 Wer's links anfängt, dem geht's links.
12074 Wer's links anfängt, dem geht's links.
12075 Wer's Messer zuerst zuckt, muß es auch zuerst einstecken.
12075 Wer's Messer zuerst zuckt, muß es auch zuerst einstecken.
12076 Wer's mit dem Pförtner hält, findet bald Einlaß.
12076 Wer's mit dem Pförtner hält, findet bald Einlaß.
12077 Wer's nicht glaubt, ist drum kein Ketzer.
12077 Wer's nicht glaubt, ist drum kein Ketzer.
12078 Wer's recht kann, macht nicht lange.
12078 Wer's recht kann, macht nicht lange.
12079 Wer's riecht, hat den Schnupfen nicht.
12079 Wer's riecht, hat den Schnupfen nicht.
12080 Wer's Übel nicht straft, lädt es zu Hause.
12080 Wer's Übel nicht straft, lädt es zu Hause.
12081 Wer's Unglück nicht versucht hat, ist des Glücks nicht wert.
12081 Wer's Unglück nicht versucht hat, ist des Glücks nicht wert.
12082 Wer's wissen soll, erfährt's zuletzt.
12082 Wer's wissen soll, erfährt's zuletzt.
12083 Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.
12083 Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.
12084 Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
12084 Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
12085 Wes du dich schämst vor andern, das tu auch allein nicht.
12085 Wes du dich schämst vor andern, das tu auch allein nicht.
12086 Wes du dich schämst, das tu nicht.
12086 Wes du dich schämst, das tu nicht.
12087 Wessen Huldin schielt, der sagt, sie liebäugelt.
12087 Wessen Huldin schielt, der sagt, sie liebäugelt.
12088 Wessen Ofen geheizt ist, der meint, es sei allenthalben Sommer.
12088 Wessen Ofen geheizt ist, der meint, es sei allenthalben Sommer.
12089 Wetterschaden macht keine Teurung.
12089 Wetterschaden macht keine Teurung.
12090 Wetzen hält den Mäher nicht auf.
12090 Wetzen hält den Mäher nicht auf.
12091 Wider den Stachel ist bös lecken.
12091 Wider den Stachel ist bös lecken.
12092 Wider den Strom ist übel schwimmen.
12092 Wider den Strom ist übel schwimmen.
12093 Wider des Todes Kraft Hilfe kein Kräutersaft.
12093 Wider des Todes Kraft Hilfe kein Kräutersaft.
12094 Wider die Liebe ist kein Kraut gewachsen.
12094 Wider die Liebe ist kein Kraut gewachsen.
12095 Wider Gottes Gewalt kann keiner.
12095 Wider Gottes Gewalt kann keiner.
12096 Wider spitze Worte gehören verharschte Ohren.
12096 Wider spitze Worte gehören verharschte Ohren.
12097 Wider stößigen Bock wird kein Prozeß erkannt.
12097 Wider stößigen Bock wird kein Prozeß erkannt.
12098 Wider Unglück hilft keine Kunst.
12098 Wider Unglück hilft keine Kunst.
12099 Wider Willen kann man dem andern das Schwert nicht in die Scheide stecken.
12099 Wider Willen kann man dem andern das Schwert nicht in die Scheide stecken.
12100 Wider Willen kann man einem nehmen, aber nicht geben.
12100 Wider Willen kann man einem nehmen, aber nicht geben.
12101 Wie bald hat ein Huhn ein Ei verlegt.
12101 Wie bald hat ein Huhn ein Ei verlegt.
12102 Wie das Garn, so das Tuch.
12102 Wie das Garn, so das Tuch.
12103 Wie das Geschrei Ist auch das Ei.
12103 Wie das Geschrei Ist auch das Ei.
12104 Wie das Gespinst, So der Gewinst.
12104 Wie das Gespinst, So der Gewinst.
12105 Wie das Haupt, so die Glieder.
12105 Wie das Haupt, so die Glieder.
12106 Wie das Korn, so gibt es Mehl.
12106 Wie das Korn, so gibt es Mehl.
12107 Wie das Leben, so der Nachruhm.
12107 Wie das Leben, so der Nachruhm.
12108 Wie das Maul, also der Salat.
12108 Wie das Maul, also der Salat.
12109 Wie der Abt, so die Mönche.
12109 Wie der Abt, so die Mönche.
12110 Wie der Acker, so die Rüben, Wie der Vater, so die Buben.
12110 Wie der Acker, so die Rüben, Wie der Vater, so die Buben.
12111 Wie der Baum, so die Birne, Wie die Frau, so die Dirne.
12111 Wie der Baum, so die Birne, Wie die Frau, so die Dirne.
12112 Wie der Baum, so die Frucht.
12112 Wie der Baum, so die Frucht.
12113 Wie der Heilige, so der Feiertag.
12113 Wie der Heilige, so der Feiertag.
12114 Wie der Herr, so der Knecht.
12114 Wie der Herr, so der Knecht.
12115 Wie der Hirsch in die Brunst tritt, so tritt er auch wieder heraus.
12115 Wie der Hirsch in die Brunst tritt, so tritt er auch wieder heraus.
12116 Wie der Hirt, so die Herde.
12116 Wie der Hirt, so die Herde.
12117 Wie der Käufer, so gilt die Ware.
12117 Wie der Käufer, so gilt die Ware.
12118 Wie der Kummer tritt ins Haus, Die Liebe fliegt zum Fenster aus.
12118 Wie der Kummer tritt ins Haus, Die Liebe fliegt zum Fenster aus.
12119 Wie der Lohn, so die Arbeit.
12119 Wie der Lohn, so die Arbeit.
12120 Wie der Mann, so brät man ihm die Wurst.
12120 Wie der Mann, so brät man ihm die Wurst.
12121 Wie der Markt, so der Zoll.
12121 Wie der Markt, so der Zoll.
12122 Wie der Meister, so das Werk.
12122 Wie der Meister, so das Werk.
12123 Wie der Mund, so die Speise.
12123 Wie der Mund, so die Speise.
12124 Wie der Teufel ist, so traktiert er seine Gäste.
12124 Wie der Teufel ist, so traktiert er seine Gäste.
12125 Wie der Wind am dritten, besonders aber am vierten und fünften Tag nach Neulicht, so den ganzen Monat.
12125 Wie der Wind am dritten, besonders aber am vierten und fünften Tag nach Neulicht, so den ganzen Monat.
12126 Wie der Wirt, so der Gast.
12126 Wie der Wirt, so der Gast.
12127 Wie der Wirt, so schickt ihm Gott die Gäste.
12127 Wie der Wirt, so schickt ihm Gott die Gäste.
12128 Wie der Wolf behäutet ist, wird er wohl behaaren.
12128 Wie der Wolf behäutet ist, wird er wohl behaaren.
12129 Wie der Zeiger geht, so geht auch das Regiment.
12129 Wie der Zeiger geht, so geht auch das Regiment.
12130 Wie die Alten sungen, So zwitschern die Jungen.
12130 Wie die Alten sungen, So zwitschern die Jungen.
12131 Wie die Aufführung, so das Glück.
12131 Wie die Aufführung, so das Glück.
12132 Wie die Frau, so die Magd.
12132 Wie die Frau, so die Magd.
12133 Wie die Pfeife, so der Tanz.
12133 Wie die Pfeife, so der Tanz.
12134 Wie die Saat, so die Ernte.
12134 Wie die Saat, so die Ernte.
12135 Wie die Speise, so das Maul.
12135 Wie die Speise, so das Maul.
12136 Wie die Tat, so der Lohn.
12136 Wie die Tat, so der Lohn.
12137 Wie die Weise, so der Sang.
12137 Wie die Weise, so der Sang.
12138 Wie die Zucht, So die Frucht.
12138 Wie die Zucht, So die Frucht.
12139 Wie dir gehn die Backen, So gehn dir die Hacken.
12139 Wie dir gehn die Backen, So gehn dir die Hacken.
12140 Wie dir um mich Ist mir um dich.
12140 Wie dir um mich Ist mir um dich.
12141 Wie du dir gebettet hast, so liege.
12141 Wie du dir gebettet hast, so liege.
12142 Wie du grüßest, so dankt man dir.
12142 Wie du grüßest, so dankt man dir.
12143 Wie du kommst, so gehst du. Käm's, Ich nähm's.
12143 Wie du kommst, so gehst du. Käm's, Ich nähm's.
12144 Wie du mir, so ich dir, sprach die Frau zu dem Mann in der Brautnacht.
12144 Wie du mir, so ich dir, sprach die Frau zu dem Mann in der Brautnacht.
12145 Wie du mir, So ich dir.
12145 Wie du mir, So ich dir.
12146 Wie du säst, so wirst du ernten.
12146 Wie du säst, so wirst du ernten.
12147 Wie du tust, Also gewinnst ein Blust.
12147 Wie du tust, Also gewinnst ein Blust.
12148 Wie ein Ding nutzt, Wird es geputz* * Oben aus und nirgend an Hat noch selten gutgetan.
12148 Wie ein Ding nutzt, Wird es geputz* * Oben aus und nirgend an Hat noch selten gutgetan.
12149 Wie ein polnischer Stiefel, an beide Füße gerecht.
12149 Wie ein polnischer Stiefel, an beide Füße gerecht.
12150 Wie einem wächst das Gut, So wächst ihm auch der Mut.
12150 Wie einem wächst das Gut, So wächst ihm auch der Mut.
12151 Wie einer betet, so wird er erhört.
12151 Wie einer betet, so wird er erhört.
12152 Wie einer den Zaun hält, hält er auch das Gut.
12152 Wie einer den Zaun hält, hält er auch das Gut.
12153 Wie einer gesinnt ist, so ist er auch geschnäbelt.
12153 Wie einer gesinnt ist, so ist er auch geschnäbelt.
12154 Wie einer handelt, so sagt man ihm nach.
12154 Wie einer handelt, so sagt man ihm nach.
12155 Wie einer handelt, so sagt man's ihm nach.
12155 Wie einer handelt, so sagt man's ihm nach.
12156 Wie einer haushält, also hat sein Haus einen Giebel.
12156 Wie einer haushält, also hat sein Haus einen Giebel.
12157 Wie einer ißt, so arbeitet er auch.
12157 Wie einer ißt, so arbeitet er auch.
12158 Wie einer ist geboren, So wird er geschoren.
12158 Wie einer ist geboren, So wird er geschoren.
12159 Wie einer liest die Bibel, So steht seines Hauses Giebel.
12159 Wie einer liest die Bibel, So steht seines Hauses Giebel.
12160 Wie einer redet, so ist er.
12160 Wie einer redet, so ist er.
12161 Wie einer sein Bett macht, so mag er drauf liegen.
12161 Wie einer sein Bett macht, so mag er drauf liegen.
12162 Wie es vögelt, so legt es Eier.
12162 Wie es vögelt, so legt es Eier.
12163 Wie gebeten, abgeschlagen.
12163 Wie gebeten, abgeschlagen.
12164 Wie gern frißt die Katze Wurst; wenn sie nur die Haut hätte!
12164 Wie gern frißt die Katze Wurst; wenn sie nur die Haut hätte!
12165 Wie gerungen, So gelungen.
12165 Wie gerungen, So gelungen.
12166 Wie gesät, so geschnitten.
12166 Wie gesät, so geschnitten.
12167 Wie gewonnen, So zerronnen.
12167 Wie gewonnen, So zerronnen.
12168 Wie Haus so Gast, wie Gast so Kost.
12168 Wie Haus so Gast, wie Gast so Kost.
12169 Wie jeder ist So macht er Mist.
12169 Wie jeder ist So macht er Mist.
12170 Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
12170 Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
12171 Wie kommt der Teufel an eine arme Seele?
12171 Wie kommt der Teufel an eine arme Seele?
12172 Wie kommt Pilatus ins Credo?
12172 Wie kommt Pilatus ins Credo?
12173 Wie kommt Saul unter die Propheten?
12173 Wie kommt Saul unter die Propheten?
12174 Wie leicht kommt nicht ein Haar in die Butter!
12174 Wie leicht kommt nicht ein Haar in die Butter!
12175 Wie leicht kommt nicht ein Haar in die Butter.
12175 Wie leicht kommt nicht ein Haar in die Butter.
12176 Wie man ausmißt, wird einem eingemessen.
12176 Wie man ausmißt, wird einem eingemessen.
12177 Wie man aussät, scheuert man ein.
12177 Wie man aussät, scheuert man ein.
12178 Wie man beichtet, wird man absolviert.
12178 Wie man beichtet, wird man absolviert.
12179 Wie man den Acker bestellt, so trägt er.
12179 Wie man den Acker bestellt, so trägt er.
12180 Wie man den Meister lohnt, so wischt er das Schwert.
12180 Wie man den Meister lohnt, so wischt er das Schwert.
12181 Wie man dich grüßt, so sollst du danken.
12181 Wie man dich grüßt, so sollst du danken.
12182 Wie man die Kinder gewöhnt, so hat man sie.
12182 Wie man die Kinder gewöhnt, so hat man sie.
12183 Wie man dir ruft, so antworte.
12183 Wie man dir ruft, so antworte.
12184 Wie man einen Rechenpfennig setzt, so muß er gelten.
12184 Wie man einen Rechenpfennig setzt, so muß er gelten.
12185 Wie man fragt, wird man berichtet.
12185 Wie man fragt, wird man berichtet.
12186 Wie man glaubt, so geschieht einem.
12186 Wie man glaubt, so geschieht einem.
12187 Wie man glaubt, so lebt man, Wie man lebt, so stirbt man, Wie man stirbt, so fährt man, Wie man fährt, so bleibt man.
12187 Wie man glaubt, so lebt man, Wie man lebt, so stirbt man, Wie man stirbt, so fährt man, Wie man fährt, so bleibt man.
12188 Wie man in den Wald schreit, so schallt es wieder heraus.
12188 Wie man in den Wald schreit, so schallt es wieder heraus.
12189 Wie man ins Holz schreit, so schreit es zurück.
12189 Wie man ins Holz schreit, so schreit es zurück.
12190 Wie man sich bettet, so schläft man auch.
12190 Wie man sich bettet, so schläft man auch.
12191 Wie man's einem gönnt, so gibt man's ihm.
12191 Wie man's einem gönnt, so gibt man's ihm.
12192 Wie man's ins Loch hinein schreit, so ruft's wieder heraus.
12192 Wie man's ins Loch hinein schreit, so ruft's wieder heraus.
12193 Wie man's spinnt, so tucht es sich.
12193 Wie man's spinnt, so tucht es sich.
12194 Wie man's treibt, so geht's.
12194 Wie man's treibt, so geht's.
12195 Wie näher der Herberg, wie länger der Weg.
12195 Wie näher der Herberg, wie länger der Weg.
12196 Wie sich Bartelmäus hält, So ist der ganze Herbst bestellt.
12196 Wie sich Bartelmäus hält, So ist der ganze Herbst bestellt.
12197 Wie sich einer stellt, Also seine Pfeife gellt.
12197 Wie sich einer stellt, Also seine Pfeife gellt.
12198 Wie sie der Hirt zum Tor hinaustreibt.
12198 Wie sie der Hirt zum Tor hinaustreibt.
12199 Wie sie spann, So hat sie an.
12199 Wie sie spann, So hat sie an.
12200 Wie soll der andere Leute heißen schweigen, der selbst nicht schweigen kann?
12200 Wie soll der andere Leute heißen schweigen, der selbst nicht schweigen kann?
12201 Wie sollen die Wirte in den Himmel kommen, die unserm Herrgott seine Kunst abgelernt?
12201 Wie sollen die Wirte in den Himmel kommen, die unserm Herrgott seine Kunst abgelernt?
12202 Wie Stall, so Vieh.
12202 Wie Stall, so Vieh.
12203 Wie und wer, nicht was.
12203 Wie und wer, nicht was.
12204 Wie viel Knechte, so viel Feinde.
12204 Wie viel Knechte, so viel Feinde.
12205 Wie viel Köpfe, So viel Kröpfe.
12205 Wie viel Köpfe, So viel Kröpfe.
12206 Wie wohl und wie wehe Wird manchem in der Ehe!
12206 Wie wohl und wie wehe Wird manchem in der Ehe!
12207 Wiederkäuen verdrießt, wenn man keinen Magen dazu hat.
12207 Wiederkäuen verdrießt, wenn man keinen Magen dazu hat.
12208 Wiederkommen hat den Krämer betrogen.
12208 Wiederkommen hat den Krämer betrogen.
12209 Wiedersehen macht, Daß man Scheidens nicht acht't.
12209 Wiedersehen macht, Daß man Scheidens nicht acht't.
12210 Wiedervergelten ist auch nicht verboten.
12210 Wiedervergelten ist auch nicht verboten.
12211 Wien ist entweder windig oder giftig.
12211 Wien ist entweder windig oder giftig.
12212 Wien up Melk Is vor Elk, Melk up Wien Is Venien.
12212 Wien up Melk Is vor Elk, Melk up Wien Is Venien.
12213 Wie's auf die Mühle kommt, so wird's gemahlen.
12213 Wie's auf die Mühle kommt, so wird's gemahlen.
12214 Wie's zu Neste geht, also brütet es Junge.
12214 Wie's zu Neste geht, also brütet es Junge.
12215 Wiesen und Zehent sind leicht unterhalten.
12215 Wiesen und Zehent sind leicht unterhalten.
12216 Wieviel Leute, So viel Häute.
12216 Wieviel Leute, So viel Häute.
12217 Wild in der Jugend Bringt im Alter Tugend.
12217 Wild in der Jugend Bringt im Alter Tugend.
12218 Will das Roß nicht mehr ziehen, fällt es dem Schinder anheim.
12218 Will das Roß nicht mehr ziehen, fällt es dem Schinder anheim.
12219 Will der Teufel Heilige fangen, So steckt er Heilige an die Angel.
12219 Will der Teufel Heilige fangen, So steckt er Heilige an die Angel.
12220 Will die Katze nicht mausen, So laßt sie draußen.
12220 Will die Katze nicht mausen, So laßt sie draußen.
12221 Will ein Freund borgen, Vertröst ihn nicht auf morgen.
12221 Will ein Freund borgen, Vertröst ihn nicht auf morgen.
12222 Will einer zu schnell mit dem Klinkel ins Schloß, so kann er das Loch nicht finden.
12222 Will einer zu schnell mit dem Klinkel ins Schloß, so kann er das Loch nicht finden.
12223 Will er Ja, so will sie Nein, Will er Bier, so will sie Wein.
12223 Will er Ja, so will sie Nein, Will er Bier, so will sie Wein.
12224 Will man Bauern verderben, so setze man einen über den andern.
12224 Will man Bauern verderben, so setze man einen über den andern.
12225 Will uns Gott ernähren, So kann's St. Peter nicht wehren.
12225 Will uns Gott ernähren, So kann's St. Peter nicht wehren.
12226 Will unser Herrgott einen Narren, so macht er einen alten Mann zum Witwer.
12226 Will unser Herrgott einen Narren, so macht er einen alten Mann zum Witwer.
12227 Will unser Herrgott einen strafen, so läßt er ihn zuvor blind werden.
12227 Will unser Herrgott einen strafen, so läßt er ihn zuvor blind werden.
12228 Willegis, Willegis, Deiner Abkunft nicht vergiß.
12228 Willegis, Willegis, Deiner Abkunft nicht vergiß.
12229 Willfahren macht Freunde, Wahrsagen Feinde.
12229 Willfahren macht Freunde, Wahrsagen Feinde.
12230 Willig Herz macht leichte Füße.
12230 Willig Herz macht leichte Füße.
12231 Willige Rosse soll man nicht übertreiben.
12231 Willige Rosse soll man nicht übertreiben.
12232 Williges Pferd soll man nicht sporen.
12232 Williges Pferd soll man nicht sporen.
12233 Willkommen ist ein freundlich Wort, Doch bitter lautet Scherdichfort.
12233 Willkommen ist ein freundlich Wort, Doch bitter lautet Scherdichfort.
12234 Willkommen, der bringt.
12234 Willkommen, der bringt.
12235 Willkür bricht Stadtrecht, Stadtrecht bricht Landrecht, Landrecht bricht gemeines Recht.
12235 Willkür bricht Stadtrecht, Stadtrecht bricht Landrecht, Landrecht bricht gemeines Recht.
12236 Will's Gott ist ein gutes Wort von alters her.
12236 Will's Gott ist ein gutes Wort von alters her.
12237 Will's Gott, wer wendet's?
12237 Will's Gott, wer wendet's?
12238 Will's Unglück, so fällt eine Katze vom Stuhl.
12238 Will's Unglück, so fällt eine Katze vom Stuhl.
12239 Willst du den Narren fahen, Mußt als Gesell dich ihm nahen.
12239 Willst du den Narren fahen, Mußt als Gesell dich ihm nahen.
12240 Willst du eine Frau nehmen, so zieh die Ohren mehr als die Augen zu Rat.
12240 Willst du eine Frau nehmen, so zieh die Ohren mehr als die Augen zu Rat.
12241 Willst du einen Juden betrügen, mußt du ein Jude sein.
12241 Willst du einen Juden betrügen, mußt du ein Jude sein.
12242 Willst du gelobt sein, so stirb, willst du verachtet sein, so heirate.
12242 Willst du gelobt sein, so stirb, willst du verachtet sein, so heirate.
12243 Willst du gern die Tochter han, Sieh vorher die Mutter an.
12243 Willst du gern die Tochter han, Sieh vorher die Mutter an.
12244 Willst du haben Gemach, Bleib unter deinem Dach; Willst du haben Ruh, So bleib bei deiner Kuh.
12244 Willst du haben Gemach, Bleib unter deinem Dach; Willst du haben Ruh, So bleib bei deiner Kuh.
12245 Willst du lange leben gesund, Iß wie die Katze, trink wie der Hund.
12245 Willst du lange leben gesund, Iß wie die Katze, trink wie der Hund.
12246 Willst du mich, so hole mich.
12246 Willst du mich, so hole mich.
12247 Willst du 'nen Schalk fangen, so stell 'nen Schalk in die Lücken.
12247 Willst du 'nen Schalk fangen, so stell 'nen Schalk in die Lücken.
12248 Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.
12248 Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.
12249 Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, so schreib mit der Mistgabel.
12249 Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, so schreib mit der Mistgabel.
12250 Willst du nicht mit der Feder schreiben lernen, so schreib mit der Mistgabel.
12250 Willst du nicht mit der Feder schreiben lernen, so schreib mit der Mistgabel.
12251 Willst du nicht, so mußt du wohl.
12251 Willst du nicht, so mußt du wohl.
12252 Willst du nichts Unnützes kaufen, Mußt nicht auf den Jahrmarkt laufen.
12252 Willst du nichts Unnützes kaufen, Mußt nicht auf den Jahrmarkt laufen.
12253 Willst du stark sein, so überwinde dich selbst.
12253 Willst du stark sein, so überwinde dich selbst.
12254 Willst du strafen mich und Meine, Sieh vorher auf dich und Deine.
12254 Willst du strafen mich und Meine, Sieh vorher auf dich und Deine.
12255 Willst du treiben Kartenspiel, Laß nicht andre kicken viel.
12255 Willst du treiben Kartenspiel, Laß nicht andre kicken viel.
12256 Willst du um den Bau nicht weinen, Baue nur mit eignen Steinen.
12256 Willst du um den Bau nicht weinen, Baue nur mit eignen Steinen.
12257 Willst du was finden, such's nicht fern.
12257 Willst du was finden, such's nicht fern.
12258 Windmühlen kann man nicht mit Blasbälgen treiben.
12258 Windmühlen kann man nicht mit Blasbälgen treiben.
12259 Wir Deutschen haben viel grobe Sprichwörter, aber gute Meinung.
12259 Wir Deutschen haben viel grobe Sprichwörter, aber gute Meinung.
12260 Wir fehlen alle, sprach die Äbtissin, als ihr der Bauch schwoll.
12260 Wir fehlen alle, sprach die Äbtissin, als ihr der Bauch schwoll.
12261 Wir gehen durch ein Tor in die Kirche.
12261 Wir gehen durch ein Tor in die Kirche.
12262 Wir haben auf dich gewartet mit der linken Hand.
12262 Wir haben auf dich gewartet mit der linken Hand.
12263 Wir haben ein ganz ander Christentum als Christus.
12263 Wir haben ein ganz ander Christentum als Christus.
12264 Wir haben einen reichen Gott, je mehr er gibt, je mehr er hat.
12264 Wir haben einen reichen Gott, je mehr er gibt, je mehr er hat.
12265 Wir haben es also gefunden, wir müssen es also bleiben lassen.
12265 Wir haben es also gefunden, wir müssen es also bleiben lassen.
12266 Wir haben nicht alle einen Kopf, sonst müßten wir alle einen Hut haben.
12266 Wir haben nicht alle einen Kopf, sonst müßten wir alle einen Hut haben.
12267 Wir können andern raten, aber uns selbst nicht.
12267 Wir können andern raten, aber uns selbst nicht.
12268 Wir können nicht alle Bischof werden, man muß auch Bader haben.
12268 Wir können nicht alle Bischof werden, man muß auch Bader haben.
12269 Wir können nicht alle Papst zu Rom werden.
12269 Wir können nicht alle Papst zu Rom werden.
12270 Wir machen Musik, sagt der Bälgetreter zum Organisten.
12270 Wir machen Musik, sagt der Bälgetreter zum Organisten.
12271 Wir müssen eben nicht ins Zurzacher Schiff.
12271 Wir müssen eben nicht ins Zurzacher Schiff.
12272 Wir sind alle arme Sünder.
12272 Wir sind alle arme Sünder.
12273 Wir sind alle Menschen bis übers Knie, dann fängt das Luder an.
12273 Wir sind alle Menschen bis übers Knie, dann fängt das Luder an.
12274 Wir sind auch Kinder gewesen!
12274 Wir sind auch Kinder gewesen!
12275 Wir sind hier nicht auf dem Odenwald, sondern in einer löblichen Reichsstadt.
12275 Wir sind hier nicht auf dem Odenwald, sondern in einer löblichen Reichsstadt.
12276 Wir verachten das Eigne und lieben das Fremde.
12276 Wir verachten das Eigne und lieben das Fremde.
12277 Wir wollen dabei bleiben – wie der Guckuck bei seinem Gesang.
12277 Wir wollen dabei bleiben – wie der Guckuck bei seinem Gesang.
12278 Wir wollen es heunt beschlafen.
12278 Wir wollen es heunt beschlafen.
12279 Wir wollen ihn bitten, wie man den Esel tut!
12279 Wir wollen ihn bitten, wie man den Esel tut!
12280 Wir wollen sehen, sagt der Blinde.
12280 Wir wollen sehen, sagt der Blinde.
12281 Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.
12281 Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.
12282 Wir wollen's beschlafen!
12282 Wir wollen's beschlafen!
12283 Wir wollen's hinter den Schornstein schreiben, wo es die Hühner nicht auskratzen.
12283 Wir wollen's hinter den Schornstein schreiben, wo es die Hühner nicht auskratzen.
12284 Wir wollen's in den Kamin schreiben, wo's die Hühner nicht auskratzen.
12284 Wir wollen's in den Kamin schreiben, wo's die Hühner nicht auskratzen.
12285 Wir wollen's unterdessen verkühlen lassen.
12285 Wir wollen's unterdessen verkühlen lassen.
12286 Wir ziehen alle an einem Joche.
12286 Wir ziehen alle an einem Joche.
12287 Wir ziehen alle ein Seil.
12287 Wir ziehen alle ein Seil.
12288 Wir zielen nur, das Schicksal steuert.
12288 Wir zielen nur, das Schicksal steuert.
12289 Wirb, Das Glück ist mürb.
12289 Wirb, Das Glück ist mürb.
12290 Wird der Bauer ein Edelmann, So guckt er den Pflug mit Brillen an.
12290 Wird der Bauer ein Edelmann, So guckt er den Pflug mit Brillen an.
12291 Wird die Frau zur Bübin, so erfährt es der Mann am letzten.
12291 Wird die Frau zur Bübin, so erfährt es der Mann am letzten.
12292 Wird man grau und alt, Gibt's allerlei Gestalt.
12292 Wird man grau und alt, Gibt's allerlei Gestalt.
12293 Wirf das Beil nicht so weit hinweg, daß du's nicht wiederholen könntest.
12293 Wirf das Beil nicht so weit hinweg, daß du's nicht wiederholen könntest.
12294 Wirf die Stube nicht zum Fenster hinaus.
12294 Wirf die Stube nicht zum Fenster hinaus.
12295 Wirf noch einmal, so triffst du.
12295 Wirf noch einmal, so triffst du.
12296 Wirfst du den Hund mit einem feisten Bein und den Bettler mit einem Pfennig, so kommt er wieder.
12296 Wirfst du den Hund mit einem feisten Bein und den Bettler mit einem Pfennig, so kommt er wieder.
12297 Wirte und Huren bezahlt man vor dem Zapfen.
12297 Wirte und Huren bezahlt man vor dem Zapfen.
12298 Wirten und Huren darf man nichts schuldig bleiben.
12298 Wirten und Huren darf man nichts schuldig bleiben.
12299 Wisch dir die Schnute, Junge, gib dem Pastor ein Händchen und sag: Guten Tag, Lümmel!
12299 Wisch dir die Schnute, Junge, gib dem Pastor ein Händchen und sag: Guten Tag, Lümmel!
12300 Wissen ist leichter als tun.
12300 Wissen ist leichter als tun.
12301 Wissen, Wollen, Können macht 'nen guten Meister.
12301 Wissen, Wollen, Können macht 'nen guten Meister.
12302 Wissenschaft und Kunst Haben nie der Toren Gunst.
12302 Wissenschaft und Kunst Haben nie der Toren Gunst.
12303 Witz Kann für das Unglück litz.
12303 Witz Kann für das Unglück litz.
12304 Witz kommt nicht vor Jahren.
12304 Witz kommt nicht vor Jahren.
12305 Witz Litz (wenig), Übler Sitz.
12305 Witz Litz (wenig), Übler Sitz.
12306 Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.
12306 Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.
12307 Wo alle Stricke reißen, ist viel Knüpfens.
12307 Wo alle Stricke reißen, ist viel Knüpfens.
12308 Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armut nicht hinein.
12308 Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armut nicht hinein.
12309 Wo das Alter einzieht, da zieht es nicht wieder aus.
12309 Wo das Alter einzieht, da zieht es nicht wieder aus.
12310 Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück.
12310 Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück.
12311 Wo das Pflugeisen rastet, wird das Land nicht wohl gebaut.
12311 Wo das Pflugeisen rastet, wird das Land nicht wohl gebaut.
12312 Wo das Volk ist, da ist Nahrung.
12312 Wo das Volk ist, da ist Nahrung.
12313 Wo dein Herz wohnt, da liegt dein Hort.
12313 Wo dein Herz wohnt, da liegt dein Hort.
12314 Wo dein Herz, da dein Gott.
12314 Wo dein Herz, da dein Gott.
12315 Wo der Abt die Würfel legt, da dobbeln die Mönche.
12315 Wo der Abt die Würfel legt, da dobbeln die Mönche.
12316 Wo der beste Wein wächst, trinkt man den schlechtesten.
12316 Wo der beste Wein wächst, trinkt man den schlechtesten.
12317 Wo der Bürgermeister selbst ein Beck ist, da backt man das Brot zu klein.
12317 Wo der Bürgermeister selbst ein Beck ist, da backt man das Brot zu klein.
12318 Wo der Ferkel viel sind, da ist das Gespül dünn.
12318 Wo der Ferkel viel sind, da ist das Gespül dünn.
12319 Wo der Fuchs liegt, da tut er keinen Schaden.
12319 Wo der Fuchs liegt, da tut er keinen Schaden.
12320 Wo der Fuchs sein Lager hat, da raubt er nicht.
12320 Wo der Fuchs sein Lager hat, da raubt er nicht.
12321 Wo der Has gesetzt ist, will er bleiben.
12321 Wo der Has gesetzt ist, will er bleiben.
12322 Wo der Kaiser hinkommt, da steht ihm das Recht offen.
12322 Wo der Kaiser hinkommt, da steht ihm das Recht offen.
12323 Wo der Kessel überm Herde hängt, freit es sich am besten.
12323 Wo der Kessel überm Herde hängt, freit es sich am besten.
12324 Wo der König sitzt, da ist es obenan.
12324 Wo der König sitzt, da ist es obenan.
12325 Wo der liebe Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben.
12325 Wo der liebe Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben.
12326 Wo der Löffel ausreicht, da bedarf es der Kelle nicht.
12326 Wo der Löffel ausreicht, da bedarf es der Kelle nicht.
12327 Wo der Malzsack steht, kann der Roggensack nicht stehen.
12327 Wo der Malzsack steht, kann der Roggensack nicht stehen.
12328 Wo der Mann nicht selbst kommt, da wird ihm sein Haupt nicht wohl gewaschen.
12328 Wo der Mann nicht selbst kommt, da wird ihm sein Haupt nicht wohl gewaschen.
12329 Wo der Mistwagen nicht hingeht, da geht auch der Erntewagen nicht hin.
12329 Wo der Mistwagen nicht hingeht, da geht auch der Erntewagen nicht hin.
12330 Wo der Ochs König ist, sind die Kälber Prinzen.
12330 Wo der Ochs König ist, sind die Kälber Prinzen.
12331 Wo der Papst ist, da ist Rom.
12331 Wo der Papst ist, da ist Rom.
12332 Wo der Pflug hingeht, da geht auch der Zehent hin.
12332 Wo der Pflug hingeht, da geht auch der Zehent hin.
12333 Wo der Pfuscher findet Brot, Muß der Künstler leiden Not.
12333 Wo der Pfuscher findet Brot, Muß der Künstler leiden Not.
12334 Wo der Schlüssel am Tor hängt, da geht man gern aus und ein.
12334 Wo der Schlüssel am Tor hängt, da geht man gern aus und ein.
12335 Wo der Taler geschlagen ist, gilt er am meisten.
12335 Wo der Taler geschlagen ist, gilt er am meisten.
12336 Wo der Teufel das Kreuz voranträgt, da gehe nicht nach.
12336 Wo der Teufel das Kreuz voranträgt, da gehe nicht nach.
12337 Wo der Teufel nicht hin mag kommen, da schickt er seinen Boten (ein alt Weib) hin.
12337 Wo der Teufel nicht hin mag kommen, da schickt er seinen Boten (ein alt Weib) hin.
12338 Wo der Werg aus dem Hause trägt, da will ich nicht Flachs suchen.
12338 Wo der Werg aus dem Hause trägt, da will ich nicht Flachs suchen.
12339 Wo der Wirt vor der Türe steht, da sind nicht viel Gäste.
12339 Wo der Wirt vor der Türe steht, da sind nicht viel Gäste.
12340 Wo der Wolf Schafhirt ist, da geht es nicht bloß an die Wolle, sondern auch ans Fell.
12340 Wo der Wolf Schafhirt ist, da geht es nicht bloß an die Wolle, sondern auch ans Fell.
12341 Wo der Wolf weidet die Herd, Sind die Schäflein bald verzehrt.
12341 Wo der Wolf weidet die Herd, Sind die Schäflein bald verzehrt.
12342 Wo der Wolf wird der Hirt, Da sind die Schafe verirrt.
12342 Wo der Wolf wird der Hirt, Da sind die Schafe verirrt.
12343 Wo der Zaun am niedrigsten ist, springt jeder über.
12343 Wo der Zaun am niedrigsten ist, springt jeder über.
12344 Wo die ersten Wetter hinziehen, da ziehen auch die andern hin.
12344 Wo die ersten Wetter hinziehen, da ziehen auch die andern hin.
12345 Wo die Frau im Hause regiert, ist der Teufel Hausknecht.
12345 Wo die Frau im Hause regiert, ist der Teufel Hausknecht.
12346 Wo die Frau wirtschaftet, wächst der Speck am Balken.
12346 Wo die Frau wirtschaftet, wächst der Speck am Balken.
12347 Wo die Glocke von Leder ist und der Klöppel ein Fuchsschwanz, da hört man die Schläge nicht wei* * Das Glück ist kugelrund, Läuft einem in den Mund, Dem andern in den Strund, Verändert sich all Stund.
12347 Wo die Glocke von Leder ist und der Klöppel ein Fuchsschwanz, da hört man die Schläge nicht wei* * Das Glück ist kugelrund, Läuft einem in den Mund, Dem andern in den Strund, Verändert sich all Stund.
12348 Wo die Henne kräht und der Hahn schweigt, da geht's lüderlich zu.
12348 Wo die Henne kräht und der Hahn schweigt, da geht's lüderlich zu.
12349 Wo die Jesuiten Schul halten, da hat man bald keinen Schweinhirten mehr.
12349 Wo die Jesuiten Schul halten, da hat man bald keinen Schweinhirten mehr.
12350 Wo die Kirche ist, da ist der Krug nicht weit.
12350 Wo die Kirche ist, da ist der Krug nicht weit.
12351 Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen, und wär' es ein Misthaufen.
12351 Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen, und wär' es ein Misthaufen.
12352 Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran.
12352 Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran.
12353 Wo die Sonne aufgeht, da tagt es.
12353 Wo die Sonne aufgeht, da tagt es.
12354 Wo die Sparren faulen, Stürzen bald die Säulen.
12354 Wo die Sparren faulen, Stürzen bald die Säulen.
12355 Wo die Stiegel nieder sind, hüpfen die Hunde drüber.
12355 Wo die Stiegel nieder sind, hüpfen die Hunde drüber.
12356 Wo die Wies ist gemein, Ist das Gras gerne klein.
12356 Wo die Wies ist gemein, Ist das Gras gerne klein.
12357 Wo die Wirte Hahnrei sind, da kehren die Gäste gern ein.
12357 Wo die Wirte Hahnrei sind, da kehren die Gäste gern ein.
12358 Wo drei sind, muß einer den Narren abgeben.
12358 Wo drei sind, muß einer den Narren abgeben.
12359 Wo du deinen Glauben gelassen hast, da mußt du ihn wiedersuchen.
12359 Wo du deinen Glauben gelassen hast, da mußt du ihn wiedersuchen.
12360 Wo du hörst hohe Schwüre, Steht Lüge vor der Türe.
12360 Wo du hörst hohe Schwüre, Steht Lüge vor der Türe.
12361 Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.
12361 Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.
12362 Wo Edelleute sind, da sind auch Hasen.
12362 Wo Edelleute sind, da sind auch Hasen.
12363 Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.
12363 Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.
12364 Wo ein Brauhaus steht, kann kein Backhaus stehen.
12364 Wo ein Brauhaus steht, kann kein Backhaus stehen.
12365 Wo ein Gespenst ist, ist der Teufel nicht weit.
12365 Wo ein Gespenst ist, ist der Teufel nicht weit.
12366 Wo ein Hesse in ein fremd Haus kommt, so zittern die Nägel an den Wänden.
12366 Wo ein Hesse in ein fremd Haus kommt, so zittern die Nägel an den Wänden.
12367 Wo ein Kerl fällt, da kann ein Kerl aufstehen.
12367 Wo ein Kerl fällt, da kann ein Kerl aufstehen.
12368 Wo ein Kirchturm ist, da steckt unser Herrgott seinen Finger aus der Erde.
12368 Wo ein Kirchturm ist, da steckt unser Herrgott seinen Finger aus der Erde.
12369 Wo ein Ort auf der Hölle steht, tritt man dem Teufel leicht auf den Kopf.
12369 Wo ein Ort auf der Hölle steht, tritt man dem Teufel leicht auf den Kopf.
12370 Wo ein Schaf vorgeht, folgen die andern nach.
12370 Wo ein Schaf vorgeht, folgen die andern nach.
12371 Wo ein Schild aushängt, da ist Einkehr.
12371 Wo ein Schild aushängt, da ist Einkehr.
12372 Wo ein schöner Fleck ist, da schmeißt der Teufel ein Kloster hin oder einen Edelmann.
12372 Wo ein schöner Fleck ist, da schmeißt der Teufel ein Kloster hin oder einen Edelmann.
12373 Wo ein Verstand ist, der birgt sich nicht, er bricht heraus.
12373 Wo ein Verstand ist, der birgt sich nicht, er bricht heraus.
12374 Wo ein Westfale verdirbt und eine Weide vergeht, da muß es dürre sein.
12374 Wo ein Westfale verdirbt und eine Weide vergeht, da muß es dürre sein.
12375 Wo eine Frau, Macht's den Mann grau.
12375 Wo eine Frau, Macht's den Mann grau.
12376 Wo eine Kloppe (Begine) im Haus ist, sitzt der Teufel im Schornstein.
12376 Wo eine Kloppe (Begine) im Haus ist, sitzt der Teufel im Schornstein.
12377 Wo eine Volle ist, kann man schon hausen.
12377 Wo eine Volle ist, kann man schon hausen.
12378 Wo einer hin will, da tut ihm das Glück die Tür auf.
12378 Wo einer hin will, da tut ihm das Glück die Tür auf.
12379 Wo einer sein Gut findet, da spricht er es an.
12379 Wo einer sein Gut findet, da spricht er es an.
12380 Wo einer weise ist, sind zweie glücklich.
12380 Wo einer weise ist, sind zweie glücklich.
12381 Wo Einigkeit ist, wohnt Gott.
12381 Wo Einigkeit ist, wohnt Gott.
12382 Wo er hinkömmt, da ist's gut gewesen oder will schlimm werden.
12382 Wo er hinkömmt, da ist's gut gewesen oder will schlimm werden.
12383 Wo es eben geht, ist gut Fuhrmann sein.
12383 Wo es eben geht, ist gut Fuhrmann sein.
12384 Wo es einem wehe tut, dahin greift man sich oft.
12384 Wo es einem wehe tut, dahin greift man sich oft.
12385 Wo es genau ist, da muß man's genau nehmen.
12385 Wo es genau ist, da muß man's genau nehmen.
12386 Wo es immer tröpfelt, wird es nimmer trocken.
12386 Wo es immer tröpfelt, wird es nimmer trocken.
12387 Wo es kahl ist, kann man nichts ausraufen.
12387 Wo es kahl ist, kann man nichts ausraufen.
12388 Wo es mich juckt, da darf ich nicht krauen.
12388 Wo es mich juckt, da darf ich nicht krauen.
12389 Wo es mir wohlgeht, da ist mein Vaterland.
12389 Wo es mir wohlgeht, da ist mein Vaterland.
12390 Wo es nicht stinken darf, muß man nicht f–.
12390 Wo es nicht stinken darf, muß man nicht f–.
12391 Wo es schmerzt, da greift man hin.
12391 Wo es schmerzt, da greift man hin.
12392 Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
12392 Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
12393 Wo Eulen und Kauze einander gute Nacht sagen.
12393 Wo Eulen und Kauze einander gute Nacht sagen.
12394 Wo Fasten ist und Beten, da bleibt keine Metz im Haus.
12394 Wo Fasten ist und Beten, da bleibt keine Metz im Haus.
12395 Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
12395 Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
12396 Wo Füchse und Hasen einander gute Nacht sagen.
12396 Wo Füchse und Hasen einander gute Nacht sagen.
12397 Wo Furcht, da Ehre.
12397 Wo Furcht, da Ehre.
12398 Wo Furcht, da Scham; wo Scham, da Ehre.
12398 Wo Furcht, da Scham; wo Scham, da Ehre.
12399 Wo Gänse sind, da ist Geschnatter, und wo Frauen, da sind viel Mären.
12399 Wo Gänse sind, da ist Geschnatter, und wo Frauen, da sind viel Mären.
12400 Wo Geld ist, da ist der Teufel; wo keins ist, da ist er zweimal. [* fehlt bei Simrock.]
12400 Wo Geld ist, da ist der Teufel; wo keins ist, da ist er zweimal. [* fehlt bei Simrock.]
12401 Wo Geld kehrt und wendt, Hat die Freundschaft bald ein End.
12401 Wo Geld kehrt und wendt, Hat die Freundschaft bald ein End.
12402 Wo Geld redet, da gilt alle Rede nicht.
12402 Wo Geld redet, da gilt alle Rede nicht.
12403 Wo Geld und Gut, Da ist kein Mut.
12403 Wo Geld und Gut, Da ist kein Mut.
12404 Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen.
12404 Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen.
12405 Wo geschellt wird, sind Glocken.
12405 Wo geschellt wird, sind Glocken.
12406 Wo Gewalt geht vor Recht, Bin ich lieber Herr denn Knecht.
12406 Wo Gewalt geht vor Recht, Bin ich lieber Herr denn Knecht.
12407 Wo Gewalt Herr ist, da ist Gerechtigkeit Knecht.
12407 Wo Gewalt Herr ist, da ist Gerechtigkeit Knecht.
12408 Wo Gewalt Recht hat, hat das Recht keine Gewalt.
12408 Wo Gewalt Recht hat, hat das Recht keine Gewalt.
12409 Wo Gewalt Richter ist, da ist bös rechten.
12409 Wo Gewalt Richter ist, da ist bös rechten.
12410 Wo Glück aufgeht, da geht Demut unter.
12410 Wo Glück aufgeht, da geht Demut unter.
12411 Wo Gold redet, da gilt all andre Rede nicht.
12411 Wo Gold redet, da gilt all andre Rede nicht.
12412 Wo Gold vorregnet, da regnet es Laster nach.
12412 Wo Gold vorregnet, da regnet es Laster nach.
12413 Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.
12413 Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.
12414 Wo Gott eine Kirche baut, stellt der Teufel eine Kapelle daneben.
12414 Wo Gott eine Kirche baut, stellt der Teufel eine Kapelle daneben.
12415 Wo Gott fünf segnet, da segnet er auch sechs.
12415 Wo Gott fünf segnet, da segnet er auch sechs.
12416 Wo haben wir miteinander die Säue gehütet?
12416 Wo haben wir miteinander die Säue gehütet?
12417 Wo haben wir zusammen die Schweine gehütet?
12417 Wo haben wir zusammen die Schweine gehütet?
12418 Wo Haut und Haar nicht gut sind, da gibt es keinen schönen Pelz.
12418 Wo Haut und Haar nicht gut sind, da gibt es keinen schönen Pelz.
12419 Wo Herren sind, da sind Decklaken.
12419 Wo Herren sind, da sind Decklaken.
12420 Wo Hessen und Holländer verderben, Wer könnte da sein Brot erwerben?
12420 Wo Hessen und Holländer verderben, Wer könnte da sein Brot erwerben?
12421 Wo Hofluft weht, ist nicht gut wohnen.
12421 Wo Hofluft weht, ist nicht gut wohnen.
12422 Wo Holz gehauen wird, da fallen Späne.
12422 Wo Holz gehauen wird, da fallen Späne.
12423 Wo ich aß und nicht trank, Da weiß ich keinen Dank.
12423 Wo ich aß und nicht trank, Da weiß ich keinen Dank.
12424 Wo ich gerne bin, Da darf ich nicht hin; Aber was ich nicht mag, Das hab ich alle Tag.
12424 Wo ich gerne bin, Da darf ich nicht hin; Aber was ich nicht mag, Das hab ich alle Tag.
12425 Wo ich hinkomme, da ist Kirmes gewesen oder wird noch sein.
12425 Wo ich hinkomme, da ist Kirmes gewesen oder wird noch sein.
12426 Wo jedermann geht, wächst kein Gras.
12426 Wo jedermann geht, wächst kein Gras.
12427 Wo kein Bart, da ist auch kein Verstand.
12427 Wo kein Bart, da ist auch kein Verstand.
12428 Wo kein Bezwang, da ist keine Ehre.
12428 Wo kein Bezwang, da ist keine Ehre.
12429 Wo kein Geld ist, da ist auch keine Vergebung der Sünden.
12429 Wo kein Geld ist, da ist auch keine Vergebung der Sünden.
12430 Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.
12430 Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.
12431 Wo kein Laster ist, da ist keine Tugend.
12431 Wo kein Laster ist, da ist keine Tugend.
12432 Wo kein Mistus ist, ist kein Christus.
12432 Wo kein Mistus ist, ist kein Christus.
12433 Wo kein Salz im Hause ist, da mangelt es am besten Gewürz.
12433 Wo kein Salz im Hause ist, da mangelt es am besten Gewürz.
12434 Wo kein Schleier, da ist keine Freude.
12434 Wo kein Schleier, da ist keine Freude.
12435 Wo kein Zank ist, da ist auch keine Ehre, sprach der Glöckner und schlug seine Heiligen.
12435 Wo kein Zank ist, da ist auch keine Ehre, sprach der Glöckner und schlug seine Heiligen.
12436 Wo kein Zwang ist, ist auch keine Ehre.
12436 Wo kein Zwang ist, ist auch keine Ehre.
12437 Wo keine Frau, da geschieht dem Kranken weh.
12437 Wo keine Frau, da geschieht dem Kranken weh.
12438 Wo keine Not, ist Hülfe nichts wert.
12438 Wo keine Not, ist Hülfe nichts wert.
12439 Wo keine Ochsen sind, da ist die Krippe rein.
12439 Wo keine Ochsen sind, da ist die Krippe rein.
12440 Wo keine Scham ist, ist auch keine Tugend.
12440 Wo keine Scham ist, ist auch keine Tugend.
12441 Wo keine Zucht ist, ist keine Ehre.
12441 Wo keine Zucht ist, ist keine Ehre.
12442 Wo Lex voran, Da Fraus Gespann.
12442 Wo Lex voran, Da Fraus Gespann.
12443 Wo Liebe fehlt, erblickt man alle Fehler.
12443 Wo Liebe fehlt, erblickt man alle Fehler.
12444 Wo Liebe, da ist Treue.
12444 Wo Liebe, da ist Treue.
12445 Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.
12445 Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.
12446 Wo man das Gras hegt, da wächst es.
12446 Wo man das Gras hegt, da wächst es.
12447 Wo man das Placebo singt, da muß die Wahrheit zurückstehen.
12447 Wo man das Placebo singt, da muß die Wahrheit zurückstehen.
12448 Wo man den Esel krönt, Da ist Stadt und Land gehöhnt.
12448 Wo man den Esel krönt, Da ist Stadt und Land gehöhnt.
12449 Wo man den Habicht über die Hühner setzt, da ist ihr Tod gewiß.
12449 Wo man den Habicht über die Hühner setzt, da ist ihr Tod gewiß.
12450 Wo man den Pumpernickel in der Kirche singt, muß man mitsingen.
12450 Wo man den Pumpernickel in der Kirche singt, muß man mitsingen.
12451 Wo man des Teufels gedenkt, da will er sein.
12451 Wo man des Teufels gedenkt, da will er sein.
12452 Wo man die Katze streichelt, da ist sie gern.
12452 Wo man die Katze streichelt, da ist sie gern.
12453 Wo man Häcksel sät, wird kein Korn geerntet.
12453 Wo man Häcksel sät, wird kein Korn geerntet.
12454 Wo man ißt, geh hinzu, wo man Geld zählt, geh hinweg.
12454 Wo man ißt, geh hinzu, wo man Geld zählt, geh hinweg.
12455 Wo man Liebe säet, da wächst Freud empor.
12455 Wo man Liebe säet, da wächst Freud empor.
12456 Wo man Liebe sät, da wächst Freude.
12456 Wo man Liebe sät, da wächst Freude.
12457 Wo man mich sucht, da findet man mich.
12457 Wo man mich sucht, da findet man mich.
12458 Wo man mit Feuerbränden wirft, da bläst der Teufel in die Asche.
12458 Wo man mit Feuerbränden wirft, da bläst der Teufel in die Asche.
12459 Wo man mit goldenen Büchsen schießt, da hat das Recht sein Schloß verloren.
12459 Wo man mit goldenen Büchsen schießt, da hat das Recht sein Schloß verloren.
12460 Wo man Vater und Mutter spricht, da hört man die freundlichsten Namen.
12460 Wo man Vater und Mutter spricht, da hört man die freundlichsten Namen.
12461 Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm.
12461 Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm.
12462 Wo man zimmert, da fallen Späne.
12462 Wo man zimmert, da fallen Späne.
12463 Wo mein Beutel aufgeht, da raucht meine Küche.
12463 Wo mein Beutel aufgeht, da raucht meine Küche.
12464 Wo mein Säckel aufgeht, da raucht meine Küche.
12464 Wo mein Säckel aufgeht, da raucht meine Küche.
12465 Wo Menschenhand zu kurz ist, da ist Gottes Hand noch lang genug.
12465 Wo Menschenhand zu kurz ist, da ist Gottes Hand noch lang genug.
12466 Wo nicht rein, So doch fein.
12466 Wo nicht rein, So doch fein.
12467 Wo nichts innen ist, da geht nichts aus.
12467 Wo nichts innen ist, da geht nichts aus.
12468 Wo nichts ist, da rehrt nichts.
12468 Wo nichts ist, da rehrt nichts.
12469 Wo nichts ist, da reist nichts.
12469 Wo nichts ist, da reist nichts.
12470 Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.
12470 Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.
12471 Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit.
12471 Wo Rauch aufgeht, da ist Feuer nicht weit.
12472 Wo Rauch aufgeht, muß Feuer sein.
12472 Wo Rauch aufgeht, muß Feuer sein.
12473 Wo Rauch ist, muß auch Feuer sein.
12473 Wo Rauch ist, muß auch Feuer sein.
12474 Wo recht viel zum Besten ist, da bleibt nicht viel übrig.
12474 Wo recht viel zum Besten ist, da bleibt nicht viel übrig.
12475 Wo Reue ist, da ist auch Gnade.
12475 Wo Reue ist, da ist auch Gnade.
12476 Wo Scham ist, da ist Ehre.
12476 Wo Scham ist, da ist Ehre.
12477 Wo Scham ist, ist Tugend.
12477 Wo Scham ist, ist Tugend.
12478 Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht.
12478 Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht.
12479 Wo sich der Esel einmal stößt, da nimmt er sich in acht.
12479 Wo sich der Esel einmal stößt, da nimmt er sich in acht.
12480 Wo sich der Esel wälzt, da muß er Haare lassen.
12480 Wo sich der Esel wälzt, da muß er Haare lassen.
12481 Wo sich zwei zanken, gewinnt der dritte.
12481 Wo sich zwei zanken, gewinnt der dritte.
12482 Wo sieben essen, da ißt auch noch einer.
12482 Wo sieben essen, da ißt auch noch einer.
12483 Wo Stolz, da Schmach.
12483 Wo Stolz, da Schmach.
12484 Wo Strafe, da Zucht, Wo Friede, da Frucht.
12484 Wo Strafe, da Zucht, Wo Friede, da Frucht.
12485 Wo Tauben sind, da fliegen Tauben zu.
12485 Wo Tauben sind, da fliegen Tauben zu.
12486 Wo Trauer im Haus ist, da steht Trübsal vor der Tür.
12486 Wo Trauer im Haus ist, da steht Trübsal vor der Tür.
12487 Wo Treue Wurzel schlägt, macht Gott einen Baum daraus.
12487 Wo Treue Wurzel schlägt, macht Gott einen Baum daraus.
12488 Wo Trinken eine Ehr ist, da ist Speien keine Schande.
12488 Wo Trinken eine Ehr ist, da ist Speien keine Schande.
12489 Wo Uneinigkeit sich straußt, da wird das Haus zu enge.
12489 Wo Uneinigkeit sich straußt, da wird das Haus zu enge.
12490 Wo viel Freier sind, da sind wenig Nehmer.
12490 Wo viel Freier sind, da sind wenig Nehmer.
12491 Wo viel ist, da will auch viel hin.
12491 Wo viel ist, da will auch viel hin.
12492 Wo viel Säue sind, wird das Gespül dünn.
12492 Wo viel Säue sind, wird das Gespül dünn.
12493 Wo viel Wind ist, da ist selten Staub.
12493 Wo viel Wind ist, da ist selten Staub.
12494 Wo Wasser gewesen ist, da kommt Wasser wieder.
12494 Wo Wasser gewesen ist, da kommt Wasser wieder.
12495 Wo weder Glauben an Himmel noch Hölle, Da zieht der Teufel alle Gefälle.
12495 Wo weder Glauben an Himmel noch Hölle, Da zieht der Teufel alle Gefälle.
12496 Wo Weiber regieren, steigen die Stühle auf die Bänke.
12496 Wo Weiber regieren, steigen die Stühle auf die Bänke.
12497 Wo Weiber und Hasen zu Felde blasen, Da geht es ab mit langen Nasen.
12497 Wo Weiber und Hasen zu Felde blasen, Da geht es ab mit langen Nasen.
12498 Wo Wein eingeht, da geht der Witz aus.
12498 Wo Wein eingeht, da geht der Witz aus.
12499 Wo Wein geht ein, geht Scham aus.
12499 Wo Wein geht ein, geht Scham aus.
12500 Wo Weise sind, da finden sich auch Toren.
12500 Wo Weise sind, da finden sich auch Toren.
12501 Wo zwei wetten, muß einer verlieren.
12501 Wo zwei wetten, muß einer verlieren.
12502 Woher haben die Heiden die Hemden?
12502 Woher haben die Heiden die Hemden?
12503 Wohin der Dieb mit dem Strang, Dahin gehört der Hirsch mit dem Fang.
12503 Wohin der Dieb mit dem Strang, Dahin gehört der Hirsch mit dem Fang.
12504 Wohin man pfarrt, Da wird man verscharrt.
12504 Wohin man pfarrt, Da wird man verscharrt.
12505 Wohl anfangen ist gut, wohl enden ist besser.
12505 Wohl anfangen ist gut, wohl enden ist besser.
12506 Wohl dem, der sich mit Ehren Am eignen Herd mag nähren.
12506 Wohl dem, der sich mit Ehren Am eignen Herd mag nähren.
12507 Wohl erzogen Hat selten gelogen.
12507 Wohl erzogen Hat selten gelogen.
12508 Wohl gebetet ist halb studiert.
12508 Wohl gebetet ist halb studiert.
12509 Wohl geklopft und übel gemacht Ist eine halbe Meisterschaft.
12509 Wohl geklopft und übel gemacht Ist eine halbe Meisterschaft.
12510 Wohl gelebt, wohl gestorben.
12510 Wohl gelebt, wohl gestorben.
12511 Wohl geratene Kinder, des Alters Stab.
12511 Wohl geratene Kinder, des Alters Stab.
12512 Wohl gesäckelt, wohl gehalten.
12512 Wohl gesäckelt, wohl gehalten.
12513 Wohl oder besser tun ist niemand verboten.
12513 Wohl oder besser tun ist niemand verboten.
12514 Wohl schweigen ist eine größere Kunst als wohl reden.
12514 Wohl schweigen ist eine größere Kunst als wohl reden.
12515 Wohl sterben Ist nicht verderben, Sondern das ewige Leben erben.
12515 Wohl sterben Ist nicht verderben, Sondern das ewige Leben erben.
12516 Wohl und übel, untereinander, wie es kommt.
12516 Wohl und übel, untereinander, wie es kommt.
12517 Wohl vorgehen macht wohl folgen.
12517 Wohl vorgehen macht wohl folgen.
12518 Wohlerhalten verliegt sich nicht.
12518 Wohlerhalten verliegt sich nicht.
12519 Wohlerzogen Hat nie gelogen.
12519 Wohlerzogen Hat nie gelogen.
12520 Wohlfeil kostet viel Geld.
12520 Wohlfeil kostet viel Geld.
12521 Wohlfeil kramen, nichts verschenken.
12521 Wohlfeil kramen, nichts verschenken.
12522 Wohlgesäckelt, wohlgehalten.
12522 Wohlgesäckelt, wohlgehalten.
12523 Wohlgetan Ist viel getan.
12523 Wohlgetan Ist viel getan.
12524 Wohlgetan überlebt den Tod.
12524 Wohlgetan überlebt den Tod.
12525 Wohlschmack Bringt Bettelsack.
12525 Wohlschmack Bringt Bettelsack.
12526 Wohltat annehmen ist Freiheit verkaufen.
12526 Wohltat annehmen ist Freiheit verkaufen.
12527 Wohltat ist gar bald vergessen, Übeltat hart zugemessen.
12527 Wohltat ist gar bald vergessen, Übeltat hart zugemessen.
12528 Wohltaten schreibt man nicht in den Kalender.
12528 Wohltaten schreibt man nicht in den Kalender.
12529 Wohltun ist bald tun.
12529 Wohltun ist bald tun.
12530 Wohltun trägt Zinsen.
12530 Wohltun trägt Zinsen.
12531 Wohltun und übel hören ist königlich.