Alle deutschen Sprichwörter mit A

Finde Sprichwörter, die folgendes enthalten:



2 Abbitte ist die beste Buße.
2 Abbitte ist die beste Buße.
3 Abendrede und Morgenrede kommen selten überein.
3 Abendrede und Morgenrede kommen selten überein.
4 Abendrot Bringt gut Morgenbrot.
4 Abendrot Bringt gut Morgenbrot.
5 Abendrot, Gutwetterbot.
5 Abendrot, Gutwetterbot.
6 Abends putzt sich des Kuhhirten Frau.
6 Abends putzt sich des Kuhhirten Frau.
7 Abends vull, Morgens null.
7 Abends vull, Morgens null.
8 Abends wird der Faule fleißig.
8 Abends wird der Faule fleißig.
9 Abendsegen, Morgensegen.
9 Abendsegen, Morgensegen.
10 Aber, Wenn und Gar Sind des Teufels War.
10 Aber, Wenn und Gar Sind des Teufels War.
11 Abrechnen ist gut bezahlen.
11 Abrechnen ist gut bezahlen.
12 Abschlag ist gute Zahlung.
12 Abschlag ist gute Zahlung.
13 Absicht ist die Seele der Tat.
13 Absicht ist die Seele der Tat.
14 Ach Gott, meine arme Dreizehn, sagte der Töpfer und fiel mit zwölf Töpfen vom Boden.
14 Ach Gott, meine arme Dreizehn, sagte der Töpfer und fiel mit zwölf Töpfen vom Boden.
15 Ach, es ist zu spät, sprach die Frau, als der Knecht sie bei dem Leichenzug ihres Mannes um Heirat anging.
15 Ach, es ist zu spät, sprach die Frau, als der Knecht sie bei dem Leichenzug ihres Mannes um Heirat anging.
16 Acht und Aberacht macht sechzehn.
16 Acht und Aberacht macht sechzehn.
17 Achte dich klein, Mit niemand zu gemein, So wirst du wohlgelitten sein.
17 Achte dich klein, Mit niemand zu gemein, So wirst du wohlgelitten sein.
18 Achte keinen Ort ohne ein Ohr.
18 Achte keinen Ort ohne ein Ohr.
19 Achternao löpp dünne Beer.
19 Achternao löpp dünne Beer.
20 Achtest du mein, So acht ich dein.
20 Achtest du mein, So acht ich dein.
21 Ackersmann, Schlackersmann, Ich lobe mir den Handwerksmann.
21 Ackersmann, Schlackersmann, Ich lobe mir den Handwerksmann.
22 Ackerwerk, Wackerwerk.
22 Ackerwerk, Wackerwerk.
23 Adam muß eine Eva han, Die er zeiht, was er getan.
23 Adam muß eine Eva han, Die er zeiht, was er getan.
24 Adams Kinder sind Adam gleich.
24 Adams Kinder sind Adam gleich.
25 Ade Sünde, ade Schande!
25 Ade Sünde, ade Schande!
26 Ade, Lieb, ich kann nicht weinen: Verlier ich dich, ich weiß noch einen.
26 Ade, Lieb, ich kann nicht weinen: Verlier ich dich, ich weiß noch einen.
27 Ade, Welt, ich geh ins Kloster!
27 Ade, Welt, ich geh ins Kloster!
28 Ade, Welt, ich geh ins Tyrol!
28 Ade, Welt, ich geh ins Tyrol!
29 Adel hat kein Erbrecht.
29 Adel hat kein Erbrecht.
30 Adel ist von Bauern her.
30 Adel ist von Bauern her.
31 Adel sitzt im Gemüte, Nicht im Geblüte.
31 Adel sitzt im Gemüte, Nicht im Geblüte.
32 Adel, Tadel.
32 Adel, Tadel.
33 Adel, Tugend, Kunst Sind ohne Geld umsunst.
33 Adel, Tugend, Kunst Sind ohne Geld umsunst.
34 Adelig und edel sind zweierlei.
34 Adelig und edel sind zweierlei.
35 Adelig, was ehrlich.
35 Adelig, was ehrlich.
36 Adelsbrief und Hofsuppen Sind gemeiner denn ein Bauernjuppen.
36 Adelsbrief und Hofsuppen Sind gemeiner denn ein Bauernjuppen.
37 Adler brüten keine Tauben.
37 Adler brüten keine Tauben.
38 Adler fängt keine Mücken.
38 Adler fängt keine Mücken.
39 Adler fängt nicht Fliegen.
39 Adler fängt nicht Fliegen.
40 Adler haben große Flügel, aber auch scharfe Klauen.
40 Adler haben große Flügel, aber auch scharfe Klauen.
41 Advokaten und Soldaten Sind des Teufels Spielkamraden.
41 Advokaten und Soldaten Sind des Teufels Spielkamraden.
42 Advokaten, Schadvokaten.
42 Advokaten, Schadvokaten.
43 Affen bleiben Affen, wenn man sie auch in Sammet kleidet.
43 Affen bleiben Affen, wenn man sie auch in Sammet kleidet.
44 Affen fängt man mit großen Bundschuhen.
44 Affen fängt man mit großen Bundschuhen.
45 Affen sind Affen, wenn sie schon Chorröcke tragen.
45 Affen sind Affen, wenn sie schon Chorröcke tragen.
46 Affen und Pfaffen Lassen sich nicht strafen.
46 Affen und Pfaffen Lassen sich nicht strafen.
47 Afterreden und Zorn gehören sich nicht über Tisch.
47 Afterreden und Zorn gehören sich nicht über Tisch.
48 Alefanz Macht die Schuhe ganz.
48 Alefanz Macht die Schuhe ganz.
49 Alexander der Große War klein zu Rosse.
49 Alexander der Große War klein zu Rosse.
50 All Ding hat ein Ende und die Mettwurst hat zwei.
50 All Ding hat ein Ende und die Mettwurst hat zwei.
51 All Ding ist nur eine Weile schön.
51 All Ding ist nur eine Weile schön.
52 All Ding will vor Rat, dann Tat haben.
52 All Ding will vor Rat, dann Tat haben.
53 All Ding, das sich bessert, ist gut.
53 All Ding, das sich bessert, ist gut.
54 Alle Dinge stehen in einer Wegscheide.
54 Alle Dinge stehen in einer Wegscheide.
55 Alle Flüsse laufen ins Meer.
55 Alle Flüsse laufen ins Meer.
56 Alle Frachten lichten, sagte der Schiffer, da warf er seine Frau über Bord.
56 Alle Frachten lichten, sagte der Schiffer, da warf er seine Frau über Bord.
57 Alle Freier sind reich und alle Gefangenen arm.
57 Alle Freier sind reich und alle Gefangenen arm.
58 Alle Freude steckt in der Weinkarte.
58 Alle Freude steckt in der Weinkarte.
59 Alle Gleichnisse hinken.
59 Alle Gleichnisse hinken.
60 Alle Glieder am Menschen sind Zungen.
60 Alle Glieder am Menschen sind Zungen.
61 Alle grauen Mäntel haben grau Tuch.
61 Alle grauen Mäntel haben grau Tuch.
62 Alle guten Gaben kommen von oben.
62 Alle guten Gaben kommen von oben.
63 Alle guten Geister loben Gott.
63 Alle guten Geister loben Gott.
64 Alle guten Geister Loben ihren Meister.
64 Alle guten Geister Loben ihren Meister.
65 Alle Hahnen müssen einen Kamm haben.
65 Alle Hahnen müssen einen Kamm haben.
66 Alle Jahr ein Käs, wenig Käs; alle Jahr ein Kind, viel Kind.
66 Alle Jahr ein Käs, wenig Käs; alle Jahr ein Kind, viel Kind.
67 Alle kleinen Wasser laufen in die großen.
67 Alle kleinen Wasser laufen in die großen.
68 Alle Kühe sind Kälber gewesen.
68 Alle Kühe sind Kälber gewesen.
69 Alle Land Sind des Weisen Vaterland.
69 Alle Land Sind des Weisen Vaterland.
70 Alle Laster nehmen mit der Zeit ab, nur Geiz und Lüge nehmen zu.
70 Alle Laster nehmen mit der Zeit ab, nur Geiz und Lüge nehmen zu.
71 Alle Leute konnten nicht treffen, aber mein Sohn schoß dicht vorbei.
71 Alle Leute konnten nicht treffen, aber mein Sohn schoß dicht vorbei.
72 Alle listigen Füchse kommen endlich beim Kürschner in der Beize zusammen.
72 Alle listigen Füchse kommen endlich beim Kürschner in der Beize zusammen.
73 Alle Mädchen sind Jungfern, solange der Bauch schweigt.
73 Alle Mädchen sind Jungfern, solange der Bauch schweigt.
74 Alle Menschen auf Erden könnten noch keinen Schleifstein schinden.
74 Alle Menschen auf Erden könnten noch keinen Schleifstein schinden.
75 Alle Menschen wissen nicht, was ein gut Kraut kostet.
75 Alle Menschen wissen nicht, was ein gut Kraut kostet.
76 Alle Morgen Neue Sorgen.
76 Alle Morgen Neue Sorgen.
77 Alle sieben Jahr ein Flohjahr, Alle sieben Jahr ein Raupenjahr, Alle sieben Jahr ein Käferjahr.
77 Alle sieben Jahr ein Flohjahr, Alle sieben Jahr ein Raupenjahr, Alle sieben Jahr ein Käferjahr.
78 Alle sieben Jahr frißt man bei Hof einen Küchenjungen auf.
78 Alle sieben Jahr frißt man bei Hof einen Küchenjungen auf.
79 Alle Sünden geschehen freiwillig.
79 Alle Sünden geschehen freiwillig.
80 Alle Tierlein leben gerne.
80 Alle Tierlein leben gerne.
81 Alle vergessenen Sünden sind quitt.
81 Alle vergessenen Sünden sind quitt.
82 Alle Vorteile gelten.
82 Alle Vorteile gelten.
83 Alle Vorteile helfen, sind sie noch so klein.
83 Alle Vorteile helfen, sind sie noch so klein.
84 Alle Wappen müssen Gold oder Silber haben.
84 Alle Wappen müssen Gold oder Silber haben.
85 Alle Wege führen nach Rom.
85 Alle Wege führen nach Rom.
86 Alle Welt hat nur einen Willen: daß es ihr wohlgehe.
86 Alle Welt hat nur einen Willen: daß es ihr wohlgehe.
87 Alle Welt lebt eines Gottes, aber nicht eines Menschen.
87 Alle Welt lebt eines Gottes, aber nicht eines Menschen.
88 Alle Werktag um den Herd Ist des Sonntags schämenswert.
88 Alle Werktag um den Herd Ist des Sonntags schämenswert.
89 Alle wissen guten Rat, Nur nicht, wer ihn nötig hat.
89 Alle wissen guten Rat, Nur nicht, wer ihn nötig hat.
90 Alle Zeichen lügen nicht.
90 Alle Zeichen lügen nicht.
91 Alle zwanzig Jahr eine neue Welt.
91 Alle zwanzig Jahr eine neue Welt.
92 Allein getan, allein gebüßt.
92 Allein getan, allein gebüßt.
93 Allein ist einem am besten.
93 Allein ist einem am besten.
94 Allein lügen am besten.
94 Allein lügen am besten.
95 Allein mein Oder laß gar sein.
95 Allein mein Oder laß gar sein.
96 Allein singen und allein dreschen ist eine langweilige Arbeit.
96 Allein singen und allein dreschen ist eine langweilige Arbeit.
97 Allein Unglück und Armut ist für den Neidhart gut.
97 Allein Unglück und Armut ist für den Neidhart gut.
98 Allemann wat: dat deelt schoon.
98 Allemann wat: dat deelt schoon.
99 Allen Tieren ist Friede gesetzt außer Bären und Wölfen.
99 Allen Tieren ist Friede gesetzt außer Bären und Wölfen.
100 Allen Wohl und niemand Wehe.
100 Allen Wohl und niemand Wehe.
101 Aller Adel hat einen Misthaufen zum Vater und die Fäulnis zur Mutter.
101 Aller Adel hat einen Misthaufen zum Vater und die Fäulnis zur Mutter.
102 Aller Anfang ist schwer, sprach der Dieb und stahl zuerst einen Amboß.
102 Aller Anfang ist schwer, sprach der Dieb und stahl zuerst einen Amboß.
103 Aller Anfang ist schwer.
103 Aller Anfang ist schwer.
104 Aller Anfang mit Gott.
104 Aller Anfang mit Gott.
105 Aller Dinge soll man mild sein, nur der Zeit nicht.
105 Aller Dinge soll man mild sein, nur der Zeit nicht.
106 Aller guten Dinge sind drei.
106 Aller guten Dinge sind drei.
107 Aller Landsknechte Mutter ist noch nicht gestorben.
107 Aller Landsknechte Mutter ist noch nicht gestorben.
108 Aller Schatz unter der Erde, tiefer als der Pflug geht, ist Regale.
108 Aller Schatz unter der Erde, tiefer als der Pflug geht, ist Regale.
109 Aller Sieg kommt von Gott.
109 Aller Sieg kommt von Gott.
110 Aller Wasser König, der Rhein, Die Donau soll seine Gemahlin sein.
110 Aller Wasser König, der Rhein, Die Donau soll seine Gemahlin sein.
111 Aller Will Ist haben viel.
111 Aller Will Ist haben viel.
112 Allerlei ist zweierlei.
112 Allerlei ist zweierlei.
113 Allermanns Knecht Kann's nicht jedem machen recht.
113 Allermanns Knecht Kann's nicht jedem machen recht.
114 Allerwelts Freund, jedermanns Geck.
114 Allerwelts Freund, jedermanns Geck.
115 Alles hat seine Wissenschaft, sagte das kleine Mädchen, da hatt' es das Licht mit dem H– ausgepustet.
115 Alles hat seine Wissenschaft, sagte das kleine Mädchen, da hatt' es das Licht mit dem H– ausgepustet.
116 Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.
116 Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.
117 Alles hat seine Zeit.
117 Alles hat seine Zeit.
118 Alles ist möglich, aber es regnet kein Geld.
118 Alles ist möglich, aber es regnet kein Geld.
119 Alles kommt an den Mann, nur ich nicht, sprach das Mädchen.
119 Alles kommt an den Mann, nur ich nicht, sprach das Mädchen.
120 Alles Mehl hat Kleien.
120 Alles Mehl hat Kleien.
121 Alles mit Maß, sagte der Bauer, da trank er eine Maß Branntwein.
121 Alles mit Maß, sagte der Bauer, da trank er eine Maß Branntwein.
122 Alles mit Maß, sagte der Schneider, da schlug er seine Frau mit der Elle tot.
122 Alles mit Maß, sagte der Schneider, da schlug er seine Frau mit der Elle tot.
123 Alles nimmt ab in der Welt, aber die Laster nehmen zu.
123 Alles nimmt ab in der Welt, aber die Laster nehmen zu.
124 Alles Schnickschnack – ohne Geld!
124 Alles Schnickschnack – ohne Geld!
125 Alles steht in Gottes Hand.
125 Alles steht in Gottes Hand.
126 Alles Unglück ist gut, wenn man Brot dabei hat.
126 Alles Unglück ist gut, wenn man Brot dabei hat.
127 Alles vergeht, Tugend besteht.
127 Alles vergeht, Tugend besteht.
128 Alles versoffen bis ans End, Macht ein richtig Testament.
128 Alles versoffen bis ans End, Macht ein richtig Testament.
129 Alles verzehrt vor seinem End, Macht ein richtig Testament.
129 Alles verzehrt vor seinem End, Macht ein richtig Testament.
130 Alles wär' gut, wär' kein Aber dabei.
130 Alles wär' gut, wär' kein Aber dabei.
131 Alles zu seiner Zeit, ein Buchweizenkuchen im Herbste.
131 Alles zu seiner Zeit, ein Buchweizenkuchen im Herbste.
132 Alles zu seiner Zeit, sagt der weise Salomon: zu seiner Zeit essen, zu seiner Zeit trinken, zu seiner Zeit an die Pump tasten.
132 Alles zu seiner Zeit, sagt der weise Salomon: zu seiner Zeit essen, zu seiner Zeit trinken, zu seiner Zeit an die Pump tasten.
133 Alles zur Morgensuppe verschlungen ist ein böser Imbiß.
133 Alles zur Morgensuppe verschlungen ist ein böser Imbiß.
134 Alles, was verkehrt ist, das treib ich, Und wo man mich nicht gerne sieht, da bleib ich.
134 Alles, was verkehrt ist, das treib ich, Und wo man mich nicht gerne sieht, da bleib ich.
135 Allgemach kommt auch weit.
135 Allgemach kommt auch weit.
136 Allgemach Kommt wohl nach.
136 Allgemach Kommt wohl nach.
137 Allgemeiner Ruf ist selten grundlos.
137 Allgemeiner Ruf ist selten grundlos.
138 Allmanns Freund, jedermanns Geck.
138 Allmanns Freund, jedermanns Geck.
139 Allzeit gewinnen macht verdächtig, Allzeit verlieren macht verächtlich.
139 Allzeit gewinnen macht verdächtig, Allzeit verlieren macht verächtlich.
140 Allzu gute Worte haben wenig Glaubens.
140 Allzu gute Worte haben wenig Glaubens.
141 Allzubehend hat's oft verfehlt.
141 Allzubehend hat's oft verfehlt.
142 Allzufrüh kommt auch unrecht.
142 Allzufrüh kommt auch unrecht.
143 Allzugemein macht verachtet (dich klein).
143 Allzugemein macht verachtet (dich klein).
144 Allzugerecht Tut unrecht.
144 Allzugerecht Tut unrecht.
145 Allzugut Fördert Armut.
145 Allzugut Fördert Armut.
146 Allzugut ist Andermanns Narr.
146 Allzugut ist Andermanns Narr.
147 Allzugut ist liederlich.
147 Allzugut ist liederlich.
148 Allzugut ist lüderlich.
148 Allzugut ist lüderlich.
149 Allzuklug ist dumm.
149 Allzuklug ist dumm.
150 Allzuklug macht närrisch.
150 Allzuklug macht närrisch.
151 Allzumild hilft zur Armut.
151 Allzumild hilft zur Armut.
152 Allzuscharf macht schartig.
152 Allzuscharf macht schartig.
153 Allzuspitz wird leicht stumpf.
153 Allzuspitz wird leicht stumpf.
154 Allzuspitzig Ist nicht witzig.
154 Allzuspitzig Ist nicht witzig.
155 Allzuspitzig sticht nicht.
155 Allzuspitzig sticht nicht.
156 Allzuteuer geboten macht die Ware unwert.
156 Allzuteuer geboten macht die Ware unwert.
157 Allzuviel ist nicht genug.
157 Allzuviel ist nicht genug.
158 Allzuweis ist töricht.
158 Allzuweis ist töricht.
159 Allzuwitzig Ist unnützig.
159 Allzuwitzig Ist unnützig.
160 Almosen ist des Reichen bester Schatz.
160 Almosen ist des Reichen bester Schatz.
161 Almosen, das von Herzen kommt, Dem Geber wie dem Nehmer frommt.
161 Almosen, das von Herzen kommt, Dem Geber wie dem Nehmer frommt.
162 Almosengeben armet nicht, Kirchengehen säumet nicht, Wagenschmieren hindert nicht, Unrecht Gut wuchert nicht, Gottes Wort trügt nicht.
162 Almosengeben armet nicht, Kirchengehen säumet nicht, Wagenschmieren hindert nicht, Unrecht Gut wuchert nicht, Gottes Wort trügt nicht.
163 Als Adam hackt' und Eva spann, Wer war da der Edelmann?
163 Als Adam hackt' und Eva spann, Wer war da der Edelmann?
164 Als alles brannte, brannte das Wasser nicht.
164 Als alles brannte, brannte das Wasser nicht.
165 Als Christus allein war, versuchte ihn der Teufel.
165 Als Christus allein war, versuchte ihn der Teufel.
166 Als David kam ins Alter, Da sang er fromme Psalter.
166 Als David kam ins Alter, Da sang er fromme Psalter.
167 Als Demut weint' und Hoffart lacht', Da ward der Schweizerbund gemacht.
167 Als Demut weint' und Hoffart lacht', Da ward der Schweizerbund gemacht.
168 Als der Bauernbub in eine andre Haut schlüpfte, gewann die Magd ein Kind.
168 Als der Bauernbub in eine andre Haut schlüpfte, gewann die Magd ein Kind.
169 Als man rief Waden, Verstand er Spaden.
169 Als man rief Waden, Verstand er Spaden.
170 Als Niet kommt tot iet, Dann kennt iet hem selver niet.
170 Als Niet kommt tot iet, Dann kennt iet hem selver niet.
171 Als Petrus zu Hofe kam, verleugnete er seinen Herrn und Meister.
171 Als Petrus zu Hofe kam, verleugnete er seinen Herrn und Meister.
172 Also geht es in der Welt, Der eine steigt, der andre fällt.
172 Also geht es in der Welt, Der eine steigt, der andre fällt.
173 Also hat Gott die Welt geliebt, und der Pfaff seine Köchin.
173 Also hat Gott die Welt geliebt, und der Pfaff seine Köchin.
174 Alt Freund, alt Wein, alt Geld Führt den Preis in aller Welt.
174 Alt Freund, alt Wein, alt Geld Führt den Preis in aller Welt.
175 Alt Geld macht neuen Adel.
175 Alt Geld macht neuen Adel.
176 Alt Holz brennt besser als junges.
176 Alt Holz brennt besser als junges.
177 Alt Holz gibt gut Feuer.
177 Alt Holz gibt gut Feuer.
178 Alte Affen, Junge Pfaffen, Wilde Bären Soll niemand in sein Haus begehren.
178 Alte Affen, Junge Pfaffen, Wilde Bären Soll niemand in sein Haus begehren.
179 Alte Bäume sind bös biegen.
179 Alte Bäume sind bös biegen.
180 Alte Beutel schließen übel.
180 Alte Beutel schließen übel.
181 Alte Böcke, steife Hörner.
181 Alte Böcke, steife Hörner.
182 Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in einem Wert.
182 Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in einem Wert.
183 Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in gleichem Wert.
183 Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in gleichem Wert.
184 Alte Eier, Alte Freier, Alter Gaul Sind meistens faul.
184 Alte Eier, Alte Freier, Alter Gaul Sind meistens faul.
185 Alte F– stinken.
185 Alte F– stinken.
186 Alte Fässer rinnen gern.
186 Alte Fässer rinnen gern.
187 Alte Feindschaft wird leicht neu.
187 Alte Feindschaft wird leicht neu.
188 Alte Freunde soll man nicht verkaufen, denn man weiß nicht, wie die neuen geraten.
188 Alte Freunde soll man nicht verkaufen, denn man weiß nicht, wie die neuen geraten.
189 Alte Geigen bezieht man auch mit neuen Saiten.
189 Alte Geigen bezieht man auch mit neuen Saiten.
190 Alte Geiß leckt auch gern Salz.
190 Alte Geiß leckt auch gern Salz.
191 Alte Gewohnheit ist stärker als Brief und Siegel.
191 Alte Gewohnheit ist stärker als Brief und Siegel.
192 Alte Gewohnheit soll man nicht brechen.
192 Alte Gewohnheit soll man nicht brechen.
193 Alte Häute sind zäh und bedürfen viel Gerbens, das sie aber nicht leiden.
193 Alte Häute sind zäh und bedürfen viel Gerbens, das sie aber nicht leiden.
194 Alte Hennen geben fette Suppen, haben aber zähes Fleisch.
194 Alte Hennen geben fette Suppen, haben aber zähes Fleisch.
195 Alte Hunde ist schwer bellen lehren.
195 Alte Hunde ist schwer bellen lehren.
196 Alte Hunde reiten auf dem A–.
196 Alte Hunde reiten auf dem A–.
197 Alte Hunde sind bös ziehen.
197 Alte Hunde sind bös ziehen.
198 Alte Huren sind der Buhler beste Boten.
198 Alte Huren sind der Buhler beste Boten.
199 Alte Karren Gerne knarren.
199 Alte Karren Gerne knarren.
200 Alte Kessel machen rußig.
200 Alte Kessel machen rußig.
201 Alte Kirchen haben dunkle Fenster.
201 Alte Kirchen haben dunkle Fenster.
202 Alte Kirchen haben gut Geläute.
202 Alte Kirchen haben gut Geläute.
203 Alte Krähen sind schwer zu fangen.
203 Alte Krähen sind schwer zu fangen.
204 Alte Kuh gar leicht vergißt, Daß sie ein Kalb gewesen ist.
204 Alte Kuh gar leicht vergißt, Daß sie ein Kalb gewesen ist.
205 Alte Leute müssen ihre Stärke aus der Schüssel nehmen.
205 Alte Leute müssen ihre Stärke aus der Schüssel nehmen.
206 Alte Leute sehen am besten in die Ferne.
206 Alte Leute sehen am besten in die Ferne.
207 Alte Leute sind bös jung machen.
207 Alte Leute sind bös jung machen.
208 Alte Leute sind wunderlich: das nimmt ihnen niemand als die Schaufel.
208 Alte Leute sind wunderlich: das nimmt ihnen niemand als die Schaufel.
209 Alte Leute sind wunderlich: wenn es regnet, wollen sie Heu machen.
209 Alte Leute sind wunderlich: wenn es regnet, wollen sie Heu machen.
210 Alte Leute sind zweimal Kinder.
210 Alte Leute sind zweimal Kinder.
211 Alte Leute sitzen gerne warm.
211 Alte Leute sitzen gerne warm.
212 Alte Leute werden pumplich.
212 Alte Leute werden pumplich.
213 Alte Leute, Alte Häute.
213 Alte Leute, Alte Häute.
214 Alte Leute, alte Pferd Hält niemand wert.
214 Alte Leute, alte Pferd Hält niemand wert.
215 Alte Leute, alte Ränke, Junge Füchse, neue Schwänke.
215 Alte Leute, alte Ränke, Junge Füchse, neue Schwänke.
216 Alte Liebe rostet nicht, und wenn sie zehn Jahr im Schornstein hinge.
216 Alte Liebe rostet nicht, und wenn sie zehn Jahr im Schornstein hinge.
217 Alte Liebe rostet nicht.
217 Alte Liebe rostet nicht.
218 Alte Marksteine soll man nicht verrücken.
218 Alte Marksteine soll man nicht verrücken.
219 Alte Narren, wenn sie geraten, sind bessere Narren als andere Narren.
219 Alte Narren, wenn sie geraten, sind bessere Narren als andere Narren.
220 Alte Röhren tropfen gern.
220 Alte Röhren tropfen gern.
221 Alte Säckel schließen übel.
221 Alte Säckel schließen übel.
222 Alte Schäden sind bös heilen.
222 Alte Schäden sind bös heilen.
223 Alte Schuhe verwirft man leicht, alte Sitten schwer
223 Alte Schuhe verwirft man leicht, alte Sitten schwer
224 Alte Schuld rostet nicht.
224 Alte Schuld rostet nicht.
225 Alte Schweine haben harte Mäuler.
225 Alte Schweine haben harte Mäuler.
226 Alte soll man ehren, Junge soll man lehren, Weise soll man fragen, Narren vertragen.
226 Alte soll man ehren, Junge soll man lehren, Weise soll man fragen, Narren vertragen.
227 Alte Stiefeln bedürfen viel Schmierens.
227 Alte Stiefeln bedürfen viel Schmierens.
228 Alte Sünde macht oft neue Schande.
228 Alte Sünde macht oft neue Schande.
229 Alte Vögel sind schwer rupfen.
229 Alte Vögel sind schwer rupfen.
230 Alte Wachteln sind übel fangen.
230 Alte Wachteln sind übel fangen.
231 Alte Wege und alte Freunde soll man in Würden halten.
231 Alte Wege und alte Freunde soll man in Würden halten.
232 Alte Wunden bluten leicht.
232 Alte Wunden bluten leicht.
233 Alte Wunden soll man nicht aufreißen.
233 Alte Wunden soll man nicht aufreißen.
234 Alte Ziegen lecken auch gern Salz.
234 Alte Ziegen lecken auch gern Salz.
235 Altem Wein gehört kein neuer Kranz.
235 Altem Wein gehört kein neuer Kranz.
236 Alten Schmutz muß man nicht aufrühren.
236 Alten Schmutz muß man nicht aufrühren.
237 Alter Freunde, alten Weins und alter Schwerter soll man sich trösten.
237 Alter Freunde, alten Weins und alter Schwerter soll man sich trösten.
238 Alter Fuchs kommt nicht ins Garn.
238 Alter Fuchs kommt nicht ins Garn.
239 Alter Fuhrmann hört noch gerne klatschen.
239 Alter Fuhrmann hört noch gerne klatschen.
240 Alter Hader ist bald wieder neu.
240 Alter Hader ist bald wieder neu.
241 Alter hilft vor Torheit nicht.
241 Alter hilft vor Torheit nicht.
242 Alter Ist ein schweres Malter.
242 Alter Ist ein schweres Malter.
243 Alter kommt mit mancherlei.
243 Alter kommt mit mancherlei.
244 Alter macht zwar immer weiß, aber nicht immer weise.
244 Alter macht zwar immer weiß, aber nicht immer weise.
245 Alter Mann macht junger Frau Freude wie der Floh im Ohr.
245 Alter Mann macht junger Frau Freude wie der Floh im Ohr.
246 Alter Mann und jung Weib besser als alt Weib und junger Mann.
246 Alter Mann und jung Weib besser als alt Weib und junger Mann.
247 Alter Mann und junges Weib, gewisse Kinder, Junger Mann und altes Weib, nur arme Sünder.
247 Alter Mann und junges Weib, gewisse Kinder, Junger Mann und altes Weib, nur arme Sünder.
248 Alter Mann, guter Rat.
248 Alter Mann, guter Rat.
249 Alter Schaden blutet leicht.
249 Alter Schaden blutet leicht.
250 Alter schadet der Torheit nicht, Jugend schadet der Weisheit nicht.
250 Alter schadet der Torheit nicht, Jugend schadet der Weisheit nicht.
251 Alter Schlauch hält neuen Most nicht.
251 Alter Schlauch hält neuen Most nicht.
252 Alter Vogel, Steifer Kogel.
252 Alter Vogel, Steifer Kogel.
253 Alter Wein, gesunder Wein.
253 Alter Wein, gesunder Wein.
254 Alter wünscht jedermann, und so es kommt, haßt man's.
254 Alter wünscht jedermann, und so es kommt, haßt man's.
255 Alter Zank wird leicht erneut.
255 Alter Zank wird leicht erneut.
256 Altes Fleisch gibt fette Suppen.
256 Altes Fleisch gibt fette Suppen.
257 Altklug Nie Frucht trug.
257 Altklug Nie Frucht trug.
258 Am Dünken und gespannten Tuch geht viel ein.
258 Am Dünken und gespannten Tuch geht viel ein.
259 Am Ende ist nichts ohne Furcht als ein gut Gewissen.
259 Am Ende ist nichts ohne Furcht als ein gut Gewissen.
260 Am Ende kennt man das Gewebe.
260 Am Ende kennt man das Gewebe.
261 Am Ende sieht man cujus toni.
261 Am Ende sieht man cujus toni.
262 Am Ende soll man ein Ding loben.
262 Am Ende soll man ein Ding loben.
263 Am Ende weiß man, wieviel es geschlagen hat.
263 Am Ende weiß man, wieviel es geschlagen hat.
264 Am ersten April Schickt man die Narren, wohin man will.
264 Am ersten April Schickt man die Narren, wohin man will.
265 Am Feiertage gesponnen hält nicht.
265 Am Feiertage gesponnen hält nicht.
266 Am Geding ist keine Folge.
266 Am Geding ist keine Folge.
267 Am Gelde riecht man es nicht, womit es verdient ist.
267 Am Gelde riecht man es nicht, womit es verdient ist.
268 Am Gesang kennt man den Vogel.
268 Am Gesang kennt man den Vogel.
269 Am Gewäsche den Gimpel, Den Segler am Wimpel!
269 Am Gewäsche den Gimpel, Den Segler am Wimpel!
270 Am Giebel und am Dach Spürt man des Wirtes Hausgemach.
270 Am Giebel und am Dach Spürt man des Wirtes Hausgemach.
271 Am Handel erkennt man die Ware.
271 Am Handel erkennt man die Ware.
272 Am Handel Lernt man den Wandel.
272 Am Handel Lernt man den Wandel.
273 Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen.
273 Am Jüngsten Tage muß man ihn totschlagen.
274 Am Jüngsten Tage wird's erschaut, Was mancher hier für Bier gebraut.
274 Am Jüngsten Tage wird's erschaut, Was mancher hier für Bier gebraut.
275 Am Lachen erkennt man den Toren.
275 Am Lachen erkennt man den Toren.
276 Am Lande ist gut schiffen.
276 Am Lande ist gut schiffen.
277 Am längsten behält man, was man in der Jugend gelernt hat.
277 Am längsten behält man, was man in der Jugend gelernt hat.
278 Am Narren hilft weder Chrisam noch Taufe.
278 Am Narren hilft weder Chrisam noch Taufe.
279 Am Selbende erkennt man das Tuch.
279 Am Selbende erkennt man das Tuch.
280 Am Sonntag bet und sing, am Werktag schaff dein Sach.
280 Am Sonntag bet und sing, am Werktag schaff dein Sach.
281 Am Tag ein Bettler, nachts ein Dieb.
281 Am Tag ein Bettler, nachts ein Dieb.
282 Am Weib schlägt der Mann seine Schande.
282 Am Weib schlägt der Mann seine Schande.
283 Am Zapfen sparen und am Spundloch herauslassen spart nicht.
283 Am Zapfen sparen und am Spundloch herauslassen spart nicht.
284 Am Zorn erkennt man den Toren.
284 Am Zorn erkennt man den Toren.
285 Ameisen haben auch Galle.
285 Ameisen haben auch Galle.
286 Amen ist des lieben Gottes großes Siegel.
286 Amen ist des lieben Gottes großes Siegel.
287 Amt ohne Sold macht Diebe.
287 Amt ohne Sold macht Diebe.
288 Amt wird keinem zur Ehe gegeben, drum soll man's brauchen, weil man's hat.
288 Amt wird keinem zur Ehe gegeben, drum soll man's brauchen, weil man's hat.
292 Amtleute geben dem Herrn ein Ei Und nehmen den Untertanen zwei.
292 Amtleute geben dem Herrn ein Ei Und nehmen den Untertanen zwei.
293 Amtleute sollen die Bauern hegen und nicht fegen, Sich ihrer erbarmen und sie nicht verarmen, In Not erfreuen, nicht mit Strafe bedräuen, Ihre Arbeit ehren und nicht beschweren.
293 Amtleute sollen die Bauern hegen und nicht fegen, Sich ihrer erbarmen und sie nicht verarmen, In Not erfreuen, nicht mit Strafe bedräuen, Ihre Arbeit ehren und nicht beschweren.
294 An altem Kuhfleisch ist viel Kochens.
294 An altem Kuhfleisch ist viel Kochens.
295 An alten Häfen und Schälken ist das Waschen verloren.
295 An alten Häfen und Schälken ist das Waschen verloren.
296 An alten Häusern und alten Weibern ist stets was zu flicken.
296 An alten Häusern und alten Weibern ist stets was zu flicken.
297 An alten Stiefeln mag der Hund sich abkiefeln.
297 An alten Stiefeln mag der Hund sich abkiefeln.
298 An andrer Leute Kindern und fremden Hunden hat man das Brot verloren.
298 An andrer Leute Kindern und fremden Hunden hat man das Brot verloren.
299 An Anschlägen verliert man am meisten.
299 An Anschlägen verliert man am meisten.
300 An armer Leute Bart lernt der Junge scheren.
300 An armer Leute Bart lernt der Junge scheren.
301 An armer Leute Hoffart wischt der Teufel den A–.
301 An armer Leute Hoffart wischt der Teufel den A–.
302 An böser Ware ist nichts zu gewinnen.
302 An böser Ware ist nichts zu gewinnen.
303 An dem Gaste wird's verspürt, Wie der Wirt den Handel führt.
303 An dem Gaste wird's verspürt, Wie der Wirt den Handel führt.
304 An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
304 An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
305 An dem Wort erkennt man Toren Wie den Esel an den Ohren.
305 An dem Wort erkennt man Toren Wie den Esel an den Ohren.
306 An den Enden erkennt man die Naht.
306 An den Enden erkennt man die Naht.
307 An den Federn erkennt man den Vogel.
307 An den Federn erkennt man den Vogel.
308 An den Gesellen erkennt man den Gesellen.
308 An den Gesellen erkennt man den Gesellen.
309 An den Ort, wo ich gerne bin, Zieht man mich an ei'm Härlein hin.
309 An den Ort, wo ich gerne bin, Zieht man mich an ei'm Härlein hin.
310 An der Armut will jeder den Schuh wischen.
310 An der Armut will jeder den Schuh wischen.
311 An der Geduld erkennt man den Mann.
311 An der Geduld erkennt man den Mann.
312 An der Hunde Hinken, An der Huren Winken, An der Weiber Zähren (Und der Krämer Schwören) Soll sich niemand kehren.
312 An der Hunde Hinken, An der Huren Winken, An der Weiber Zähren (Und der Krämer Schwören) Soll sich niemand kehren.
313 An der Red erkennt man den Mann.
313 An der Red erkennt man den Mann.
314 An der Red erkennt man den Toren Wie den Esel an den Ohren.
314 An der Red erkennt man den Toren Wie den Esel an den Ohren.
315 An der Schale beißt sich mancher die Zähne aus, eh er zum Kern kommt.
315 An der Schale beißt sich mancher die Zähne aus, eh er zum Kern kommt.
316 An die Berge scheint die Sonne zuerst.
316 An die Berge scheint die Sonne zuerst.
317 An dummen Leuten sind Rüben und Sack verloren.
317 An dummen Leuten sind Rüben und Sack verloren.
318 An einem Fuchs bricht man nicht Wildbann.
318 An einem Fuchs bricht man nicht Wildbann.
319 An einem nassen Sack kann man sich nicht trocknen.
319 An einem nassen Sack kann man sich nicht trocknen.
320 An einem Pfennig sieht man, wie ein Gulden gemünzt ist.
320 An einem Pfennig sieht man, wie ein Gulden gemünzt ist.
321 An einem rußigen Kessel kann man sich nicht sauber reiben.
321 An einem rußigen Kessel kann man sich nicht sauber reiben.
322 An einem schmutzigen Lumpen kann man sich nicht sauber waschen.
322 An einem schmutzigen Lumpen kann man sich nicht sauber waschen.
323 An einer Frau und an einer Mühle gibt es immer was zu flicken.
323 An einer Frau und an einer Mühle gibt es immer was zu flicken.
324 An Entschuldigungen wird es niemand leicht fehlen.
324 An Entschuldigungen wird es niemand leicht fehlen.
325 An fauler War Ist kein gut Haar.
325 An fauler War Ist kein gut Haar.
326 An fremden Hunden riechen die andern.
326 An fremden Hunden riechen die andern.
327 An fremden Hunden und Kindern ist das Brot verloren.
327 An fremden Hunden und Kindern ist das Brot verloren.
328 An Gedanken und gespanntem Tuche geht viel ein.
328 An Gedanken und gespanntem Tuche geht viel ein.
329 An Gottes großem Kram sind alle Waren um Arbeit feil.
329 An Gottes großem Kram sind alle Waren um Arbeit feil.
330 An Gottes Segen Ist alles gelegen.
330 An Gottes Segen Ist alles gelegen.
331 An großen Öfen ist gut sich wärmen, sie bedürfen aber viel Holzes.
331 An großen Öfen ist gut sich wärmen, sie bedürfen aber viel Holzes.
332 An Höfen fällt es schwer, hohes Alter zu erreichen.
332 An Höfen fällt es schwer, hohes Alter zu erreichen.
333 An jungen Bäumen, wenn sie gerade wachsen sollen, muß man immer etwas abhauen.
333 An jungen Bäumen, wenn sie gerade wachsen sollen, muß man immer etwas abhauen.
334 An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.
334 An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.
335 An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen.
335 An kleinen Riemen lernen die Hunde Leder fressen.
336 An kurzen Rossen und langen Stieren Ist nichts zu verlieren.
336 An kurzen Rossen und langen Stieren Ist nichts zu verlieren.
337 An Lügen gewinnt man nicht, denn daß man ihm nächstens desto weniger glaubt.
337 An Lügen gewinnt man nicht, denn daß man ihm nächstens desto weniger glaubt.
338 An Meinen bindet niemand sein Pferd an.
338 An Meinen bindet niemand sein Pferd an.
339 An schmierigen Händen bleibt viel hangen.
339 An schmierigen Händen bleibt viel hangen.
340 An schwarzen Kesseln kann man sich nicht weiß brennen.
340 An schwarzen Kesseln kann man sich nicht weiß brennen.
341 An Worten und ungenetztem Tuche geht viel ein.
341 An Worten und ungenetztem Tuche geht viel ein.
342 An zweien Tischen erzieht man einen Fraß.
342 An zweien Tischen erzieht man einen Fraß.
343 Ander Jahr, Ander Haar.
343 Ander Jahr, Ander Haar.
344 Ander Leut Gut ist ander Leut Sorge.
344 Ander Leut Gut ist ander Leut Sorge.
345 Ander Mann, ander Glück.
345 Ander Mann, ander Glück.
346 Ander Städtchen, Ander Mädchen.
346 Ander Städtchen, Ander Mädchen.
347 Andere sehen zu, er hat zugegriffen.
347 Andere sehen zu, er hat zugegriffen.
348 Andere Zeiten, andere Sitten.
348 Andere Zeiten, andere Sitten.
349 Anderer Fehler sind gute Lehrer.
349 Anderer Fehler sind gute Lehrer.
350 Anderer Torheit bemerkt man eher als eigene.
350 Anderer Torheit bemerkt man eher als eigene.
351 Anderer Torheit sei deine Weisheit.
351 Anderer Torheit sei deine Weisheit.
352 Andern ist gut predigen.
352 Andern ist gut predigen.
356 Anderwärts ist auch gut Brot essen.
356 Anderwärts ist auch gut Brot essen.
357 Andre Hütten, andre Sitte* * Das Ich und Mich, das Mir und Mein Regiert in dieser Welt allein.
357 Andre Hütten, andre Sitte* * Das Ich und Mich, das Mir und Mein Regiert in dieser Welt allein.
358 Andre Zeit, andre Lehre.
358 Andre Zeit, andre Lehre.
359 Andrer Leute Kreuz lehrt das eigene tragen.
359 Andrer Leute Kreuz lehrt das eigene tragen.
360 Andrer Leute Kühe haben immer größre Euter.
360 Andrer Leute Kühe haben immer größre Euter.
361 Andrer Mann, andres Glück.
361 Andrer Mann, andres Glück.
362 Anfang heiß, Mittel lau, Ende kalt.
362 Anfang heiß, Mittel lau, Ende kalt.
363 Anfang ist kein Meisterstück.
363 Anfang ist kein Meisterstück.
364 Anfang und Ende Reichen sich die Hände.
364 Anfang und Ende Reichen sich die Hände.
365 Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.
365 Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.
366 Anfangen und ringen Ist ob allen Dingen.
366 Anfangen und ringen Ist ob allen Dingen.
367 Anfechtung macht gute Christen.
367 Anfechtung macht gute Christen.
368 Angeboren Ist unverloren.
368 Angeboren Ist unverloren.
369 Angebotene Hülfe hat keinen Lohn.
369 Angebotene Hülfe hat keinen Lohn.
370 Angebotene Ware stinkt.
370 Angebotene Ware stinkt.
371 Angebotner Dienst ist henkenswert.
371 Angebotner Dienst ist henkenswert.
372 Angebotner Dienst ist unwert (halb umsonst).
372 Angebotner Dienst ist unwert (halb umsonst).
373 Angenommene Weis Zergeht wie Eis.
373 Angenommene Weis Zergeht wie Eis.
374 Angerührt, Heimgeführt.
374 Angerührt, Heimgeführt.
375 Angesicht, Falscher Wicht.
375 Angesicht, Falscher Wicht.
376 Angle, willst du Fische fangen.
376 Angle, willst du Fische fangen.
377 Angst macht auch den Alten laufen.
377 Angst macht auch den Alten laufen.
378 Angst und Schrecken bringt den Lahmen auf die Beine.
378 Angst und Schrecken bringt den Lahmen auf die Beine.
379 Annere Heerens settet annere Suulen.
379 Annere Heerens settet annere Suulen.
380 Anschauen macht Gedanken.
380 Anschauen macht Gedanken.
381 Anschauen macht Liebe, Gelegenheit Diebe.
381 Anschauen macht Liebe, Gelegenheit Diebe.
382 Anschläge gehen mit der Sonne auf und nieder.
382 Anschläge gehen mit der Sonne auf und nieder.
383 Ansehen macht gedenken.
383 Ansehen macht gedenken.
384 Antichristus kann Christum nicht predigen.
384 Antichristus kann Christum nicht predigen.
385 Anweisung ist keine Zahlung.
385 Anweisung ist keine Zahlung.
386 Anwerbung macht keine Verbindung.
386 Anwerbung macht keine Verbindung.
387 April Frißt der Lämmer viel.
387 April Frißt der Lämmer viel.
388 April Tut, was er will.
388 April Tut, was er will.
389 Aprilen-Blut Tut selten gut.
389 Aprilen-Blut Tut selten gut.
390 Aprilflöcklein Bringen Maiglöcklein.
390 Aprilflöcklein Bringen Maiglöcklein.
391 Arbeit gebiert Ruhe.
391 Arbeit gebiert Ruhe.
392 Arbeit gewinnt allezeit etwas.
392 Arbeit gewinnt allezeit etwas.
393 Arbeit Gewinnt allezeit.
393 Arbeit Gewinnt allezeit.
394 Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.
394 Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.
395 Arbeit hat allezeit Vorrat.
395 Arbeit hat allezeit Vorrat.
396 Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht.
396 Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht.
397 Arbeit ist bei Armut gut.
397 Arbeit ist bei Armut gut.
398 Arbeit ist des Ruhmes Mutter.
398 Arbeit ist des Ruhmes Mutter.
399 Arbeit ist Irrtums Lohn.
399 Arbeit ist Irrtums Lohn.
400 Arbeit ohne Vorteil wird sauer.
400 Arbeit ohne Vorteil wird sauer.
401 Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.
401 Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.
402 Arbeiten bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
402 Arbeiten bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
403 Arbeiten und sparen macht zusehends reich.
403 Arbeiten und sparen macht zusehends reich.
404 Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.
404 Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.
405 Arbeitsschweiß an Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
405 Arbeitsschweiß an Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
406 Arg läßt ärger Kind.
406 Arg läßt ärger Kind.
407 Arglist ist nicht Weisheit.
407 Arglist ist nicht Weisheit.
408 Argwohn betrügt den Mann.
408 Argwohn betrügt den Mann.
409 Argwohn ißt mit dem Teufel aus einer Schüssel.
409 Argwohn ißt mit dem Teufel aus einer Schüssel.
410 Argwohn ist des Teufels Hure.
410 Argwohn ist des Teufels Hure.
411 Argwohn ist ein Schalk.
411 Argwohn ist ein Schalk.
412 Argwohn ist kein Beweis.
412 Argwohn ist kein Beweis.
413 Argwohn riecht den Braten, eh' das Kalb geschlachtet ist.
413 Argwohn riecht den Braten, eh' das Kalb geschlachtet ist.
414 Argwohn sieht einen weißen Hund für einen Müllersknecht an.
414 Argwohn sieht einen weißen Hund für einen Müllersknecht an.
415 Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.
415 Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.
416 Arm ist, wer den Tod wünscht, aber ärmer, wer ihn fürchtet.
416 Arm ist, wer den Tod wünscht, aber ärmer, wer ihn fürchtet.
417 Arm Mann lecker hat seinen Willen nicht.
417 Arm Mann lecker hat seinen Willen nicht.
418 Arm oder Reich, Der Tod macht alles gleich.
418 Arm oder Reich, Der Tod macht alles gleich.
419 Arm sein ist eine Kunst, wer's kann!
419 Arm sein ist eine Kunst, wer's kann!
420 Arm und fromm war nur bei Joseph im Stalle.
420 Arm und fromm war nur bei Joseph im Stalle.
421 Arm und Reich: Schlimm und Schlemm.
421 Arm und Reich: Schlimm und Schlemm.
422 Arm wie eine Hur in der Karwoche.
422 Arm wie eine Hur in der Karwoche.
423 Arme Gäste sendet uns Gott zu.
423 Arme Gäste sendet uns Gott zu.
424 Arme haben die Kinder, Reiche die Rinder.
424 Arme haben die Kinder, Reiche die Rinder.
425 Arme Leute haben bald abgespeist.
425 Arme Leute haben bald abgespeist.
426 Arme Leute haben weit heim.
426 Arme Leute haben weit heim.
427 Arme Leute kennt niemand.
427 Arme Leute kennt niemand.
428 Arme Leute kochen dünne Grütze.
428 Arme Leute kochen dünne Grütze.
429 Arme Leute machen reiche Heilige.
429 Arme Leute machen reiche Heilige.
430 Arme Leute schlafen für wohl essen.
430 Arme Leute schlafen für wohl essen.
431 Arme Leute sind in ihrem eignen Hause nicht daheim.
431 Arme Leute sind in ihrem eignen Hause nicht daheim.
432 Arme Leute sollen nicht lecker sein.
432 Arme Leute sollen nicht lecker sein.
433 Arme Leute vernähen das Gold in einen Wetzstein.
433 Arme Leute vernähen das Gold in einen Wetzstein.
434 Arme mag man haben, Bettler nicht.
434 Arme mag man haben, Bettler nicht.
435 Armen geben ist gewisse Einnahme.
435 Armen geben ist gewisse Einnahme.
436 Armen hat nie kein Geld gebrochen Als den Sonntag und die ganze Wochen.
436 Armen hat nie kein Geld gebrochen Als den Sonntag und die ganze Wochen.
437 Armer Leute Gäste gehen früh nach Haus.
437 Armer Leute Gäste gehen früh nach Haus.
438 Armer Leute Hoffart und Kälbermist Verriechen gern in kurzer Frist.
438 Armer Leute Hoffart und Kälbermist Verriechen gern in kurzer Frist.
439 Armer Leute Hoffart währt nicht lange.
439 Armer Leute Hoffart währt nicht lange.
440 Armer Leute Pracht Währt über Nacht: Zween Tage weiß Brot, Darnach Jammer und Not.
440 Armer Leute Pracht Währt über Nacht: Zween Tage weiß Brot, Darnach Jammer und Not.
441 Armer Leute Reden gehen viel in einen Sack.
441 Armer Leute Reden gehen viel in einen Sack.
442 Armer Leute Reden gilt nicht.
442 Armer Leute Reden gilt nicht.
443 Armer Leute Witz gilt nicht, Wasserkrug ist nicht klug.
443 Armer Leute Witz gilt nicht, Wasserkrug ist nicht klug.
444 Armer Mann, unwerter Gast.
444 Armer Mann, unwerter Gast.
445 Armer, der sich schämt, bekommt nichts.
445 Armer, der sich schämt, bekommt nichts.
446 Armschmalz tut's.
446 Armschmalz tut's.
447 Armut [ist] der Künste Mutter.
447 Armut [ist] der Künste Mutter.
448 Armut Aller Tür zutut.
448 Armut Aller Tür zutut.
449 Armut ein Schalk Macht fetten Balg.
449 Armut ein Schalk Macht fetten Balg.
450 Armut erfährt viel.
450 Armut erfährt viel.
451 Armut findet alle Weg und Stege.
451 Armut findet alle Weg und Stege.
452 Armut findet alles auf den ersten Griff.
452 Armut findet alles auf den ersten Griff.
453 Armut geht nicht betteln.
453 Armut geht nicht betteln.
454 Armut hat allenthalb Geleit.
454 Armut hat allenthalb Geleit.
455 Armut hat einen Sinn mehr – die Not.
455 Armut hat einen Sinn mehr – die Not.
456 Armut hat Städte gebaut.
456 Armut hat Städte gebaut.
457 Armut hütet wohl.
457 Armut hütet wohl.
458 Armut ist angenehm.
458 Armut ist angenehm.
459 Armut ist auslagefrei.
459 Armut ist auslagefrei.
460 Armut ist der sechste Sinn.
460 Armut ist der sechste Sinn.
461 Armut Ist der Taschen gut.
461 Armut Ist der Taschen gut.
462 Armut ist des Reichen Kuh.
462 Armut ist des Reichen Kuh.
463 Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.
463 Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.
464 Armut ist ein fröhlich Ding.
464 Armut ist ein fröhlich Ding.
465 Armut ist ein unwerter Gast.
465 Armut ist ein unwerter Gast.
466 Armut ist eine Haderkatz.
466 Armut ist eine Haderkatz.
467 Armut ist eine Kunst, wer's kann!
467 Armut ist eine Kunst, wer's kann!
468 Armut ist eine Last, Alter ein unwerter Gast.
468 Armut ist eine Last, Alter ein unwerter Gast.
469 Armut Ist für Torheit gut.
469 Armut Ist für Torheit gut.
470 Armut Ist fürs Podagra gut.
470 Armut Ist fürs Podagra gut.
471 Armut ist keine Schande noch Unehre.
471 Armut ist keine Schande noch Unehre.
472 Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.
472 Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.
473 Armut ist keine Sünde.
473 Armut ist keine Sünde.
474 Armut ist listig, sie fängt auch einen Fuchs.
474 Armut ist listig, sie fängt auch einen Fuchs.
475 Armut ist nicht Armut, sie sei denn nicht fröhlich.
475 Armut ist nicht Armut, sie sei denn nicht fröhlich.
476 Armut kann nicht verlieren, Armut kann nicht regieren.
476 Armut kann nicht verlieren, Armut kann nicht regieren.
477 Armut lahmt nicht.
477 Armut lahmt nicht.
478 Armut lehrt geigen.
478 Armut lehrt geigen.
479 Armut lehrt Künste.
479 Armut lehrt Künste.
480 Armut macht nicht arm, Sie sei denn, daß Gott erbarm'.
480 Armut macht nicht arm, Sie sei denn, daß Gott erbarm'.
481 Armut macht unverschämt.
481 Armut macht unverschämt.
482 Armut schändet nicht, aber Laster schänden.
482 Armut schändet nicht, aber Laster schänden.
483 Armut studiert, Reichtum bankettiert.
483 Armut studiert, Reichtum bankettiert.
484 Armut sucht List.
484 Armut sucht List.
485 Armut sucht neue Wege.
485 Armut sucht neue Wege.
486 Armut tut dem Alter weh.
486 Armut tut dem Alter weh.
487 Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär' an einer genug.
487 Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär' an einer genug.
488 Armut und Hunger Haben manchen Junger.
488 Armut und Hunger Haben manchen Junger.
489 Art läßt nicht von Art, Der Bock nicht seinen Bart, Das Speck nicht von der Schwart.
489 Art läßt nicht von Art, Der Bock nicht seinen Bart, Das Speck nicht von der Schwart.
490 Arznei hilft, wenn Gott will, Wo nicht, so ist's des Lebens Ziel.
490 Arznei hilft, wenn Gott will, Wo nicht, so ist's des Lebens Ziel.
491 Arznei Ist galgenfrei.
491 Arznei Ist galgenfrei.
492 Arzt, hilf dir selber.
492 Arzt, hilf dir selber.
494 Asch vor, Asch nach.
494 Asch vor, Asch nach.
495 Auch der Bauer ißt nichts ungesalzen.
495 Auch der Bauer ißt nichts ungesalzen.
496 Auch der beste Gaul stolpert einmal.
496 Auch der beste Gaul stolpert einmal.
497 Auch der Löwe muß sich vor der Mücke wehren.
497 Auch der Löwe muß sich vor der Mücke wehren.
498 Auch der Papst ist ein Schüler gewesen.
498 Auch der Papst ist ein Schüler gewesen.
499 Auch die besten Händel sind nichts nütz.
499 Auch die besten Händel sind nichts nütz.
500 Auch die Mücke hat ihre Milz.
500 Auch die Mücke hat ihre Milz.
501 Auch die Unrecht tun, hassen das Unrecht.
501 Auch die Unrecht tun, hassen das Unrecht.
502 Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
502 Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
503 Auch ein Haar hat seinen Schatten.
503 Auch ein Haar hat seinen Schatten.
504 Auch ein Sperling findet ein Haus für sich.
504 Auch ein Sperling findet ein Haus für sich.
505 Auch eine Edelrebe trägt einen Wintertroll.
505 Auch eine Edelrebe trägt einen Wintertroll.
506 Auch eine Hur hat oft ein fromm Kind.
506 Auch eine Hur hat oft ein fromm Kind.
507 Auch geheilte Wunden lassen Narben zurück.
507 Auch geheilte Wunden lassen Narben zurück.
508 Auch gut, hat der Bauer gesagt, da hatt' er einen Floh gefangen; er war aber auf den Läusefang aus.
508 Auch gut, hat der Bauer gesagt, da hatt' er einen Floh gefangen; er war aber auf den Läusefang aus.
509 Auf a Tünkli Gehört a Trünkli.
509 Auf a Tünkli Gehört a Trünkli.
510 Auf alle Pferde gerecht, wie ein Postsattel.
510 Auf alle Pferde gerecht, wie ein Postsattel.
511 Auf Allmende zu weiden ist niemand verboten.
511 Auf Allmende zu weiden ist niemand verboten.
512 Auf Allzuviel und Zwerge Stirbt weder Leh'n noch Erbe.
512 Auf Allzuviel und Zwerge Stirbt weder Leh'n noch Erbe.
513 Auf alten Mann bauen ist mißlich.
513 Auf alten Mann bauen ist mißlich.
514 Auf andre Leute jeder sieht, Doch niemand merkt, was ihm gebricht.
514 Auf andre Leute jeder sieht, Doch niemand merkt, was ihm gebricht.
515 Auf andrer Leute Kirchweih ist gut Gäste laden.
515 Auf andrer Leute Kirchweih ist gut Gäste laden.
516 Auf das schönste Fleisch sitzen gern Schmeißfliegen.
516 Auf das schönste Fleisch sitzen gern Schmeißfliegen.
517 Auf deine Weise magst du essen, aber auf anderer Leute Art mußt du dich kleiden.
517 Auf deine Weise magst du essen, aber auf anderer Leute Art mußt du dich kleiden.
518 Auf dem Dorf ist gut predigen.
518 Auf dem Dorf ist gut predigen.
519 Auf dem Eise ist nicht gut gehen.
519 Auf dem Eise ist nicht gut gehen.
520 Auf dem Markte lernt man die Leute besser kennen als im Tempel.
520 Auf dem Markte lernt man die Leute besser kennen als im Tempel.
521 Auf dem Messer könnte man bis Rom reiten.
521 Auf dem Messer könnte man bis Rom reiten.
522 Auf dem Weg, den viele gehn, wächst kein Gras.
522 Auf dem Weg, den viele gehn, wächst kein Gras.
523 Auf dem, der unterliegt, soll man nicht sitzen.
523 Auf dem, der unterliegt, soll man nicht sitzen.
524 Auf den Priester Folgt der Küster.
524 Auf den Priester Folgt der Küster.
525 Auf den Sparer folgt der Zehrer.
525 Auf den Sparer folgt der Zehrer.
526 Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung.
526 Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung.
527 Auf der armen Braut Gelöbnis trinkt der Schenk zuerst.
527 Auf der armen Braut Gelöbnis trinkt der Schenk zuerst.
528 Auf der Kanzel ist der Mönch keusch.
528 Auf der Kanzel ist der Mönch keusch.
529 Auf der Neige ist nicht gut sparen.
529 Auf der Neige ist nicht gut sparen.
530 Auf des Teufels Eis ist nicht gut gehen.
530 Auf des Teufels Eis ist nicht gut gehen.
531 Auf die Jungfernschaft kann man keine Semmel borgen.
531 Auf die Jungfernschaft kann man keine Semmel borgen.
532 Auf Donner folgt gern Regen.
532 Auf Donner folgt gern Regen.
533 Auf Eiern tanzen und mit Weibern umgehen muß gelernt werden sieben Jahr und einen Tag.
533 Auf Eiern tanzen und mit Weibern umgehen muß gelernt werden sieben Jahr und einen Tag.
534 Auf ein Ei gehört ein Trunk, Auf den Apfel ein Sprung.
534 Auf ein Ei gehört ein Trunk, Auf den Apfel ein Sprung.
535 Auf ein Etcetera folgt eine Ohrfeige.
535 Auf ein Etcetera folgt eine Ohrfeige.
536 Auf ein hölzern Geschirr gehört ein hölzerner Deckel.
536 Auf ein hölzern Geschirr gehört ein hölzerner Deckel.
537 Auf ein schief Düppen gehört ein schiefer Deckel.
537 Auf ein schief Düppen gehört ein schiefer Deckel.
538 Auf ein ungezäumt Pferd gehört ein alter Reiter.
538 Auf ein ungezäumt Pferd gehört ein alter Reiter.
539 Auf eine Frage gehört eine Verantwortung.
539 Auf eine Frage gehört eine Verantwortung.
540 Auf eine grobe Lüge gehört eine grobe Ohrfeige.
540 Auf eine grobe Lüge gehört eine grobe Ohrfeige.
541 Auf eine Lüge Gehört eine Fliege.
541 Auf eine Lüge Gehört eine Fliege.
542 Auf eine Lüge gehört eine Maulschelle.
542 Auf eine Lüge gehört eine Maulschelle.
543 Auf eine Maulschelle gehört ein Dolch.
543 Auf eine Maulschelle gehört ein Dolch.
544 Auf eine öffentliche Sünde gehört eine öffentliche Buße.
544 Auf eine öffentliche Sünde gehört eine öffentliche Buße.
545 Auf eine schwere Reise darf man wohl ein X für ein U setzen.
545 Auf eine schwere Reise darf man wohl ein X für ein U setzen.
546 Auf einem Beine steht (geht) man nicht.
546 Auf einem Beine steht (geht) man nicht.
547 Auf einem Stabe geritten ist halb gegangen.
547 Auf einem Stabe geritten ist halb gegangen.
548 Auf einen bösen Markt gehört ein guter Mut.
548 Auf einen bösen Markt gehört ein guter Mut.
549 Auf einen bösen Tag gehört ein guter Abend.
549 Auf einen bösen Tag gehört ein guter Abend.
550 Auf einen Eselskopf sind Laugen umsonst.
550 Auf einen Eselskopf sind Laugen umsonst.
551 Auf einen gottlobigen Tod kommt gern ein trauriger.
551 Auf einen gottlobigen Tod kommt gern ein trauriger.
552 Auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk.
552 Auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk.
553 Auf einen guten Jahrmarkt folgt ein schlechter Wochenmarkt.
553 Auf einen guten Jahrmarkt folgt ein schlechter Wochenmarkt.
554 Auf einen guten Montag folgt stets ein böse Samstag.
554 Auf einen guten Montag folgt stets ein böse Samstag.
555 Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.
555 Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.
556 Auf einen Narren Soll man nicht harren.
556 Auf einen Narren Soll man nicht harren.
557 Auf einen solchen Topf gehört eine solche Stürze.
557 Auf einen solchen Topf gehört eine solche Stürze.
558 Auf einer Jagd fängt man nicht alles Wild.
558 Auf einer Jagd fängt man nicht alles Wild.
559 Auf Erden lebt kein Menschenkind, An dem man keinen Mangel find't.
559 Auf Erden lebt kein Menschenkind, An dem man keinen Mangel find't.
560 Auf fremden Füßen ist fährlich stehen.
560 Auf fremden Füßen ist fährlich stehen.
561 Auf Gott vertrau, Arbeit nicht lau, Leb genau.
561 Auf Gott vertrau, Arbeit nicht lau, Leb genau.
562 Auf grindigen Kopf gehört scharfe Lauge.
562 Auf grindigen Kopf gehört scharfe Lauge.
563 Auf groben Klotz ein grober Keil.
563 Auf groben Klotz ein grober Keil.
564 Auf großen Seen sind große Wellen.
564 Auf großen Seen sind große Wellen.
565 Auf harten Betten liegt man sanft, Auf weichen Betten liegt man hart.
565 Auf harten Betten liegt man sanft, Auf weichen Betten liegt man hart.
566 Auf heiler Haut ist gut schlafen.
566 Auf heiler Haut ist gut schlafen.
567 Auf hohen Stühlen sitzt man schlecht.
567 Auf hohen Stühlen sitzt man schlecht.
568 Auf Lieb und Gewinn Steht aller Welt Sinn.
568 Auf Lieb und Gewinn Steht aller Welt Sinn.
569 Auf Nebel stark Füllt Tod den Sarg.
569 Auf Nebel stark Füllt Tod den Sarg.
570 Auf Purpurbetten liegt man hart.
570 Auf Purpurbetten liegt man hart.
571 Auf Rach Folgt Ach!
571 Auf Rach Folgt Ach!
572 Auf Rosenblätter ist nicht zu bauen.
572 Auf Rosenblätter ist nicht zu bauen.
573 Auf schiefen Topf ein schiefer Deckel.
573 Auf schiefen Topf ein schiefer Deckel.
574 Auf solcher Kirchweih gibt man solchen Ablaß.
574 Auf solcher Kirchweih gibt man solchen Ablaß.
575 Auf Sparen folgt Haben.
575 Auf Sparen folgt Haben.
576 Auf St. Gall Bleibt die Kuh im Stall.
576 Auf St. Gall Bleibt die Kuh im Stall.
578 Auf St. Urben Ist das Korn weder geraten noch verdurben.
578 Auf St. Urben Ist das Korn weder geraten noch verdurben.
579 Auf Sünde folgt Strafe.
579 Auf Sünde folgt Strafe.
580 Auf ungewischter Bank ist gut finden.
580 Auf ungewischter Bank ist gut finden.
581 Auf vielbetretenem Fußsteig wächst kein Gras.
581 Auf vielbetretenem Fußsteig wächst kein Gras.
582 Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt.
582 Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt.
583 Auf vollem Magen Steht ein fröhlicher Kragen.
583 Auf vollem Magen Steht ein fröhlicher Kragen.
584 Auf Weiber und Gewinn Steht aller Welt der Sinn.
584 Auf Weiber und Gewinn Steht aller Welt der Sinn.
585 Aufgeschoben Ist nicht aufgehoben.
585 Aufgeschoben Ist nicht aufgehoben.
586 Aufgewärmte Speise wird leicht zuwider.
586 Aufgewärmte Speise wird leicht zuwider.
587 Aufgewichst, der Herr Vetter kommt!
587 Aufgewichst, der Herr Vetter kommt!
588 Aufrecht hat Gott lieb.
588 Aufrecht hat Gott lieb.
589 Aufs Wörtlein folgen Streiche.
589 Aufs Wörtlein folgen Streiche.
590 Aufschieb Ist ein Tagedieb.
590 Aufschieb Ist ein Tagedieb.
591 Aug um Auge, Zahn um Zahn.
591 Aug um Auge, Zahn um Zahn.
592 Augen auf, Kauf ist Kauf.
592 Augen auf, Kauf ist Kauf.
593 Augenblick Gibt das Glück.
593 Augenblick Gibt das Glück.
594 Augendienen tut nie kein Gut.
594 Augendienen tut nie kein Gut.
595 Augenfreund, Rückenfeind.
595 Augenfreund, Rückenfeind.
596 Augenfreunde, falsche Freunde.
596 Augenfreunde, falsche Freunde.
597 Augenschein ist aller Welt Zeugnis.
597 Augenschein ist aller Welt Zeugnis.
598 Aus altem Mantel wird ein neues Wams.
598 Aus altem Mantel wird ein neues Wams.
599 Aus andrer Leute Beutel ist gut zehren.
599 Aus andrer Leute Beutel ist gut zehren.
600 Aus andrer Leute Haut ist gut Riemen schneiden.
600 Aus andrer Leute Haut ist gut Riemen schneiden.
601 Aus andrer Leuten Häuten ist gut Riemen schneiden.
601 Aus andrer Leuten Häuten ist gut Riemen schneiden.
602 Aus böser Wurzel üble Frucht.
602 Aus böser Wurzel üble Frucht.
603 Aus dem Ehbett soll man nicht schwatzen.
603 Aus dem Ehbett soll man nicht schwatzen.
604 Aus dem Esel machst du kein Reitpferd, du magst ihn zäumen, wie du willst.
604 Aus dem Esel machst du kein Reitpferd, du magst ihn zäumen, wie du willst.
605 Aus dem Regen in die Traufe.
605 Aus dem Regen in die Traufe.
606 Aus dem reichen Schlecker Wird ein armer Lecker.
606 Aus dem reichen Schlecker Wird ein armer Lecker.
607 Aus dem Sächli wird ein Sach, Aus dem Rünsli wird ein Bach.
607 Aus dem Sächli wird ein Sach, Aus dem Rünsli wird ein Bach.
608 Aus dem Staube in die Mühle.
608 Aus dem Staube in die Mühle.
609 Aus den Augen, aus dem Sinn.
609 Aus den Augen, aus dem Sinn.
610 Aus den Reben Fleußt Leben.
610 Aus den Reben Fleußt Leben.
611 Aus den Scherben erkennt man den Topf – und aus dem Weisch das Getreide.
611 Aus den Scherben erkennt man den Topf – und aus dem Weisch das Getreide.
612 Aus der Ferne ist gut lügen.
612 Aus der Ferne ist gut lügen.
613 Aus der Hand in den Mund Gibt schlechte Nahrung kund.
613 Aus der Hand in den Mund Gibt schlechte Nahrung kund.
614 Aus der Quelle soll man schöpfen.
614 Aus der Quelle soll man schöpfen.
615 Aus einem kleinen Fünklein kann ein großes Feuer werden.
615 Aus einem kleinen Fünklein kann ein großes Feuer werden.
616 Aus einem Nascher wird leicht ein Dieb.
616 Aus einem Nascher wird leicht ein Dieb.
617 Aus einem Reis wird kein Besen.
617 Aus einem Reis wird kein Besen.
618 Aus einem Schädel wird ein Schaden, wenn man nicht beizeiten wehrt.
618 Aus einem Schädel wird ein Schaden, wenn man nicht beizeiten wehrt.
619 Aus einem Schädlein soll man keinen Schaden machen.
619 Aus einem Schädlein soll man keinen Schaden machen.
620 Aus einem Schlecker Wird ein armer Lecker.
620 Aus einem Schlecker Wird ein armer Lecker.
621 Aus einem verzagten A– fährt kein fröhlicher F–.
621 Aus einem verzagten A– fährt kein fröhlicher F–.
622 Aus einer argen Hur wird selten ein gut Eheweib.
622 Aus einer argen Hur wird selten ein gut Eheweib.
623 Aus einer Igelshaut macht man kein Brusttuch.
623 Aus einer Igelshaut macht man kein Brusttuch.
624 Aus fremdem Leder ist gut Riemen schneiden.
624 Aus fremdem Leder ist gut Riemen schneiden.
625 Aus fremdem Rohr ist gut Pfeifen schneiden.
625 Aus fremdem Rohr ist gut Pfeifen schneiden.
626 Aus fremden Beuteln ist gut blechen.
626 Aus fremden Beuteln ist gut blechen.
627 Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.
627 Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.
628 Aus gescheiten Kindern werden Gecken.
628 Aus gescheiten Kindern werden Gecken.
629 Aus Holz macht man große und kleine Heilige.
629 Aus Holz macht man große und kleine Heilige.
630 Aus Kindern werden Leute, Aus Jungfern werden Bräute.
630 Aus Kindern werden Leute, Aus Jungfern werden Bräute.
631 Aus klattrigen Fohlen werden die schönsten Hengste.
631 Aus klattrigen Fohlen werden die schönsten Hengste.
632 Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt als aus großen.
632 Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt als aus großen.
633 Aus kleinen Worten oft großer Zank.
633 Aus kleinen Worten oft großer Zank.
634 Aus Knaben werden Leute, Aus Mädchen werden Bräute.
634 Aus Knaben werden Leute, Aus Mädchen werden Bräute.
635 Aus Liebe frißt der Wolf das Schaf.
635 Aus Liebe frißt der Wolf das Schaf.
636 Aus Liebe zum Talg leckt die Katze den Leuchter.
636 Aus Liebe zum Talg leckt die Katze den Leuchter.
637 Aus Lust küßt einer die Kuh, wo sie hübsch ist.
637 Aus Lust küßt einer die Kuh, wo sie hübsch ist.
638 Aus Melkgilten ist gut trinken.
638 Aus Melkgilten ist gut trinken.
639 Aus nichts wird nichts, von nichts kommt nichts.
639 Aus nichts wird nichts, von nichts kommt nichts.
640 Aus Sand dreht man keinen Strick.
640 Aus Sand dreht man keinen Strick.
641 Aus Scherz kann leicht Ernst werden.
641 Aus Scherz kann leicht Ernst werden.
642 Aus Spaß wird oft Ernst.
642 Aus Spaß wird oft Ernst.
643 Aus Stiefeln macht man leicht Pantoffeln.
643 Aus Stiefeln macht man leicht Pantoffeln.
644 Aus Tagen werden Wochen, aus Monden Jahre.
644 Aus Tagen werden Wochen, aus Monden Jahre.
645 Aus Trauen wird leicht Trauern.
645 Aus Trauen wird leicht Trauern.
646 Aus trüben Mistlachen schöpft man nicht lauter.
646 Aus trüben Mistlachen schöpft man nicht lauter.
647 Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.
647 Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.
648 Aus viel Beuteln ist gut Geld zählen.
648 Aus viel Beuteln ist gut Geld zählen.
649 Aus zwilchenen Säcken kann man keine seidenen Beutel machen.
649 Aus zwilchenen Säcken kann man keine seidenen Beutel machen.
650 Aus Zwilchsäcken macht man keine Seidenbeutel.
650 Aus Zwilchsäcken macht man keine Seidenbeutel.
651 Aushorcher und Angeber Sind des Teufels Netzeweber.
651 Aushorcher und Angeber Sind des Teufels Netzeweber.
652 Außen blank, Innen Stank.
652 Außen blank, Innen Stank.
653 Außen fix, innen nix, Außen nix, innen fix.
653 Außen fix, innen nix, Außen nix, innen fix.
654 Außer dem Zaun ist gut dingen.
654 Außer dem Zaun ist gut dingen.
655 Außer den Marken muß man den Feind angreifen.
655 Außer den Marken muß man den Feind angreifen.
656 Außer der Stauden ist gut teidigen (tagedingen).
656 Außer der Stauden ist gut teidigen (tagedingen).
657 Ausweichen muß man zur Rechten.
657 Ausweichen muß man zur Rechten.


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